für immer Rimadyl ? oder gibt es Ersatz...
-
-
Hallo,
unser Puno ( AmSteffRüde) hat einen alten Bruch am hinteren Bein, den man nicht mehr operieren kann. Wir waren schon bei vielen Spezialisten und alle raten ab. Es würde 1 Jahr dauern, 3 OPs und man könne nichts versprechen.
nun bekommt er 150 Rimadyl damit er schmerzfrei laufen kann. Sein Vorteil ist die gute Muskulatur die die Rasse mit sich bringt. Er ist jetzt 4,5 Jahr alt und hat es seit Welpe.Ich würde ihm gerne andersweitig helfen, MSM gebe ich ihm aber wohl zu wenig, er bekommt auf 26 kilo 1 Teelöffel. Es wirkt bei weitem nicht so wie die Schmerzmittel. Nun die Frage: was kann ich tun ?
Ende des Monats gehen wir in die Physio damit das Bein beweglicher wird und ihm nicht so weh tut. Er nutzt es kaum, geht- jetzt wo es kalt wird wieder viel auf 3 Beinen. Mit Schmerzmittel geht er ganz normal....

Habt ihr Ideen ?? Er hat eine starke Muskel und Sehnenverkürzung und Arthrose. Die Pfote ist auch viel kleiner da er sie kaum nutzt - nur als Stütze. Nach dem liegen ist es besonders schlimm und jetzt mit der Kälte.
Bitte helft uns wir sind über alles Dankbar.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: für immer Rimadyl ? oder gibt es Ersatz...*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ich hatte auch 2 alte Knochenkanditaten.
Bin am besten gefahren mit Aku und Reizstrombehandlungen.
-
aku ? Was ist das ?
Und wo macht man Reizstrom ? -
Wende dich doch mal an einen Tierphysiotherapeuten und lasse abklären wie deinem Hund eventuell geholfen werden kann.
LG, Friederike
-
das mache ich eh, es geht mir hier mehr um Nahrungsergänzungen und schmerzmittelersatz.
-
-
Hallo Gammur!
Meine Freundin hatte auch ganz super Erfahrung mit Physiotherapie gemacht, auch Akupunktur soll bei einigen sehr gut anschlagen...
Bei unserem Großen mussten wir aufgrund der Arthrose dann leider auch regelmäßig auf Schmerzmittel zurückgreifen. Arthrose ist ja leider auch nicht heilbar, auch beim Menschen nicht. Man kann es sicherlich homöopathisch unterstützen. Bei uns - wie gesagt - musste dann aber auch Schmerzmittel ran.
Bekommen hatte ich auch Rimadyl, allerdings hatte ich dann mit Metacam wesentlich bessere Erfahrungen gemacht (ist auch entzündungshemmend, bei Rimadyl weiß ich das jetzt nicht so genau). Wir sind dann auch zum Schluss bei Metacam geblieben. Zwischendurch hatte ich dann zwar von einem anderen TA noch einmal Rimadyl bekommen, aber von seinem Allgemeinverhalten hinsichtlich der Schmerzen war das kein Vergleich zum Metacam. Zur Not hatte ich auch Tramadol-Tabletten, die kann man auch mal verwenden, wenn ein Schub kommt.
Alles an Medikamenten ist auf Dauer natürlich Mist, aber man muss dann eben wirklich zwischen Lebensqualität und allen anderen Dingen abwägen... Aber wie gesagt, Physio soll bei vielen sehr, sehr gut wirken!
Hoffe, dass es deinem Schatzi hilft! -
Zitat
aku ? Was ist das ?
Und wo macht man Reizstrom ?Wir sind am besten mit Akupunktur und Reizstrom = Elektrotherapie, gefahren.
Adressen müßte die Physiotherpeutin wissen.
Muschelextrakte würde ich auch noch zusätzlich geben. -
Hallo Pubär,
ich antworte mal in meiner Eigenschaft als Tierphysiotherapeutin.Was die Schmerzmittel angeht, gibt es verschiedene Varianten. Das Rimadyl ist eigentlich mittlerweile durch besser verträgliche Präparate abgelöst worden.
Variante eins ist, man tastet sich an den Schmerzmittelbedarf des Hundes heran. Nicht immer wird tatsächlich die für die kg/KG angegebene Menge benötigt, gerade "chronische" Schmerzhunde kommen oft lange Zeit mit geringerer Dosierung aus.
Variante zwei ist, man probiert z. B. pflanzliche Schmerzmittel aus - im Hundebereich ist das etwa Dexboron (Zusammensetzung läßt sich nachgoogeln...), das oft bei noch nicht allzu starken Schmerzen hilft und gut verträglich ist.Variante drei ist: Man klärt ab, woher genau die Schmerzen kommen. Du hast nicht geschrieben, wo genau die alte Fraktur war, aber das Vorhandensein einer alten Fraktur bedeutet nicht automatisch Schmerzen in diesem Gebiet. Wenn die Fraktur nicht allzu "krumm" verheilt ist und das Bein versteift ist, muss das nicht unbedingt Schmerzen mit sich ziehen. Ich weiß auch nicht, wo jetzt genau die Arthrose sitzt - im betroffenen Bein oder im vielleicht überlasteten gegenüberliegenden Bein. Wenn das ganze Geschehen schon so lange her ist und die Sehnen verkürzt sind, kann man noch ein wenig versuchen, da gegenzuarbeiten, aber die Erfolgsaussichten, die Sehnen wieder "lockerer" zu kriegen, sind recht gering.
Sehr hilfreich kann die Austestung von Wärme- oder Kälteanwendungen sein. Ebenfalls hilfreich, gerade bei Arthroseschmerz ist Magnetfeld. Auch die bereits genannte Akkupunktur ist etwas, wo viele Schmerzhunde sehr gut drauf ansprechen. Mit Vermiculite D6 als Kur, etwa 2 mal jährlich kann man versuchen, die Arthrose auszubremsen und weiteren Überlastungsschäden vorbeugen. Dazu gibt es hier einen noch aktuelleren Thread in der Suchfunktion.
Dass Ihr Physiotherapie fest einplant, finde ich sehr gut - so könnt Ihr rechtzeitig Überlastungen erkennen (oft haben solche fast-Dreibeiner Rückenprobleme) und erst einmal sehen, ob aus dem steifen Bein noch was "rauszuholen" ist.... Auch im weiteren Verlauf sind regelmäßige (quartals- oder halbjährliche) Kontrollen durch einen Physiotherapeuten sinnvoll, weil man als Halter, den den Hund täglich sieht, schleichende Verschlechterungen oft gar nicht bemerken kann. "Nette" Physiotherapeuten zeigen einem als Halter auch viel, was man selber für seinen Hund tun kann.
Wenn Euer Hund nach allen Versuchen dennoch dauerhaft ein Schmerzmittel braucht, wäre es eine Überlegung, den TA nach einem Magenschutz zu fragen. Manchmal kommt man einfach nicht drumrum, aber Ihr habt ja zunächst noch einige Möglichkeiten, die Schmerzmittelgabe durch andere Therapieformen zu ersetzen.
Meine Dogge Ares war auch so ein Kanditat, mit Fraktur des Kniegelenkes als Welpe, allerdings mehreren Op´s die dazu dienten, das steife Bein in eine bessere Position zu bringen. Er konnte lange Zeit mit alternativen Maßnahmen gut laufen und hat (er starb wegen etwas völlig anderen) nur gelegentlich mal Schmerzmittel benötigt.
Ich drück Euch und Eurem Wuffel die Daumen, dass Ihr ein paar schmerzlindernde Maßnahmen findet.
PS Reizstrom klappt nicht bei jedem Hund, kann aber erstens durch Förderung der Durchblutung und zweitens durch Umprogrammieren des Schmerzempfindens durch Überlagerung (gate-control) auch sehr hilfreich sein. Laßt das einfach durch die Physiotherapie austesten, was bei Eurem HUnd am besten hilft.
Liebe Grüße, Chris
-
vielen Dank für eure Antworten und die viele Info.
Der Bruch ist am über dem Knie, er benötigt eine neue Hüfte und man müsste den Trümmerbruch entfernen, es ist ein reiner Klumpen der dem Bein 3 -4 cm länge nimmt, das müsste man dann strecken mit so einer aussen angebrachten methode...also ewig langwierig ....
Wir werden mal Methacam benutzen oder Previcox .....es muss gegen die Entzündungen sein.
Nun schleckt und kaut er immer öfter an den Vorderpfoten- wahrscheinlich überlastung ????
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!