Hund zeigt aggressives Verhalten gegenüber Besuchern

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    Nun ist meine Frage: Ist mein Verhalten richtig? Wie können wir den Hund darauf trainieren sich dem Besuch unterzuordnen?

    hallo,
    nein, dein verhalten ist nicht richtig und das der halterin auch nicht.
    ihr solltet euch unbedingt einen trainer ins haus holen.
    von außen tipps zu geben ist viel zu gefährlich und bringt euch nicht weiter.

    gruß marion

  • Zitat

    Die Halterin des Hundes ist eine sehr freundliche frau die ihrem "Wuschel-Kuschel" nie etwas antun würde, die situation hat dies aber in diesem extremfall erfordert. Sie hat vorher soetwas vermieden indem der Hund weggesperrt wurde. Um diese unangenehme maßnahme zu vermeiden möchte sie den Hund auf besucher einstellen.

    Hallo,

    ich verstehe, dass die Halterin möchte, dass der Hund Besuch akzeptiert. Nach dem was geschrieben wurde, handelt es sich wahrscheinlich um einen unsicheren Hund, der auch misshandelt wurde. Ergo erscheint es mir nachvollziehbar, dass er zu fremden Leuten kein Vertrauen hat und sich wehrt, wenn er sich bedroht fühlt.
    Unsere Hündin kommt aus Portugal und hat dort sicherlich mehr als nur Schläge bekommen. Fremde Menschen hat sie anfangs bei uns gar nicht akzeptiert, war unsicher und ja, sie hat auch versucht zu schnappen. Insbesondere dann, wenn diese Menschen sie aus ihrer Sicht bedroht haben und dazu gehörte schon das Anstarren.

    Jeder fremde Mensch der uns kam, bekam die Anweisung den Hund gar nicht zu beachten. Kein Blick, keine Ansprache nichts. Der Hund hatte auf seinem Platz zu bleiben- dafür musste ich sorgen. Nach einiger Zeit durfte der Hund dann schauen, was uns da ins Haus "geschneit" kam. Wichtig war aber auch hier, dass der Mensch den Hund nicht weiter beachtet hat.
    Der Hund durfte schnüffeln und ist dann von selbst wieder ins Körbchen gegangen.
    Nach und nach hat unser Hund verstanden, dass fremde Menschen bei uns keine Gefahr für ihn bedeuten, weil sie ihn gar nicht beachten. Da wird auch kein Leckerchen hingeworfen, nichts.
    Freunde und Bekannte die regelmäßig kommen, können den Hund inzwischen auch streicheln, wenn er den Kontakt sucht. Keinesfalls geht einer der Besucher zu dem Hund.
    Alleine lasse ich die Menschen mit dem Hund auch nicht.

    Fremde Menschen wie Handwerker oder so, interessieren den Hund gar nicht mehr. Er bleibt einfach im Körbchen liegen und ist nach kurzer Zeit auch so entspannt, dass er pennt. Voraussetzung dafür ist, dass diese Leute den Hund nicht beachten.
    Das klappt inzwischen wunderbar, trotzdem ist jeder fremde Mensch immer wieder eine neue Herausforderung.

    Die Halterin sollte sich an einen professionellen Trainer wenden, der zum einen die Kommunikation zwischen ihr und Hund bewertet und zum anderen gezielte Trainingsmaßnahmen ausarbeitet. Und dann muss die Halterin auch bereit sein, das Training konsequent durchzuziehen.

    Viele Grüße aus HH
    Silke

  • Zitat

    Guten Tag zusammen,

    .
    Als wir dann abends in die Wohung gekommen sind bin ich vor den Hunden durch die Haustüre (Rangordnung), nachdem ich in der Wohung war und DJ herein kam verbellte dieser mich und griff an, ich zeigte ein sehr dominantes verhalten, sah dem Hund in die Augen und befohl ihm mehrmals "nein" bzw. "aus", dies zeigte leichte Wirkung - aber nur sobald Frauchen weit weg war, kam sie näher ist der Hund aggresiver geworden. Nachdem dieser nicht gehört hatte, schritt das Frauchen ein, stellte sich vor mich und verwies ihn auf seinen Platz. :

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    Lies dir das mal durch aus dem Buch Das andere Ende der Leine... Ist eine Leseprobe wegen dem in die Augen gucken.
    Ist im Allgemeinen ein sehr gutes Buch... Hoffe ich durfte den Link hier reinstellen. Ansonsten bitte löschen.

    Ich halte dieses Rangordnungskram auch für Quatsch. Denkst du, z. B. im Wald sind irgendwo Türen aufgestellt und Papa Wolf sagt: Stooop! Ich gehe als erster durch die Tür!

    Viel Erfolg bei der Suche nach einem guten Hundetrainer ;)

    Liebe Grüße Nadine

  • Ich versteh nicht so ganz....
    Du bist zu Besuch -für mehrere Wochen- , in der Eigenschaft, den Hund zu bekehren?
    Ich finde, du solltest ihn total in Ruhe lassen. Unsere Hunde waren und sind niemals allein mit Besuch, den sie offensichtlich nicht tolerieren.

    Wenn deine Bekannte den Hund wirklich in einer seriösen Schutzhundausbildung hat, finde ich ihr Verhalten fahrlässig. Aus meiner Erfahrung sind Schutzhunde keine ich-liebe-alle-Leute-Hunde. Keiner unserer Trainer hätte seinen Hund mit Besuch allein gelassen oder solche Provokationen am Hund durch Besuch zugelassen.

    Katja,

  • Zitat


    Der Hund fällt einen in der Familie akzeptierten Besucher von hinten an und versucht diesen niederzubeißen.
    Dies wäre ein Grund um diesen einschläfern zu lassen. Der Hundecharakter ist in dieserm Fall sehr schwierig und bei solch heiklen fällen sollte der Hund auch merken das dies absolut nicht in Ordnung ist.

    Wir beide kennen uns mit Regulären hundecharakteren gut aus, ich bin wie gesagt mit Hunden aufgewachsen, die alle von mir und meinen Eltern bestens erzogen worden sind.Meine erfahrung hat mir gezeigt das eine solche strafe nur im ernstfällen wie diese wirklich angemessen ist.

    Hallo,

    Tipps und Stellungnahmen hast du nun reichlich bekommen.
    Besonders der Beitrag von "flying-paws" war sehr aufschlussreich.
    Diese Anmerkungen und Ratschläge nimmst du dir ja offensichtlich zu Herzen, gut so!
    Da du nicht der Halter dieses Hundes bist, sollte das Frauchen diese Beiträge natürlich auch lesen.
    Ich möchte noch darauf hinweisen, dass der Hund mit Sicherheit dazu getrieben wurde, solche Reaktionen zu zeigen und dass er nicht primär mit so einem Charakter geboren wurde.
    Das resultiert aus falschen Ausbildungsmethoden, Vorgeschichte und dann noch das falsche Händeln im neuen Heim!
    Auf einen Trainer wurde ja schon hingewiesen - einen kompetenten zu finden, ist sicher nicht ganz einfach.
    Leider, leider gibt es auch unter diesen viele schwarze Schafe!
    Was dieser Hund auf keinen Fall mehr erfahren darf:
    Gewalt (Alphagehabe, Schnauzgriffe, Drohgebärden) und Konfilkte.

    Das Buch: Das andere Ende der Leine wurde schon empfohlen! Super!

    Das wäre auch noch hilfreich:

    Gruß
    Leo

    In Bezug auf Hundeerziehung und Verhalten müsst ihr umdenken, du und auch die Halter/in!
    Dann kann man den Hund wieder in die richtige Bahn lenken.
    Da du selber Hunde hast, lohnen sich die Bücher auch für dich.

  • Ich hab auch so einen Kaliber von Hund zu Hause. Mag auch keinen Besuch zeigt Angstagression und würde auch schnappen.
    Auf gar keinen Fall würde ich es zulassen das meine Hündin durch anstarren usw. vom Besuch bedrängt wird. Ganz im Gegenteil Besuch muss sie komplett ignorieren. Auch hat er ihr keine Befehle zu geben. Ich mach das...schicke sie auf ihren Platz (wenn nötig binde ich sie fest) und sag ihr wann sie sich mit Maulkorb frei bewegen darf. Sie darf am Besuch schnuppern der Besuch muss sie jedoch wie Luft behandeln.
    Auch erlaube ich es ihr nicht den Besuch zu "stellen", sobald er sich in der Wohnung bewegt...sie hat in so einer Situation auf ihrem Platz zu bleiben und alles andere regle ich. Es darf doch erst gar nicht soweit kommen das er die Möglichkeit hat zu beißen. Sein Frauli muss das für ihn regeln nicht er.
    Und meine Hündin muss sich von keiner fremden Person anfassen lassen. Es ist nun mal so, dass sie ihre Zeit braucht um sich an eine fremde Person zu gewöhnen, diese Zeit gebe ich ihr, denn sobald sie Vertrauen gefasst hat ist sie der liebste Hund der Welt :herzen4:

  • Durch "tollen" Besuch, der meinte meinen Hund disziplinieren zu müssen, hat man mir meinen freundlichen jungen Kerl arg versaut:

    Trotz Training etc. gilt: Fremder Besuch = Hund in anderes Zimmer.
    Ich war bei dem tollen Besuch leider nicht da, der Besuch ist übrigens rausgeflogen, aber das macht es letztendlich auch nicht besser.

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