Momo: „ich könnte mir manchmal selbst in den Arsch beißen.“
Lilly: „Nicht nötig“ ![]()
Momo: „ich könnte mir manchmal selbst in den Arsch beißen.“
Lilly: „Nicht nötig“ ![]()
Hier gab es gebratene Nudeln für den Mann, gebratenen Reis und Reste von den Vorspeisen gestern für michnund die Hunde:
Hier gibts für morgen wieder vegane Obsttarte, mit Vanillepudding, Kirschen, Mandarinchen, Heidelbeeren und gehacktem Apfel-Krokantmix am Rand.
Für den Mann laufe ich morgen zu TEO und kaufe Weberlis (bzw. die beim TEO erhältliche Variante).
In dieser Lage noch professionellen Humor aufzubringen ist schon eine besondere Gabe:
Frau Pudel meinte heute, einen Abbruch von mir missachten zu müssen. Ich war zu spät dran und der noch ein klein wenig zugefrorene Teich sah scheinbar so wirklich richtig, richtig verlockend aus.
Nun denn, es kam, wie es kommen musste - es wurde ein mit strafbewehrter nicht befolgter Abbruch daraus
Es machte erst Knirsch, dann Platsch - und dann habe ich einen höchst erschreckten und kleinlauten Pudel aus dem Teich gefischt, aus dem sie selbst nicht gleich rausgekommen ist. Den Rest des Spaziergangs war sie ausnehmend und vorbildlich brav ![]()
Beleidigter begossener Pudel:
Und zum Abschied noch ein dramatisch-verächtlicher Blick zur trügerischen Stelle:
Lecker wars. Die Hunde haben zusätzlich zu ihren Chicken Nuggets auch noch Garnelentaschen geerbt, die mitgeliefert wurden. Ich hatte (ansonsten) vegetarische Vorspeisen, der Mann rotes Curry mit Huhn und Ente:
Wir haben für heute Essen bestellt, weil ich nicht kochen möchte, und da wurde natürlich eine Portion Chicken Nuggets für die Hunde mitgeordert ![]()
Hier ergibt es sich aus der Lebensführung und den einzelnen Interessen. SchwieMu braucht einen gewissen Vorrat zum Wohlbehagen und kauft Angebote. Mann kauft gezielt mehr, wenn etwas im Angebot ist und ist unglücklich, wenn weniger als eine Mahne (hessisch Wäschekorb) Nudeln im Haus ist. Ich will immer ein paar Obstkonserven und Dosentomaten dahaben und werde nervös, wenn die Gefriertruhe nicht mit so guter Auswahl gefüllt ist, dass der Mann im Notfall ein paar Tage gut und abwechslungsreich daraus essen kann.
Das ist keine bewusste Vorsorge für Krisenfälle, sondern die Art, wie wir leben. Und die kommt halt auch daraus, dass wir zu dritt in einem Zweifamilienhaus mit großem Keller leben (ethisch betrachtet eigentlich ein Unding), ländlich ohne großartige Einkaufsmöglichkeit leben und jede nicht wirklich recht nötige Autofahrt vermeiden. Das sind nunmal ganz andere Voraussetzungen als bei Jemandem, der srädtisch in einer kleineren Wohnung lebt und den Supermarkt direkt um die Ecke hat.
Wir haben keinen Dokumentenordner oder Ähnliches. Hält keiner von uns für nötig, weil wir uns auf Flucht oder z. B. abgebranntes Haus nicht vorbereiten wollen.
Wir werden heute chinesisches Essen bestellen, genug, dass ich fürs Wochenende keinen Handschlag außer Kuchen backen tun muss.
Nach einem wirklich anstrengendem langen Tag simple Spaghetti mit Tomaten-Olivensauce ![]()