Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Kommentkampf sinnlos??
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Zitat
Aber ich halte nicht jeden Rüden von Lilly fern, nur weil sie das vielleicht nicht mag, sie kann das nämlich gut alleine. Sollte dann aber ein Rüde nicht kapieren was Sache ist, dann greife ich rechtzeitig ein.
Das habe ich geschrieben, da steht doch gar nicht, wie sie Rüden abwehrt?
Lilly war sehr unsicher bei anderen Hunden, schon alleine deswegen achte ich sehr darauf, was sie für Kontakte hat. Mittlerweile hat sie sich super entwickelt, selten das sie noch unsicher reagiert. Aber dennoch, mehr als Knurren, Lefzen hochziehen oder mal Abschnappen ist nicht. Ich greife ein, wenn ich merke, der andere Hund ignoriert das, oder macht sich nen Spaß draus. Wir haben da so nen Boxer-Junghund, der das lustig findet, und da die Besitzer das nicht so eng sehen, tue ich das eben. Glaub mir, ich fackel da nicht lange, ich möchte mir unsere Erfolge nicht wieder kaputtmachen lassen. Genauso wenig dulde ich natürlich das Lilly zickt, wobei sie da auch einfach nicht der Typ zu ist.ZitatAlso wo zieht man denn die Grenze? Auch Kommentkämpfe zwischen Rüden können mal umkippen? Wann und woher weiß man das???
Natürlich, aber deswegen von vornherein alles unterbinden halte ich eben auch nicht für richtig.
ZitatWie gesagt: es kommt sicher auch auf die Rasse, die Individuen und so weiter an, die gesamte Konstellation, aber meine Erfahrungen zeigen nun mal, daß es auch ohne offen ausgetragene Aggressionen geht und das sogar sehr gut, also warum soll ich es drauf ankommen lassen?? ist das dann Faulheit? Bequemlichkeit? Naivität? bisherige Erfahrungen (fehlende?) ? Einstellungssache? Ich weiß es nicht...
Hm, bei mir einfach Vertrauen in meinen Hund. Ich denke auch, obwohl es unser erster Hund ist, das es nicht an mangelnden Erfahrungen liegt. Ich hatte bis ich ca. 19/20 war immer Angst vor Hunden und habe dann im Tierheim ehrenamtlich gearbeitet und dort Hundeverhalten sehr genau beobachtet. Mittlerweile kann ich recht gut einschätzen, wie welcher Hund tickt, vielleicht gerade, weil ich vorher Angst hatte. Es ist ja in der Regel nicht so, das die anderen Hunde fremd sind, die wir treffen. Wir haben unsere "Hundekumpels" und die kann ich recht gut einschätzen. Bei fremden Hunden ist das wieder etwas anderes. Die Bestätigung, das wir das wohl nicht ganz falsch machen, bekommen wir auch immer wieder von anderen Leuten, die Lilly gesehen haben, als wir sie ganz kurz hatten. Die sind alle begeistert, wie toll sie sich entwickelt hat.
ZitatIch weiß nur: Ich kontrolliere meinen Hund. Und ich beschütze meinen Hund. Und ich beschüte auch andere Hunde wenn es notwendig sein sollte.
Genauso mache ich das auch, nur das ich nicht sämtliches hündisches Verhalten unterbinden möchte. Lilly darf auch durchaus einen Junghund zurechtweisen, ohne das sie von mir eines auf den Deckel bekommt. Aber ich weiß auch, das sie sich nicht hemmungslos auf einen anderen stürzt. Ich denke, so verschieden ist unser handeln gar nicht, vielleicht reden wir auch nur ein wenig aneinander vorbei. -
31. Dezember 2009 um 16:59
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Kommentkampf sinnlos?? - Vor einem Moment
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Zitat
Ich weiß nur: Ich kontrolliere meinen Hund. Und ich beschütze meinen Hund. Und ich beschüte auch andere Hunde wenn es notwendig sein sollte.
Ich mein dich jetzt wirklich nicht persönlich...ich nehme einfach mal diese Aussage als Aufhänger:
Das ist nämlich echt ein Problem unserer Zeit! Im Moment scheint es ja ziemlich "in" zu sein, alles, aber auch wirklich alles "für" den eigenen Hund zu regeln...sobald eine Begegnung nicht freundlich-neutral ist gehen die Hundehalter dazwischen...ich hab da schon die dollsten Dinger erlebt...da wurde Janosch von einer aufgebrachten Hundehalterin vertrieben weil er sich erdreistete zu knurren...ein anderes Mal interessierte er sich etwas intensiver für eine Hündin und bevor ich überhaupt die Chance hatte ihn abzurufen hatte die Besitzerin der Hündin ihn schon am Halsband gepackt...
Ich weiß nicht...was ist denn das für ein Trend...??? Wir haben doch Hunde...warum können die sich nicht mal fetzen? Gehört das etwa nicht zum Leben dazu? Habt ihr euch als Kinder nicht geprügelt? Ich mich schon! Wie oft kam ich mit Schrammen und blutender Nase nach Hause...der Kommentar meiner Mutter:
"Da wirste wohl selber Schuld gewesen sein!"
Da war kein Erwachsener der ständig alles für uns geregelt hat...
Und bei einem HUND da ist es gleich ne mittelschwere Katastrophe wenn der mal die Nase kräuselt...nee...da komm ich nicht mehr mit... -
Ja, Björn... da sprichst Du eins meiner Lieblingsthemen an.
Wobei ich noch nicht mal hauptsächlich die Hundebesitzer erlebe, die alles für ihren Hund regeln, sondern eher die mit den Labradoren, die der Meinung sind eine Hündin, die einem penetrant baggernden Rüden eine klare Ansage macht, sei total aggressiv

Die gehen mir ehrlich gesagt noch mehr auf den Zeiger

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Zitat
mit den Labradoren, die der Meinung sind eine Hündin, die einem baggernden Rüden eine klare Ansage macht, sie total aggressiv augen rollen
Das sind auch unsere Spezialisten
Und ich bin auch der Meinung, eine Hündin darf einem Rüden schon klarmachen, wenn er zu aufdringlich ist. Die Rüdenhalter hier haben damit auch kein Problem.ZitatDas ist nämlich echt ein Problem unserer Zeit! Im Moment scheint es ja ziemlich "in" zu sein, alles, aber auch wirklich alles "für" den eigenen Hund zu regeln...sobald eine Begegnung nicht freundlich-neutral ist gehen die Hundehalter dazwischen
Genau das meine ich. Klar lasse ich meinen Hund nicht bös zusammenbeissen, aber ich räume ihr schon recht große Freiräume ein, einfach weil ich weiß, sie ist sehr sozial. Und sozial sein heißt ja nicht, keinerlei Aggression zeigen.
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Zwischen "keine Raufereien zulassen" und "alles regeln" gibt es aber noch sehr viel mehr, oder nicht? Bei meinem Hund jedenfalls. :?

Und klar hat man mir als Kind auch beigebracht, dass Raufereien keine Lösung sind, sonst würde ich mich wohl heute noch prügeln ... aber nun ist ein Hund eh kein Mensch und "einsichtig" wird ein Hund sicher nicht sein, er wird die Raufereien auch nicht mit seinem "Gewissen" vereinbaren müssen ... Er rauft einfach, wenn er damit Erfolg hat und er es für notwendig erachtet.
Corinna
Was genau verstehst du denn jetzt eigentlich unter einem Kommentkampf? -
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Ein Kommentkampf ist ein Schaukampf, der nicht wirklich der Rangordnungsklärung unter den Hunden dient, weil diese eh schon klar ist.
Es ist eher die Übung zum echten Kampf. Viele Hunde üben diesen Kampf auch gerne mit spielerischen Elemente. Nicht selten kommt daher bei Hundebesitzern die Frage auf: Spielen die noch oder ist das schon was anderes? Und: Sollte man eingreifen?
Viele Grüße
Corinna -
Nunja, die Hunde aber mal machen lassen ist mir einfach zu heiß, wenn ich nicht weiß, wie die anderen Hunde so drauf sind... Hier laufen nun mal leider viele fremde Hunde rum, die absolut nicht sauber ticken, die raufen, prügeln, mobben, stänkern, nicht aufhören, attackieren, usw.. Die Halter schreiten nicht ein, ICH dagegen schon.
Dann ist es meiner Meinung nach wirklich stark von der Rasse und dem Temperament und auch dem Individuum abhängig...
Der beste Kumpel von Bluey ist ein Husky-Staff-Mix. Kastriert. Die beiden kennen sich schon ewig. Ich kenne auch den Mix super gut. Klar haben sich die Jungs auch mal "angeschrien". Und ja, die beiden kenne ich soooo gut, daß ich weiß, daß da außer Geschrei nix passiert... Sogut kenne ich aber echt die wenigsten Hunde. Und bei diesen beiden hier ist auch noch die Konstellation zu beachten: einer kastriert, deutlich älter, cool, der andere jünger, respektiert den älteren ganz deutlich aber keine Konkurrenz wegen Kastration des einen.
Bei zwei intakten Rüden und mit Blueys Temperament würde ich schon weniger durch gehen lassen.
Ich denke, wir sehen hier viele Dinge ähnlich, drücken sie nur anders aus.
Haben auch andere Erfahrungen.
Meinen Bodo damals konnte ich auch viel mehr machen lassen. Der kam mit allen Hunden klar, weil er ein ganz anderer Typ Hund war. Der ging IMMER weg, der war kastriert, den hat niemand als Konkurrent wahr genommen, der war einfach tooootal unauffällig und wenn ihn einer angepampt hat, na und? dann ist er zum nächsten wieder genauso fröhlich hin, war halt ein Meutehund. Bluey ist da gaaaanz anders...
Und in unserer Gruppe sind keine einfachen Hunde, alle haben eine ungewisse Vergangenheit, haben Probleme mit Artgenossen, da muß man einfach wirklich super viel kontrollieren, weil sonst kontrollieren die.
Und das könnte böse enden. Es gibt nun mal Hunde, denen MUSS man ein neutrales Ignorieren von anderen Hunden wirklich hart antrainieren, weil das sonst echt böse enden kann. Es sind nicht alle Hunde von Geburt an fröhlich mit anderen Hunden. Manche Hunde werden das nie, können höchstens lernen sich zu benehmen. Da muß man dann aber dahinter sein. -
Also würdest du eine handfeste Auseinandersetzung immer als echten Kampf bezeichnen? Egal ob mit oder ohne Verletzungsabsicht?
Hm, ich hab 2/3x ein solches Geplänkel zwischen Sascha und einem anderen Rüden erlebt, da ging es aber schon darum den gegenseitigen Status abzuchecken. 1x war es mit einem älteren neuen Rüden, da war Sascha der unterlegene, ein anderes Mal mit einem halbstarken Jungrüden, da war Sascha der überlegene. Bei beiden "Kämpfen" hat man entsprechendes Demutsverhalten und Beschwichtigungsgesten, also angelegte Ohren, Lippen lecken, tiefe Rute, geduckterr Gang usw. erst nach der Auseinandersetzung bemerkt. Daher denke ich schon, dass hier etwas geklärt wurde.
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Jabba zeigt aber auch oft Demutsgesten erst nachdem er von Bluey mal wieder eins auf die Mütze bekommen hat. Und da bin ich mir echt sicher, daß die Lage zwischen den beiden sowas von klar ist...
Vor der Zurechtweisung ist der oft total frech, Schwanz hoch, nervt, fordert raus, darauf geht Bluey oft nicht mal ein. Aber dann kommt irgendne Situation, da wird Jabba gemaßregelt und plötzlich klappt Jabba brav in sich zusammen... -
Hm, in den beiden Fällen waren es aber jeweils Verhältnisse, die vorher ungeklärt waren. Einmal eben der neue fremde Rüde und einmal der aufstrebende Halbstarke, der immer frecher wurde. Ich hatte da schon den Eindruck, dass da etwas geklärt wird, da vorher kein Rüde eindeutige Demutssignale gegenüber dem anderen zeigte.
Es war auch keine Zurechtweisung, sondern eher wirklich so etwas wie von Corinna erwähnt, ein "ritualisierter Schaukampf".
Die von Corinna erwähnte typische Frage kam übrigens tatsächlich auch auf durch einen anderen Hundehalter, der fragte, ob das wohl noch so okay wäre ... - Vor einem Moment
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