Ich brauche Rat-Hundekontakt-ängstlicher Hund
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Gast34155 -
29. November 2009 um 15:51
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Ich habe hier schon ein paar Mal geschrieben, daß ich einen sehr ängstlichen und auch unsozialen Malteser Rüden habe. Frühere Sozialisierungsversuche sind schief gegangen und HuSchu war auch ein Desaster. Er ist mittlerweile 8 Monate alt und ich wollte mal wieder anfangen mit ihm an dieser Abneigung anderen Hunden gegenüber zu arbeiten.
Auf dem Campus, wo wir auch sehr oft sind, trifft sich jeden Tag eine Gruppe mit ihren Hunden. Hauptsächlich kleine und auch sehr freundliche Hunde.
Heute waren wir zur gleichen Zeit da. Am Anfang war nur ein kleiner Mischling da. Lalit hat ihn angebellt und auch ein paar Bewegungen in seine Richtung gemacht. Er wollte nicht wirklich mit ihm spielen und er war immer in meiner Nähe.
Später kam dann noch ein Westie dazu und der wollte auch mit Lalit spielen. Da ist Lalit dann panisch geworden, er ist weggerannt und hat sich auch kaum noch ranrufen lassen. Er hat sich auch selbst beschmutzt und darauf bin ich halt mit ihm gegangen.
Jetzt weiß ich nicht ob ich weiter machen soll oder akzeptieren, daß er ein Einzelgänger ist.
Was meint ihr? - Vor einem Moment
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Hi,
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Vielleicht solltest du jemanden hinzuziehen, der dir professionell weiterhilft und an deiner Seite ist.
Wenn Spielaufforderungen bereits so extrem stressbesetzt sind, dann ist das einfach zu viel für ihn.
Ihn einfach mit anderen ( wenn auch freundlichen ) Hunden zusammenzubringen nützt ja nichts, wenn er dennoch panisch reagiert.Das Zusammenführen müsste viel kleinschrittiger ablaufen, direkter Kontakt vom anderen Hund scheint einfach zuviel für ihn zu sein.
Vielleicht schaut ihr für den Anfang erstmal zu und du sorgst dafür, dass kein Hund Kontakt aufnimmt, so dass dein Kleiner entspannen und auftauen kann.
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Das wäre natürlich die ideale Lösung für mich und Lalit, aber hier gibt es keine Hundetrainer. Und diejenigen, die sich als solche bezeichnen machen nur Wachhunde scharf und ich würde niemandem von ihnen meinen hund anvertrauen!
Also muß ich wohl ganz klein anfangen und anfangen von weitem zu beobachten und die Distanz dann immer mehr verringern, richtig?
Ich weiß nur noch nicht wie ich das tn soll, ohne daß die anderen Hunde Kontakt aufnehmen...
Meht Tipps? -
Schick alles weg, was nach Hund aussieht. Sorge einfach dafür, dass dein Kleiner nicht belästigt wird.
Ob das der richtige Weg ist, mag ich nicht zu beurteilen, hätt ICH aber solch einen ängstlichen, panisch trifft es wohl eher Hund , würd ich ihn erstmal schützen.
Und da ist es irrelevant, ob s der andere Hund nett meint, oder nicht.
Wenn dein Kleiner bereits damit überfordert ist, dann halt ihm die anderen vom Leib.Aber er sollte ja lernen, dass nicht alle anderen Hunde Monster sind, daher muss man immer abwägen können, was noch zumutbar für den Hund ist und was nicht.
Schließlich wollt ihr ja nicht stagnieren, sondern euch weiterentwickeln. -
Zitat
Das wäre natürlich die ideale Lösung für mich und Lalit, aber hier gibt es keine Hundetrainer. Und diejenigen, die sich als solche bezeichnen machen nur Wachhunde scharf und ich würde niemandem von ihnen meinen hund anvertrauen!
Also muß ich wohl ganz klein anfangen und anfangen von weitem zu beobachten und die Distanz dann immer mehr verringern, richtig?
Ich weiß nur noch nicht wie ich das tn soll, ohne daß die anderen Hunde Kontakt aufnehmen...
Meht Tipps?Unterhalte Dich mit den anderen Besitzern. Ohne Deinen Hund natürlich, macht ein Treffen aus. Ein Hund, klein und ruhig. Der Hund muss an der Leine sein und auf jeden Fall weit weg.
Du gehst mit Deinem Hund in die Richtung, achte nicht auf den anderen Hund, sondern beobachte Deinen Hund. Wenn er entspannt ist, lobst Du ihn. Ich würde schauen, wie weit er entspannt ist, wenn er angespannt wird, geh in eine andere Richtung. Dann nochmal kurz mit mehr Abstand, vielleicht eine größere Kurve am Hund vorbei. Das Training sollte höchstens 5 Minuten dauern, wenn möglich jeden Tag. Es kann sein, daß Du über einige Wochen nicht näher ran kommst. Wäre toll, wenn Du eine HH findest, die das mitmachen würde. -
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Klingt einleuchtend, aber erst mal jemanden finden, der das auch mitmacht
und jeden Tag...schwierig. Aber ich werde mal rumfragen! -
Also muß ich wohl ganz klein anfangen und anfangen von weitem zu beobachten und die Distanz dann immer mehr verringern, richtig?
Ich weiß nur noch nicht wie ich das tn soll, ohne daß die anderen Hunde Kontakt aufnehmen...Du weißt im Grunde die Antwort selber, ja und Asterix99 hat es schön kurz beschrieben. Verabrede Dich mit einer anderen Hundehalterin/ Halter, von der Du weißt, dass ihr Hund sich mit anderen Hunden versteht.
Dann übe es mit Distanz, finde heraus, abn wann Dein HUnd Stress hat, entsprechende Körperhaltung.
Du musst den Zeitpunkt/Entfernung abpassen, bevor er in Stress verfällt und ihn loben, wenn er entspannt bleibt, obwohl er den anderen Hund sieht, ganz ruhig und entspannt mit ihm reden. Die Distanz kannst du allmählich und ich meine wirklich allmählich immer mehr verringern. So wie Asterix 99 schrieb, kurze Einheiten, dafür aber öfter. So merkt Dein Hund, dass vom anderen Hund keine Gefahr ausgeht und er an DEiner Seite sicher ist. Du solltest den anderen Hund evtl. auch gar nichtebeachten, so als ob es eben das normalste von der Welt ist, dass da jemand mit einem anderen Hund ist. Verstärke die Situation, fremder Hund mit positiven Signalen, wie z.B. Leckerli, Lob, wenn Dein Hund entspannt bleibt.
Dieses Gegenkonditionieren braucht u.U. recht lange Zeit und in dem Buch "Trau nie einem Fremden" ist es ganz gut beschrieben. Du musst es halt nur auf den anderen Hund umdenken, da es dort anhand der Angst gegenüber fremden Menschen beschrieben ist.
Am wichtigsten ist es, dass Du Deinem Hund Sicherheit gibst in solchen Situationen.
Darkosworld
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Huhu,
gibt es hier schon Neuigkeiten??
Gruß
Bianca -
Hallo,
wir beobachten jetzt spielende Hunde von weitem und machen Sachen die ihm Spaß machen. Aber ich lasse Lalit den Rythmus bestimmen. Er ist auch allgemein schon etwas ruhiger geworden was Hundekontakte angeht...ich hoffe wir machen weiter (zwar nur kleine, aber immerhin) Schitte nach vorne! -
Das hört sich doch schon toll an

Schau immer, wo er anfängt, Stress zu bekommen, dann wieder ein Stückchen zurück.
Es kann ne Weile dauern, aber es lohnt sich

Gruß
Bianca - Vor einem Moment
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