Beiträge von katzenpfote

    Die Erwartung, dass er nicht wild um sich beißt, wenn der Halter etwas verbietet und das im Zweifelsfall auch in den Halter? Panik mal außen vor, das ist etwas anderes. Ich finde da gar nichts normal dran (außer strake Schmerzen/Panik), wenn es sich um ein "Rudelmitglied" handelt

    aber genau das meine ich ja - wir wissen gar nicht, warum dieser Hund seine Halterin gebissen hat. Vielleicht war er in Panik, vielleicht hatte er Schmerzen - das ist einfach unklar.

    Es kommt halt drauf an, warum die Hunde sich gegenseitig attackiert haben (bzw wer wen) und auf welche Weise die Halterin eingegriffen hat. Ich könnte mir Szenarien vorstellen, in denen es zu dieser Konstellation kam, die absolut keine Gefahr für Fremde/Dritte birgt.

    Warum kann man nicht auf nähere Informationen warten, bevor man urteilt?

    Ich hab jetzt auf die Schnelle nichts zu Zahlen gefunden. Die UKC-Seite ist mega unübersichtlich, und in D hast du vermutlich das Problem, dass die Rasse ja nicht FCI-anerkannt ist, und ich hab zu Züchtern jetzt überwiegend FB-Seiten gefunden, die ich nicht vernünftig anschauen kann…

    Zu Linien weiß ich wenig, aber dieser ‚Killer Kimbo‘ scheint ja ein - salopp ausgedrückt - extreeeeemely popular sire gewesen zu sein… ich such nochmal den Artikel dazu.

    Man weiß halt null über den Vorfall - wie lange kannten die Hunde bzw Hund und Halterin sich, was war der Auslöser, wie hat die Frau eingegriffen, was ist die Vorgeschichte des Hundes/der Hunde usw…

    Ja, nach den Texten der LHundG ist der Hund gefährlich, aber wie gesagt, man weiß viel zu wenig über das Wie und Warum.

    Ich würde auch so gerne auf dem Balkon oder Fensterbrett füttern wieder - aber hier bekommen das meine Tauben immer direkt mit und die fliegen dann auch an, wenn man gerade auf dem Balkon steht und einem fast ins Gesicht... Ich muss mir da nochmal was überlegen

    Freunde von uns haben einfach ein Futterhausmit entsprechend kleinen Öffnungen gekauft, so dass die Tauben da nicht reinkamen, das haben die auch recht schnell gecheckt - vielleicht ne Idee?

    „Lawrence Newport, a researcher at Royal Holloway University of London who has spearheaded efforts to get the dogs banned, says they are uniquely aggressive due to their breeding history.

    "These are fighting dogs, originally bred from fighting stock," he said.

    XL bully type dogs were now responsible for 70 percent of dog attacks in the UK even though they only made up one percent of all dogs, he said.“

    https://phys.org/news/2023-10-uk-urged-tackle-killer-xl.amp

    Ich weiß nicht, wie belastbar ‚phys.org‘ ist, aber immerhin zitieren sie einen Uni-Menschen… sehr dünn, aber ich weiß auch nicht, ob man seine Hunde in GB bisher überhaupt registrieren lassen musste - das würde es natürlich schwieriger machen, da überhaupt Zahlen zu kriegen.

    Ich bin selbst mehrmals pro Jahr in Südengland und habe erst einmal einen Hund gesehen, der ein American Bully hätte sein können… sehr häufig scheinen sie jedenfalls nicht zu sein. Und wenn man damit vergleicht, was z.B. hier zu den Anteilen an Angriffen steht, ja mei, dann haben die Engländer recht mit ihrer Maßnahme: https://www.walesonline.co.uk/news/uk-news/s…an-27726540.amp

    Hatten wir „Killer Kimbo“ schon erwähnt? Der Name reicht mir schon, um zu wissen, wessen Geistes Kind diese ganze Zucht ist…

    Meine Schwierigkeit liegt auch darin, dass ich bei Ablehnung/Zurückweisung/Wegschicken ja auch die einzige Chance auf Sozialkontakt nehme, die mein Hund hat (also, abgesehen von meinem Mann, aber der ist ganz oft wirklich rausgezoomt, weil er sich wahnsinnig gut konzentrieren kann, wenn er irgendwas macht).

    Also, mein Hund fragt nicht oft, sie ist meistens im anderen Stockwerk, aber wenn, dann fänd ich es schon fast fies, sie wegzuschicken - die paar Minuten zusätzlich zum Gassi muss man ihr doch gönnen.

    Ist das ein Abgrenzungsproblem?

    Potato

    Wobei man vermutlich mit einbeziehen muss, dass in Wildtiergruppen oder auch bei Streunerhunden alle Teilnehmer des Sozialverbands zur selben Spezies gehören und per Definition viel ‚freier‘ leben, d.h. der potentielle Gedankengang von „ich muss auf meinen Sozialpartner (Mensch) achten, weil der jetzt vielleicht entscheidet, dass jetzt rausgegangen/gefressen/gearbeitet wird“ entsteht da einfach nicht, weil auch alle denselben Tagesablauf haben, in Gruppen jagen oder eben eh den ganze Tag rumweiden, sich erleichtern und ein Spiel anfangen können, wann sie wollen.

    Es gibt halt nicht den einen, der alles entscheidet (sorry, Alphawolf-Anhänger), darum muss man auch niemanden belauern

    Könnte doch ne Rolle spielen, oder?

    Ich habe genau das gegenteilige "Problem". Manchmal sehe ich Hund (…) nur 2- 2,5h am Tag. Sie liegt einfach woanders rum und wir treffen uns eher zufällig beim Gassigehen + Füttern + Co.

    Also, das ist unser normal und der harmonischste Zustand.

    Trotzdem sind meine Gedanken manchmal zuviel bei ihr. Sollte ich sie zu einem Spiel einladen? Ist ihr langweilig? Verbringen wir zu wenig Zeit miteinander? Vielleicht sollten wir mal wieder zusammen auf dem Balkon sitzen? Aber im Winter? :skeptisch2:

    Aktuell, in anderer Location, sind wir dauerhaft zusammen plus weitere Menschen. Da merke ich wie überfordert mein Hund ist und muss ihr Pausen einräumen.

    Ist bei uns genauso.