Mit der Lärmbüchse das Bellen abgewöhnen???

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  • Mein Hundi..Ende Monat ein Jahr alt...ein Border-Appenzeller Mix...bellt und knurrt, wenn es läutet, wenn er was hört oder wenn jemand die Treppen hinaufkommt...Wenn ich ihm FERTIG sage, hört er kurz auf und startet wieder von vorne...das Problem bei der ganzen Sache ist, dass wenn tatsächlich Besuch kommt, er belllend und knurrend zur Tür rennt und den Besuch so regelrecht empfangen tut (wobei natürlich viele Leute Angst haben). Sobald er die Person erschnüffeln kann, wedelt er mit dem Schwanz und hört auf zu bellen...auch wenn ich ihn auf seinen Platz schicke, ist er gleich wie eine knurrende Rakete wieder zur Stelle...Hab wirklich schon verschiedenen Methoden ausprobiert und auch mit Hundetrainern gesprochen...
    Seit ein paar Tagen habe ich nun damit angefangen, dass ich eine Blechbüchse mit Steinchen gebastelt habe. Immer wenn es klingelt oder jemand kommt und er mit dem Bellen beginnt, schüttle ich die Büchse und sage deutlich FERTIG! Der Hund zuckt ein wenig zusammen und geht dann in das Wohnzimmer wo er noch ein wenig vor sich hinbellt aber eher leise und sobald er von der Tür weggeht und aufhört zu bellen lobe ich ihn...es scheint bis jetzt gut zu funktionieren... jedenfalls dann wenn die Büchse in Reichweite ist....was denkt ihr zu dieser Methode? Habt ihr Erfahrungen damit gemacht? Wird der Hund dadurch lernen, dass er nicht gleich zur Tür rennen muss mit Geknurre und Gebell?

  • Inwieweit das eine Option ist... keine Ahnung.

    Was soll denn dein Hund genau machen??? Soll er auf seinem Platz bleiben, darf er mit zur Tür und auf Abstand warten??

    Meine Hunde z.B. dürfen mit zur Tür, haben sich aber im Hintergrund zu halten. Steht z.B. der DHL-Mensch oder der Pizzalieferant vor der Tür, dann wird auch mal gebellt, da drehe ich ihnen aber den Hahn gleich ab und fordere ein Sitz, damit ist auch Ruhe.

    Überleg dir doch was dein Hund genau machen soll bzw. darf und organisiere dir dann regelmäßig einen Helfer, wo ihr üben könnt. Bei echtem Besuch ist das immer schwierig, weil i.d.R. wollen die ja irgendwann rein in die gute Stube.

    Ich weiß nicht mehr wo und wer, aber da hat jemand eine Türklingel präpariert, so daß die regelmäßig klingelte, der Hund rannte dann ständig zur Tür und da war nix. Nach einigen Tagen hat er es dann sein lassen.

  • Meine müssen in den Korb, wenn jemand kommt und da haben sie zu bleiben.

    Zur Not würde ich ihn anleinen, wenn er wieder starten will.

    Die Büchse kann eine Möglichkeit sein, allerdings muss man diese eigentlich erst konditionieren, denn sonst sehe ich das als nicht gerade sinnvoll an.

    Gruß
    Bianca

  • Ich würde auch sagen, dass du erst mal wissen musst, wie es bei euch ablaufen soll.
    Spike bellte auch wie verrückt, wenn Besuch kam. Wir hatten daher vor ein paar Wochen eine Trainerin im Haus und haben intensives Klingeltraining gemacht. Wenn es jetzt klingelt, muss Spike sich in sein Körbchen legen und ruhig sein. Tut er es, wird natürlich sofort gelobt und belohnt. Tut er es nicht, bekommt er sofort die Aufforderung, sich wieder hinzulegen. Hört er immer noch nicht, bekommt er schon mal einen Wasserspritzer aus der Blumenspritze ab (alternativ könntest du ja mit deiner Dose klappern). Er muss während Besuch da ist momentan immer im Körbchen bleiben, egal ab Freund oder "Feind". Später können wir das Ganze etwas lockerer gestalten, aber zurzeit kann er ja noch nicht unterscheiden, wann er was darf.
    Wir üben jetzt immer ganz fleißig; was übrigens nur zu zweit geht. Alleine ist schlecht, weil er gerne aufsteht, sobald ich an die Türe gehe. Da muss ein anderer einschreiten. Inzwischen klappt es schon viel besser.

  • Wie lange hast du das gemacht mit dem auf den Platz schicken?

    Wir haben das seinerzeit auch so gemacht ... Max wurde auf seinen Platz geschickt und hatte dort - bis zur Freigabe - zu bleiben. Wollte er wieder los, wurde er sofort abgestoppt und wieder zurückgeschickt ... ganz konseuqent ...

    ... heute geht er schon selber auf seinen Platz, wenn es klingelt und niemand wird mehr mit bellen und Trubel vergreult.

  • Was wir eigentlich möchten, ist, dass er ruhig liegenbleibt wo er sich gerade befindet...denn er liegt sowieso meistens direkt unter meinen Füssen und würde niemals auf seinem Platz liegen...dort legt er sich nur hin zum nachts schlafen...daher wäre es einfach super, wenn er im Wohnzimmer liegen bleibt...oder zumindest auf Kommando ins Zimmer zurückgeht...was er jetzt mit der Büchse auch macht...er geht von alleine weg von der Tür und bleibt dort...kommt der Besuch rein, so darf er danach schon zur Person hingehen, aber nur wenn er sich ruhig verhält...was er dann eigentlich auch macht...es ist meist der Moment des Hereinkommens dieser Person und das Klingeln oder Treppenlaufen, was ihn rasend macht...ist die Person mal da, gibt es keine Probleme mehr...

  • Zitat

    Was wir eigentlich möchten, ist, dass er ruhig liegenbleibt wo er sich gerade befindet...denn er liegt sowieso meistens direkt unter meinen Füssen und würde niemals auf seinem Platz liegen....

    Dann gewöhne es ihm dringend an, dass er nicht unter deinen Füßen liegt, sondern auf seinem Platz zu liegen hat, sonst erziehst du dir einen Kontrollfreak, was sein bellen und kontrolieren des Eingangs schon demonstriert.

    Die Rütteldose ist der vollkommen falsche Weg .... Lärm gegen Lärm ... das kann funktionieren .. aber wohl eher temporär und am Problem selber änderst du nichts, denn das ist wahrscheinlich nicht nur das bellen, sondern auch das drumherum.

  • Hmm...ich weiss nicht so recht...mein Hundi habe ich aus einem Tierheim und er liess mich seit dem ersten Tag nie aus den Augen...wenn er mich nicht findet, dann sucht er mich überall und ist sichtlich erleichtert, wenn er mich findet...mich stört es eigentlich kaum, ich finde es schön, dass er immer bei mir ist...ich bin seine Bezugsperson, wir sind immer zusammen unterwegs und ich wohne in einer anderen Stadt zusammen mit Hundi, er kommt immer mit zur Uni etc etc etc...und er gehorcht sozusagen auch nur mir und zum Teil noch meiner Mutter...Er kann auch gut alleine Zuhause mehrere Stunden warten und schläft dann einfach bei der Tür bis ich wieder komme...Er geht auch mit meiner Mutter oder meinem Freund Gassi, aber nur, wenn ich ihm sage, dass er ruhig gehen soll...
    Wenn ich das Problem in den Griff bekomme bezüglich bellen, ist er der absolute Traumhund. Vorhin kam gleich mein Vater und ich war ganz erstaunt, als Hundi nicht mehr so bellte...die Büchsenmethode scheint zu langsam zu wirken....ich fände es schade, ihm anzugewöhnen, dass er auf seinem Platz liegt, denn wir geniessen es beide und zwischendurch wird so immer rumgeblödelt, mal gespielt... etc...

    Ist das denn wirklich sooo wichtig, dass er immer auf seinem Platz sein muss?

  • Zitat

    Hmm...ich weiss nicht so recht...mein Hundi habe ich aus einem Tierheim und er liess mich seit dem ersten Tag nie aus den Augen...wenn er mich nicht findet, dann sucht er mich überall und ist sichtlich erleichtert, wenn er mich findet...mich stört es eigentlich kaum, ich finde es schön, dass er immer bei mir ist...ich bin seine Bezugsperson, wir sind immer zusammen unterwegs und ich wohne in einer anderen Stadt zusammen mit Hundi, er kommt immer mit zur Uni etc etc etc...und er gehorcht sozusagen auch nur mir und zum Teil noch meiner Mutter...Er kann auch gut alleine Zuhause mehrere Stunden warten und schläft dann einfach bei der Tür bis ich wieder komme...Er geht auch mit meiner Mutter oder meinem Freund Gassi, aber nur, wenn ich ihm sage, dass er ruhig gehen soll...

    Da hast du dein Problem. Dein Hund - nicht bös gemeint - hat dich voll im Griff und du denkst - auch normal - rein menschlich, tust deinem Hund damit aber keinen Gefallen.

    Das bellen an der Tür ist nur ein Problem, welches du vielleicht mit der Rütteldose gelöst kriegst (wobei die Rütteldose eine total unnötige Maßnahme ist, da sie für den Hund viel Streß bedeutet) aber es wird langfristig nur durch ein weiteres Problem - geboren aus dem Gesamtverhalten zuhause - abgelöst werden.

    Tu deinem Hund einen Gefallen und entbinde ihn von seiner Verantwortung immer aufpassen zu müssen, denn aus seiner Sicht macht er nix anderes ... aus deiner Sicht ist es schön und kuschelig und eine gute Bindung.

  • Vielleicht als kleines Beispiel zu seinem Wesen:
    Immer Mittwochs gehen wir in die Hundeschule, Hundi weiss, dass ich um 17:00 Uhr nach Hause komme und es gleich losgeht...
    An diesem Mittwoch war es so, dass die Hundeschule ausgefallen ist...Hundi ging mit meinem Nachbarn um 17:00 Uhr spazieren und merkte, dass ich von der Zeit her schon lange hätte Zuhause sein sollen...was aber an diesem Mittwoch nicht der Fall war....Hundi schaffte es, sich loszulösen und rannte den ganzen weiten Weg über Autobahnausfahrten, stark befahrenen Strassen, Wiesen und Wälder bis zur Hundeschule....wo mein Nachbar ihn dann auch aufgefunden hat, wobei er anscheinend verstört und traurig war, weil ich nicht dort war wo er mich erwartet hätte...

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