Kann ich Magen-Darm-Erkrankungen vorbeugen?

  • Hi,

    Zitat

    Sie wurde in der Tierklinik nicht auf Giardien getestet. Ich denke, dass Würmer ausgeschlossen sind, denn ich entwurme sie ja regelmäßig.

    Giardien und Würmer äußern sich meistens eh eher mit Durchfall.

    Zitat

    Die Magen-Darm-Erkrankungen äußern sich bei ihr meistens durch Erbrechen. Durchfall hat sie eher seltener oder wenn, dann eher leichten Durchfall.

    Welches Futter würdest Du empfehlen?

    Dass Blut im Erbrochenen ist, macht mich schon ein bisschen stutzig - so ganz normal ist das nicht :???:

    Es gibt sehr sehr viele Futtersorten, die grunsätzlich ganz gut sind. Ich würde - wenn sie es denn verträgt - zwischen 2-3 Sorten wechseln.
    Ich persönlich finde Sorten wie Lupovet, Platinum Natural und Wolfsblut ganz gut.
    Schau dich doch einfach mal in der Futter-Rubrik um, da findest du 1000 Infos zum Thema :smile:

    lg,
    SuB

  • Wie sieht es denn aus mit barf?

    Da ist man wesentlich flexibler, du kannst erstmal leicht verträgliche Sachen Füttern um den Magen/Darm Trakt wieder aufzubauen (Schonkost), dazu gibt es verschiedene Zusätze, die dabei unterstützend wirken,beispielsweise im DHN barfshop.

    Auch wenn du nicht langfristig barfen willst würde ich dir doch erstmal Schonkost empfehlen um den Hund dann langsam wieder an Fertigfutter zu gewöhnen (wenns denn sein muss).

    Ich habe mit dem barfen meiner Hündin auch einfach aus dem Grund angefangen, dass sie stark erhöhte Leberwerte hatte und es das entsprechende Leberdiätfutter nur von den bekannten Firmen gab.

  • Meine Hündin hatte es auch bei ihrem Magen-Darm-Infekt - wenige Blutspuren im Schleim.

    Ich habe sie nach der Antibiotikabehandlung noch mit Ginseng behandelt, weil sie sehr appetitlos war. Außerdem erleichtert Ginseng die Gewöhnung an das Futter (sie musste diesen Monat Diät-Trockenfutter nehmen und mochte es nicht besonders), und stärkt das Qi der Mitte. Dieses Qi der Mitte, speziell der Milz, ist dafür da, "das Blut in den Gefäßen zu halten". Und weil am Ende des Erbrechens Blut dabei war und ihr Durchfall auch blutig war, fand ich es wichtig, diesen Aspekt auch zu behandeln.


    LG Nina

  • Hier hab ich noch eine andere Kräutermischung gefunden.

    Ich denke, dass man diese auch zu normalem Fertigfutter geben kann.
    Denkst du denn, dass die Futterrationen gleichmäßig verteilt sind? Also von der Menge her?
    Wenn sie noch einen empfindlichen Magen hat würde ich lieber die tägliche Ration noch über den Tag verteilt geben, halt nicht so viel Futter auf einen schlag.
    Aber du meintest ja schon, dass ihr über den Tag auch was gebt. Musst du halt einschätzen, inwieweit das gleichmäßig verteilt ist alles.


    Nina: Was ist denn das "Qi der Mitte"?

  • Mein IW hatte auch ab und an Magenprobleme,in unserem Bekanntenkreis ist eine Internistin,die sagte mir füttere ihm täglich einen kleinen Naturjoghurt.
    Die Probleme sind weg.Kannst du ja auch mal versuchen.


    Gruss
    Norbert

  • Ich danke euch allen für die Beitrage und die guten Futter- und Kräutermischungen-Tipps! Vielen lieben Dank!

    Die Tatsache, dass Blut im Erbrochenen beigemischt war, hat mich auch sehr stutzig gemacht, weshalb ich ja auch sofort los zur Tierklinik bin. Als mir die Tieräztin sagte, dass es "bloß" ein Magen-Darm-Infekt ist, habe ich auch gleich gefragt, wie dann das Blut zu erklären sei. Sie meinte daraufhin, dass es bei Hunden wohl (schneller wie beim Menschen) durch die Reizung vom häufigen Übergeben zu Blutungen kommen kann. Aber das muss keine ernsthafte Ursache haben, wie es hingegen beim Menschen der Fall wäre.

  • Noch eine Anmerkung:

    Ich würde an deiner Stelle deinen Hund nicht so oft entwurmen. Alle 3 Monate ist ganz schön viel. Das schadet ganz gewaltig der Darmflora. Kaum hat sich die Darmflora wieder aufgebaut (das braucht glaube ich schon einige Wochen), kommt schon wieder die nächste Wurmkur.

    So oft kann dein Hund ja auch keine Würmer haben. :???: Und prophylaktisch hilft eine Entwurmung ja nicht. Das bring ja nur was, wenn dein Hund zum dem Zeitpunkt, in dem er das Wurmmittel bekommt wirklich Würmer hat.

    Lass doch, wenn du auf Nummer Sicher gehen willst regelmäßig den Kot auf Würmer untersuchen. Sollte er dann welche haben, kannst du ihn entwurmen. Wenn nicht, braucht er auch keine Entwurmung. ;)


    LG Lexa

  • Ich weiß auf jeden Fall, dass Hunde auch einen Magen-Darm-Infekt durch verunreinigtes Wasser bekommen können, wo E-Coli, Streptokokken ect. drin sind.
    Normalerweise ist die Magensäure so stark, dass diese abgetötet werden, aber wenn das Immunsystem schwach ist, ist das manchmal nicht so.

    Übrigens können Blaseninfektionen durch baden in solchen Gewässern/Wasser entstehen.

    Ich würde auf jeden Fall das Trockenfutter einweichen.

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