Beiträge von Beeblebrox

    Rumo ist ja auch nach einer Romanfigur benannt. In Walter Moers' Büchern gibt es generell sehr schöne Namen (z.B. Rala, Uschan DeLucca), aber auch sehr seltsame (z.B. Volzotan Smeik, Hildegunst von Mythenmetz) 😂.

    Nicht zu vergessen den grandiosen Qwert Zuiopü und Professor Dr. Nachtigaller. Auch Grinzold und Löwenzahn sind eigentlich coole Namen. Ich hatte mal ne Rennmaus, die hieß Smeik.

    Schön, dass ein ganz junger Rumo im Forum ist, meiner wird dieses Jahr 17 und Czarek , wie alt ist Dein Wolpertinger?

    Ich mache seit kurzem Nordic Dogging. Ich dachte ja, ich sei selbst in meiner unermesslichen semi-kreativität auf diese Bezeichnung gekommen, aber leider findet man bei Google schon einen recht alten Eintrag dazu😔🙃 naja, jedenfalls macht es Spaß. Da ich mit meinem kaputten Knie nur noch kurze Strecken rennen kann, kann ich walkend mit den Stöcken gut durchpowern und den Hund stört das Klackern auch null (ich Lauf ohne diese Gumminoppen an den Stöcken.)

    Bald darf ja der kleine Hund erste Zuggrundlagen lernen, wie machen es denn die Zwei-Hundehalter unter euch beim crossen/walken? Eine Leine mit Koppel? Zwei Leinen am Bauchgurt?

    "Ab" als wegschicken kenne meine auch alle von Anfang an. Vom Esstisch usw... Sehr praktisch. Aber beim Anziehen... Muss ich den anderen Hund ja nicht wegschicken, sondern will einfach dass er Abstand zum anderen hält.

    Klar, wo bleiben / warten ist wieder was anderes. Ist halt alles situationsbezogen, was gerade passt.

    Wieso muss sie denn mit so vielen Fremdhunden Kontakt aufnehmen?

    Ihr habt feste Hunde Bekanntschaften, geht auf den Hundeplatz / Staffel, da könnte man doch gut alle "fremden" Hunde umgehen und keinen Kontakt zulassen so zum Großteil. Bei meinen Hunden mit ähnlichem "Auslastungsangebot", weiche ich Fremdhunden einfach aus und zeige so meinen Hunden, dass nicht jeder Artgenosse für direkten Kontakt da ist.

    Klar ist man bei fremden Hunden unsicher, ist ja nur schlau erstmal kleine Brötchen zu backen. Und es gibt halt die bissl dummdreisten, die direkt auf dicke Hose machen, die die sofort losfiddeln und die wenigen tatsächlich souveränen. Aber solange deine Hündin doch genug Kontakte hat, mit denen sie sich augenscheinlich wohl fühlt, reicht das doch?

    Da lernt er gerade das Kommando "Abstand".

    Wie lernt er das?

    Wenn ich zu langsam bin, sprich er schon da ist, schiebe ich ihn mit der freien Hand weg und sag "Abstand". Ggf. Mehrfach. Sobald er sich wo anders hin orientiert, gibt es ein Lob.

    Ich versuche aber, statt nur zu reagieren schon so früh wie möglich umzuglenken und entweder er bekommt ein bleib im Körbchen (das klappt schon recht gut) oder ich lenke ihn mit "Abstand" um, wenn er herankommt (Hand macht dann wie ne Trennwand zwischen ihm und dem anderen Hund) und auch hier wird er gelobt, wenn er sich umorientiert. Aber keine Futterbelohnung, will ja keine Verhaltenskette, ein nettes Lob, oft bekommt er dann danach seine eigene Streicheleinheit oder so.

    Hier dürfen die jungen Hunde auch gegenseitig im Körbchen warten und zuschauen, während der andere was übt, das gilt daheim und auf dem Hundeplatz. Mir ist das wichtig, dass das entspannt nebeneinander geht, in einen anderen Raum bringen o.ä. wäre für mich nicht praktikabel und auch nicht sinnvoll. Beide sollen sich aktiv damit auseinandersetzen, nicht dran zu sein. Das gibt es auch gerne viele Leckerlies anfangs und sowohl Welpe als auch der ältere haben es schnell gelernt und sind mittlerweile ruhig und fast entspannt.

    Dazwischen drängen macht vor allem der Zwerg gerne, nicht beim Training (das hat er verstanden), eher so im Alltag, wenn ich mit den anderen etwas wilder knuddel. Da lernt er gerade das Kommando "Abstand".

    Ich "helfe" auch dem, der es braucht. Beim Senior sehr restriktiv, weil der sich niemals wehrt und mit seiner Demenz einfach nicht mehr vollgenommen wird. Haben auch beide Jungen sehr schnell gelernt.

    Selber klären darf der Nackthund viel, weil er es meistens kann, aber er ist oft sehr geduldig und freundlich und bittet mich eher subtil darum, ihn zu unterstützen und dann wird der kleine auch zur Pause gebeten.

    Das mit dem weggehen ist glaub ich recht normal und wird sich sicher legen, sobald der Ersthund die Situation einordnen kann. Hier war's kein Problem, nur der Kleine findet es nicht gut, wenn sein Hauptbezugshund weggeht (obwohl er das von Tag 1 bei uns kennt und ich mindestens 5x die Woche allein mit dem Großen losziehe). Aber es wird besser.

    Ist halt eine neue Situation wo man reinwachsen muss. Auch als Mensch, das merke ich gerade. Ich hatte ja den ganz alten Hund und den Nacki. Die sind eigentlich fast nie zusammen unterwegs, nur auf Ausflügen oder den ganz kurzen Löserunden. Öps trottet in 1m Abstand hinterher, schnuffelt mal, sonst eher Walnuss in Hundeform. Nacki sehr aufmerksam , großer Radius aber hält immer kontakt und folgt brav.

    Jetzt mit zwei sehr agilen Hunden, die "erzogen" und geführt werden müssen, ist das schon anders und der Große nutzt dich gerne mal Momente, in denen er nicht im Fokus steht und legt auch sonst Kommandos großzügiger aus🙃 aber das ist OK. Ich verstehe ihn ja. Anstrengend aber OK. Wir müssen da halt alle reinwachsen und ich arbeite gerne daran, bald entspannt als 3er Team unterwegs zu sein. Aber an manchen Tagen, wenn der Nackthund denkt Radius=Horizont=angemessen, Leine=Frauchen will gezogen werden, und der kleine denkt, er lebt in Willy Wonkas Fabrik und kann in ALLES reinbeißen oder denkt, man könne doch auch an der Leine ganz schnell rennen, ja, da brauchte man manchmal schon eine Baldrian-Infusion.

    Aber sie geben einem ja so viel zurück...

    😂😂😂😂

    Aber im Ernst. Es ist echt schön. Ich bin jeden Tag dankbar für die Entscheidung und genieße es, aber es ist halt auch nicht nur rosa wölkchenparadies.