Beiträge von Phonhaus

    Aktualisierung ;)

    7. Lies ein Buch, das in deiner Geburtsstadt/Region spielt, alternativ: Autor/in muss aus der Geburtsstadt/Region stammen

    Melanie Lahmer: Kuckucksbrut

    Gesucht wurde das Siegener Land. Geworden ist es (wieder) ein Krimi. Leider gar nicht mein Fall. Stilistisch holprig, die Charaktere und das Setting nicht überzeugend.

    10. Lies ein Buch, das den/die Charakter-Name/n im Titel trägt

    Yves Gorat Stommel: Die unglaublichen Erlebnisse des Sevy Lemmots

    Tatsächlich was von meinem (elektronischem) SUB. Ein phantastisches Kinderbuch. Hab ich mir mal gekauft, als ich krank war und dann doch liegen gelassen. War jetzt auch nicht so ansprechend für mich.

    12. Lies ein Buch mit einer Richtung im Titel

    Peter S. Beagle: Mein Weg nach Hause

    Es ist nicht wirklich eine Fortsetzung des „Letzten Einhorns“, auch wenn das erste Drittel eine Art Reprise ist. Aber es ist wieder ein wundervolles Märchen dieses Autor. Leicht aus der Zeit gefallen, rätselhaft, im Moment bleibend. In wunderschöner bildhafter Sprache und eben nicht bis ins Kleinste erklärt, wie es heutzutags Geschichten oft sind, die sich Märchen nennen. Ein gutes Märchen ist eine Erinnerung an den Mythos. Und dieser ist nicht völlig greif- oder erklärbar. Ich mochte dieses Buch sehr.

    Das Thema Angst ist grundsätzlich schwierig, komplex und facettenreich. Genauso der Themenkreis Umgang mit Ängsten. Und ich höre/erlebe ganz oft, dass ängstliches (teils schon auch nur meidiges) Verhalten beim eigenen Hund das ist, was Halter am Schlechtesten ertragen. Geht teils bis dahin, dass Menschen fordern, diese Hunde lieber töten zu lassen als sie die Angst ertragen zu lassen. Dann noch die völlig unterschiedlichen Herangehensweisen aus verschiedenen Trainingsphilosophien, das macht alles nochmal komplizierter.

    Nicht böse gemeint, aber 1,5h Fahrzeit vs. Amtliche Einschläferung - du hast da ein mächtiges Problem. Und wenn das ne gute Adresse ist - Go for it!

    Aber wo habe ich gesagt dass das zu weit ist ? Wenn es wöchentliche Trainings sein sollen muss ich aber ggf. mit meinem Arbeitgeber sprechen.

    Ich finde den Unterton hier leider teils auch echt vorwürfig.

    Falls das mit der hier empfohlenen Trainerin in Saarbrücken nicht klappt: Die Hundeakademie Griesheim bietet auch Intensivtrainings während eines Urlaubs an, das wäre vielleicht eine Alternative. Allerdings sind die auch sehr gefragt. Ich würde trotzdem mal anfragen.

    Es sollte möglichst schnell was passieren, daher würde ich durchaus auch parallel anfragen.

    Zu 1:

    Für mich wäre Folgendes der Unterschied von „Angsthund“ zu „Hund mit (situativ auftretenden oder anlassbezogenen) Ängsten. „Angsthund“ würde ich bei generalisierten Ängsten benutzen und Hunden, die neuen Reizen nicht anders begegnen können, als mit Panik oder Angstaggression. Ist ein Stück weit gekoppelt mit mangelnden Kapazitäten zur Reizverarbeitung. Hunde mit (ggf. schweren) Ängsten wären für mich Hunde, die Ängste vor bestimmten ausgewählten Situationen oder Reizen haben.

    Zu 2:

    Ich weiß nicht, was Du mit „Zugang“ meinst. Als wir Lilly übernommen haben, hat sie zumindest mal nach Menschen geschaut (auch wenn sie sich nicht freiwillig genähert hat. Das war für mich schon die erste winzige Saat von Zugang, ohne dass hätte ich nicht gewusst, ob wir es mit diesem Hund schaffen.

    Ich finde die Frage ähnlich schwierig wie die nach der „Bindungsstörung“ im anderen Thread und hat in ähnlicher Weise mehr mit den eigenen Bedürfnissen als denen des Hunds zu tun. Vermutlich mit dem Bedürfnis, gehört zu werden bzw. Resonanz zu finden.

    Für uns war klar, dass Lilly einfach erstmal so ist wie sie eben ist und so angenommen werden muss. Diesen Zugang - auch das ist ein Zugang - hatten wir von Anfang an. Über Futter ging recht schnell ein wenig an Kooperation, in de. rahmen, in dem sie dazu fähig war. Und dann haben wir gemeinsam angefangen, ihren Handlungsspielraum zu erweitern und sie hat verschiedene Verhaltensweisen ausprobiert. Auch nicht so nette Verhaltensweisen :smile:

    Einen „Durchbruch“ hatten wir, sobald sie erkannt hat, dass der Platz hier für sie das Beste seit der Erfindung der Schmandtorte ist. Das ging recht schnell, schätze mal, nach so 3 Monaten. Da wusste sie zwar immer noch nicht, was wir von ihr wollten und was sie von uns will, aber die Zusammenarbeit mit uns ist ihr wichtig geworden. Und ab da haben wir zusammen ausprobiert und probieren immer noch aus :smile:

    Ich hatte es hier schon einmal geschrieben: Es gibt einen Kern in ihr, der eigenständig ist, unabhängig von uns, in einer Art, die ich von keinem anderen meiner Hunde erlebt habe. Den darf sie haben, ich finde es sogar recht faszinierend und es richtet hier keinen Schaden an.

    Zu 3:

    Ich hatte zu Einzug ein Trainerpärchen da für eine Doppelstunde. Wir haben ein paar Sachen besprochen, aber grundsätzlich fanden die Zwei, das wir das schon ziemlich gut miteinander machen. Die sind leider wenig später ausgewandert an die Ostsee, sonst hätte ich sie bestimmt öfter um einen Hausbesuch gebeten. Wir hatten keinen Verhltenstierarzt und keine Medikation.

    Zu 4:

    Sie wurde laut Bericht im Alter von knapp 5 Wochen mit Schwester ohne Mutter auf der Straße aufgegriffen und ist im Shelter erwachsen geworden. Wir haben keinen Hirnscan machen lassen, aber vom Lernverhalten her ist ein zumindest milder Deprivationsschaden ziemlich wahrscheinlich.

    Mit Limetti überschnitten, weil 2 Hunde eine Spielrunde im Garten wollten, während ich am Tippen war.

    Mehrhund

    Ich bin auf Deine Frage eingegangen, nicht auf die des TE, deshalb auch das direkte Zitat.

    Auch hier zu Deiner ergänzenden Frage exemplarisch :smile:

    Geo.de - Zigarettenrauch schadet dem Menschen auch Monate später

    Zur konkreten Frage hier: Ohne zu wissen, was gedampft wird und ohne Messung der Raumbelastung kann schlicht niemand beantworten, ob es für den Hund potenziell gefährlich ist. Und die individuelle Risikoabwägung, die muss eh jeder für sich treffen.

    Aber man kann pauschal sagen, dass Passivrauchen auch für Haustiere schädlich ist.

    Hunde sind unterschiedlich, menschen sind unterschiedlich und jede Hund-Menschen-Beziehung ist unterschiedlich, je nach Bedürfnissen der beteiligten Personen.

    Ich weiß nicht, was eine „Bindungsstörung“ konkret sein soll. Den Ausdruck höre/lese ich meiner bisherigen Erfahrung nach dann, wenn die emotionalen Bedürfnisse des Menschen vom Hund nicht befriedigt werden. Warum auch immer das so ist, es heißt nicht, dass der Hund „kaputt“ ist.

    Ich würde mich erst einmal hinsetzen und mir klar machen, was meine Bedürfnisse und meine Erwartungen an den Hund und an meine Beziehung zu ihm sind. Dann würde ich versuchen zu verstehen, was die Bedürfnisse und die Erwartungen des Hunds an mich und seine Beziehung zu mir sind. Dann würde ich gucken, wie man das bestmöglich unter einen Hut bekommt und wo man die Erwartungen ggf. anpassen sollte, ohne dass Mensch und Hund überfordert sind in dem, was sie leisten können.