Der kleine Windhund hebt nun seit einiger Zeit in eindeutiger Absicht sein Beinchen beim Pinkeln, damit dürfen wir wohl offiziell von den Welpen hierhin umziehen 🙂
Bis jetzt ist er ansonsten ein absoluter Sonnenschein, gut gelaunt, mutig, tough und hat voll Bock auf gemeinsame Arbeit.
Gestern war er beim Rally Obi dabei und ist einfach aus Spaß den 3er Parcours mit gelaufen, den ich mit dem Nacki gemacht hab. Klar kann er noch nicht alle Übungen, aber er hat sich einfach echt den ganzen Parcours toll konzentriert und - auch wenn ich's nur aus Versuch macht klug gemacht hab - hat er sogar die Bleibübung mit Abruf ins Fuß toll gemacht.
Das einzig anstrengende ist, dass er sich noch schwer tut, nicht alles in die Schnute zu nehmen. Es wird sehr viel besser und er frisst auch nix davon, aber es ist halt trotzdem gefährlich.
Der Unterschied zum Urhund ist schon sehr interessant. Der fand ja in diesem Alter fremde Menschen kacke, hatte ein Frustproblem wenn er nicht zu anderen Hunden hinkonnte und hat immer etwas Zeit gebraucht, um sich zu unbekanntem zu überwinden. Er war dafür aber von Anfang an sehr in sich ruhend und resilient, eigentlich nie drüber und wirkte immer "vernünftig". Der Kleine hat eigentlich mit nichts und niemand ein Problem, ist aber recht schnell mental erschöpft und fängt dann an, etwas kopflos zu werden und in Dinge reinzubeißen. Klar, wenn man sich Rasse, deren Geschichte und Verwendung... Anschaut, lässt sich das sehr leicht nachvollziehen, aber es ist echt spannend.
Ich bin gespannt, wann der kleine in die Pubertät kommt und sich nicht mehr so brav mit einem leisen schnalzen von Jagdreizen abrufen lässt. Noch nutze ich die Zeit, um einen möglichst guten Grundstein zu legen.