Bei Hunden, die große Angst vor Bodengründen, mittellauten Geräuschen, Treppen, Dunkelheit, fremden Menschen usw. haben, sollte man sich dreimal überlegen, ob sie wirklich in die Zucht gehören.
Da würde ich auch nicht mal von Genetik sprechen. Mutti gibt halt ihren Umgang mit der Welt an ihre Welpen weiter. Wie die Welpen jeweils damit umgehen ist so verschieden, das kann man kaum vorhersehen. Aber ja, wäre ich Züchter, würde auch ich sicherlich auf eine entspannte Mutter achten. Sie muss nicht alles "richtig" machen, aber sie sollte schon mit sich selbst zurecht kommen. Rasseeigenschaften seien der Einfachheit halber mal dahin gestellt.![]()
Ständige Ängstlichkeit ist mir persönlich auch oft zu anstrengend. Sowohl beim Hund als auch beim Menschen. Blöderweise besteht mein Job daraus Menschen und Hunden beim Lösen ihrer Ängste zu begleiten
. Aber privat mit einem schwerst traumatisierten Hund? Machbar, aber meine Zukunftspläne sehen anders aus. Ich versuch mich diesmal an einem "richtigen" Züchter, der Hunde nach Vorbild züchtet - auch, wenn ich im Urin habe, dass der nächste Hund ne Meise haben wird...