05.02.: Was hörst du aktuell obsessiv/sehr häufig?
Die Youtube Playlist „No Pasaran - Klare Kante gegen rechts“ von Weird Sounds Records & Promotion läuft hier in der Küche seit Wochen rauf und runter, abwechselnd mit einer von mir selbst erstellten Playlist. Sonst bin ich - von Küchenarbeitszeit abgesehen - eher Fraktion „nicht hören“.
Beiträge von Phonhaus
-
-
Ich verlinke Dir hier mal zum Stöbern den „Librela-Thread“, da haben etliche User über Erfahrungen berichtet

-
Hat sogar insgesamt was für sich
Meine ganzjährige Angsthündin hat mit Silvester nur minimal Probleme, weil ihr Metabolismus den Umgang mit Angst gewöhnt ist und sehr schnell runterregulieren kann. Sie hat es dadurch einfacher als Hunde, die nur saisonal quasi „kalt erwischt“ werden und in der Situation aus der Angst nicht mehr rauskommen. -
Da ich direkt nach der Arbeit an die Pudelpflege gegangen bin und dank zwischendrin den Geist aufgebender Schermaschine und Fell-Wildwuchs ungeplant mehr als 4 Stunden beschäftigt war, gabs zum Abendbrot nur vegane Vanille-Obsttarte.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. -
Um nochmal auf die Kuchenfrage zurück zu kommen …

Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Ich würde hier ganz klar von räuberischer Erpressung sprechen.
-
Das ändert nix am grundlegenden Problem. Seitdem der Mann krankgeschrieben ist, gibt es hier fast täglich Kuchen oder Hörnchen. Mehr Kuchen hieße zweimal am Tag. Und da meckert dann die Tierärztin

-
Menü für heute und morgen:
Kartoffel-/Süßkartoffelsuppe mit Fenchel, getrockneten Bananen, Lachsöl, Biowienerle und Taifun Sesam-Mandel-Tofu.
Satt werden die Hunde hier eh nie, wenn man ihnen glauben darf

Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. -
Okay. Für mich wäre der Ausgangspunkt erstmal, die Vorstellungen beiseite zu schieben, die Du von Leben mit Hund hattest und die Ansprüche sowohl an Dich als auch die Hündin. Was Ihr erwartet und völlig verständlicherweise erhofft habt, ist eine Sache. Jetzt ist aber die Realität eine Andere und von dieser Realität aus beginnt Euer gemeinsamer Weg. Wenn Du Dich an das anklammerst, was Du Dir erhofft hast, dann machst Du Dir damit nur Kummer und stehst auch dem Verständnis für Deine Hündin im Weg. Es ist menschlich verständlich, aber aktuell einfach nicht hilfreich.
Auch die Vorstellung, dass man recht schnell sowas wie tiefe Zuneigung oder Bindung hat: Es ist schön, wenn das da ist. Wenn nicht, dann kann man daran arbeiten, dass es kommt. Aber krampfhaft was zu erwarten/erhoffen, was nicht da ist, das baut zusätzlich Druck auf und schadet letztlich bzw. blockiert den Weg zum Verständnis. Hilfreich wäre jetzt also quasi erstmal eine ganz neue Tafel, die Ihr Schritt für Schritt gemeinsam beschreibt.
Wenn Du denkst, dass Du das nicht leisten kannst, dann wäre es halt auch eine Erwägung wert, den Verein zu fragen, ob sie den Hund zurücknehmen.
Wenn Du denkst, dass Du es kannst: Aktuell hast Du eine junge Hündin im „Kulturschock.“ Ein soziales Lebewesen, das von der Veranlagung her ein Gewohnheitstier ist, jetzt aber in einer ungewohnten Umgebung ist und in einem Sozialverband, der noch nicht darauf eingerichtet ist, dass ein Hund seinen Platz da hat. Sie ist also nicht weniger überfordert als Du.
Ich würde jetzt erstmal akzeptieren, dass sie ist, wie sie ist, es nicht werten, wie sie ist, sondern sie einfach ganz unbeleckt von Erfahrungen kennen zu lernen. Und ihr Zeit geben, das umgekehrt auch zu tun. Also viel Zeit für vorsichtige gegenseitige Beobachtung (quasi aus den Augenwinkeln, nicht mit starkem Fokus auf dem Hund, sondern beiläufig). Erstmal gucken, wann und wie sie Ruhe findet. Viel, viel Schlaf ist das Wichtigste, was sie jetzt braucht.
Dann gucken, was sie mag, was sie nicht mag, womit man sie gut belohnen und womit man ihr eine Freude machen könnte. Meine Auslandshündin spielt nicht mit Spielzeug (alle Jubeljahre einmal gibts einen zaghaften Ansatz zum Zergeln oder Angeben, aber die ersten Jahre gar nicht. Bei anderen Hunden ist es später gekommen).
Und ansonsten guck halt auch, dass Ihr Euer Leben und Euren Alltag so gewohnt wie möglich weiterlebt und auch gut für Euch sorgt, jetzt halt mit Hund. So dass Ihr und Hund herausfinden könnt, wo sie im Alltagsgefüge ihren Platz findet und welche Routinen sich gut für Euch eignen. Routinen sind für Hunde wichtig. Und für Menschen, denen es mental gerade nicht so gut geht, auch

Schaut erstmal nach Eurem kleinsten gemeinsamen Nenner und baue darauf auf und mach Dir bewusst, dass es nicht so bleibt, wie es jetzt ist. Ihr könnt nur von dem Punkt jetzt und hier loslaufen, aber das Ziel ist ganz woanders. Doch Ihr kommt da nur schrittchenweise hin, also von einer kleinen Anpassung zu nächsten.
Meiner Erfahrung nach stellt sich das Gefühl füreinander ein. Manchmal schneller, manchmal dauert es länger. Mach Dir da keinen Druck, indem Du Dich mit anderen vergleichst oder zu heftig an Dir kritisierst.
Fördere das, was Euch allen Spaß machst und gucke, wie Du es Euch allen so leicht wie möglich machen kannst.
Wenn sie draußen Richtung anderer Hunde oder Menschen schnappt: Ist jetzt halt so. Sorge dafür, dass sie keinen erwischt und arbeite mit dem Trainer, der zu Euch kommt, ein Programm aus, wie Ihr in kleinen Schritten daran arbeiten könnt. Lähme Dich nicht mit Gedanken wie „Ist/bleibt das immer so?“ Gebt Euch da Zeit fürs gemeinsame Lernen und gemeinsame Arbeit. Lernprozesse dauern. Und solange Dein Neuankömmling noch gestresst ist, dauert es länger, weil der Metabolismus unter Stress nicht gut lernt. Auch hier ist viel Ruhe und Schlaf wichtig.
Als „bitte nicht“ würde ich „Futter nur aus der Hand“ nennen (falls Ihr das macht oder geraten bekommt). Konsequente Erfüllung der Grundbedürfnisse ist ein wichtiger Punkt dabei, dem Hund Stress zu nehmen.
Das wären so meine ersten allgemeinen Tipps. Für alles Konkretere müsstest Du etwas mehr darüber schreiben
-
-
Hier gibts häufig Handkäs, etwa alle zwei Wochen. Die beiden lieben ihn. Ich achte dann halt ein wenig darauf, dass der Rest salzarm ist.