Morgen OP-Termin für Emma - TPLO

  • Wir waren heute beim Haustierarzt. Der Verband wurde leider doch nochmal erneuert, aber er rutscht schon wieder. Vielleicht kommt er morgen dann endgültig ab.

    Die Wunde sieht top aus. Alles perfekt! Und der Maus geht es auch soweit ganz gut. Einzig sie hustet zwischendurch mal so, als hätte sie was im Hals. Ich vermute mal, dass es von dem Narkosedings da kommt. Das muss ich morgen unbedingt nochmal ansprechen.

  • Wenn ihr aus dem Taunus kommt, wäre dann nicht die Klinik in Hofheim was für euch? Die bietet Physiotherapie an und wenn die Krankenkasse es bezahlt...

    Wie macht sich Emma denn? Belastet sie schon? Bei Lucy wird es langsam. Im Schritt läuft sie auf 4 Beinen und das zunehmend besser :smile: .
    Letzten Donnerstag schwoll die Wunde plötzlich etwas an :schockiert: und ich bin bei meinen Hunden tatsächlich etwas hypochondrisch veranlagt (bei mir selbst interessanterweise nicht...). Wir sind sind sofort zum TA und da hieß es, normale Reaktion, Fäden lösen sich auf... Am nächsten Tag war der Spuk dann auch wieder vorbei :smile: . Dass ihr vorgewarnt seid, falls das bei euch auch auftritt

    Macht ihr schon was an "Auslastung"? Geistig, irgendwas? Wie nimmt Emma die Zwangsruhe hin?

    Du hattest nach Antibiotika gefragt: die haben wir eine Woche lang gegeben. Das Pflaster (habt ihr jetzt wohl auch drauf?!), hatte Lucy etwa 9 Tage lang. Seitdem ist die Wunde frei, wobei Lucy auch nie geleckt hat.

    Was sagt Emma denn zu den Kühlkompressen? Lucy hat da jedesmal eine ziemliche Leidensmine drauf :roll: . Aber muss halt...

  • Zitat

    Wenn ihr aus dem Taunus kommt, wäre dann nicht die Klinik in Hofheim was für euch? Die bietet Physiotherapie an und wenn die Krankenkasse es bezahlt...


    Hmm, Hofheim ist für die OP gut gewesen - und ich glaube eine Kontrolluntersuchung. Obwohl wir uns bei unserem Haustierarzt sehr gut aufgehoben fühlen. Für 1 - 2 x die Woche Physio wäre es mir eigentlich zu weit weg (so knapp 40 km, einfach).

    Zitat

    Wie macht sich Emma denn? Belastet sie schon? Bei Lucy wird es langsam. Im Schritt läuft sie auf 4 Beinen und das zunehmend besser :smile: .


    Sie hat die ersten beiden Tagen mit dem Druckverband noch gut gehumpelt. Seit Freitag nacht ist der Verband ganz ab, und die Ärztin wollte auch kein Pflaster - Luft ist besser. Für nachts haben wir so eine Halskrause, damit sie nicht leckt. Wenn sie nicht drüber nachdenkt, läuft sie schon fast normal auf allen 4en. Das Knie guckt aber ziemlich weit nach außen - liegt wohl an der Winkeländerung, muss da aber nochmal nachfragen. Manchmal humpelt oder hüpft sie dann doch noch auf 3 Beinen, wohl je nach Schmerz. Auch Treppen klappt ganz gut, aber wir müssen dabei sein, sonst traut sie sich nicht.

    Zitat

    Letzten Donnerstag schwoll die Wunde plötzlich etwas an :schockiert: und ich bin bei meinen Hunden tatsächlich etwas hypochondrisch veranlagt (bei mir selbst interessanterweise nicht...). Wir sind sind sofort zum TA und da hieß es, normale Reaktion, Fäden lösen sich auf... Am nächsten Tag war der Spuk dann auch wieder vorbei :smile: . Dass ihr vorgewarnt seid, falls das bei euch auch auftritt


    Da wir viel kühlen, haben wir kaum Schwellungen. Sie lässt sich das auch ganz gut gefallen. Außen kühlen klappt aber besser, als von innen (also direkt an der Wunde). Fäden werden Freitag gezogen. Lösen eure sich tatsächlich selbst auf? Unsere sind Blau.

    Zitat

    Macht ihr schon was an "Auslastung"? Geistig, irgendwas? Wie nimmt Emma die Zwangsruhe hin?


    Nö, sie pennt viel. Sie ist aber insgesamt recht ruhig. Man darf halt nur nicht mit irgendwas anfangen, wo sie überdreht. Solange alles normal läuft, kein Problem. Wir haben sie eine Holzwippe und ein Holzsolitär, das machen wir einmal am Tag, und eben ab gestern die 10-Minuten-Minirunden.

    Insgesamt sind wir bisher suuuuper zufrieden. Ich hatte mir das alles schlimmer vorgestellt, aber vielleicht haben wir auch einfach Glück mit Emma ansich und der OP. :smile:

  • Vielleicht hat euer Haustierarzt ja einen guten Tipp für die Physio?

    Zitat

    Wenn sie nicht drüber nachdenkt, läuft sie schon fast normal auf allen 4en. Das Knie guckt aber ziemlich weit nach außen - liegt wohl an der Winkeländerung, muss da aber nochmal nachfragen. Manchmal humpelt oder hüpft sie dann doch noch auf 3 Beinen, wohl je nach Schmerz.

    Da hat Lucy auf jeden Fall erst später wieder mit dem belasten angefangen. Bei ihr habe ich noch nicht mal den Eindruck, es ist der direkte Schmerz, sondern eher die Angst vor möglichem Schmerz...

    Zitat

    Fäden werden Freitag gezogen. Lösen eure sich tatsächlich selbst auf? Unsere sind Blau.

    Ja, Lucy hatte auch nur eine subkutane Naht, die obere Hautschicht war also "offener". Deshalb meinte unsere TA, lieber was länger das Pflaster drauf, das minimiert die Gefahr einer Infektion. Mittlerweile sind die Fäden wohl auch vollständig weg. Ich bin auch recht froh, über die selbstauflösenden Fäden. Lucy hat die halbe Praxis zusammen geschrieen, als ihr Pflaster abgemacht wurde. Nicht auszudenken, was das beim Fäden ziehen gegeben hätte :roll: . Sie ist leider extrem schmerzempfindlich...

    Zitat

    Wir haben sie eine Holzwippe und ein Holzsolitär, das machen wir einmal am Tag, und eben ab gestern die 10-Minuten-Minirunden.

    So ein Solitär haben wir auch. Nur spielen können wir es nicht, da Lucy dabei wie wild drumherum hüpft :/ . Was für eine Wippe habt ihr denn?
    Wir machen vor allem das Spiel: Futterbrocken ins Gras werfen, dann mit angeleinter Lucy in Zeitlupe drauf zu (was ihr seeehr schwer fällt....) und dort angekommen darf sie es sich erschnüffeln. Ansonsten bekommt sie einmal am Tag einen Kong. Mehr ist mir da bislang leider nicht eingefallen...

  • Nee, leider hat der Tierarzt auch keinen Tipp. Ist wohl hier in meiner Gegend nicht so wahnsinnig verbreitet. Richtung Frankfurt gibt es einiges, aber mir wäre lieber etwas näher.

    Ja, die Angst vor dem Schmerz kann schon sein. Emma hat aber von sich aus schon immer viel "Hinterradantrieb" gehabt. Auch mit der Verletzung schon. Sie arbeitet viel mit den Hinterbeine, bzw. mit dem Po ;) .

    Sie schläft auch immernoch viel. Also, da haben wir echt Glück. Bisher reicht es noch an Beschäftigung. Mir macht es nur Sorgen, wenn sie bald keine Naht mehr hat und es immer besser wird, dass sie sich nicht überfordert. Wir müssen jetzt schon etwas aufpassen, wenn es z. B. klingelt, dass sie nicht mit durchdrehenden Pfoten lostrabt. Da wird man zum Luchs.

    Auf das Fäden ziehen bin ich auch sehr gespannt. Lustig findet sie das sicher auch nicht, selbst wenn sie sehr gutmütig ist. Vielleicht hat der TA ja eine Art Zaubercreme, die etwas lokal betäubt.

    Momentan tupfe ich die Naht mit etwas Kamillentee ab, denn es ist doch etwas gerötet. Und kühlen, kühlen, kühlen. 3 x am Tag brauche ich locker mindestens 15 Minuten um sie zu versorgen. Glücklicherweise haben wir noch die Halskrause, sonst würde sich das bestimmt entzünden.

    Unser Haus-TA meinte, in Hofheim würde jeder Arzt das anders machen. Vom vernähen über das verbinden. Da sind wir ja das beste Beispiel. Emma wurde von einem der Chefs operiert *cool*.

    Achso, die Holzwippe gab es bei Schecker mal.

  • Mhh, zur aufmunterung, liebe Emma, erzähle ich deinem Frauchen mal unsere Geschichte :lol:

    Unsere eine Sheltiehündin hat damals (Mai 09) ganz normal mit den anderen im Garten gespielt, meine Mum war mit draußen und hat Wäsche aufgehangen. Sie sah plötzlich nur, das Binija humpelte und sie rief mich verzweifelt auf Arbeit an. Ich fragte sie, ob sie das Bein strecken könne, konnte sie nicht. Da war für mich klar: Da ist was kaputt gegangen. Nachmittags lief sie wieder komplett klar, kein humpeln, kein komisches auftreten. Trotzdem sie sie zum TA gefahren. Der hat nur abgetastet und die Kniescheibe wanderte umher. Nächsten Tag gleich OP Termin. Sie hat TPLO bekommen. Die ersten Tage waren recht anstrengend, sie wollte die Fäden werghaben etc. Einen Verband hatte sie nicht. Begründung vom TA: "Den pult sie eh ab." Nach 2 Tagen musste meine Mum wieder zum TA, sie hat einfach zu viel an den Fäden gezuppelt. Also gabs den netten Trichter. Sie war richtig genervt von dem Teil. Da denke mal einer, sie kam da nicht ran. Oh doch, dass tat sie. Sie hat sich einfach n bisschen eingerollt, auf die Seite gedreht und den Schenkel in die Trichter gepackt und die Naht genüsslich bearbeitet :lol: Nach ein paar Tagen Fäden ziehen (diesmal hats der TA nicht gemacht, selbstauflösend), Schmerzmittel abgesetzt, Hund war glücklich. Was sie natürlich nicht wusste: 10 Wochen NICHTS! An der Leine spazieren gehen, nur 5 Minuten. Davon mal ab, dass 4 andere Hund auch zu ihrem Recht kommen wollten, dazwischen noch einen Welpen! Nach 6 Wochen durften wir denn schon eine halbe Stunde gehen. Immerhin. Aber der Hund ist so böse nachher geworden, alles was an ihr vorbei ging, hat eine gefeuert bekommen. Nach 10 Wochen endlich spazieren. In der Zeit hat sie NIE gehumpelt (schon am Tag der OP (also Abends) ist sie normal gelaufen), NIE ein dickes Knie oder dicken Fuß gehabt. Außer natürlich kurz nach der OP. Ist ja klar. Und heute? Nach über 6 Monaten macht das Tierchen wieder Agility. Natürlich arbeitet man denn mit dem Hund anders. Wahrscheinlich unbewusst. Sie hat keine Athrosen (woher auch, 48 Std. nach dem Riss gleich OP), alles in bester Ordnung.
    Ich kann jedem die TPLO empfehlen, auf wenn sie etwas kostspieliger ist. Aber der Hund wird wieder voll belastbar und bekommt keine Athrosen.

    Liebe Grüße
    Joana

  • Hallo Joanna,

    vielen Dank für deinen lieben Beitrag =) . Hihi, ja so sind sie, die 4-Beiner. Die sind ja auch ganz schön gewitzt, wie kleine Kinder :D . Emma versteckt sich immer irgendwo, wenn sie mal gerade "Trompetenpause" hat (also die Halskrause mal ab ist). Da muss man echt auf der Hut sein :roll: .

    Leider hat unsere Maus schon eine leichte Athrose, weil die Vorbesitzer das nicht erkannt hatten, und wir sie als "gesund" übernommen haben. Naja,... nun dürfen wir das eben ausbaden.

  • Zitat

    Hallo Joanna,

    vielen Dank für deinen lieben Beitrag =) . Hihi, ja so sind sie, die 4-Beiner. Die sind ja auch ganz schön gewitzt, wie kleine Kinder :D . Emma versteckt sich immer irgendwo, wenn sie mal gerade "Trompetenpause" hat (also die Halskrause mal ab ist). Da muss man echt auf der Hut sein :roll: .

    Leider hat unsere Maus schon eine leichte Athrose, weil die Vorbesitzer das nicht erkannt hatten, und wir sie als "gesund" übernommen haben. Naja,... nun dürfen wir das eben ausbaden.

    Wir haben auch nicht schlecht geguckt, als sie da so komisch lag und geleckt hat :lol: Aber irgendwie war es amüsant. Es war ja Sommer, sie durfte immer mit zu den Agility Turnieren, in der Sonne liegen. Das war auch okay. Aber zu Hause sein, das wollte sie nachher nicht mehr.
    Das mit der Athrose ist natürlich sehr ärgerlich: Aber es gibt gute Therapien, die ihr ein schmerzfreies Leben ermöglichen ohne starke Medikamente nehmen zu müssen.
    Ich wünsche Emma gute Besserung und dir alles Gute und viel Geduld.

  • hallo bianca,
    es tut wirklich gut zu lesen,
    dass man mit solchen schreckensmomenten bei den hunden nicht alleine ist

    bei meiner berta(bernhardinerhuendin,18 monate) kam der schreckmoment am 10.10.09 abends um18.00 uhr als wir zum waldspaziergang losgehen wollten:berta kam auf drei beinen auf uns zugelaufen und machte ein ganz unglueckliches gesicht.ich bin sofort in die kleintierklinik gefahren und bekam die verdachtsdiagnose kreuzbandschaden. drei tage spaeter kam sie in narkose um den schubladentest ganz sicher machen zu koennen.danach kam sie gleich in den op und das kniegelenk wurde eroeffnet.die menisken waren gottseidank intakt und so konnten die reste des vorderen kreuzbandes entfernt werden.zur stabilisierung des gelenkes wurde eine fascienraffung durchgefuehrt.nach der narkose konnte ich sie wieder mit nach hause nehmen.wir waren alle uebergluecklich.nach 6 tagen allerdings der schock:berta ging es nach der op supergut,sie lief auch voellig lahmfrei und dann lief ihre narbe nach und nach immer mehr mit fluessigkeit voll.einrn weiteren tag spaeter lief sie auch wieder humpelig.zuerst versuchte mein ta die schwellung mit antibiotika zurueckzudraengen,aber ohne erfolg.vor einer woche wurde sie dann nochmals in narkose gelegt um zu schauen,was kaputtgegangen ist.sie hatte sich die gesamten fasciennaehte aus,bzw zerrissen.mein tierarzt hat jetzt alles nochmals genaeht und wir hoffen alle, dass berta sich jetzt etwas gemaessigter verhaelt,sie ist naemlich offensichtlich sehr schmerzunempfindlich.zum ende dieser woche fangen wir dann mit magnetfeldtherapie an.hoffentlich geht alles gut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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