Zusätzlich schon zu den vielen genannten Vernunftgründen: Ich kann diese „Verliebtheit“ in eine Rasse schon verstehen und gut gezogene Doggen sind wunderschöne Hunde. Ich kenne einige, hier im Dorf gibts gleich drei, meine erste Hündin war von Welpe an mit einer mehrere Jahre zusammen in der Hundeschule und in der Verwandtschaft gibt/gab es zwei.
„Sanfter Riese“ wäre mir als Stichwort nicht eingefallen. Als Junghunde waren die alle sehr, sehr temperamentvoll und bewegungsfreudig. Auch kontaktfreudig, nur die meisten anderen Hunde waren nicht davon begeistert, körperlich von einer Jungdogge angespielt zu werden. Habe auch mehr als einmal einen Halter unfreiwillig reiten oder sprinten lernen sehen
Sehr charmant, sehr witzig. Vor allem für die Zuschauer. Aber auch ziemlich anstrengend.
Mit Ende der Junghundezeit kam dann das territoriale Verhalten heraus. Und schon die ersten Alterszipperlein. Die Phase, in der schon alle Diskussionen abgehakt sind und das einfach ein in sich ruhender Verlasshund neben dem Halter marschiert ist - so ab 3-4 Jahren - die war vergleichsweise kurz.
Der Hundeschulkumpel ist mit 7 Jahren verstorben, meine erste Hündin hat uns knapp sechzehneinhalb Jahre begleitet. So schön ich sie finde, ich könnte und wollte das nicht.
Wenn Du in Richtung etwas kleinerer Hunderassen denkst: Was würde Dich da ansprechen und was würde Dir gar nicht zusagen?