Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Eine große Jung- und eine kleine Alt-Hündin
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Hallo an Alle ,
es gibt ein Problem und meine Frau und ich machen uns Gedanken .Wir haben eine 6 Jahre alte Terrier Mix Hündin (Jule) die schon immer bei uns gelebt hat .
Diese wurde als Welpe mal von einem großem Hund gebissen und war seitdem immer ein ängstlicher Hund . Sie ging und geht sofort vorwärts wenn ein Hund auf sie zukommt .Vor 6 Monaten hat meine Frau einen Labradorwelpen geholt ( Emma ) , am Anfang war alles gut und schön , Jule hat Emma mal in die Schranken gewiesen beide haben ihre Scheinkämpfe/Spielerreien gemacht und das wars .
Der erste Vorfall war vor 2 Monaten :
Meine Frau hatte Knochen vom Schlachthof mitgebracht und einfach den Hunden gegeben . Beide sind drauf losgestürzt und es gab eine Keilerei . Beide haben keine Verletzungen davon getragen. Wir haben die Hunde getrennt und nach einer Stunde war alles wie vorher .Der nächste Vorfall vor 4 Wochen :
Emma wollte den Ball von Jule (Terrier) , dies flippte total aus ging sofort vorwärts . Emma hat Jule dann im Genick/Hals festgehalten . Auch keine Verletzung . Hunde wieder getrennt und nach einer Zeit war alles wie vorher .Natürlich kommt bei uns jetzt die Angst, dass das immer wieder passiert und der große/jüngere Hund, den kleineren/älteren Tod beißen könnte.
Der letzte Vorfall vor 3 Tagen :
Meine Frau hatte Leckerlies in der Jackentasche und diese hing über dem Küchenstuhl . Es hat mich schon gewundert warum Emma neben der Jacke gelegen hat , aber ich wusste nichts von Leckerlies .
Was der Auslöser für die entgultige Eskalation war kann ich nicht sagen , es waren beide Hunde in der Küche und ich war in einem anderem Raum . Auf jeden Fall war wieder ein riesen Spektakel und als ich in die Küche kam , hatte Emma die Jule wieder am Hals (seitlich ).
Wieder keine Verletzung nur festgehalten und alles voller Speichel.
Hunde wurden wieder getrennt .Jule hattte einen Tag wohl etwas Schmerzen am Hals und hat jetzt sichtlich Respekt/Angst vor Emma .
Für Emma ist wieder alles normal .Wir haben jetzt Angst , dass das immer wieder vorkommt und irgendwann unsere alte (kleine) Jule möglichweise Tod gebissen wird.
Sicher ist das Jule sich nicht unterwerfen wird (Terrier eben ) die geht immer vorwärts wenn sie bedroht wird. Egal wie groß der Gegener ist.
Und Emma der junge Labrador ist auch ein Sturkopf der sich nicht unterwirft . Sie leckt der Kleinen/Alten aber immer mal die Leftzen .
Selbst bei normalem Tagesablauf , liegt die Große auf dem Rücken und macht nichts wenn Jule vorbei geht .Wenn beide ihre Scheinkämpfe gemacht haben ( Momentan nicht ) hat sich nie einer auf den Rücken gelegt . Beide haben sich gegenseitig die Zähne aneinader gehauen , in die Füße und Ohren geknafft , aber irgedwann war das immer wie ein Spiel , bis wir es beendet haben.
Beendet haben wir es immer , wenn wir meinten es wird zu brutal . Die Kleine wiegt 6 Kg , die Große wiegt 27 Kg .
Was können wir machen ? Wir wollen uns eigentlich nicht von unserer Emma trennen , aber unsere Alte/Kleine hat natürlich Vorrang .
MfG
Markus -
14. Dezember 2009 um 19:45
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Eine große Jung- und eine kleine Alt-Hündin - Vor einem Moment
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Kommt erst mal zur Ruhe und vergeßt ganz schnell die Überlegung mit dem Abgeben...
So was kommt vor. Hundis sind schließlich keine Klosterschüler!
Die beiden haben sich um wichtige Ressourcen (Leckerli, Spielzeug) in die Köppe gekriegt - das kann man umgehen, indem solche Situationen nur noch unter Eurer Aufsicht stattfinden, bzw. die Fütterung - auch von Knochen - getrennt abläuft.
Alles, was nicht sofort vertilgt wird, wird halt weggeräumt, Spielzeug gibt es auch nur unter Aufsicht.
Du schreibst, keine von beiden hat eine Verletzung davon getragen. Das waren also bisher noch relativ harmlose Auseinandersetzungen (vermutlich von lautstarkem Getöse begleitet) - WENN eine von beiden wirklich hätte verletzen wollen, wäre das Ganze sicher nicht so glimpflich abgegangen.
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Lest das Buch mal und überdenkt danach noch ein wenig Euren Umgang mit den Hunden. Das wird schon!
LG, Chris
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Zitat
Wir haben eine 6 Jahre alte Terrier Mix Hündin (Jule) die schon immer bei uns gelebt hat .
Diese wurde als Welpe mal von einem großem Hund gebissen und war seitdem immer ein ängstlicher Hund . Sie ging und geht sofort vorwärts wenn ein Hund auf sie zukommt .Hallo Markus,
ich wüsste zu gerne, warum Ihr Euch zu dieser Hündin noch eine Hündin geholt habt. Noch dazu eine, bei der bekannt war, dass sie mal größer wird als Jule.
Wenn es sich rein um Zoff um Futter handelt, würde ich schlichtweg darauf achten, dass kein Futter herumliegt oder keine Jacken oder sonstiges herumhängt, worin sich Futter befindet. Und die Küche wäre dann ebenso tabu, wie der Platz beim Esstisch, während die Menschen essen.
Ansonsten wird bei uns (1 Rüde, 3 Hündinnen) nicht gezofft. Punkt. Wer zofft, fliegt raus, krass gesagt. Oder kriegt zumindest nen Rüffel.
Unsere Hunde (inkl. Pflegehunde) müssen sich nicht lieben, aber tolerieren. Und notfalls halt ausweichen.Viele Grüße
Doris
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Zitat
ich wüsste zu gerne, warum Ihr Euch zu dieser Hündin noch eine Hündin geholt habt
Das wüsste ich manchmal auch gerne

Spaß bei Seite , wir hatten uns schon immer für einen größeren Hund Intressiert .Wir fanden es immer schön wenn so ein Hundepärchen zu sehen war .
Platz und Zeit war für uns eigentlich auch kein Problem , unser Grundstück hat 2000m² und die Wiesen zum laufen sind um die Ecke.
Unsere Nachbarn haben einen Welben geholt und wie es mit Frauen so ist , 1 Stunde später hatten wir vom selben Wurf eine auf dem Hof.
Ich bin Tierlieb und habe auch zugestimmt . Was soll da schom passieren
Tja und jetzt ist aus den schönen Hundepaarträumen nur noch Angst geblieben.
Ich glaube wir sehen auch Vieles zu übertrieben , aber so sind wir eben .
Wir wollen das der alte und der neue Hund sich wohlfühlen .Zuviel Tierlieb ist irgendwie auch Mist , andere würden sich nicht so viel Gedanken machen und da würde es garantiert funktionieren.
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Huhu!
Also wäre bei uns noch ein Zweithund, wäre hier auch ordentlich was los. Meine ist auch sehr futterneidisch (frisst aber eher schlecht) und Beute fixiert.
Sobald ich weiß, es kommt ein anderer Hund ins Haus (zu Besuch), sehe ich auch zu, dass hier keine Kauartikel rumliegen, stelle ihren Fressensnapf hoch und packe Spielzeug weg.
Bei der Labradorhündin von Verwandten durfte auch kein Hund an den Fressnapf. War sonst ein herzallerliebst Hund. Aber das ging gar nicht. Aber die war auch verfressen...
Ach und ich finde nicht, dass ihr euch zuviele Gedanken macht!!Kleine Jule tut mir leid

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Zitat
Ansonsten wird bei uns (1 Rüde, 3 Hündinnen) nicht gezofft. Punkt. Wer zofft, fliegt raus, krass gesagt. Oder kriegt zumindest nen Rüffel.
...genau so würde ich es an eurer Stelle auch handhaben !
Vor Jahren hatten wir eine, nur bedingt mit Artgenossen verträgliche Hündin und haben uns trotzdem dazu entschlossen, eine weitere Hündin aufzunehmen.
Die erste Begegnung verlief recht hitzig (von seiten unserer Althündin).
Wir sind sofort dazwischen und haben sie zurechtgewiesen. Bis zum Tod der Althündin hatten die Zwei keinerlei Probleme mehr.....-im Gegenteil.LG Ruth
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Zitat
Die erste Begegnung verlief recht hitzig (von seiten unserer Althündin).
Wir sind sofort dazwischen und haben sie zurechtgewiesen. Bis zum Tod der Althündin hatten die Zwei keinerlei Probleme mehr.....-im Gegenteil.LG Ruth
Wie sah euer Zurechtweisen denn aus? Es muss ja perfekt und punktgenau gewesen sein, wenn ein einziges Mal gereicht hat, um eure Althündin davon abzubringen. Und auch wenn beide alleine waren, kam nichts mehr nach? Könnte ja eine hündische Konsequenz sein.
Erzähl mal, ich will lernen.
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Tja und gestern war es wieder soweit ,
die Labradorhündin hat sich nur gefreut und schon ist Jule ausgetickt .
Meine Frau ist dazwischen gegangen hat einen Fngernagel verloren und einen Bisswunde im Arm (Nicht durchgebissen ).
Die Hunde sind monemtan keine Todfeinde aber auch keine Freunde.Wir müssen unsere Emma doch weggeben . Tolles Weihnachten ! .
Mal sehen ob wir ein gutes zuhause für einen 8 Monate alten Labrador finden .
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Oje - wir haben ja zurzeit ähnliche Probleme (Neuhund geht auf Althund los) aber bei uns sind beide gleichkräftig und es gab auch noch keine schlimmen Verletzungen.
Jedoch finde ich es auch bedenklich zu einem Hund, der Angst vor großen Hunden hat einen groß werdenden Hund zu holen!
Das da der Kleine in Rangkämpfen vollkommen unterlegen ist war ja auch klar - wobei ich viele Kleine Hunde kenne, die allein durch ihr Wesen den Ton angeben und es garnicht nötig haben sich zu prügeln...aber die haben nunmal auch keine Angst vor den großen...Mir tut es nur für Emma leid, die arme kann ja nun garnichts für die Situation!
Habt oder wollt ihr denn nicht nochmal nen Trainer holen, der euch Tipps im Umgang geben kann?
Wie genau war denn die Situation?
Haben die Hunde sich auch gebissen? Und welcher Hund hat deine Frau gebissen?
Bei uns sehen die Kämpfe auch immer richtig schlimm aus aber am Ende haben die Hunde höchstens mal nen Kratzer... und nur weil Jule kleiner ist würde ich mir da auch erstmal keinen Kopf machen, wenn ich mir die terrier hier angucke - die haben keine Probleme in Rangeleien mit meiner Hündin (wobei es sich hier um Rangelein handelt, bei denen die Hunde nicht beissen sondern nur ne Show abziehen). -
Hallo
Ich glaube nicht, dass ihr gleich an abgeben denken müsst.
Man muss sich schwierigen Situationen auch mal stellen und zwei oder mehr Hunde zu lenken ist halt manchmal nicht ganz so einfach.Ich denke, dass nicht die Hunde selbst das Problem sind, weil sie sich ja anscheinend auch oft vertragen und auch miteinander spielen, sondern ihr scheint ihnen etwas falsches zu vermitteln.
Es müssen einfach beide Hunde lernen, nett und freundlich mit dem anderen Hund unzugehen. Das dauert manchmal ne Weile, liegt aber in erster Linier an euch.
Erst mal leg ich euch hier zwei Threads ans Herz, die von einer ähnlichen Problematik handeln:
https://www.dogforum.de/ftopic94882.html
und
https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…der=&highlight=
Ich habe eine kleinnere Althündin (11Jahre) und eine Junghündin von 10 Monaten. Meine alte Hündin war auch immer recht eifersüchtig und hat versucht immer als erste mit dabei zu sein, wenns um streicheln oder Lecker ging.
Großes Begrüßen an der Tür wurde mit totaler Nichtbeachtung gestraft und mittlerweile bleiben beide in ihrem Korb liegen wenn ich zur Tür reinkomme. Bei Begrüßungen gabs immer am ehesten Klopperei.
Warten und brav sein wurde belohnt und jegliches unerwünschtes Verhalten wurde unterbunden. Ich bin der Chef und ich entscheide was welcher Hund hat (Lecker, Knochen etc.) und ich entscheide auch welches Verhalten geduldet wird und was nicht. Punkt.Aus.Ende.Wenn die Hunde das einmal begriffen haben, dass keiner bevorzugt wird, manchmal nur einer von beiden dran ist und es zwischen den Hunden keine Rangfolge gibt dann läuft es friedlich.
Ich finde es außerdem kein Problem, dass die kleine Hündin vor fremden, großen Hunden Angst hat und ihr euch einen großen dazu geholt habt. Fremde Hunde sind immer noch was anderes als Hunde aus dem eigenen Rudel. Und außerdem hat sie sie ja als Welpe kennen gelernt.
Liebe Grüße Susanne
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