Wie bring ich ihr "Parken" bei?
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Zitat
Lucy_Lou
Nein das Rückwärts gehen kennt sie noch nicht, und wenn ich ihr das leckerchen vor die Brust halte probiert sie an meinen Fingern zu knabbern oder sich hin zulegen!Weiter unter die Brust
? Muss etwas ganz tolles zu futtern sein, so das Hund unbedingt dran will und das so weit "unter" die Brust, dass Hund seinen Hals verbiegen kann wie er will, ohne dran zu kommen. Belohnt werden muss dann der leiseste Ansatz, eine Pfote nach hinten zu bewegen. Wobei ich einsehe, dass dieses Vorgehen ein Problem werden kann, wenn man dem Hund über Locken Platz beigebracht hat. Das ist ja fast der gleiche Ablauf... Ich geh noch mal in mich 
Oder du probierst es tatsächlich mal über ein Target: erster Schritt wäre dann, dass dein Hund lernt, ein Objekt mit der Schnauze zu berühren. Nächster Schritt, dass er lernt, dem Objekt mit der Schnauze zu folgen. Das lernen Hunde meist recht fix.
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Hi,
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Ich würde erstmal das Rückwärtslaufen an sich beibringen. Da gibts verschiedene Wege. LucyLou hat den Trick mit dem Leckerchen unter die Brust halten ja schon gut beschrieben. Was auch immer gut klappt ist zB mit dem Hund vor eine Zimmtertüre zu gehen, die nach innen öffnet. Türe öffnen -> Hund weicht nach hinten aus -> Belohnung!!! Oder aber man bildet aus irgendetwas eine enge Gasse in der der Hund nicht wenden kann und geht auf ihn zu, weicht er nach hinten aus -> Belohnung!!!
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Danke für die Tipps werd morgen sie mal ausprobieren ,den für heute hat die Maus feierabend
Schönen abend euch noch. -
ein wenig OT, sorry
@fling: du hattest im anderen Thread geschrieben, du baust es über shapen auf. Ich vermute, Tricks wie enge Gasse oder Tür hast du da nicht benutzt... Dein Hund hat das rückwärts bewegen tatsächlich von sich aus angeboten? Du hast da gestanden und auf eine winzige Fußbewegung gewartet? Ich stelle es mir auch schwierig vor, da dem Hund doch sicher zig Sachen eher einfallen, die er so anbietet. Oder läuft man als "Hardcore-Clickerer" den ganzen Tag mit Clicker in der Hand rum, falls der Hund etwas zeigt, was man bestätigen möchte?
Ich vermute, ich bin einfach zu ungeduldig für das clickern. Zumindest bei Dingen, die der Hund nicht alles Nase lang zumindest in Ansätzen von selbst zeigt
. Wobei, Lucy hat als erste Clicker-Übung Nicken gelernt. Klingt ja eigentlich auch nicht viel anders... Auf der anderen Seite, jetzt hat sie ihr Repertoire an Ansätzen und an möglichen Dingen, die man shapenderweise darauf aufbauen kann... Ich hatte bei Lucy den Eindruck, je mehr sie an Grund-Repertoire hatte, umso schwieriger war es zu erreichen, dass sie bei Clicker-Sessions was ganz neues angeboten hat... Wir haben allerdings auch nur ein paar Wochen lang wirklich über den Clicker gearbeitet. -
Richtig, ich hab keinerlei Hilfsmittel benutzt. Ich hab mich vor den Hund gestellt, "Los geht's" gesagt (das ist unser Startkommando fürs Shapen) und geschaut was der Hund so anbietet. Juno ist da sehr kreativ und bietet allen möglichen Blödsinn an. Jede Bewegung der Pfoten nach hinten hab ich geklickt. Das war am Anfang natürlich nur ein Zucken, eine Gewichtsverlagerung oder Ähnliches. Ich hatte es mir auch vieeel schwieriger vorgestellt. Aber nachdem Juno einmal eine Pfote bewusst nach hinten gesetzt hat und es dafür einen Klick gab hat sie beim nächsten mal gleich mehrere Schritte nach hinten angeboten :).
Den Clicker schlepp ich nicht die ganze Zeit mit mir rum ;). Wir klickern meist bei uns im Wohnzimmer.
Das Nicken fänd ich jetzt glaub ich wieder viel schwieriger als Rückwärts laufen
. Aber gute Idee, werd ich demnächst auch mal versuchen
.Ja, Juno bietet auch erstmal alles an, was sie schon kann. Und dann kombiniert sie Dinge die sie schon kann. Heute ist sie zB auf dem Popo sitzend und "winke winke" machend rückwärts gerutscht
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Ich habe meinem Hund erst mal beigebracht rückwärts durch meine Beine zu gehen und dann langsam die Drehung dazu genommen. Erst als das "Home" gesessen hat, habe ich mich dann dran gemacht, den Hund zwischen den Beinen zu stoppen und sitzen oder liegen zu lassen. Das heißt bei uns Zwischen (wenn der Hund von vorn und mit Drehung zwischen die Beine geht) und Mitte, wenn er von hinten in diese Position kommt.
Angefangen habe ich es so, das ich immer hinter dem Hund geklickt habe, aber den Hund von vorn gefüttert habe. Ist er sitzen geblieben, bin ich von hinten über den Hund gestiegen, bis ungefähr zu den Ohren und ist der Hund nach hinten raus, gab es dann das Leckerchen. Ab dem Punkt, an dem ich mich nur noch hinter den Hund stellen brauchte, habe ich dann angefangen mit immer einige cm seitlicher zu stellen und so im Halbkreis um den Hund herum zu gehen, bis der von selbst angefangen hat sich einzudrehen und dann rückwärts durch die Beine geht.
Dann habe ich einfach angefangen auf dem Weg durch die Beine Stop/Sitz/Platz zu sagen und habe das dann belohnt und mit einem neuen Signal gelegt.
Das Mitte habe ich mit Locken aufgebaut.
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Hi,
@ Rockshaver:
Ich finde, Dogdancing/Trickdogging/weitere Hundesportarten haben nicht zwangsläufig was mit Grundgehorsam zu tun bzw. können auch gut nebeneinander erarbeitet werden.
Klar geht der Grundgehorsam vor, aber wenn man es langsam angeht, kann man in dem Alter doch durchaus mal ein paar Tricks einstudieren!
Was findest du so schlimm daran, wenn ein noch nicht ganz perfekt hörender Hund trotzdem Beschäftigung und Aufmerksamkeit bekommt?
lg,
SuB
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