Beiträge von Phonhaus

    Der Tag nach Manns Fastentag :hust: Rostbratwürstechen, Spiegelei, ein wenig Rohkost, Gelbe und Rote Bete und ein Apfel. Dazu drei kleine Scheiben Brot. Ein paar Würstchen und ein wenig Bete war übrig.

    Da ich auch für die Hunde gekocht habe und mein Mittagessen ausgefallen ist, daher noch alle Vinschgauer aus der Biokiste da waren, gabs für mich nochmal Snackteller mit veganem Mühlen Cordon Bleu auf Vinschgauer:

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    Hier kam heute mit der Biokiste Lammunterkeule fürs Wochenendfutter. Das ist nicht ganz so ein beliebtes Stück und deshalb hatte ich nicht so das mentale Problem dabei, es für die Hunde zu verarbeiten.

    Problematisch war, dass ich es so zubereiten wollte, dass vielleicht ein past Stückchen für den Mann zum Ratatouille morgen abfallen, es also sicher Hund und Mensch schmecken sollte. Rief nach versiegeltem Schmoren bei Niedertemperatur. Nicht viel Arbeit und keine Geruchsbelästigung für meine empfindliche Nase. Making of, weils so schön war :smile:

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    Als Gemüse gibts Süßkartoffel, Apfel, Topinambur, Möhre und Petersilie:

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    Zum Versiegeln habe ich Brotteig geknetet aus halb Roggenvollkorn-Sauerteig-Backmischung, halb aus weißem Mehl, dazu ein Schluck Rapsöl, bunter Quinoa und Chia Samen und Wasser:

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    Dann kam das Fleisch aufs Gemüse, mit ein wenig Kräutersalz und einem Stengel Rosmarin gewürzt:

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    Der Teigdeckel überlappend auf die Form:

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    Dann noch der Glasdeckel drauf zum Versiegeln und bei 130 Grad 7 Stunden im Backofen:

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    Das Gericht sieht dann so aus - zu Momos Enttäuschung gibts erst morgen davon:

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    Dann musste ich nur noch aufbrechen und die Knochen rausholen, die haben sich von alleine gelöst:

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    Auf das Thema wollte ich nochmal eingehen, vor allem auf die Strategien, die immer helfen. Das sind ja nicht immer unbedingt "erwünschte" oder positive Strategien. Strategien können durchaus auch Stereotypen sein, Kreislaufen (das war bei Bonnie der Fall), Selbstverstümmelung, Ausweiten der Angst auf immer mehr, weil die Psyche alles nicht mehr verarbeiten kann bis hin zum kompletten shut down, wo gar nichts mehr geht. So eine Hündin hatte ich. Auf den Boden legen und tot stellen, so wie der Hund im Thread "Triggerwarnung". Wäre evtl einen eigenen Thread wert, aber wenn Angst so easy vom Hund selbst runter reguliert werden könnte (oder von Lebewesen generell), dann gäbs ja keine Probleme. Dazu hätte ich gerne mal fachliche Literatur bitte.

    Ich kann mal in meinen Unterlagen wühlen, wenn ich mein Zimmer renoviert habe (die sind derzeit nämlich im Bettkasten verschollen und den pack ich erst an, wenn ich eh alles rausräumen muss). Aber das wäre Literatur aus dem menschlichen Bereich. Wäre das überhaupt interessant für Dich? Passt Englisch auch?

    Grob gefasst meine ich damit aber genau dass, dass der Metabolismus gelernt hat, Angst zu regulieren, ohne massiv zu (nicht mehr wirksamen bzw. paradox wirkenden) selbstberuhigenden oder selbstablenkenden Verhaltensweisen zu greifen. Das wäre ja gerade nicht das gewünschte Ziel und käme dem nahe, was beim Menschen eine Zwangsstörung ist.

    Sprich (also der unerwünschte Teil ganz verkürzt dargestellt) Angst schießt ein, irgendwann mal als beruhigend gelerntes Verhalten wird ausgeführt, der erleichternde Effekt tritt ein, Angst ebbt ab. Angst schießt wieder ein, irgendwann als beruhigend gelerntes Verhalten wird ausgeführt, das Abebben wird schwächer, Angst ebbt ab…. Angst schießt schneller wieder ein, das beruhigende Verhalten wird ggf. verstärkt ausgeführt (bis hin zu einer selbstverstümmelnden Handlung, die ggf. mal aus Pfoten Belecken gekommen ist), Angst ebbt nicht in erwünschter Weise ab, Verhalten wird schneller wieder oder anhaltend ausgeübt und wird zur Stereotypie, die jetzt mit der Angst gekoppelt ist und sie eher noch befeuert, als sie abzumildern.

    Was ich mit „Lillys Metabolismus hat gelernt, mit Angst umzugehen“ meine, ist dass sie mittlerweile Angst ohne Fall in Panik erleben kann und die Angst abebbt, ohne dass sie aktiv Gegenmaßnahmen ergreift, die über einen Rückzug in ihre Höhle hinausgehen. Seit ein paar Monaten muss nicht einmal der Angstauslöser dafür verschwunden sein.

    Hat sogar insgesamt was für sich :smile: Meine ganzjährige Angsthündin hat mit Silvester nur minimal Probleme, weil ihr Metabolismus den Umgang mit Angst gewöhnt ist und sehr schnell runterregulieren kann. Sie hat es dadurch einfacher als Hunde, die nur saisonal quasi „kalt erwischt“ werden und in der Situation aus der Angst nicht mehr rauskommen.

    Da ich direkt nach der Arbeit an die Pudelpflege gegangen bin und dank zwischendrin den Geist aufgebender Schermaschine und Fell-Wildwuchs ungeplant mehr als 4 Stunden beschäftigt war, gabs zum Abendbrot nur vegane Vanille-Obsttarte.

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    Menü für heute und morgen:

    Kartoffel-/Süßkartoffelsuppe mit Fenchel, getrockneten Bananen, Lachsöl, Biowienerle und Taifun Sesam-Mandel-Tofu.

    Satt werden die Hunde hier eh nie, wenn man ihnen glauben darf :no:

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