Es wird schon einen Grund haben, warum die Trainerin das sagt. Zeit, sich zu reflektieren.
Beiträge von Billieshep
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Ich mochte damals die Atmo im Schäferhundverein nicht. Als 19 Jährige unter all den... Alteingesessenen. Hab nur einen älteren Herren, mit dem ich mich da gerne unterhalten habe. Der hatte aber auch was auf'm Kasten. Das sonstige drumherum war eher nervig, für das Vereinsleben muss man erstmal sein. Mal kocht man dort, mal hilft man bei der Leitung von Veranstaltungen, das Training dort bestand aus 20% Training und 80% Gequatsche. Das war am nervigsten, da man dort teilweise 5 Stunden gesessen und gefroren hat.
Aufgrund des Umzuges habe ich mich dann aber nicht mehr mit anderen Vereinen beschäftigt. Mein Ex-Freund war Schäferhundcrack und bestätigte mit seinen Erzählungen von den Vereinen hier im Umkreis nur meine Abneigung, die ich in meiner Heimat schon entwickelt habe. Man muss Menschen echt mögen und nicht nur aushalten dafür, denke ich...
Von anderen Hundesportarten kann ich nicht viel erzählen. War mal beim Training für diese Hütewettbewerbe dabei. Trainerhund top, aber das was die Kunden da mitbrachten war nur die Hoffnung dass der KHC in irgendeiner Form Interesse entwickelt, je länger man ihm die Schafe vor die Nase hält. Dann noch Agility. Mag ich gar nicht.
Take it with a grain of salt, weil ich alles mit fremden Menschen etwas negativer bewerte als einsame Aktivitäten

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Mir ist nach 3 Monaten Kein-Hundhaltung aufgefallen wie viel Dreck wir Menschen eigentlich produzieren

Ständig liegen hier kleine Stöckchen rum, oder Laub oder Sand?! Dreck, den wir immer auf die Hunde geschoben haben...

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Loyal/Treu : latscht dir den ganzen Tag hinterher, Kontrolletti
Wachsam: bellt viel Zuhause, Kontrolletti
Beschützerinstinkt: neigt dazu nach vorne zu gehen um Probleme zu lösen
Ruhig: ruhig
Mutig: denkt zu wenig, macht zu viel, neigt zu Verletzungen
Gelehrig/intelligent: lernt schnell, neigt dazu nicht zur Ruhe zu kommen
Anhänglich: läuft die den ganzen Tag hinterher, Kontrolletti, neigt zu Problemen mit dem alleine sein
Lebhaft: hat viel Energie, kommt gerne überall mit hin
Verspielt: verspielt, kommuniziert viel und deutlich
Unabhängig: läuft dir nicht ständig hinterher, setzt eigene Ideen um ohne den Menschen um Erlaubnis zu bitten
Dickköpfig: kann vermutlich besser diskutieren als der Besitzer
Energiegeladen: braucht verdammt viel Bewegung, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Schlittenhund
Territorial: bellt zuhause Fremde an, verteidigt gegen Besucher
Selbstbewusst: in der Regel eher ruhig, neigt in jungen Jahren zu Prolligkeit (Rüde), diskutiert präzise und wenig
Nicht unterordnungsbereit: japanischer Hund
Stark: würde dazu gezüchtet andere Menschen zu beeindrucken, sehr durchsetzungsfähig, laut
Temperamentvoll: laut, neigt dazu wütend zu werden
arbeitsfreudig: kommt nicht von sich aus zur Ruhe, zerstörerisch, rennt einem dauernd hinterher, empfindsam/sensibel
Leicht erziehbar: scheint Sonne aus dem Arsch
Fühlt euch frei mehr hinzuzufügen
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Ich kann mir gerade auch nichts drunter vorstellen als vielleicht einen Hund mit seltsamen Eigenheiten. Mich würde ein Foto oder Video echt interessieren!
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Bei meinem Ares ist's nun drei Monate her. Ich dachte die Trauer hört nie auf. In gewisser Weise tut sie das auch nicht, es schmerzt nur nicht mehr so sehr.
Ich habe die Eigenart solche Gefühle und Gedanken zu verdrängen, so, dass sie irgendwann wieder zurück schlagen. Was ich aus der Trauer gelernt habe, ist zu weinen, wenn einem danach ist. Auch bei strahlendem Sonnenschein.
Mich hat die erste Zeit alles an Ares erinnert. Insbesondere Nudeln. Da konnte ich kaum Essen, weil er sie so geliebt hat.
Ich würde dir raten deinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Das bedeutet auch zu verdrängen, wenn du an dem Punkt kommst, dass du einfach keine Lust mehr hast und eine Pause brauchst. Jeder trauert anders. Es ist wirklich anstrengend. Ich war die ersten zwei Wochen müde, habe mich ausgelaugt gefühlt und wollte nichts mit mir anfangen. Ich habe mir die Zeit gegeben. Mich hat Ares' Tod traumatisiert, deshalb habe ich da vielleicht etwas andere Erfahrungen als du und kann dir leider keine anderen Tipps geben...
Weinen und reden - das ist das wichtigste!
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Bei Ares ham die Leute auch die Straßenseite gewechselt. Der war aber auch groß. Problem war immer nur den anderen zu erklären, dass er nicht gestreichelt werden möchte , obwohl er so niedlich "eisbärig" aussah.
Um mal eine WSS Rezension zu schreiben:
Ich bin als junges Mädel (zwischen 18 und 21) sehr häufig nachts mit meinem Weißen unterwegs gewesen. Es gibt keine Sekunde in der ich mich nicht sicher gefühlt habe, wenn er dabei war. Auch, wenn ich wusste, dass er mindestens genauso schissig war wie ich.
Mit dieser Rasse muss man gut diskutieren können. Die brauchen die soziale Kommunikation, nur über Hundetraining zu "erziehen" ist nicht empfehlenswert. Sie NEIGEN dazu "Overthinker" zu sein, wenn du ihnen den Raum dazu gibst, vor allem, wenn du selber einer bist. Die machen alles mit. Fremden gegenüber sind sie reserviert bis misstrauisch.
Gesundheit weiß ich nicht. Ares hatte nie Probleme mit Gelenken oder so, der ist aber mit 7 Jahren verstorben. Der Organe wegen. Insgesamt glaube ich, dass man von einem WSS oder DSH kein Methusalem-Dasein erwarten kann. Mein Partner kannte einen DSH, der 20 geworden ist, aber das ist eher die Ausnahme. Der Hund wurde auch lange am Leben gehalten. Unser DSH wurde mit 11 eingeschläfert. Der meines Ex wurde 10.
Der WSS ist sanft und braucht oft sanft. Man darf sich darauf aber nicht versteifen, die können auch anders, insbesondere die Rüden. Ares war zwar ein Riesenbaby, aber dieses Riesenbaby braucht hin und wieder Ansagen. Mitleid, zu viel gekuschelt und Helikoptern tut denen net gut. Zu viel Aufmerksamkeit auch nicht. Für ambitionierte Hundesportler ist das aber nichts, meiner Meinung nach. Die sind nicht so hinterher. Das Wesen eher ruhig und ausgeglichen, wenn man gut sozialisiert.
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warum darf kein Reiter mehr auf mein Pferd, obwohl er Freude daran hat, weil jemand es grotesk findet?
Wenn du dir das Verbot aufgrund meiner Empfindung selbst auferlegen magst, nur zu.
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Ich beneide dich

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Und mutmaßlich auch gegen Kutsche fahren und zB Holzrücken?
Was passiert denn dann mit den ganzen Pferden, die nicht mehr geritten werden sollen? Mit den Aufzuchtpferden, die niemand mehr kaufen wird? Mit den Zuchtstuten und Hengsten, die nicht mehr gebraucht werden weil ja nicht mehr gezüchtet werden müsste?
Essen wir die auf oder lassen wir die frei? Denn artgerecht ist bestimmt nur die Freiheit !!1elf!!! oder so
Kutsche fahren muss auch nicht sein. Holzrücken... Kommt drauf an. Ich glaube ein gewisses Maß an echter Arbeit kann man mit Tieren machen. Ich bin dafür, dass man das stets mit einem ausgeprägten Bewusstsein für das (individuelle) Tier machen sollte. Alles hat sein für uns wider. Auf Pferderücken zu sitzen und die Kutsche ziehen zu lassen erscheint mir grotesk.
Beruhige dich mal.