Es ist ein deutscher Verein mit einem deutschen Vertrag :-)
Lachmöwe Natürlich wird es hier nochmal schwieriger werden ihn zu vermitteln, aber auch, weil sämtliche Interessent*innen die nur "den armen kranken Hund retten wollen" (und dank The Dodo gibt es wohl sogar Anfragen aus den USA) rausfallen und nur Menschen in Frage kommen, die rational an den Hund und das Thema Leishmaniose etc. rangehen.
Aber ja, wenn es mir nur darum geht, dass die Übernahme mit einem Verein geregelt wird, dann kann ich die Entscheidung wirklich auch noch aufschieben.
Die Kosten die jetzt aktuell auf uns zukommen (Blut, Urin, Medikamente, Chip, Impfungen, Futter, Fähre etc.) trage ich gerne, wenn ich mich dafür mit niemandem absprechen muss, respektive auch was die Behandlung angeht selbst entscheiden kann.
Beiträge von Traventure Dog
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CundC Der Verein macht wohl üblicherweise keine Verträge mit seinen Pflegestellen was heisst, die Abmachungen wären nur mündlich. In ihrem Infoblatt ist geschrieben, dass der Verein für TA Besuche aufkommt, die Pflegestelle für Futter etc. und der Hund ggfls. angemeldet werden muss.
Tatsächlich hat Otto demnächst wieder einen TA Termin bei einem TA, der mit dem Verein zusammenarbeitet. Anscheinend ist aber der Umgang und die Medikation bei einem akuten LM Schub hier auf Sizilien anders als in Deutschland und abseits von Blutbildern etc. ich ja Otto jeden Tag sehe und nochmal anders einschätze, wie fit er ist. Und ich lass mir halt einfach so ungerne Dinge vorschreiben
Meine Rückreise nach Deutschland ist Ende Februar und da ich sicher bin, dass sich hier kein endgültiges Zuhause finden wird ist geplant, dass er dann mit Nala und mir zurück reist.
Und süss??? Jaaaaaa, schon. AAAAAber, ich werde das noch sowas von bereuen
Dem Tod näher als dem Leben hat der schon gezeigt, dass er maximal sexuell unterwegs ist (wessen Hündin wird demnächst wieder läufig??? Jeppa!), Hunde angeknurrt, die doppelt so schwer und dreifach so stark wie er sind, vermutlich hat er ne gute Portion Jagdhund intus und der hat halt einfach nen ganz anderen Radius als ich es mit vorrangig DSH Erfahrung gewohnt bin. -
Tatsächlich hat The Dodo heute was über Otto gepostet - darf ich das hier einstellen?
https://www.instagram.com/reel/DTDtEcxk4…W93czNldnZ0eHR6
Hat das Paar angeleiert, die Otto an den Strand gebracht und ihn quasi erstversorgt haben. -
JulesPassepartout Theoretisch wäre auch das ne Möglichkeit. Allerdings war ich die letzten Jahre in keinem Verein aktiv oder hatte zu einem Verein tieferen Kontakt als dass ich sagen könnte, bei wem es problemlos ablaufen würde und bei wem nicht.
Maus1970 Genau, ich mach spontan die Pflegestelle, werde ihn aber nicht behalten. Vor 20 Jahren als Pflegestelle hatte ich glaube ich nie einen Vertrag mit dem jeweiligen Verein abgeschlossen, da lief das mündlich ab (würde ich heute so auch auf keinen Fall mehr machen :-) und der Verein hier hat auch keinen Pflegestellenvertrag, sondern einfach ein Infoblatt.
Der Verein würde für TA Kosten, Medikamente etc. aufkommen und ich für den Rest wie Futter etc.
Auch wenn Otto natürlich noch teuer werden könnte zwecks der Leishmaniose - ehrlich gesagt zahle ich das lieber, wenn ich dafür keinen Stress, Ärgernis oder Zeitvergeudung habe bei der Vermittlung etc. -
Vielen Dank für die ganzen Antworten!!!
Mir ist durchaus bewusst, dass all die Klauseln (mehr oder weniger "legal") in den Verträgen, all die Wünsche dem Hund ein möglichst sicheres und gutes Zuhause garantieren zu können aus negativen Erfahrungen resultieren.
Wir machen Regeln etc. doch immer nur, weil halt ein gewisser Prozentsatz der Menschen Idioten sind und Scheiss bauen.
Aber genauso ist es halt auch bei Tierschutzvereinen und sagen wir es mal so: Dort bin ich persönlich schon auf mehr Deppen gestossen als bei zukünftigen Besitzer*innen von Hunden aus dem Tierschutz
Ausserdem finde ich Verträge, die so einseitig sind, dass eigentlich nur eine Seite alle Pflichten, Kosten etc. trägt und dabei auch noch auf diverse Rechte verzichten muss, generell schon schwierig.
Ich bin immer noch unsicher. Ich schwanke noch immer.
Aber mir ist dank eurer Beiträge auch aufgefallen, dass bisher noch nie die Rede davon war, ob ich als Pflegestelle überhaupt auch einen Vertrag unterzeichnen muss - sollte ich mich mal erkundigen :-) -
Phonhaus Ich bin da wie du (auch wenn ich erst einmal gucken musste, was EULAs sind :-) ), ICH würde so einen Vertrag auch unterschreiben mit dem Wissen, dass da ne Menge Graubereiche sind. Als wenn ICH den Hund unbedingt haben wollen würde.
Aber ich bin ja in der Situation, dass ich mit Interessent*innen in Kontakt treten werde die dann den Hund kennenlernen wollen. Theoretisch könnte ich mich komplett raushalten und kein Wort zu dem Vertrag verlieren, respektive das alles über den Verein klären lassen. Aber ich bin halt anders gestrickt und möchte, dass Menschen nicht nur den Hund übernehmen mit allen Informationen die ich ihnen geben kann, sondern sie auch vollkommen aufgeklärt den Vertrag unterschreiben.Mehrhund So unterschiedlich sind Menschen :-) Ich empfinde für mich Verträge als durchaus bindend und würde mich da auch gerne daran halten. Aber halt nur, wenn die auch gerichtfest sind. Ansonsten kann man auch Wünsche formulieren.
Aber etwas einen offiziellen Anschein geben obwohl es Bullshit ist mag ich halt in allen Bereichen des Lebens nicht.Tüdeldü Geht ja hauptsächlich um die Frage, ob diese Art der Verträge mittlerweile Standard sind und mein persönliches Problem, dass ich nicht sicher bin, ob ich einen Hund über einen Verein vermitteln möchte, der so einen Vertrag von zukünftigen "Besitzer*innen" unterschrieben haben möchte.
Und wenn in einem Vertrag drinnen steht, dass über einen Umzug der Verein informiert werden muss, man zukünftige Bluttests etc. dem Verein zukommen lassen muss etc., dann ist "hätte mein jeweiliger Hund nie wieder was mit seinem Vermittlungsverein zu tun in seinem Leben." halt keine Entscheidung, sondern die Option auf Stress mit dem Verein.flying-paws Habe mir einige Vorträge damals angehört, dummerweise genau diesen nicht :-) Aber ich lese mir mal die Blogs auf deren Kanzlei Seite durch
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Auf jeden Fall vielen Dank für eure ganzen Antworten.
Meine Güte, ich wünschte, ich würde mir bei solchen Dingen weniger nen Kopf machen, sondern mehr Egoismus zu meinen Gunsten walten lassen :-)
Ich werde einfach noch ein paar Fragen stellen, mich über die aktuelle Lage informieren lassen was die neusten Bedingungen der Kommune ist, der ein oder andere Termin dem Vet-Doc ist eh noch angesagt (Bluttest, Medikamente, Impfungen etc.) und ich bin ja auch noch fast 2 Monate da.
(blablabla, ich schreib mir das gerade auch nur schön, damit ich keine Entscheidung treffen muss
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Interessant, Trudy kommt auch aus Sizilien und in unserem Vertrag steht auch "Übernehmer". Aber eben auch "Übernehmer wird Eigentümer und Halter des Hundes" ( also nach Unterschrift, Übergabe und Zahlung).
Weiterverkauf ist Verboten, genau wie züchten ( macht aus tierschutz ja auch sinn, nicht das Leute auf die Idee kommen "billig" Tierschutzhunde aus dem Ausland zu holen und sie dann hier vermehren).
Spannend. Warum ein Übernahmevertrag, wenn nach Unterschrift etc. die Person Eigentümer wird??? Und wenn es mein Eigentum ist, wer sollte mir dann verbieten können, ob ich den Hund weiterverkaufe oder nicht?
Ich erinnere mich daran, dass früher die Orgas teilweise in ihren Verträgen stehen hatten, dass Hunde kastriert werden mussten - das war meines Wissens nach auch Bullshit.
Ich verstehe die Orgas schon, die haben sicherlich ihre Gründe/Erfahrungen, die sie zu solchen Klauseln gebracht haben, aber diverse Punkte sind meiner Meinung nach halt echt fraglich, auch im juristischen Sinne.
(was war denn bei dir die Schutzgebühr? Da bin ich auch nicht mehr auf dem aktuellen Stand) -
Lachmöwe Aktuell sträubt sich in mir echt alles wegen dem Vertrag und der Selbstauskunft
Ich sehe die Vorteile bezüglich Gewährleistung und Anzahl der Menschen die ihn zu sehen bekommen schon auch, aber irgendwie...
Kann aber auch sein, dass sich die Frage von alleine erledigt wegen der aktuell hier herrschenden Lokalpolitik die es den Vereinen gerade wohl fast unmöglich macht Hunde ausreisen zu lassen. -
Theoretisch wusste ich schon immer, dass die Entscheidung zur Euthanasie möglicherweise auch plötzlich (bspw. nach Unfällen, schweren Beißvorfällen etc.) getroffen werden muss. Jetzt ist mir im September mein komplett gesunder, 9jähriger Hund in einen epileptischen Anfall gerutscht und musste direkt, krampfend in der Tierarztpraxis erlöst werden. Also JA - es gibt Situationen, da entscheidet man so etwas direkt in der Situation ausschließlich zum Wohl des Tieres. Und niemals würde ich ein Tier, für das ich Verantwortung übernommen habe, in so einer Situation unnötig leiden lassen.
Über den Punkt bin ich auch am dollsten gestolpert!
Wenn jemand über Sinn oder Unsinn einer Euthanasie entscheiden kann, dann ein Tierarzt*ärztin! Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass so eine Forderung rechtens ist.