Beiträge von Phonhaus

    Zitat

    Die ganzen politischen Hintergründe zu Homöophathie und die Gesinnung der Männer, die es "erfanden" ist auch interessant, ebenso die heutigen Nutznießer dieses Milliardengeschäftes, was ja teils auch aus den solidarisch eingezahlten Krankenkassenbeiträgen stammt.

    Ja.


    Aber das lässt sich durchaus auch sagen, wenn man sich mit Geschichte, Hintergründen, politisch/wirtschaftlichem Agieren … der Blue Chips der Pharmaindustrie beschäftigt. Wenn man moralische Aspekte oder die höchst nicht wissenschaftlich positivistische Frage nach Gut und Böse in die Diskussion einbeziehen will :smile:.

    Ich lese hier immer ganz fasziniert mit. Bisher habe ich null Ahnung von Pilzen und Pilzsuchen. Ich weiß nur, daß ich sie gerne esse.

    Da ich gerne auch mal selber welche suchen und mitbringen würde, hat jemand App- Empfehlungen für mich oder auch Kurse die man besuchen kann?

    Einen Pilzerfahrenen zur Pilzkontrolle hätten wir hier im Umkreis, aber bevor ich den zu Endkontrolke aufsuchen könnte, muss ich erst mal was finden. Und um das zu schaffen, brauche ich erst mal Grundlagenwissen über Pilze.

    Ich nutze die 123 Pilze App in der Bezahlvariante für theoretisches Wissen. Und wir haben hier „Pilze Mitteleuropas“ von Winkler stehen, da steht eigentlich ziemlich alles drin, was man wissen möchte (und viel mehr). Für den Einstieg sind praktische kleine Pilzführer z. B. aus dem Kosmos-Verlag sinnvoller.

    Aber für den Einstieg ins eigene Sammeln finde ich persönlich das Mitgehen mit einem Pilzführer oder erfahrenem Sammeln ratsam bzw. eigentlich nicht verzichtbar. Denn beim Sammeln guckt man nicht nur nach Pilzen, sondern auch nach dem Habitat. Macht Erfahrungen, wo es sich lohnt zu gucken und wo nicht.

    Mann und ich, wir kennen uns nicht wirklich gut aus im riesigen Bereich der Lamellenpilze und lassen daher viel Schönes stehen. Trotz noch so guter Literatur würden wir nicht anhand von theoretischem Wissen sammeln (allerdings gibts hier auch keine reguläre Pilzkontrolle).

    Kurse bzw. Pilzführungen müsstest Du gucken, was in Deiner Region angeboten wird. Schon frühzeitig im Jahr und immer wieder zwischendurch, zumindest hier sind die rasant schnell ausgebucht.

    Heute war es ergiebig. Nicht viele Steinpilze, nur Zwei (dafür sehr schön) aber einige schöne Hexen, Maronen. Ein paar junge Goldröhrlinge und Hohlfußröhrlinge, Reizker, Pfifferlinge. Ein paar Lila Lacklinge hat der Mann auch mitgenommen. Viele Sandröhrlinge haben wir auch gesehen, die blieben aber stehen.

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    Heute zur Kaninchenwurst gekocht: Äpfel, Gelbe Bete, Süßkartoffeln mit Algen, Süßbasilikum und Leinöl.

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    Und das ist eine der Sachen, die ich tatsächlich noch nie verstanden habe, wenn mir jemand zu einem homöopathischen bzw. alternativmedizinischem Präparat aus anderen Denkensrichtungen geraten hat: Die Begründung, dass es ja nicht schaden kann und keine Nebenwirkungen hat.

    Wenn man nicht weiß, wie und warum genau etwas wirkt, aber von dessen Wirksamkeit überzeugt ist, wieso ist man dann gleichzeitig so überzeugt davon, dass es nicht schaden kann und keine Nebenwirkungen hat?

    Wir sind fündig geworden, und wie. Neben 5 Steigen Trockenpilze gabs für Mann und Schwiegermutter Kartoffelpfanne mit Pilzen und dazu Salat (Wildkräuter, Rote Bete und Gelbe Bete). Für mich mit Frischkäseersatz, Pilzen und Pizzakäseersatz überbackenes Vinschgern-


    Making of:

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    Teller SchwieMu:

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    Teller Mann:

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    Meins:


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    Hat völlig seine Daseinsberechtigung. Und seine Gefahren und Fallstricke, zu konsumieren, um sie besser zu fühlen.

    Du würdest doch aber nicht gegen Kopfschmerzen/Migräne oder nen heftigen Husten Earl Grey oder Schokolade zu dir nehmen in der Annahme, dass es hilft!?

    Das tun ja aber so einige Leute, die Homöopathie verteidigen.

    Beim Husten nicht. Da ich aber tatsächlich gegen meine mittlerweile gsd. seltenen Migräneattacken nix an Tabletten einnehmen kann, weil ich die sofort wieder auskotze, greife ich da tatsächlich zu Tee (nicht zu Keksen, die wandern auch sofort raus). Und ja, vom gefühlten Wohlbefinden hilft das. Mit einer ganzen Latte von möglichen rationalen Erklärungen dafür, warum es hilft. Aber die sind mir in dem Moment auch eher wurscht :smile:

    Tatsächlich fühle ich mich weder getriggert, noch genervt und schon gar nicht aggressiv, wenn ich lese, dass jemand Homöopathie nutzt. Sich etwas zuzuführen, um sich danach besser zu fühlen, ist ein genuin menschliches Konzept (und genauso habe ich mein Beispiel mit Earl Grey und Schokolade übrigens auch gemeint :smile:. Und obwohl ich mir auf der Ebene logischen Wissens darüber klar bin, dass eine Tasse heißer Earl Grey mit VLY Milch und 3 vegane Kekse keine intensiven heilenden Wirkstoffe haben, gibt es Zeiten, in denen sie mir aus Schmerzen heraus helfen, seelischen wie körperlichen. Sei es die Psyche, das Ritual, der Akt der Selbstfürsorge, mit der Einnahme verbundene Erwartungen … ja, ich spüre da durchaus eine Wirkung).

    Hat völlig seine Daseinsberechtigung. Und seine Gefahren und Fallstricke, zu konsumieren, um sie besser zu fühlen. Und deshalb finde ich es wichtig, dass man soweit wie möglich versucht zu verstehen, was man da gerade macht und warum und was genau man erreichen will.

    Ich würde mir einfach wünschen, wenn man mit der Gesundheit eines anvertrauten Lebewesens hantiert, dass man sich ein wenig darüber schlau macht, was hinter dem steht. Was der/die TE mit ihrem Thread ja durchaus auch versucht hat. Triggern, nerven oder gar aggressiv machen tut mich da gar nichts. Und ich finde auch absolut nicht, dass es mir da an grundlegendem Respekt fehlt - wie hier vorgeworfen wurde. Täte es dass, hätte ich nicht sicher nicht hingesetzt und Hahnemann gelesen im Versuch, den homöopathischen Ansatz zu verstehen.

    Aber gefährlich finde ich es, wenn man sich so sehr auf eine (bislang möglicherweise erfahrene, aber nicht bewiesene) Wirksamkeit einer Substanz verlässt, dass man das wahrgenommene Ausbleiben eines heilenden Effekts oder gar eine Verschlimmerung eines Symptoms sich nicht damit erklärt, dass die Substanz eben nicht oder nicht genügend heilt, sondern ihr einen noch weniger greifbaren Effekt der paradoxen Wirksamkeit zuspricht. Die im Rahmen des Denkschemas aber wiederum als Zeichen einer zukünftigen umso größeren Heilungswirkung genommen wird. In dem Moment ist man nämlich schon mit einem Fuß auf einem Pfad, der nicht nur an der naturwissenschaftliche Herangehensweise vorbei führt (will ich keinem verübeln), sondern auch dabei, das unmittelbar Wahrgenommene weg zu erklären, um an der Hoffnung auf eine heilende Wirkung der Substanz festzuhalten.

    Auch das ist übrigens ganz einfach menschlich. Deshalb schadet es, finde ich, nicht, sich ab und zu mal zu befragen, ob eigene Annahmen und Erwartungen gerade Serpentinen um etwas herum bauen. Ich selbst kann das öfter mal sehr gut gebrauchen und meine das keineswegs respektlos oder herablassend.