Beiträge von Vriff

    Meine mir kleinstmögliche Gassirunde ist ein knapper Kilometer. Und die ist er auch als Welpe gegangen. Die Alltagsrunde sind 2,5km. Das kam relativ flott.

    Ich würde auch weiter gehen, aber man muss sich eben an die Gegebenheiten anpassen. Und hier gibt es dann nur gleich viel größere Touren.

    Habe mal auf Luftbild geschaut von Auto bis Stallgebäude sind es 250 Meter und da ist er von Anfang an mehrmals hin- und hergesaust.

    Habe Flitzezeit gar nicht eingeschränkt im Gegenteil, ich war gern so lange mit ihm draußen bis er ein Nickerchen gemacht hat. Finde draußen schlafen können eine wichtige Fähigkeit.

    So richtig Gassi mehrmals wöchentlich in seinem Tempo. Wir haben eher "Ausflüge" gemacht zum Stall, zum Garten von Freunden, zum Parkplatz, zum Park, usw. und da durfte er halt rumdödeln. Zu Bewegung animiert habe ich nie, aber auch nicht verhindert.

    Zu jeder Hundehaltung gehört eine große Portion Katastrophenoptimismus. Hier hat ehrlicherweise noch nie ein Notfallplan funktioniert, weil aus Prinzip was Anderes passiert ist als das worauf ich vorbereitet war oder genau dann die Personen A-E warum auch immer nicht verfügbar waren.

    Aber, es ist noch immer alles gut gegangen und es haben sich Lösungen gefunden.

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    Das letzte Mal war ich ohne Hund hunderte Kilometer weit weg und der Mann ist auswärts verunfallt und war im Krankenhaus.

    Meine Nachbarn zu denen ich außer grüßen und einmal im Jahr 5 Worte wechseln, keinen Kontakt pflege haben den Hund und die Katzen ganz wunderbar versorgt. Wobei Katzenversorgung daraus bestand, dass sie ihre Freunde die ich nicht mal kannte akquiriert haben, weil die Allergie doch stärker war als gedacht.

    War das ein blödes Gefühl? Definitiv. Habe ich mir Sorgen gemacht? Und wie. Waren alle gut versorgt? Vorbildlich sogar.

    War übrigens mein erster Notfall bei dem ich jemals auf Fremdbetreuung angewiesen war. Sonst konnte ich das alles immernoch irgendwie selbst regeln.

    Ist sowas bei Shelties normal?

    Zu oft, ja und für meine Verhältnisse sind sie noch dazu bedenklich ruhig. Ist der Grund, warum ich sie eigentlich mal für mich ausgeschlossen habe.

    Nachdem ich auch einen habe, gibt auch Andere. Und der ist auch Ein Personenhund, aber eben nicht in dieser extremen Ausführung und man muss auch ehrlich sagen, ich habe da aktiv gegen antrainiert. Er muss nicht jedem Hallo sagen, aber mit meinem Partner in den Garten gehen bspw. Genauso mit dem Radius, ich musste mir so oft auf die Finger klopfen Umorientierung oder Blickkontakt nicht zu belohnen, weil der Hund sonst ungelogen mit 30cm Abstand schräg hinter mir läuft und mich dabei ununterbrochen anhimmelt. Ist der Grund, warum es hier die ganzen, er klaut irgendwas Geschichten gibt, ist für mich das geringere Übel gewesen.

    Ohne mich, also wenn ich wirklich weg bin, macht er von Anfang an diesen :ka: wo ist was zu Essen? Wer hat was zu Essen? Wo gibt es den Spaß? Er folgt nicht bei "Fremden" aber dann bleibt er halt an der Leine. Aber er ist angemessen opportunistisch :herzen1:

    Ansonsten steckt in meinem mehr Hütehunderbe als ich erwartet habe. Aber das sind meine Erwartungen, nix was ernsthaft in irgendeiner Weise problematisch wäre. Das ist der coolste kleine Hund den ich jemals hatte :ka: nur eben aus Sheltieliebhaberperspektive häßlich, damit kann ich wunderbar leben xD

    Bin da auch Team Leine, auch wenn ich sie hasse und Schleppleine gibt es zugegebenermaßen nur für die Dauerleinenhunde wenn ich da wirklich Nerv für habe. Der Rest muss sich mit Flexiradius begnügen.

    Es können aber auch alle immer auf großen Flächen rennen. Hier ist inzwischen zu dicht bevölkert für flitzen beim Gassi.

    Der lebt nicht mehr. Aber ich trage sein Erbe in Ehren und vergesse nur ganz selten die Hunde zu füttern. Die neue Generation leidet zwar unter Beschaffungskriminalität, aber so erfolgreich im Fütterer finden, sind sie nicht.


    OnTopic. 10kg Rinderfett portioniert :ugly: Hunde man muss sie lieben.