Beiträge von Phonhaus

    Ein Merksatz zu Täublingen vom letzten Pilzkurs: der Täubling ist der Trabbi unter den Pilzen! Keine Extras, kein Velum, keine verspielten Lamellen, keine Knolle, keine Milch. Einfach nur ein Hut, gerade Lamellen und ein ganz einfacher Stiel ohne Schnickschnack :klugscheisser:

    Schmeckt er auch nach Pappe? :skeptisch2:


    Hier sind aktuell gesammelte Steinpilze in veganen Japchae gewandert, weil uns beiden Pilze gutbürgerlich gerade ein wenig zum Hals heraushängen. Mann will trotzdem morgen wieder schauen gehen (heute regnet es, bin nicht bös drum).

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    Habitat: Mischwald, Fundort: Waldrand/Wiesenrand


    Schopftintling?


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    Ich würde sagen ja. Zu groß für den Ringtintling und die Schüppchen sprechen gegen einen anderen Tintling. Essen wegen Bestimmung per Bild würde ich ihn trotzdem nicht :smile: Es gibt giftige Tintlinge, da würde ich nix riskieren.

    Mittags sind wir eingekehrt- Mann hatte Ende mit Klößen und Salat statt Rotkraut, ich hatte sehr leckere Kürbisfalafel mit Gemüsebratlingen, Pflaumenchutney und Kartoffwl-Steckrüben-Paprikagemüse-


    Zu Abend hatte der Mann Nudeln in Pilzrahmsauce, ich hatte nochmal überbackenes Vinschgerl mit Pilzen und Käseersatz. Und das Krüstchen von einem Walnussbrot, das wir heute aus der Einkehrgaststätte mitgenommen haben. Zu viel gegessen, aber war superlecker.


    Und für den Mann habe ich, wie jedes Jahr im Herbst, ein Glas Soleier mit Tee und Gewürzen vorbereitet.

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    Ja, ja, das postfaktische Zeitalter. Es ist so mühsam, dagegen zu halten. fliegevogel, vielen Dank für Deine sachlichen Beiträge dazu. Gelingt mir leider nicht immer.

    Kritik an Glaubensrichtungen wird als persönlicher Angriff gewertet, Hinweise auf evidenzbasierte Tatsachen werden als böse und gemein gewertet. Beispiele werden nicht als solche zur Kenntnis genommen, sondern als Unterstellung uminterpretiert. Von Krebserkrankungen hab ich hier auch nix gelesen.

    Möglich, dass der Ton hier an manchen Stellen sarkastisch oder ironisch wurde. Es ist aber auch zum Haare raufen.

    OT

    Die Diskussion hier ist sehr harmlos im Vergleich zu den politischen und gesellschaftlichen Auswüchsen und Auswirkungen dieses postfaktischen Zeitalters. Gruselig alles.


    Da wir da jetzt eh von der Homöopathie weg sind: Was die Kritik an politisch/gesellschaftlichen Auswüchsen von bestimmten esoterischen/verschwörungstheoretischen Richtungen gerade aktuell angeht, schließe ich mich Dir vorbehaltlos an.

    Aber der Begriff „postfaktisches Zeitalter“ setzt voraus, dass es mal ein faktisches Zeitalter gegeben hat. Wann war das denn und wie hat es sich ausgedrückt? Bzw. was genau ist damit gemeint - dass die Menschen mal durch die Bank weg klüger, gebildeter, vorurteilsfreier, im Schnitt über alle Gesellschaftsgruppierungen hinweg deutlich evidenzbasierter … denkend waren als heutzutage? Wann würdest Du das zeitlich annehmen?

    Für mich persönlich kann ich sagen: Meine Denkweisen gründen sich auf wissenschaftlichen Positivismus. Ist so, kann ich nicht ändern. Ich bin ein relativ ungläubiger Mensch und neige sehr stark zum Rationalisieren. Hat Stärken, hat Schwächen. Aber auch ich (als alte Absolventin des Cafe Marx) würde ihn nicht als den letzten und alles regelnden Schluss in Sachen Menschlichkeit betrachten (zumal nicht in der heute - danke Kant - praktizierten „praktischen Vernunft“ im Gewand des Zweckrationalismus).

    Ja, ich gehe auch damit mit zu sagen, dass man sich soweit möglich Klarheit darüber verschaffen sollte, was man gerade warum tut und wie viel man darüber weiß. Habe ich hier im Thread ja auch ausgeführt. Und ich sehe es auch so, dass Maßnahmen zur körperlichen Gesundheit (mit der psychischen wirds etwas komplizierter :smile:) und zum persönlichen Wohlbefinden wissenschaftlich gesehen genau zu unterscheiden sind und unterschiedlichen Messkriterien unterliegen.

    Aber im Bereich des individuellen Empfindens und Wahrnehmen ist es nunmal ungleich schwerer, das zu trennen, da gehen die Empfindungen von Wohlbefinden und Gesundheit ineinander über und Maßnahmen zur Steigerung des Einen werden als Maßnahmen zur Steigerung des Anderen empfunden. Das würde ich erstmal keinem zum Vorwurf machen.

    Liegt vielleicht daran, dass in meinem Freundes- und Bekanntenkreis Nutzer diverser esoterischer Mittelchen sind, deren Sinn sich mir nicht erschließt, aber kein einziger davon ein Rechter, ein brauner Esoteriker oder ein naiver Mensch ist und kein Einziger sich selbst oder seinen Angehörigen schulmedizinische Behandlung verweigert. Die diversen Mittelchen kommen on top. Wahrscheinlich wirklich aus einer Form von Bedürfnis an Glauben, an einfache Erklärungen bzw. einfache Lösungen, Hoffnung auf Wunder und dem Wunsch, sich etwas Gutes tun zu wollen. Aber das sind doch ganz einfach auch nur menschliche Impulse.

    Same here mit den Sandröhrlingeb. Erstens sind sie nur sehr jung gut, zweitens schmieren sie und machen viel Arbeit beim Putzen. Wenn es genug Besseres gibt, dann bleiben sie stehen. Und genug Besseres gibts fast jedes Jahr.


    Heute waren wir in dem gleichen Waldstück unterwegs wie mit Lolalotta . Und ein himmelweiter Unterschied, wir haben größtenteils Rosinen gepickt. Eine der fiesen Unwägbarkeiten des Pilzsammelns:

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