Beiträge von Phonhaus

    Mal was ganz Anderes, wenn auch ähnliche Optik in groß |) Wir warenheute auf dem Markt und haben Salsiccia für Mann und Schwiegermutter mitgenommen. Die soll es gebraten in Pelle geben. Jetzt hat das gute Stück aber knapp 650 unterbrochene Gramm. Wie mache ich das am Besten? Rolle ich die auf und brate sie im Ganzen als Wurstkreis, oder müssen da Teile abgedreht werden (bäh), oder schneidet man einfach so?

    Nein, gar nicht! Ich meinte eher das "krampfhaft rumhampeln" usw.

    Ich erlebe in meinem HundeBekannten Umfeld mit relativ vielen Ersthundhaltern leider genau das. In solchen Dialogfenstern führe ich mir immer wieder vor Augen, dass der langjährige DF User nicht den Otto-Normal-Hundehalter abbildet. Hier hat vieles noch Augenmaß und ist sinnvoll durchdacht, das geht „da draußen“ oftmals verloren. Regelmäßig breche ich Smalltalk ab, weil ich es sonst nicht schaffe ungefragt meinen Senf dazu zu geben. So jemand möchte ich aber nicht sein.

    Es war gerade Winter und es ist gerade abstrus was viele einige Hundehalter für Indoor Beschäftigungspläne aufstellen, weil der Hund drei Tage lang nicht seinen gewohnten Auslauf bekommt. Dagegen ist Wochenplan meiner Neffen nichts.

    Hier sehe ich eher das Gegenteil - so denn da trotz meiner Menschenscheu überhaupt was zu mir durchdringt: Da sind trotz Leben im Nirwana täglich ausgiebige Gassirunden (= mehr als eine Stunde) nicht die Regel, wenn mal länger gegangen wird, dann am Wochenende.

    Zu Tricks und Co weiß ich gar nichts, aber die Mehrheit sehe ich auch nicht mit Dummys oder sowas unterwegs und super erzogen sind die Hunde im Schnitt auch nicht. Muss nicht heißen, dass es keine Beschäftigung gibt, aber zumindest bei uns kommt mit Tricks und Beschäftigung schon von selbst ein gewisser Erziehungsstand zustande. Obwohl ich da beim Pudel echt faul bin.

    Ich erlebe den Tenor im Dogforum insgesamt bei weitem ambitionierter als das, was ich im realen Leben erlebe, bei Ansprüchen ans Verhalten von Hund und Halter genauso wie be den Gedanken, die sich rund um den Hund gemacht werden obwohl ich, wenn ich so die Nervthreads verfolge, in einer vergleichsweise paradiesischen Umgebung mit kaum nervigen Haltern lebe (gut, mir begegnen auch echt wenige).

    Hier gab es als Mitbringsel vom Markt Bun Nem (Reisnudeln, Salat und Kräuter, hausgemachte Sauce mit Lotussprossen, mit Veggie Mini Frühlingsrolle statt der eigentlich vorgesehen fleischhaltigen Frühlingsrolle) und gedämpfte Klößchen mit Gemüsefüllung. Sehr lecker, die Hunde haben satt Frühlingsröllchen abgestaubt. Mann hat etwas mitgegessen und hatte noch gebratene Nudeln mit Gemüse, die waren aber weg, bevor ich an ein Bild gedacht habe :smile:

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    An Tagen, an denen ich nicht viel zum Gassi komme oder bei absolutem Sauwetter wenuger Lust habe, biete ich persönlich Juro schon gerne auch Programm drinnen an, wenn ich es schaffe. Tricksen oder Nasenarbeit. Ihn freut es, auch wenn er ohne nun auch nicht die Tapete von den Wänden holt. Warum hier viele so abfällig auf die Frage reagieren, ist mir persönlich schleierhaft.

    Also - sollte ich gemeint gewesen sein - ich meinte das nicht abfällig. Sondern wirklich einfach so, dass ich keinen festen Plan für Ruhetage habe, weil die eben nicht geplant sind. Die ergeben sich, wenn sie sich ergeben, aus einer Kombi von so blöden Faktoren Stress, Nullmotivation bei Sauwetter, schon angeknackster körperlicher oder psychischer Konstitution, ungeplante Überstunden bzw. Land unter um mich herum (wie in der ersten vollen Woche im Januar mit Manns frischem Schulterbruch, Schwiegermutters lädiert durch einen Sturz und 2 Tage lang herunterkommenden Schneelawinen mit entsprechen Schaufelaufwand für Grundstück und Bürgersteig).

    Und da hab ich dann auch nicht die Ressourcen für aufwändigere Hundebespaßung drinnen, da stecken die dann tatsächlich einfach zurück. An den oben geschilderten Tagen durften die im Garten rumtollen, während ich Schnee geschippt habe und es gab Minirunden, das wars. Was ich an Zeit dann nicht damit beschäftigt war, Mann und SchwieMu zu versorgen, lag ich platt auf der Couch :smile:

    Ich bin ja froh, wenn ich in einer durchschnittlichen Nacht vor Arbeitstagen auf 5 Stunden Schlaf insgesamt komme (unterbrochen zähle ich gar nicht) und 6 habe ich als meinen Standard für „ völlig ausreichend“ gesetzt. Wochenends kann, muss es aber nicht, an einem Tag auch mal 8 Stunden und mehr werden.

    An den meisten Tagen gibts dann zwischendrin einen Mittagsschlaf von einer Stunde oder ich schlafe vorm Fernseher ein. Was ein Fehler ist.

    Bei mir hat das rein psychische und Verhaltensgründe. Wenn ich einen peniblen Schlafhygieneplan verfolge, komme ich nach einer Weile auf 7 Stunden ungestörten Schlaf im Schnitt.

    Geplante Ruhetage gibts selten. Was es gibt, ist, dass ich mal nach ungeplanten Überstunden und viel Stress auf der Arbeit bei Mistwetter keine Lust mehr auf eine lange Runde habe.

    Ergo gibts auch keinen geplanten Ersatz. Die Hunde sind im Schnitt gut ausgelastet und haben kein Problem mit einem Ruhetag. Sachen wie kleine Apportierübungen und Tricks mit der Pudeldame passieren eh.

    Dass zwei Tage hintereinander eine längere Runde ausfällt gibts eigentlich nur bei Krankheit. Und da halten wir alle Ruhe.

    Fürs verlängerte Wochenende - ab morgen, ich muss zwar Freitag arbeiten, aber hab morgen frei - gebacken. Marmorkuchen für Mann und Schwiegermutter und deren Besuch. Für mich und die Hunde veganen Hefezopf mit Kandiskruste:

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