Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Flankenlecken beim Dobermann - u.a. "Macken"
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Hallo zusammen,
es geht um meine Dobermann Hündin Fanny 5 Jahre alt. Fanny haben wir vor 2 Jahren vom Tierschutz übernommen.
Sie scheint in jungen Jahren schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, sprich sie wurde geschlagen, dadurch erlitt sie auch einen Kieferbruch.
Bevor sie zu uns kam war sie schonmal ein Jahr an einen Mann vermittelt der sich scheinbar viel Mühe mit ihr gegeben hat,
sie aber wieder abgegeben hat mit der Begründung das der Hund keine Bindung zu ihm aufbaut.Als wir Fanny dann übernommen haben wurde uns gesagt das sie die "Macke" hat sich an ihrer Flanke festzunuckeln bzw. zu saugen. Vorher hätte sie sich immer die Pfoten wund geleckt und geknabbert.
Wir haben uns damals keine großen Gedanken über das Verhalten gemacht.Fanny lebt jetzt seit 2 Jahren bei uns und legt folgende Verhaltensweisen an den Tag,
Beim spazieren werde ich größtenteils ignoriert, sie wird aggresiv sobald sie einen anderen Hund sieht, läßt sich
im dem Fall auch durch nichts und niemanden ablenken.
Wir haben schon alles versucht waren auch mit ihr auf dem Hundeplatz, wir bekommen dieses Verhalten nicht in den Griff.Dazu kommt das Problem wenn ich mit ihr in den Wald oder an der Straße entlang spaziere sie plötzlich einfach stehen bleibt und nicht mehr weitergehen will, auch da läßt sie sich mit nichts weiterlocken.
Wenn ich mit ihr in eine große Wiese gehe, läuft sie ein paar Schritte und fängt dann an zu buddeln und buddelt und buddelt.
Sie hat weder Interesse an spielen oder Spielzeug, selbst mit den tollsten Leckerlies läßt sie sich nicht von ihren "Macken" ablenken.
Sie macht "ihr" Ding und wenn sie keine Lust mehr dazu hat blockiert sie.
Ihr fällt es auch sehr schwer sich nur kurz auf eine Sache zu konzentrieren.Dann kommt dieses Flankenlecken bzw. saugen, die meiste Zeit liegt sie zuhause auf ihrem Platz und hat sich an ihrer Flanke festgesaut und ist am nuckeln. Wenn sie dabei gestört wird von unserem andern Hund reagiert sie aggresiv und schnappt gleich drauf los.
Ich hab über dieses Verhalten sprich Flankenlecken auch gestern einen Bericht der Uni Klinik Giessen gelesen, über
"Abnormal - Repetitives - Verhalten (ARV)".Was allerdings das größte Problem ist das sie nicht einzuschätzen ist, so ist es auch schon ein paar mal vorgekommen das sie plötzlich um sich schnappt.
Vor ein paar Tagen lag sie abends auf dem Sofa und schlief, mein Sohn (7 Jahre) wollte sich daneben setzten, eigentlich wie immer, keine neue Situation für sie, Fanny schnappte ohne Grund drauf los und erwischte den kleinen im Gesicht, zum Glück nur leichte Verletzungen.Ich bin so langsam mit meinem Latain am Ende und hab grad nach dem Schnappvorfall letzter Woche Angst das noch schlimmeres passiert.
Hat evt. jemand Erfahrungen mit diesem Verhalten ? Ich wäre für Tipps sehr dankbar.
Liebe Grüße
Lea -
2. November 2009 um 09:49
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Hallo Lea,
für mich "liest sich das", als wäre Eure Hündin so traumatisiert, dass sie sich in fast autistische Verhaltensweisen geflüchtet hat - zum einen, die mangelnde Bindungsfähigkeit, das "Ihr-Ding-machen-Wollen", bzw. gar nicht anders können, die Interessenlosigkeit an ALLEM und die fast schon an Hospitalismus grenzende Nuckelei an ihrer Flanke.Um ihr da raus zu helfen, glaube ich nicht, dass Ihr hier im Forum oder in einer "normalen" Hundeschule Hilfe bekommen könnt, sondern ich denke, dass hier mal einer der Momente gekommen ist, wo nur ein TA mit Zusatzausbildung zur Verhaltenstherapie oder ein Verhaltenstherapeut weiterhelfen kann.
Ich drück Euch die Daumen, dass ihr dem Dobi-Mädel helfen könnt.
LG, Chris
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Zitat
Um ihr da raus zu helfen, glaube ich nicht, dass Ihr hier im Forum oder in einer "normalen" Hundeschule Hilfe bekommen könnt, sondern ich denke, dass hier mal einer der Momente gekommen ist, wo nur ein TA mit Zusatzausbildung zur Verhaltenstherapie oder ein Verhaltenstherapeut weiterhelfen kann.Chris hat Recht, genau das habe ich auch gedacht, als ich das gelesen habe. Ich würde hier auch einen Tierarzt mit der Zusatzausbildung zu Rate ziehen. Tierarzt deshalb, weil es sich hier m.E. um eine echte Verhaltensstörung handelt und da sollten Trainer und Tierpsychologen gar nicht erst anfangen rumzudoktern, zum Wohle des Hundes und seiner Menschen.
Ich wünsche Dir alles Gute, lg
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Danke erstmal für die Antworten.
Kennt von euch evt. jemand einen Tierarzt mit dieser Zusatzausbildung in meiner Umgebung (PLZ 6),
ich habe über Google leider nichts gefunden.
Ich werde morgen früh mal meine Tierärztin anrufen und fragen ob die mir jemand empfehlen kann.Liebe Grüße
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Mit den Pfotenlecken bzw. knabbern hat euer Hund seine Agressionen auf sich selbst produziert. Nun hat es ihm einer oder er hat selbst gelernt, das er seine Agressionen auch an seine Umwelt weiter geben kann. Wenn ich nun lese das es ein Dobermann ist und er seine Familienmitglieder angreift, muß ich allen ernstes fragen wie weit deine Tierliebe noch geht.
Ein sehr guter Tiertrainer kann vielleicht helfen aber wieviel Opfer soll der bestimmt sehr lange Lernprozess noch bringen???
Gruß H.D. -
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So, und was schlägst du vor
was mit dem Hund passieren soll.
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Ich kann dir leider keinen Trainer vorschlagen, aber ich würde dir raten, dem Hund (nach guter Gewöhnung) einen Maulkorb tragen zu lassen. Gerade mit einem Kind im Haushalt ist so ein unberechebarer Hund ein riesen problem. Da sollte man lieber handeln, bevor schlimmeres passiert und ihr ihr nicht mehr helfen könnt.
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Ach du meine Güte, Horst-Dirk du beschreibst den Hund ja als wäre er ein Monster. Tatsache ist, dass Dobermänner kleine Sensibelchen sind. Ich habe selbst einen, der keine tolle Vorgeschichte hat und auch er hat sich anfangs viel "genuckelt"....der Auslöser war einfach massiver STRESS, NULL Auslastung und Futterunverträglichkeit!!! Natürlich hatte er gelernt sich so abzureagieren, doch es dauerte nicht lang und das Verhalten legte sich. Er wurde ausreichend beschäftigt, aber nicht überfordert, bekam endlich hochwertiges Futter und Stress wurde so weit es eben geht minimiert. Mein Hund zeigt dieses Verhalten nur noch in absoluten Ausnahmesituationen, die ihm STRESS bereiten.
Deswegen Die Frage an dich Lea: Wie sieht euer Alltag aus? Wie wird der Hund ausgelastet? Welches Futter bekommt er? Er zähl einfach mal ein bisschen....LG,
Kerstin -
Hallo Lea,
ruf mal Ute Blaschke-Berthold an (http://www.cumcane.de). Ich denke, Sie könnte Dir weiter helfen.
LG Regina
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Zitat
Mit den Pfotenlecken bzw. knabbern hat euer Hund seine Agressionen auf sich selbst produziert. Nun hat es ihm einer oder er hat selbst gelernt, das er seine Agressionen auch an seine Umwelt weiter geben kann. Wenn ich nun lese das es ein Dobermann ist und er seine Familienmitglieder angreift, muß ich allen ernstes fragen wie weit deine Tierliebe noch geht.
Ein sehr guter Tiertrainer kann vielleicht helfen aber wieviel Opfer soll der bestimmt sehr lange Lernprozess noch bringen???
Gruß H.D.@ Horst-Dirk - zwischen dem beschriebenen Abschnappen und dem "Angreifen eines Familienmitgliedes" liegen noch ein paar Welten... Mit Deinem Beitrag bedienst Du einfach nur das Klischee vom aggressiven Dobermann, trägst aber nicht wirklich zu einer konstruktiven Lösung bei...Ich bin der Meinung, dass ein Hund, der bereits eine gewisse Vorgeschichte hat, zumindest die Chance haben sollte, dass ihm und seinen Menschen geholfen wird....und zwar nicht dadurch, dass man diese Geschichte Bild-mäßig aufbauscht...
@ Lea - die Gewöhnung an einen Maulkorb halte ich aus Sicherheitsgründen für Euch alle für eine gute Idee und ich drücke Euch die Daumen, dass der Kontakt, den Ferrypaula Dir vorgeschlagen hat, Euch weiterhilft.
LG, Chris
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