Kommen grad vom Röntgen - Hüftschaden seit Geburt... :(
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Hallo ihr!
Ich komm grad mit Pebbles vom Röntgen vom TA. Die Diagnose: Hüftschaden, sehr wahrscheinlich schon seit ihrer Geburt. Sie humpelt stark, hat Schmerzen und läuft fast nur noch auf 3 Beinen...

Jetzt haben wir erstmal Schmerzmittel Rimadyl verschrieben bekommen, wir sollen uns um Physiotherapie bemühen und nach 6-8 Wochen wieder vorstellig werden. Falls es bis dann nicht besser ist, können wir ne OP machen lassen, in der ihr das Hüftgelenk entfernt werden soll. Die Kosten würden sich bei 800 - 900 Euro belaufen.
Ich brech zusammen! Wie soll ich das denn bloß bezahlen??? 
Hat irgendjemand hier Erfahrungen mit sowas? Oder kennt einen Hund, der ebenfalls ohne Hüftgelenk lebt? Wie alt kann man mit sowas werden? Was soll ich bloß tun??? Ich bin grad echt voll verzweifelt, mir laufen die Tränen und die kleine MAus guckt mich die ganze zeit an und denkt bestimmt, was hat die denn?
Würd mich sehr über baldige Antworten freuen...
LG, Marion und unser Jacky Pebbles
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Hallo,
hast du hier Kommen grad vom Röntgen - Hüftschaden seit Geburt... :( schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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ich schaue öfters die sendung "menschen, tiere und doktoren". dort hatten sie schon solche fälle und die hunde konnten gut mit dem künstlichen hüftgelenk leben. wäre also bestimmt 'ne möglichkeit (wenn gut gearbeitet wird)
an deiner stelle würde ich aber erstmal noch weitere meinungen einziehen und mir eine richtig gute tierklinik (mit viel erfahrung bei solchen operationen) suchen.
wegen der kohle solltest du fragen, ob eine ratenzahlung möglich ist. ich glaube, die gehen darauf mittlerweile ein. die tierärzte haben anscheinend auch unterschiedliche preise. mein hund bekam dieses jahr ein geschwulst herausoperiert (mit vollnarkose und allem pipapo) und ich hab 160,-€ bezahlt. anschließend hab ich gehört, dass das bei andren tierärzten viel teurer gewesen wäre.
wie alt ist der hund eigentlich? -
Die Kleine ist Ende Mai geboren. Also die Klinik in der ich heute war, war schon meine dritte Anlaufstelle, denn sie humpelt schon seit knapp 4 Wochen. Der erste TA meinte, es wäre ne Zerrung, hat fast 3 Wochen rumgedokotort. nix half. Die zweite war ne Tier-Homöopathin, die meinet es sei das Kniegelenk. Hat mir auch was zurechtgemixt, hat auch nicht geholfen. Dann wurde mir die Tierklinik nahegelegt, bei der ich heute war. Die TÄ war echt super klasse, die haben auch den Ruf, immer günstiger zu sein als die TÄ hier in der Gegend. Die Klinik ist ne "Zweigstelle" von einer richtig großen Klinik aus Holland, gleich hier um die Ecke. Es arbeiten dort 5 Ärzte, jeder für ein Fachgebiet (Kleintiere, Nutztiere usw.) Die TÄ war echt total toll und sehr bedacht. Sie hat mir halt auch angeraten, noch ein wenig abzuwarten, also nichts übers Knie zu brechen.
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Erst einmal, es tut mir leid, daß Dein Hund diesen Geburtsfehler hat.
Ich glaube aber nicht, daß ihr das Hüftgelenk enfernt werden soll, sondern es wird eine Femurkopfresektion vorgenommen werden.
Schau mal hier:
http://www.foxi28.com/femurkopfresektion.htm
oder
http://www.vetcontact.com/de/art.php?a=3702&t=
Meinungen dazu hier:
https://www.dogforum.de/ftopic69355.html
Ich wünsche euch alles Gute.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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Hallo Marion,
ich antworte mal als Tierphysiotherapeutin.Ihr habt - nun, nachdem Eure Kleene ja zunächst mal Schmerzmedis bekommt - die Zeit, Euch ganz bedacht über das Für und Wider der verschiedensten Möglichkeiten zu informieren und DANN eine Entscheidung zu treffen.
Eine physiotherapeutische Behandlung allem voran und egal, WIE Ihr Euch schlussendlich entscheidet, um die hüftumgebende Muskulatur gezielt zu stärken, kann Eurer Hündin schon mal deutliche Linderung bringen.
Ehe ich die Entscheidung zu einer Femurkopfresektion treffen würde, würde ich mich noch ganz in Ruhe mit Zeit zum Nachdenken beraten lassen, ob nicht eher ein künstliches Hüftgelenk in Frage kommt (wobei dann erfahrungsgemäß abgewartet werden würde, bis der Hund ausgewachsen ist.) Das ist allerdings wesentlich teurer als eine Femurkopfresektion.
Die Femurkopfresektion ist ein "endgültiger" Eingriff - bei dem der Oberschenkelknochen an der Stelle, wo er mit der Hüftpfanne das Gelenk bildet, gekürzt wird und das Ende des Oberschenkelknochens nun "frei" im Bindegewbe steckt.
Das bedeutet, das betroffene Bein ist einen Tick kürzer, kann aber den Hunden noch als Stütze dienen (was für die Statik und den Rücken gut ist) und viele kleine Hunde benutzen das "gekürzte" Bein auch beim Laufen.
Mein eigener Yorkie-Mix hat unfallbedingt auch eine Femurkopfresektion und kommt damit problemlos zurecht. Die meisten Leute sehen es nicht mal, dass er oft als Dreibeiner durch die Gegend düst... Das einzige, was schwierig ist, ist Schnee! Denn das Bein trägt er im Galopp gestreckt nach vorne unter dem Bauch und bleibt so oft ungewollt im Schnee stecken... In langsamer Gangart (beim ihm geht nur Schritt oder Galopp) benutzt er sein kürzeres Bein (und kann im Handstand pinkeln....)
Startet jetzt keine "Panik-Aktion"
Laßt Euch noch einmal ganz in Ruhe beraten, welche Möglichkeiten für Euren Hund in Frage kommen, und entscheidet DANN.
Was das finanzielle Problem angeht - mit vielen TK kann man, sofern es man offen und rechtzeitig anspricht sehr wohl eine Ratenzahlung vereinbaren.
LG, Chris
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Unserem Nachbarhund wurden im Abstand von ca einem Jahr beide Hüftköpfe entfernt.
Er läuft heute, nach Physiotherapie (Krankengymnastik, Wassertreten usw) wunderbar schmerzfrei.
Sieht zwar immer komisch aus wenn er rennt, aber der Hund ist heute schmerzfrei und glücklich
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Danke für eure Antworten. Gut, das wir noch einige Wochen haben, um uns zu entscheiden... Im Moment kann ich grad eh keinen klaren gedanken fassen.

Wenn ich Physio mit ihr machen will, was kommen da für Kosten auf mich zu? Und wie lange soll das dann wohl gemacht werden?
Also diesen Monat haben wir schon 200 € bezahlt... und dann noch die OP... und die Physio... das wächst mir grad echt alles über den kopf...
und wenn ich mir die Kleine heute so anguck, kommen mir jedesmal die tränen, weil sie mir so leid tut...

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Hallo,
die Preise von Kollegen in Deiner Gegend kenn ich natürlich auch nicht.
Aber wir TP`s sind Kummer gewohnt, da viele unserer Patienten-Halter grad die Kosten für eine richtig teure OP hinter sich haben
Hör Dich einfach mal bei verschiedenen Kollegen um und frag.
Viele Tierphysiotherapeuten lassen auch die HH nach "Einweisung" vieles selbst machen und sehen sich den Patienten alle 2 - 4 Wochen zur Kontrolle und für die Einweisung in aufeinander aufbauende Übungen an.Schau mal da - da ist ein Foto von meinem Yorkie mit FEmurkofresektion.
Einfach nur ein kleiner, fröhlicher, quietschfideler Hund...dem man fast nichts anmerkt..Das schafft Ihr auch!
http://wildbunchranch.wordpress.com/2009/12/14/der…elt-ganz-schon/
LG, Chris
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Das Problem ist, das es -soweit ich informiert bin- nur einen Physio in der Nähe gibt, und auch der ist 20 km entfernt...

wenn man die kleine so sieht, gehts ihr eigentlich ganz gut. sie spielt mit ihrem spielzeug, mit meinen söhnen kuschelt sie unentwegt, sie hat tieirsch spass im schnee draussen heute abend, das macht die entscheidungen nicht unbedingt einfacher... ob es denn wirklich keine alternative gibt? ich war mit ihr ja auch schon bei so ner heilpraktikerin, aber ob die in so einem fall noch was machen kann???
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SChade, hat echt niemand mehr ne Idee???

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