Inktontinenz bei 4 jähriger Hündin - Hilfe

  • Chary, meine 4 jährige weiße Schäferhündin, ist wahrscheinlich inkontinent. Wir waren bei der Tierärztin und der Heilpraktikerin und es scheint so zu sein, näheres werden noch Bluttests ergeben, wir prüfen noch die Nierenwerte und die Schilddrüse.

    Sie bekommt ein homöopathisches Mittel, Urinae N Sc 118, das bei vielen Hunden laut Tierärztin hilft. Seit Montag bekommt sie es und die täglichen Pfütze in der Wohnung blieben aus. Donnerstagabend vergass ich die Tropfen, Freitagmorgen Pfütze.

    Freitag, Samstag und heute hat sie die Tropfen und ein anderes Mittel der Heilpraktikerin bekommen, die letzten beiden tage war wieder alles super,heute hat sie so oft wie nie in die Wohnung gemacht...

    Hat jemand Erfahrung mit Mitteln, wenn es wirklich Inkontinenz ist, die ihr helfen können?! Sie wird nach der BARF Weise ernährt, da sie auch noch auf viele Sachen hoch allergisch ist und trinkt eigentlich seitdem viel weniger (in Fleisch und Gemüse ist ja viel Wasser), aber seit einiger Zeit trinkt sie auch mehr, weswegen wir die Nierenwerte noch checken morgen.

    Gibt es spezielle Höschen oder so!? So wie bei läufigen Hündinnen? Irgendetwas was man zur Kräftigung der Blase füttern kann?!

    Wie gesagt, die Unteruschungen laufen noch, aber ich würde mich gerne vorbereiten... Danke Euch!

  • Hallo,

    ist Deine Maus kastriert?
    Unsere erste Hündin, eine Colliehündin, wurde auch mit 6 Jahren inkontinent und hat ein weisses Pulver über das Futter bekommen. Damit war sie den Rest ihres Lebens so gut wie trocken.

    Ganz selten war mal was auf ihrer Schlafdecke.

    Ich weiss jetzt nicht mehr wie das Pulver heißt, aber frage mal beim TA.

    Ich drücke euch ganz fest die Daumen.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Hi,

    so war's vor ungefähr einem Jahr bei meiner Süßen... Sie schlabberte sich "untenrum" immer auffällig lang sauber und lief nur noch mit gesenktem, "schuldbewußtem" Blick durch die Wohnung, bis ich draufkam, daß sie immer wieder einige Tropfen Urin "verlor".

    Ab zum TA und der fand eine Blasenentzündung. Mit medikamentöser Behanbdlung war die Inkontinenz nach einem Tag weg, die Behandlung dauerte insgesamt aber, soweit ich mich noch erinnern kann, an die zwei oder drei Wochen.

    Servus
    der Michael

  • die inkontinenz bei meinem dicken wird mit caniphedrin behandelt. eine tablette pro tag. die wirkung lässt erst nach ein paar tagen nach. ich habs mal abgesetzt, daher weiß ich das.
    die frage ist aber sicher, woher die inkontinenz kommt. bei meinem dicken is quasi der schließmechanismus der blase defekt.

  • Hallo,

    wenn es wirklich eine Inkontinenz und keine Blasenentzündung ist, gibt es beim Tierarzt Arzneien, die von heute auf morgen wirken. Meine Hündin hat den Propalin-Sirup nicht vertragen und ist mit Incurin seit 2 Jahren trocken. Wir haben vorher ewig mit hom. Mitteln herumgedoktert und nichts hat auf Dauer geholfen.

  • Danke für die bisherigen Antworten, meine Maus tut mir so leid, sie merkt es meistens nicht, passiert ihr im Schlaf und wenn sie aufsteht guckt sie dann ganz bedröppelt und weiß gar nicht was sie machen soll und will schnell raus. Gestern war es das erste Mal so, dass sie ganz geringe Mengen verloren hat und das nicht mal gemerkt hat.

    Sie leckt sich auch auffällig häufig, ich nehme an, um einzelne Tropfen Urin aufzufangen. Manchmal setzt sie sich plötzlich hin, hab ihr gestern ein Höschen angezogen und hechelt, als es stresst sie selber.

    Sie wurde kastriert, ja. Ich weiß, dass es bei kastrierten Hündinnen passieren kann, dass sie inkontinent werden.

    Eine Urinprobe hatte ich letzte Woche abgegeben, alle Werte waren im Normbereich, es waren ganz geringe Bakterienwerte enthalten, das kann aber auch durch Verunreinigung durch die "Entnahme" der probe passiert sein (Baktieren im Gras) oder, wahrscheinlicher, das Baktieren im Fell hingen und die mit im Urin waren, aber nicht aus der Blase kommen.

    Ich gehe - leider - stark von einer Inkontinenz aus, da sie schon länger immer wieder Mal einzelne Tropfen verloren hat, aber nun seit 3 Wochen vermehrt, sodass ich seit 1,5 Wochen mit Tierärztin und THP probiere.
    Heute weiß ich dann mehr, ob wir mit einem Antibiotikum anfangen oder ein anderes Mittel probieren.

    Es macht mir auf jeden Fall Hoffnung, dass man anscheinend was anderes machen kann, als dass sie und wir ein Leben lang mit dem Höschen verbringen müssen und es tatsächlich die Möglichkeit gibt ein Mittel zu finden, dass ihr helfen kann..

    Ich berichte weiter..

    Danke für die Hilfe bisher!

  • Hallo Sandra,
    leider ist auch eine unserer Hündinnen inkontinent (Labrador, 8 Jahre). Wir haben es bei unserem 1. Tierarzt insbesondere mit Incurin versucht. Davon mal abgesehen, dass es nicht zuverlässig geholfen hat, wollen wir unseren Hund auch nicht die nächsten 10 Jahre mit irgendwelchen Medikamenten/Hormonen vollpumpen.

    Zufälligerweise haben wir danach mit einem anderen Tierarzt gesprochen. Er sagte, er würde mit unserem Hund gerne etwas versuchen, was ohne jegliche Nebenwirkungen wäre:

    Die Behandlung sah dann so aus, dass er mit einer sehr langen Spritze die Genitalien unseres Hundes betäubt hat. Er hat es uns so erklärt, dass durch die Betäubung die Funktion des Muskels wieder reaktiviert würde.

    Das ist jetzt auch absolut kein Scherz: Nach dieser Betäubungsspritze hatte unsere Hündin keine Inkontinenz mehr. Die Wirkung hielt ca. 3 - 4 Monate an, danach haben wir diese Behandlung wiederholt mit dem gleichen Ergebnis.

    An alle Besitzer von inkontinenten Hündinnen: Bitte informiert Euch mal über diese Art der Behandlung, unserem Hund hat sie wirklich geholfen. Ich bin jetzt kein Arzt und kann auch nicht sagen, ob diese Art der Behandlung bei jedem Hund hilft. Aber versuchen kann man es ja mal, im Gegensatz zu vielen Medikamenten bestehen zumindest keine Nebenwirkungen.

    Gruß,
    Lorenz

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