Beiträge von Phonhaus

    Absolut nicht wertend gemeinte Frage, ihr, die hier schreibt, ihr hättet aus Grund X keine Vorräte im Haus? Geht ihr immer auswärts essen oder geht ihr jeden Tag einkaufen?

    Ich bin wie geschrieben nicht so eine Person :D Aber ich kenne es z. B. von Frankfurter Kolleg*innen, die das HO nicht nutzen. Die essen täglich in der Kantine, haben für abends Toast da, noch ein wenig was für drauf und viel Kaffee. Wochenends wird eingekauft oder auswärts gegessen. Oder bestellt.

    Wäre für mich schlecht vorstellbar. Ich verzichte bewusst auf Führerschein und Auto, koche gerne, finde das Kantinenessen oft nicht gut und mag auch nicht darauf angewiesen sein, das zu essen, was woanders auf dem Plan steht. Ergo brauche ich Vorräte. Aber das ist meine persönliche Lebensplanung.

    Wie abwegig und auch völlig unverantwortlich die in Augen anderer Leute ist, kriege ich z. B. hier im Forum regelmäßig zu lesen, wenn es z. B. um Hundehaltung ohne Auto und „was ist, wenn der Hund mal dringend zum Tierarzt muss !“ geht - oder ums Anbinden der Hunde vorm Lädchen, wenn man zu Fuß einkaufen geht. Nach meiner persönlichen Risiko- und Folgenabwägung von „Auto haben/nicht Auto haben“ sehe ich das zwar anders, aber bin damit scheinbar eher ein Exot.

    Ich habe einen guten Vorrat für zwei bis drei Monate und könnte im Ernstfall auch die engsten Nachbarn ein bisschen mit durchfüttern. Allerdings arbeite ich seit Jahren dran, denen einzubläuen, dass "man für den Krankheitsfall" genug zu Essen daheim haben soll, also für 3-7 Tage. Damit habe ich eigentlich guten Erfolg gehabt und meine Freunde und Nachbarn wissen, dass sie sich im Notfall bei mir am Holzofen Wasser und Essen wärmen können und sich selbst natürlich auch. Holzvorrat habe ich im Keller für ungefähr 10 Wochen.

    Ist hier ähnlich. Unsere Gefriertruhe müsste im Ernstfall ohne Strom eh schnell geleert werden und da können unsere sämtlichen Nachbarn rundherum etwa 4 Tage völlig problemlos mitversorgt werden, ohne dass es ein Nachteil für uns wäre.

    Und auch diese Abwägung - was man „nicht machen kann“ und was doch, ist sehr individuell. Gibt sehr viele Themen, bei denen es mich milde wundert, wie diese Abwägung ausfällt und als wie normal das gesehen wird. Da ist Vorratswirtschaft oder nicht für mich sogar noch etwas unter „ferner liefen“.

    Jemand, der minimalistisch lebt und keine Sachen bunkert, hinterlässt mit Sicherheit einen weitaus weniger signifikanten ökologischen Fußabdruck, als ich das tue. Gibt unterschiedliche Wege, wie man dazu beitragen kann, die Gesellschaft insgesamt zu entlasten.

    Ich hab gar nix mit mit ideologischen Preppern am Hut, sehr viel mit Vorratshaltung (wir kämen einige Wochen gut durch, an Flucht denke ich nicht und will das auch nicht) und denke im Übrigen, dass da jeder für sich nach seinen Möglichkeiten und seiner persönlichen Abwägung aus Möglichkeiten, Komfortzone, Sicherheitsbedürfnis und auch simpel den regionalen Gegebenheiten handeln sollte. Und dass es sinnvoll ist, zu akzeptieren, dass diese Abwägung individuell ist.

    Da es heute zum Teetrinken keinen hundekompatiblen Kuchen gibt, habe ich beim Einkauf Quarkbällchen mitgenommen:

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    Spricht was gegen frisches Basilikum als Topping?
    Er riecht immer wahnsinnig gerne an dem Topf, als würde er reinbeißen wollen.

    Nein. Nehmen meine Beiden auch gerne :smile:


    Hier gab es heute Hähnchenherzen, Putengulasch, Möhre, Zucchini, Bananenchips, Röhrennudeln, Petersilie und Lachsöl in restlicher Blumenkohlbrühe:

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