Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Mein Wildfang & Ich- der Problemmensch
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Leela: Er macht mich verrückt! Bzw. ich mich!
Genau das ist das ProblemExterner Inhalt www.greensmilies.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wenn man sich selbst so unter Druck setzt, dann wird man innerlich unruhig. Hunde sind meister der Körpersprache, sie wissen ganz genau wie du drauf bist.
Ums zu verdeutlichen nochmal der Vergleich mit dem Diktator: Würdest du jemadem folgen, der dauerhaft nervös und hibbelig erscheint? oder möchtest du lieber jemanden besonnenen der auch in kritischen Situationen die Ruhe selbst ist?Zu den Hundebegegnungen: Da musst du dir eine klare Linie überlegen. Was möchtest du wenn dein Hund einem anderen begegnet? Ist es okay, wenn sie jedesmal spielen? Ist es okay, wenn sie schnüffeln? usw.
Meiner Meinung nach ist es am Anfang am leichtesten, wenn man Hundekontakt an der Leine erstmal komplett verbietet. Kein begrüssungsschnüffeln, kein Spiel kein gar nix. Sodass deine Hündin merkt: ich kann hier den größten Affentanz aufführen, ich darf ich nicht zu dem Hund. Irgendwann wird der Hund dies akzeptieren. Wichtig ist aber, dass du deinen Hund an der Leine immer beschützt. Also auch wenn ein freilaufender Hund kommt, sage dem besitzer rechtzeitig er solle den Hund bitte nicht zu deinem lassen (Sag nicht er soll ihn anleinen, dann fangen die meisten eine Diskussion an) Wenn sie nicht reagieren, sag deiner hat Flöhe
Dann sind die Hunde ganz schnell weg Externer Inhalt www.greensmilies.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
So lernt dein Hund, dass Leine auch Sicherheit bedeutet.
Im Freilauf würde ich den hund an die Schleppleine nehmen. Sodass er nicht unkontrolliert zu jedem Hund hin kann. Er soll dich erst "fragen". Es reicht schon, wenn er sich kurz zu dir umdreht, nachdem er den Hund entdeckt hat und dich kurz anschaut. Dann kannst du ihm ein Freigabe-Kommando geben. Durch die Schleppleine kannst du dich auch jederzeit durchsetzen. Also wenn dein hund einfach drauflosstürmt, einfach mal den Fuß auf die Schleppleine und Hund kann nicht weiter (Schleppleine aber bitte immer nur mit einem geschirr benutzen!!!)Zitat
Sie abzulegen wenn Besuch kommt, habe ich heute gleich ausprobiert. Ohne Probleme. Sie ist auf einmaliges "Platz und bleib" liegen geblieben und ist erst aufgestanden als ich sie gerufen habe.
Das ist ja das Schlimme. Sie versteht schnell, macht gewisse Dinge ganz toll und andere so gar nicht. (aber das ist sicher normal, es ärgert mich nur ein bisschen)Hey, das ist ein super Erfolg! Das hat meine bis heute nicht kapiert
Ich muss sie immer noch anbinden...
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Dass ich zuerst durch die Tür gehe, ist kein Problem. Allerdings muss ich sie IMMER zuerst absetzen um dann die Tür aufzumachen und vor ihr durchzugehen. Hört das auch irgendwann auf? Also ohne, dass ich jedes mal "sitz und bleib" oder "bleib" sagen muss?
Da ist wieder die Frage, was du für die Zukunft möchtest. Also welche Linie du fahren willst. Wenn du jetzt immer etwas sagst, dann wirst du das auch noch bis zum Sanktnimmerleinstag sagen müssen. Denn so lernt sie es ja.
Warum soll sie sich überhaupt hinsetzen? Es reicht doch wenn sie neben dir stehenbleibt. Dann gehst du durch die Tür und dann sie. (Später kann der Hund auch als erster durch die Tür, hauptsache er stürmt nicht raus)
Versuch mal diese Übung mit der Tür. Ich musste das bei Numa nur zweimal an jeder Tür üben. Am dritten Tag hatte sie es kapiert. Geht also unter Umständen schnell. und wenn deine so fix lernt, dann klappt das bestimmt. geh aber am besten zwei Pipirunden, damit sie nicht mit voller Blase vor der Tür sitzt, dann wird sie sich nur schwer konzentrieren könnenExterner Inhalt www.greensmilies.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Zitat
Der Diktaturvergleich ist wirklich treffend. Ich muss gestehen, dass ich manchmal ein schlechtes Gewissen habe. Sie muss so oft machen, was ich will während ich immer das tun kann, was mir passt. Jedenfalls in ihren Augen. z.b. esse ich etwas, sie sitzt vor mir oder weiter weg und starrt mich an, dann sage ich "nein" und sie dreht sich zur Seite, schielt mich aber weiter an, beim 2. "nein" schaut sie mich extrem vorwurfsvoll an und geht in ihr Körbchen.
Erstens leben Hunde in solch eine Welt. Für sie ist es normal. Daher brauchst du kein schlechtes Gewissen haben. Später wenn sich euer Alltag besser eingespielt hat und ihr euch besser kennt, dann wird vieles auch einfach selbstverständlich sein und du musst ihr nicht ständig sagen, was sie zu tun oder zu lassen hat.
Zweitens: Warum machst du dir zB beim Essen solch einen Streß?
Klar, du willst nicht, dass dein Hund bettelt. Das sollen Hunde ja nicht tun... aber warum? Ganz ehrlich: Wenn mein Hund neben dem Tisch sitzt und ihr trieft nur so der Sabber aus dem Maul, dann soll sie das doch tun, wenn es sie glücklich macht. Das einzige was ein NoGo für mich ist wenn wir essen: Unter dem Tisch nach Essenskrümeln suchen. (Auf den Tisch springen oder aufdringlich dem Menschen gegenüber werden, würde meine eh nicht tun)
Aber ansonsten kann mein Hund beim Essen tun was er will. Und wenn er mich drei Stunden lang anstarrt... ist das mein Problem? Ich bin ein so souveräner Rudelführer, dass ich mir mein Essen bestimmt nicht von so einem gierigglotzenden Hund streitig machen lasse!
Der Hund ist Luft für mich! Wenn ich mich auf diese "Diskussion" einlassen würde, dann würde mein Hund Höhenflüge bekommen! Die würde sich einbilden sie hätte jetzt hier monstermäßig viel zu sagen, denn "Frauchen denkt, ich könnte ihr wirklich Essen klauen, dass heißt ich muss mächtig stark sein!"Generell habe ich gelernt (und ich war lange Zeit auch wirklich sehr unsicher), dass man sich auf sein Bauchgefühl verlassen sollte. Dann fährt man auch immer die gleiche Linie, weil man dann auch intutiv richtig handelt.
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20. November 2009 um 20:03
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Ich versuche zwar ruhig zu wirken und auch zu sein, aber ich bin beim Spazieren gehen nicht unbedingt entspannt. Die Ausschau nach Wild, anderen Hunden, Kindern und Fahrradfahrern kostet manchmal ganz schön Nerven. Ich bin auch immer sehr angespannt wenn wir dann wirklich mal einem Hund begegnen, weil ich eben nicht weiß wie sie reagiert. Das merkt sie natürlich, wie du sagst und denkt sich sicher, dass sie jetzt besonders aufpassen muss, irgendwas passt ja nicht- Frauerl ist ja so nervös! :/
Ich würde mich extrem freuen, wenn sie jedes Mal spielen wollen würde oder überhaupt einmal. Sie ist aber entweder ängstlich, neutral, angespannt oder aggressiv (aus Angst?) Wenn ich Kontakt zu Hunden ganz unterbinden würde, hätte ich ein schlechtes Gewissen. So kann sie ja nie wirklich Hund sein. Andererseits hast du natürlich recht. Ihr zu zeigen, dass die Leine nicht nur Behinderung darstellt, sondern auch Schutz sein kann ist sicher ein langer und harter Weg. Sie ist sowieso ganz entsetzt, dass sie nur mit Schleppleine laufen und nichts jagen darf.
Das mit der Tür üben wir schon brav (und zwar ohne zu sitzen, ist ja auch Blödsinn- danke für den Hinweis!)
ZitatSpäter wenn sich euer Alltag besser eingespielt hat und ihr euch besser kennt, dann wird vieles auch einfach selbstverständlich sein und du musst ihr nicht ständig sagen, was sie zu tun oder zu lassen hat.
Oh mein Gott- das ist gerade so erleichternd! Ich freu mich schon darauf!ZitatGanz ehrlich: Wenn mein Hund neben dem Tisch sitzt und ihr trieft nur so der Sabber aus dem Maul, dann soll sie das doch tun, wenn es sie glücklich macht.
:veg:
ich glaube an dem Mitleidsgetue ist meine Verwandtschaft schuld. Da regnet es nämlich immer Leckereien vom Tisch, wenn gegessen wird "Der arme Hund, wie kannst du nur so gierig sein"

Was mir noch aufgefallen ist: Sie hat an nichts Spaß, jedenfalls habe ich den Eindruck. Schleppleine ist gaaanz doof und Training (Sitz, Platz, bleib) noch mehr. Selbst wenn ich spazieren gehe und sie kein Kommando bekommt, läuft sie einfach vor mir und schaut weder rechts noch links. (Futter)Dummy ist uninteressant. Mit anderen Hunden spielen will sie auch nicht.

liebe grüße!
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Wenn ich Kontakt zu Hunden ganz unterbinden würde, hätte ich ein schlechtes Gewissen.
Nein ganz verbieten natürlich nicht. Nur wenn sie an der kurzen leine ist, meinte ich. An der Schleppleine kann sie natürlich Kontakt haben.
Numa spielt mittlerweile auch nur noch seeeehr selten. Als Welpe und Junghund war spielen für sie das Größte. Jetzt ist es unter ihrer Würde

Glaub mir, ein Hund braucht nicht soviel Hundekontakt, wie man manchmal glaubt. 2-3 mal die Woche reicht völlig. Numa würde sich sogar mit noch weniger zufrieden geben, es sei denn es ist ihr bester Hundekumpel. Bei dem würde sie sich freuen, wenn der hier einzieht

Such dir doch vielleicht Tage aus, an denen du gezielt auf Hunde zugehst und andere an denen du ihnen bewusst aus dem Weg gehst.
Vielleicht hilft dir das.Als du vom Ballspielen erzählt hast, klang es schon so, als würde ihr das Spaß machen. Anscheinend macht sie doch dann gern Sachen mit dir zusammen.

Ich würde sie einfach noch etwas länger beobachten. Schau dir dochmal die Hundesportvereine bei euch in der Nähe an und schaue was du dir vorstellen könntest zu machen.
Auch Anti-Jagdtraining kann viel Spaß machen, und vielleicht kann sie dadurch später auch mal ohne Schleppi laufen.
Mit Numa hab ich auch so gut wie fast alles ausprobiert. Entweder fand sie es doof oder ich fand es doof, aber mittlerweile haben wir schon drei Sportarten gefunden, die uns beiden Spaß machen.
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mittlerweile haben wir schon drei Sportarten gefunden, die uns beiden Spaß machen.
Welche sind das denn? Macht ihr das regelmäßig?Mein "Problem" seit einigen Tagen ist, dass ich das Gefühl habe, dass sie mir aus dem Weg geht. Ich hab sie in letzter Zeit oft korrigieren und auch mit ihr schimpfen müssen. Kann das ein Auslöser sein? Desweiteren liegt sie eigentlich nur mehr in der Küche, bewacht Menschenfutter und verteidigt es auch obwohl sie nie etwas davon bekommt.
Wahrscheinlich vermenschliche ich einfach nur zu viel, aber irgendwie bin ich gekränkt, sie mag mich nicht mehr

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Möglicherweise hat sie Stress durch dein Schimpfen, ich nehme an, dass sie das nicht einordnen kann.
Um ihr Grenzen aufzuzeigen, musst du nicht mir ihr Schimpfen.
Das Futterverteidigen kann ein Ventil sein, um den Stress los zu werden.Such dir jemanden, der dir vor Ort hilft

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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Danke für deine Antwort, was du schreibst, beruhigt mich schon sehr.
Ich werde daran arbeiten nicht mehr zu schimpfen. Es bringt nichts, ich weiß, aber manchmal ist sie so schlimm *seufz*
ZitatSuch dir jemanden, der dir vor Ort hilft
Das ist gar nicht so leicht, ich hab schon so einige ausprobiert.liebe grüße und danke noch einmal

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