Unermüdlicher Springhund
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Das sind ja Hoffnungen, mollrops

Vielleicht hol ich mir mal ein Clicker Buch aus der Bücherei (alle anderen Hundebücher habe ich bald durch)Da ich hier schon Laska Fragen stellen darf, fällt mir noch was ein: Ist es normal, dass ein 6 Monate alter Hund alle 2 Stunden Pippi muss? Nachts sind 8 Stunden kein Problem (nur heute wollte sie auch um 4h raus). Könnte das was mit der Blase sein, oder ist das noch Welpenverhalten?
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Hi,
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Das mit dem länger einhalten kommt mit der Zeit. Manchmal kann man auch einfach immer einen kleinen Moment länger warten. Nachts fährt der ganze Organismus herunter und aus diesem Grund muss man nachts nicht so oft raus und tagsüber dafür halt öfter.
Unserem Hund hat es in dem Alter gut getan, das wir beim Babyagility waren. Dort hat der Hund die Geräten kennen lernen dürfen und konnte sich schon etwas mit den Regeln vertraut machen und wir konnten zusammen schnuppern, ob es was für uns ist oder nicht.
Vielleicht gibt es ja soetwas bei euch auch - in Berlin später gibt es das, aber da dürfte Hundi dann schon zu alt sein für die Babygruppe.Ansonsten denke ich auch, das ihm die Auslastung für den Kopf fehlt und ich würde sogar vorschlagen, das ihr lernt, den Hund nicht zu beachten, wenn er im Moment etwas von euch will. Also nicht Hund kommt und ihr beginnt zu spielen, sondern ihr spielt nur noch, wenn ihr es wollt und in der restlichen Zeit kann der Hund sich selber beschäftigen oder Ruhe halten.
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Hallo Nantanya,
ich kann mir vorstellen, dass Laskas Hibbeligkeit sich mit der Zeit ein wenig geben wird. Wenn sie in ihrem Junghund-Alter vom Leben als Straßenhund über vermutlich Auffanglager und Pflegestellen schon soviel mitgemacht hat, kann sie in der kurzen Zeit, die sie bei Euch ist, noch gar nicht richtig angekommen sein. Das dauert erfahrungsgemäß bis zu einigen Monaten.In ihren paar Lebensmonaten sind schon so viele Eindrücke auf sie eingeprasselt...die ein Junghund auch erst mal verarbeiten muss.
Ich würde tatsächlich da ansetzen, dass sie Ruhe und "Sicherheit" vermittelt bekommt. Ruhe durch die klare Trennung zwischen "Äktschn" draußen und Pause drinnen. Und Sicherheit, indem Ihr eine gewisse Routine einhaltet, die später wieder lockerer gehandhabt werden kann, so dass Laska "weiß" wie der Ablauf so ist. Das ist eine prima Orientierungshilfe für noch recht neue Hunde, die ihnen sehr hilft, sich zu entspannen. Sozusagen im Sinne eines Stundenplanes...
Ich würde den Gedanken an einen gewissen Dauer-Streß momentan im Hinterkopf behalten - die Hibbeligkeit ist einfach ein Ventil, um mit dieser Hormon-Überflutung zurechtzukommen. Es hört sich vielleicht seltsam an - aber ja, ich würde das Programm für Laska in der nächsten Zeit ein wenig runterschrauben und Ruhe, Ruhe, Ruhe reinbringen. Das soll nicht heißen, dass sie nicht toben und spielen soll, aber alles in wesentlich gemäßigter Form.
Wie reagiert den der Trainer in der Hundeschule, wenn Laska da steht und nicht mitspielen kann? Habt Ihr dort die Möglichkeit, sie mal mit einem einzigen Hund auf einen extra-Platz zu lassen, dass sie nicht so überfordert ist?
Von Brush gibt es einen Thread "Streß-Tagebuch" - vielleicht ist das mal lesenswert für Dich, auch wenn der Hund im beschriebenen Fall seinen Streß nicht nach außen trägt, sondern verinnerlicht. Aber Brush hat sehr einfühlsam beschrieben, was da so alles vorgeht im Hund und was man dagegen tun kann.
Wie schon geschrieben - ich kann mir vorstellen, dass Laska ein recht sensibler Hund ist, die noch gar nicht richtig bei euch angekommen ist und durch ihre Vorgeschichte einer gewissen Reizüberflutung ausgesetzt war und ist und deshalb Probleme hat, sich so richtig zu entspannen. DEr wichtigste Faktor, der Euch weiterhelfen wird ist die Zeit.
LG, Chris
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Vielen lieben Dank, Chris und Carridwen!!!! Ich war jetzt 2 Tage bei einer Freundin und hatte keine Möglichkeit zu antworten. Ich hatte die Hunde mit, dort gibt es tolle Waldwege und ich habe ihre Decke mitgenommen und sie keine Sekunde alleine gelassen.
Dort habe ich ihre Unsicherheit sehr stark gemerkt, denn sie war 18 Stunden am Tag völlig aufgekratzt. Bin eben zuhause angekommen und- oh Wunder, sie ist ganz ruhig!
Zudem hat sie jede Stunde an der Tür gekratzt, weil sie scheinbar musste. Einmal habe ich es nicht geglaubt und schon hat sie eine Lacke in der Wohnung meiner Freundin gemacht. Meine Schuld. Wahrscheinlich ist der ständige Harndrang durch ihre Unsicherheit. Sie hat dann noch, ohne Hinweis, in jedem weiteren Raum ein mal markiert.
Ich werde eure Tipps beherzigen und Ruhe erzwingen. Schwierig ist nur, dass wir ja im Umzug nach Berlin stecken und eine harte Phase auf uns zukommt, wo sie mir echt leid tut und ich hoffe, dass sie durch mich doch die Zuversicht findet, nicht all zuviel Angst zu entwickeln.
Babyagility wird hier auch angeboten, das werde ich mal versuchen.
Ansonsten war ich aber sehr zufrieden, sie entwickelt sich gut und folgt und ihre Angst vor Hunden legt sich, ganz langsam, aber sichtbar.
Danke nochmal, werde mir eure Ratschläge noch mehrmals in Ruhe zu Gemüte führen.
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Heute meinte die Hundetrainerin, dass es bei Laska kein Problem ist, wenn sie 1-1,5 Stunden läuft, da sie zu keiner Rasse gehört die Gelenksprobleme hat. Kann man dem trauen?
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Zitat
Heute meinte die Hundetrainerin, dass es bei Laska kein Problem ist, wenn sie 1-1,5 Stunden läuft, da sie zu keiner Rasse gehört die Gelenksprobleme hat. Kann man dem trauen?
Naja, wie ich schon sagte, dürften in dem Alter auch längere Ausläufe nicht mehr sooo ein Problem sein. Allerdings finde ich die Aussage "sie gehört zu keiner Rasse, die Gelenkprobleme hat" sehr fragwürdig, da Du sie als Schäfer/Mudi/Border Collie Mischung (oder etwas in der Art)/Straßenköter-Mix identifiziert hast, die durchaus sämtliche Gelenkprobleme haben können, da weder ihre genetische Abstammung noch ihre Kinderstube bekannt ist.

Ich finde es jedenfalls klasse, wie Du die Ratschläge, was Ruhe einfordern angeht, annimmst. Und wenn Ihr erst einmal in Berlin wohnt, dann warten ganz andere Möglichkeiten bzgl. toller Hundetrainer auf Euch!

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Sobald wir in Berlin sind, werde ich ohnehin das Forum nach Hundeschulen und Auslaufplätzen und Spaziergehtruppen terrorisieren
ich freu mich schon sehr darauf (also auf Berlin).
Blöd ist nur die Umzugsphase, denn wir müssen wohl für einen Monat übergangsweise eine Wohnung suchen um von dort aus die eigentliche Wohnung zu suchen. und welcher Student/Reisender wird wohl in seiner eingerichteten Wohnung 2 Hunde haben wollen...?
Vielleicht sollte ich den Hunden kleine Faschingsmasken kaufen und sie als meine Kinder verkaufen?
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