Liebe Solumna danke dir für die Antwort. Ich habe inzwischen selbst schon ein wenig gelesen, auch dass (-/-) keine Garantie für ein Ausbrechen der Erkrankungen ist. Ich erinnere mich noch daran, dass MDR1 vor knapp über 20 Jahren, als wir unseren Sheltie geholt haben, schon ein aufkommendes Thema war.
Irgendwie wundert es mich trotzdem, dass man mit genetisch betroffenen Hunden, nicht nur Trägern, weiter züchtet, wenn dafür keine Not besteht. Da scheint, deiner Aussage nach, bei KHC mehr drauf geachtet zu werden als bei den LHC?
Ich meine, vor etwa 20 Jahren, vielleicht ein paar mehr, kam der MDR1-Gentest auf den Markt.
Ich finde, es wird in Deutschland (!) beim KHC mehr drauf geachtet. Ich erinnere mich an keinen Wurf in den letzten ~5 Jahren mit ausschließlich MDR1 -/- oder bei dem CEA -/- gefallen ist. Und auch bei DM kenne ich nur den einen aus dem letzten Jahr. Das heißt natürlich nicht, dass ich alle Würfe auswendig kenne.
Außerhalb Deutschlands sieht das auch beim KHC anders aus. Da wird das teilweise nicht mal getestet.