Beiträge von Billieshep

    Natürlich tut man manchen Menschen damit sicher unrecht, aber ich persönlich könnte mir nie vorstellen für "alle Menschen zu züchten", sondern bleibe eben in meiner Bubble. Aber natürlich sieht es anders aus, wenn man viele Würfe produziert, dann muss man die natürlich auch "an Mann" bekommen.

    Völlig verständlich. Du hast mir bisher als eine der wenigen Personen meine Fragen tatsächlich ehrlich beantwortet. Vielen Dank ^^

    Das heißt ja dann, dass der emotionale Aspekt bei der Preisfindung ebenfalls eine große Rolle spielt. Ich überlege gerade wie ich das als Züchter machen würde... Neben all den Fixkosten, die man decken muss/möchte... Ich denke ich würde auch grundsätzlich mehr verlangen, aber ich bin überzeugt, dass ich individuell entscheiden würde, je nachdem. Meine Werte würden eine große Rolle spielen.

    Ich rede von deinen Aussagen im ganzen Thread. Ein ? hinter einem Satz ist nicht automatisch eine (ehrliche) Frage (ergo ohne Unterstellung oder Hintergedanke)

    Wenn du glaubst ich würde dir etwas unterstellen, dann wäre es wirklich nett von dir mit deine genauen Gedanken dazu zu nennen, bevor du beginnst wütend zu werden. Alle Fragen, die ich stelle, sind ehrlich. Ich stelle sie aus meiner Wahrnehmung, meinen Erfahrungen, Ideen und Gedanken heraus, ich habe keinerlei Interesse daran andere Leute zu verletzen.

    Was nichts kostet ist nichts wert.

    Alter 🤣 Das ist ja Mal eine Aussage!

    Ich bin froh, dass ich nix koste, wertvoll fühle ich mich trotzdem. Auch meine kostenlosen Seminare bekommen genügend positives Feedback, welches mir ihren Wert beweist. Ich tue das was ich tue nicht um ein Preisschild drauf zu klatschen, auch, wenn man gänzlich ohne nur schwer voran kommt.

    Meine Katze hat 0€ gekostet. Sie hat trotzdem Wert. Puh... Deine Aussage empört mich total! Da hast du mich jetzt aber echt getroffen:applaus:

    Naja, aber warum soll ich denn für solch dumme Menschen züchten? Sehe ich gar nicht ein, etwas an meinen Ansichten und Preisen zu verändern, damit alle Menschen in den Genuss eines Hundes kommen, den sie doch eh oft nicht "verdienen" bzw. entsprechend behandeln?

    Uff, das ist ganz schön aggressiv, aber ich verstehe total aus welcher Richtung du kommst. Ich denke zu urteilen, wann wer was verdient hat, liegt in den Händen des Schicksals - man selbst, ob Züchter oder nicht, kann nur einschätzen und abwägen.

    Auch teure Hunde werden fragwürdig behandelt.

    Man kann die Welt einfach nicht allein retten. Aber man kann sich in dieser Welt eine eigene, kleine Bubble schaffen, in der man zufrieden leben kann.

    Alleine geht das nicht, das stimmt.

    Das ist es nie. Fair waere wohl die Arbeitszeit des Zuechters zu bezahlen bzw. auf den Wurf umzulegen. Passiert aber nicht, weil das niemand zahlen wuerde...

    Mir scheint das vielleicht genau das ein Grund für die hohen Preise sein könnte? Dass das ganze Leben in Arbeitszeit umgerechnet wird?

    Ich weiß es nicht, um mir diese Frage zu beantworten müsste ich wohl selbst Züchter werden...

    Für mich ist das ein bisschen, wie wenn man sagt, dass es auf einschlägig chinesischen Websiten wie Temu Zeugs viel günstiger gibt und doch bitte der Handel hier auch alles viel günstiger hergeben soll, damit sie wettbewerbsfähig bleiben.

    Valider Punkt!

    Aber das war nicht mein Ansinnen. Ich habe die Preise nicht direkt verglichen, ich weiß nicht was ein Mafia-Welpe aktuell kostet, es würde mich nicht wundern, wenn der Preis sich nicht zu Züchtern unterscheidet. Ich habe lediglich nach der Sinnhaftigkeit/Notwendigkeit eines solchen Preises gefragt. Mein Grundlegender Gedanke zu Geld Allgemein ist auch nochmal ein anderes Thema - aus Gier habe ich diesen Thread nicht gestartet.

    Hier mal eine Aufstellung einer Züchterin ihrer Kosten. Wie belastbar da alle einzelnen Positionen sind, weiß ich nicht.

    Ich habe die Aufstellung überflogen. Mir kommt diese Aufstellung in einigen Punkten übertrieben vor. Ich denke, dass man die Kosten auch künstlich in die Höhe schießen kann - das wird wohl viel mit der Art der Zucht zu tun haben.

    Stelle ich mir vor selber zu züchten, dann würden meine Kosten vermutlich nicht ansatzweise so hoch sein... Das was da steht ist wirklich maßlos.

    Also ich finde es teils erschreckend, was an Preisen (auch für mischlinge und Hunde ohne Papiere) genommen und bezahlt wird.
    Ich hatte ja gerade selber meinen ersten Wurf (anerkannt und mit Papieren!) und kann sagen ich habe absolut drauf gezahlt.
    Mein Welpenpreis war zu günstig und sollte es nochmal einen Wurf geben wird er ganz gewiss teurer.

    Unabhängig von den ganzen Voruntersuchung der Mutterhündin und auch ohne die Anschaffungskosten für die ganzen Welpensachen.

    Alleine Progesteron, Ultraschall, Fahrt zum Deckrüden, Deckrüde, Röntgen, Futter, Osteo/Physio für die Welpen, Tierarztkosten für die Welpen usw usw. Ich hab ordentlich rein gebuttert und viel mehr gezahlt, als ich bekommen habe ABER ich habe alles sehr genossen und das alles wäre es mir immer wieder Wert.
    Trotzdem werde ich mehr nehme, wenn es nochmal einen Wurf gibt um nicht drauf zu zahlen.

    (Wen es interessiert meine Welpen haben 1300€ gekostet und 1500/1600 werden es wohl zukünftig sein)

    Darf ich fragen:

    Kann es sein, dass der erste Wurf rein rechnerisch der teuerste für einen Züchter ist? (Stark vereinfacht)

    Mir ist die Tage aufgefallen, dass die Preise für Hunde exorbitant hoch sind. Hunde vom Züchter liegen inzwischen bei über 2000€... Oft sind's 2500€ für einen Welpen. Bezahlt das eigentlich noch irgendwer?

    Welche Rasse(n)? Das ist mAn ein sehr wichtiger Punkt.

    Weißer Schäferhund, Labrador, Cattle Dog, Australian Shepherd, Border Collie, Magyar Viszla, Pudel, Weimaraner, Chihuahua, Zwergspitz, Golden Retriever, Rhodesian Ridgeback, Miniature Bullterrier, usw...