2 Alltagssorgen
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Hallo zusammen,
ich habe mal zwei kleine Fragen.
Vorab: Ich hatte schonmal einen jungen Hund, habe also schon Erfahrung was die Erziehung der kleinen betrifft. Trotzdem ... jeder Hund ist anders.
1. Homer, ein Bordercollie-Mix, mein altes Baby (lebt jetzt glücklich bei meinem Ex) war ein richtiger Rabauke. Aber er war sehr schnell stubenrein.
Unser neuer, Husky Yoggi (jetzt ca. 3,5 Monate alt, seit 4 Wochen bei uns) macht mir allerdings etwas Sorgen. Da ist ein letztes Tröpfchen ... Und das ist wirklich so. Er macht das super, meldet sich morgens wenn er muss, kommt an und meldet sich wenn er muss. Aber manchmal scheint er das einfach zu vergessen. Dann schaut er einen noch groß an und pieselt auf den Teppich ... Was kann ich da tun? Wieso rafft er es in 80 % der Fälle und manchmal nicht???2. Wir wollen dem kleinen beibringen ab und an etwas allein zu sein. Es gibt nämlich immer mal wieder Situationen wo der Kleine nicht immer mit kann. Diese Situation hat sich bei unserem Homer damals nicht so ergeben. Er war einfach immmer überall dabei

Naja aber Yoggi soll / muss das lernen. Denke das sollte jeder Hund können und mal mitmachen ...
Was kann ich dem Kleinen in dem Alter schon zumuten? Und wie trainiere ich das am Besten ohne dass er Sachen zerfetzt oder an Türen kratzt???Danke euch für eure Hilfe.
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Hi,
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Also zu deiner ersten Frage kann ich nur sagen, abwarten und tee trinken. meine kleine hat auch jetzt erst 2Tage sich keine Malörchen mehr erlaubt. Das brauch seine Zeit, du musst hlat konsequent sein und ein wenig nachsicht mit dem Kleinen haben.
Und zu deiner zweiten Frage: Mach das einfch etapenweise. Fang mit 2Minuten an. Geh aus einem Raum und schließ die Türe. Wenn dein Hund jault öffnest du sie und sagst energisch nein! Kannst es auch anfangs mit angelhenter Türe machen. Sag dem Hund auch davor er soll bleiben. Joah und dann halt Zeit immer mehr steigern. Wenns die erste Zeit garnicht geht, eine Hundebox kaufen. ist nicht so angenehm, aber besser als zerfestzte schuhe oder so.
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Also das mit der Stubenreinheit wird immer besser werden, keine Sorge. Einfach wirklich nach jedem Schlafen, Essen, Trinken, Spielen raus und wenns geht überhaupt viel im Garten rumsitzen (was ja bei den Temperaturen momentan eher an eine Zumutung grenzt :P)
Was das alleine sein angeht erzähl ich dir wies bei meinem suuuuper geklappt hat:
Im Alter von2-4 Monaten war er noch nicht so richtig auf mich geprägt, dadurch gings einfacher in dieser Zeit. Ich habe angefangen ihn nicht mit auf die Toilette oder ins Bad gehen zu lassen. Anfangs die Türe angelehnt und dann ganz geschlossen. Hab gehört man kann auch trainieren indem man den Hund beispielsweise an einen Baum leint und halt etwas aus seiner Reichweite geht und immer erst zurück kommt wenn er nicht mehr weint. Find ich aber nicht so toll, da ich denke der Hund fühlt sich zuhause am wohlsten und dann ist es am wenigsten schlimm wenn er mal alleine ist.
Dann hab ich das gesteigert und bin alleine in den Dachboden Wäsche aufhängen gegangen, hab alleine den Müll runter gebracht und so. Hab mich auch nie dramatisierend von ihm verabschiedet, einfach so tun als ob es selbstverständlich war. Auch jetzt sag ich noch jedes Mal nur "Baba" wenn ich gehe. Dann weiß er schon und läuft nichtmal mehr mit zur Tür, was er sonst schon macht, weil er ja überall dabei sein MUSS *g*
Ging bei Arko wirklich total schnell und unkompliziert
EDIT: was ich noch sagen wollte, Hunde sind oft ruhiger wenn du sie nur in einem Zimmer lässt, dann laufen sie auch nicht nervös die Wohnung ab. Vor allem kannst du das Zimmer dann auch Hundesicher gestalten, sprich keine Schuhe, Pflanzen usw. Ich hatte ihn immer in unserem Schlafzimmer, was ja zugleich auch unser Aufenthaltsraum ist wenn ich nicht Besuch hab oder so

Ach und das mit dem energisch "Nein" sagen wenn er jault würde ich lassen. Immerhin gewöhnt er sich dann an, dass du auf sein jaulen reagierst indem zu zurückkommst.
Ich würde erst zurück kommen wenn er leise ist und dann loben. -
Hallo Yoggi,
mein Kleiner ist jetzt 9 Wochen alt und ich übe das Alleinbleiben auch schon. So wie Little Snowwite, allein Duschen gehn Zeitung holen und so weiter. Gleich am ersten Tag habe ich ihn für ein paar Sekunden. Ich hab einen kurzen Moment abgepasst in dem der Kleine mal Luftholen musste vom Jaulen und bin wieder ein gekommen. Und das übe ich jeden Tag ein wenig mehr. Ich verabschiede mich nicht wenn ich gehe und ich streichel nur kurz mal wenn ich wieder reinkomme. Das mit dem "Nein" würde ich ebenfalls lassen. Der Hund verknüpft Jaulen=Reaktion. Ist zwar eine negative Reaktion von dir, aber er hat dann lieber ne schlechte Anrede als gar keine. Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.

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Wenn dein Hund jault öffnest du sie und sagst energisch nein!Damit hat der Kleine dann erreicht was er wollte, nämlich Gesellschaft und Aufmerksamkeit.
Beginn das Training zum Alleinebleiben am Besten nach dem Gassigehen und gib ihm was leckeres zum Kauen (Ochsenziemer, Schweineöhrchen, ...) und steigere das ganze wirklich nur minutenweise.
Was das stubenrein sein angeht musst Du wissen dass ein Welpe seine Blase vor dem 5. Monat nicht ganz kontrollieren kann, das muss erst trainiert werden, also gib ihm einfach Zeit.
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Wenn dein Hund jault öffnest du sie und sagst energisch nein! Kannst es auch anfangs mit angelhenter Türe machen. Sag dem Hund auch davor er soll bleiben.
Ne, das muss ich leider widersprechen.Gib dem Hund KEIN Kommando, schließlich kanns du es nicht kontrollieren, ob er es einhält.
Und ein Welpe kann eh noch kein verlässliches "Bleib".
Geh auch nicht kurz rein, du verwirrst den Kleinen und dieses "Nein" Gerufe bringt nichts.
Der Welpe soll lernen, dass es normal ist, von dir getrennt zu sein. Er soll ruhig, entspannt allein bleiben lernen.Lass den Welpen einfach immer mal wieder kurz allein, Jaulen ignorierst du, übertreib es nicht am Anfang, wichtig ist natürlich, dass er sich gelöst hat, dass er alles hat, was er braucht.
Ich hab den Kleinen anfangs immer allein gelassen, wenn er eh müde war und gedöst hat.
Mittlerweile ist er 5 Monate und bleibt ohne Probleme 3 Stunden allein.
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ja ich weiß war ein dummer tipp^^ ... mach ich eigentlich auch nemme^^
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Zitat
EDIT: was ich noch sagen wollte, Hunde sind oft ruhiger wenn du sie nur in einem Zimmer lässt, dann laufen sie auch nicht nervös die Wohnung ab. Vor allem kannst du das Zimmer dann auch Hundesicher gestalten, sprich keine Schuhe, Pflanzen usw. Ich hatte ihn immer in unserem Schlafzimmer, was ja zugleich auch unser Aufenthaltsraum ist wenn ich nicht Besuch hab oder so
Das ist bei uns genau andersrum. Ist sie in einem Raum, nimmt sie alles auseinander, hat sie das ganze Haus für sich, ist sie der liebste Hund der Welt. Muss man wohl ausprobieren.
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Ich muss ja sagen, ich bin ein Hundeboxfan... Mit meinem Kleinen klappt das super, er fühlt sich pudelwohl da drin. Hab das Gefühl, solange er in seiner "Höhle" ist, ist es am wenigsten schlimm für ihn, allein zu sein, schliesslich fühlt er sich dort sicher. Praktischer Nebeneffekt ist, dass ich keine Angst haben muss, dass er igrendwas kaputt macht oder sich verletzt während ich weg bin. Ausserdem kann man die Box gut mitnehmen (gibt klappbare), wodurch der Hund egal wohin man ihn mitnimmt, sich zurückziehen kann und zur Ruhe kommen.
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Hoffentlich bleibt es bei dir so, nicht das der Hund irgendwann Box mit Alleinesein verbindet und die gute Beziehung zur Höhle verliert. Deswegen würde ich es nur für sehr kurze Zeit machen.
Unsere beiden werden auch seit dem ersten Tag immer mal allein gelassen, alleine schon wenn ich mit einem rausgehe und der andere nicht muss. Ich denke zum Teil müssen wir als Halter auch das Alleine-Lassen lernen, weil wir auch vertrauen in den Hund finden müssen. Ich erhöhe mein vertrauen durch eine Webcam die ich aufgebaut habe und jederzeit mit dem Handy mal reinschauen kann, was dort für Döniken ablaufen. Unser hohes Ziel ist es, dass die 2 in 3 Wochen jeden Tag ca. 4 Stunden alleine sein können. Ich denke das wird schwer.
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