Beiträge von Phonhaus

    Ach je - 2016. Da hat die beste alte Grand Dame Hund noch gelebt und wir hatten einen wunderschönen Urlaub mit Freunden und deren Goldiedame in Englnd:

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    Die Hofhündin in teilweise Anbindehaltung, die ich einige Jahre mitbetreut habe und die zum Schluss wie mein eigener Hund war, ist gestorben. Kurz, bevor sie eigentlich zu uns ziehen sollte. Ich vermisse sie immer noch sehr:

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    Und im Oktober ist hier dann ein kleines Häufchen Elend eingezogen. Alle haben uns erzählt, dass das nie ein auch nur ansatzweise normaler Hund wird. Gsd. hat Lilly damals noch kein Deutsch verstanden. Ronja war erstmal nicht so begeistern vom Neuzugang, vor allem, als die sich endlich us der Ecke rausgetraut hatte, in die sie sich anfangs verzogen hatte :hust:

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    Für den Mann gabs Spaghetti mit klassischer Bolognese und dazu Grillgemüse (reicht für 3 Tage), für mich gabs Spaghetti mit veganer Pseudo-Carbonara:

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    ich schaue und schaue, aber ich finde keine Hundeschnauze auf dem Essensbild :flushed_face:

    Mit der großen Form ist sie vorsichtig, wenn die frisch aus dem Backofen kommt. Sie ist/hat nämlich eine Pienznase :nicken:


    Dafür hier heute Nase und Zähne für vegane Spaghetti mit Pseudocarbonara. KoRo/Mühlenspeck, Zwiebel, Petersilie, Sojarahm, Kräutersalz, Basilikum, Kresse und Chipotle Chili (das gibt ein Raucharoma ab, das mir Längen angenehmer ist als Rauchsalz, bei Letzterem stört mich der metallische Beigeschmack enorm).

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    20. Lies ein Buch mit einer Jahreszeit im Titel - Tarjei Vesaas: Frühlingsnacht

    Vesaas ist ein großartiger Autor, allerdings hat mir dieses Büchlein nicht so gut gefallen wie seine anderen. Macht unterm Strich aber immer noch eine großartige dichte Studie über einen Heranwachsenden, der mit den unterschiedlichen Verstrickungen von Liebe/Beziehungen konfrontiert wird.

    21. Lies ein Buch mit einem wilden Tier im Titel oder auf dem Cover - Elsa Koester: Im Land der Wölfe

    Definitiv ein guter Roman, der auf unterschiedlichen Ebenen zwei Geschichten von Werten und Vorstellungen im Umbruch erzählt. Die erste Geschichte handelt von der Erfahrung der Protagonistin als Wahlkampfberaterin einer grünen Bürgermeisterkandidatennin einer Stadt im Osten mit drohender AfD Mehrheit. In der Auseinandersetzung wird sie damit konfrontiert, die Menschlichkeit ihrer Gegner zu entdecken und darauf, dass auch ihr die Antworten auf einige ihrer Fragen fehlen. Bis zu einer eindrücklich geschriebenen Szene, in der es kippt.

    Auf der zweiten Ebene geht es um ihre eigene Familiengeschichte, ihre Konfrontation mit ihrer Schwester, die sich kurz vor dem Geschehen als Transfrau bekannt hat und traumatischen Verletzungen aus der Vergangenheit.

    Etwas mühsam ist diese zweite Ebene wegen des Stils - ich finde den auch nicht so gelungen - und insgesamt ist es mir dann auch ein zu viel an behandelten Themen in einer Person. Ein gutes Buch, das zum Nachdenken anregt


    22. Lies ein Buch, das mehr als 1000 Seiten hat - Alan Moore: Jerusalem

    Ja - schwierig. Einerseits wirklich großartig, bombastisch gut erzählt und geschrieben, ich konnte in den vielen Kapiteln schwelgen, fand auch die Sprachexperimente gelungen und halte den Preis angesichts der Leistung für die Übersetzung durchaus schwelgen. Amüsant, bildhaft, kraft- und saftstrotzend mit allen erdenklichen Säften und auch Ektoplasma entfaltet sich eine großartige Hin und Her Jagd durch die Zeit, in einem überschaubaren Biotop, in dem sich dennoch unendliche Vielfalt entfaltet. Ein Plädoyer gegen Armut, Klassengesellschaft. Aber:

    Während die männlichen Figuren differenziert ausgearbeitet sind, sind die weiblichen Figuren allesamt doch sehr deutlich männlichen Vorstellungen von Weiblichkeit entsprungen. Es treten auf das Mannweib, die Hexe/weise Frau, die Hure, die (Kinds-)heilige und die Heilige Hure, die Mutter. Es dem Autor vermutlich nicht bewusster Machismo durchzieht das ganze Buch. Hätte ich vergnügt drüber weglesen können, ist er nicht der Einzige. Aber in einem Kapitel ist es mir bitter aufgestoßen, als sexueller Kindsmissbrauch in den Kontext von Vergebung auch für den größten Sünder, Determination und kultureller Relativierung von Altersgrenzen gestellt wurde. Das mag er bewusst als Provokation gemeint haben, unbequeme Konfrontation mit gesellschaftlichen Verurteilungs- und Vorurteilsmechanismen. Aber für mein Empfinden wäre das eine erneute Instrumentalisierung der Opfer.

    Insgesamt hat der alte Anarchist und Kämpfer gegen das Unrecht von Klassengesellschaften scheinbar eins nicht wirklich begriffen, was an sich schon der alte Marx wusste (ohne es in seiner Theorie dann aufzugreifen): Die erste Form von Arbeitsteilung - und damit die Grundlage aller ausbeuterischen Klassenverhältnisse - ist die zwischen Mann und Frau. Und so lange das besteht, wird es keine ausbeutungsfreie Gesellschaft geben. Auch wenn er sich selbst explizit gegen Misogynie und Sexismus äußert bzw. ihn anderen vorwirft, so scheint er doch etwas blind für seine eigenen Flecken zu sein

    Schade. Es hätte eins meiner Lieblingsbücher werden können.

    23. Lies ein Buch, das nicht in einer realen Welt spielt - Erin Craig: Das 13. Kind

    Nettes Märchen etwas düsterer Art, erinnert sehr ab Kingfisher und Pratchett. Gut zu lesen, aber „Böse Wünsche“ fand ich deutlich besser.

    26. Lies ein Buch mit einem fremdsprachigen Titel bei einem deutschsprachigen Buch - Wallis Kinney: A Dark and secret Magic

    Ziemlich schlecht, Logiklöcher, eindimensionale Charaktere.

    Jule hat einen kleinen Cut an einem Zehenballen ihrer linken Vorderpfote.

    Tierarzt hat einen leichten Verband gemacht, wir halten alles sauber und kontrollieren.

    Jule "stirbt".


    Kann ich ihr irgendwie helfen oder muss sie theatralisch nun durch diese "schwere" Verletzung durch? :emoticons_look:

    Bei uns ist das Mittel der Wahl:

    „Armer schwarzer Pudel“

    „Aarmer schwaarzer Puudel“

    „Aaarmer schwaaarzer Puuudel“ …

    So lange, bis ich sie entweder auslachen muss oder sie anfängt, aufzudrehen und mir das Gewicht zu waschen :lol:

    Hier gab es mittags Rest veganer Flammkuchen und abends Rest Gemüsecurry, dazu gemischter Salat.

    Kuchen hatten wir auch :smile:

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    Momo und Lotte


    Es ist nicht genau das Thema, aber die Hintergründe sind verwandt zur Frage, warum Menschen mit Autismus (ggf. auch mit anderen Formen von Hang zur sensorischen Überlastung, für mich passt das ziemlich gut, wiewohl in meiner Kindheit Autismus für mich verneint wurde) Zeit für sich alleine brauchen:

    Reacting, Retreating, Regulating, and Reconnecting: How Autistic Adults in the United Kingdom Use Time Alone for Well-Being

    Ich merke es aktuell gerade ziemlich massiv: Mann ist für sechs Wochen krank geschrieben. Sein Unfall war genau am letzten Arbeitstag der Woche Urlaub, die ich mir für mich alleine genommen habe und er wird jetzt noch dreieinhalb Wochen krank geschrieben sein.

    Die letzten zwei Wochen habe ich mir jeweils zwei Urlaubstage + meinen eh regulären wöchentlichen freien Tag genommen, um nachts wach sein zu können, wenn es still ist und tagsüber, nachdem ich ihm mit Waschen und Anziehen geholfen haben, schlafen zu können. Und ich laufe hier aktuell mehr mit Noise Cancelling Kopfhörern herum als ohne, damit läuft es ganz gut ohne nervliche Einbrüche. Das ist das beste Ergebnis, das ich erreiche, wenn ich mich wirklich nach Kräften „zusammenreiße.“