wie kann ich das problem lösen

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  • Hallo, mein Name ist Michaela und ich bin neu hier, ich bin 36 jahre alt und habe einen 6monat alten Mix-Fox-Terrier. Ich bin nicht nur hier neu sondern auch was die hundeerziehung bzw, alles was mit hund zutun hat auch neu. Habe jetzt schon soviel über die Rasse gehört, teilweise gute, aber mehr schlechte Meinungen. Ich hoffe das ich hier mehr erfahre und besser geholfen bekomme. Im moment habe ich nur ein Problem, als wir unseren hund bekamen war er 10 wochen alt, ich war von anfang an immer mit ihm zusammen. Mit 4monaten habe ich mal versucht ihn alleine zulassen, da ich nachmittags meinen sohn von der schule abholen muß. Ich versuchte es erst mal mit morgens, das ging erst gut dachte ich, aber als ich nachmittags meinen sohn geholt habe, da war er eine stunde alleine, als wir zur Tür reinkamen, kam mir schon das innenleben von seinem Körbschen endgegen.
    Also hab ich es erst mal wieder sein gelassen, jetzt vor einer Woche habe ich es wieder versucht es hat super geklappt, konnte ihn zwei stunden alleine lassen, er freude sich mehr auf sein leckerli, und er hat nichts kaputt gemacht, hat auch nicht in die Wohnung gemacht. So und nun komms, wir mußten jetzt am Sonntag dringend ins Krankenhaus, das es dort solange dauerte wußten wir ja nicht (5std) er war also solange alleine
    natürlich mußte sein Körbschen wieder dran glauben, machte aber nicht in die Wohnung, meine nachbarin hat mir gesagt das er gejammert hätte. Das macht er sonst auch nicht wenn ich weggehe, da ich ihn immer aufgenommen habe um zu wissen was er macht wenn ich nicht da bin.So nun meine frage, kann ich ihn jetzt wieder alleine lassen ohne das er was kaputt macht und jammert?
    Ich bin um jede hilfe dankbar.

    lg Michaela.

  • Alleine bleiben muss man langsam üben. Einfach mal für ein paar Stunden alleine lassen klappt sogut wie nie.

    Fang langsam an. Geh zum Beispiel den Müll wegbringen oder die Post holen oder oder oder. Also wirklich nur 1 Minute und dann langsam Minute um Minute steigern. Wie soll dein Hund sonst lernen, dass du wieder kommst wenn er plötzlich stundenlang alleine ist.

    Ich würde den Hund auch garn icht groß beachten beim Gehen und Kommen. Das du mal weg bist, ist etwas völlig normales. Ein großes Tata mit loben und begrüßen zeigt dem Hund nur, das das jetzt was besonderes war. Geh zur Tür raus, warte eine Minute und komm wieder wenn er leise ist. Dabei den Hund einfach ignorieren.

  • Hallo,

    ich kann mich nur anschließen.
    So einfach ist es leider nicht. Der Hund muss erst lernen, dass es völlig normal ist wenn ihr geht und wenn ihr wieder kommt.
    Das dauert.

    Wenn Du ihn gleich zu Beginn stundenlang alleine lässt, dann kannst Du Dir unter Umständen ein richtiges Problem schaffen. Manche Hunde können nach solchen Aktionen nicht mehr alleine bleiben und bekommen richtig Stress. Hier kann man dann von einer Trennungsangst sprechen.
    Diese in den Griff zu bekommen dauert unter Umständen sehr lange.

    Von daher fang langsam an und steigere die Zeitspanne langsam.

    Mach das auch immer wieder und täglich.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Zitat

    Alleine bleiben muss man langsam üben. Einfach mal für ein paar Stunden alleine lassen klappt sogut wie nie.

    Fang langsam an. Geh zum Beispiel den Müll wegbringen oder die Post holen oder oder oder. Also wirklich nur 1 Minute und dann langsam Minute um Minute steigern. Wie soll dein Hund sonst lernen, dass du wieder kommst wenn er plötzlich stundenlang alleine ist.

    Ich würde den Hund auch garn icht groß beachten beim Gehen und Kommen. Das du mal weg bist, ist etwas völlig normales. Ein großes Tata mit loben und begrüßen zeigt dem Hund nur, das das jetzt was besonderes war. Geh zur Tür raus, warte eine Minute und komm wieder wenn er leise ist. Dabei den Hund einfach ignorieren.

    Ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt, ich kann ihn schon zwei stunden alleine lassen, das war jetzt nur am sonntag zulange denk ich mal, aber vielleicht könnt ihr mir nocheinmal helfen. Und zwar wie kann ich ihm beim Gassi gehen, das abgewöhnen das er alles fressen tut was er findet, ich weiß er ist noch jung und neugierig, aber ich habe angst das er mal was anderes fressen tut wo ihm nicht so bekommt. Wenn ich zwar pfui sage macht er es manchmal gleich raus, aber manchmal merk ich es nicht schnell genug. Wäre super wenn ihr mir wieder helfen könnt.

  • @ bubel

    Möchte jetzt nicht frech klingen, aber: Habt ihr euch schon mal ein vernünftiges Hundebuch gekauft?

    Damit ihr einen Überblick über die Erziehung eines Hundes bekommt, denn wir können ja nicht in einem Thread die gesammte Erziehung eines Hundes durchnehmen =)


    So nun zu deinen Fragen:

    Wenn der Hund schon zwei Stunden alleine bleiben kann, dann waren die 5 Stunden für ihn einfach zu viel (gerade, wenn er so reagiert).
    Ihr solltet jetzt verschärft darauf achten, wie er sich bei dem zwei-Stunden-Limit verhält.
    Wenn er sich ruhig verhält ist alles okay, wenn nicht, müsst ihr noch mal von vorne anfangen.

    In dem Alter neigen Hunde gerne dazu etwas kaputt zu machen, als Beschäftigung kann man dem Hund einen Kong geben (mehr dazu auf Spass-mit-Hund.de) oder ein Spielzeug, was er nicht kaputtmachen oder verschlucken kann (z.B. Zerrseil). Unsere Kleine haben wir auch Papprollen oder Kartons zum zerfetzen gegeben :smile:


    Zu dem Fressen auf der Straße:

    Du musst die Augen offen halten und musst schneller sein als dein Hund, sonst schlingt er es runter, hat ein Erfolgserlebniss und wird das natürlich immer wieder tun.
    Da führt kein Weg drum herum, als die Situation zu kontrollieren ;)

  • Danke für deinen Tipp, habe schon viele Bücher mir ausgeliehen, aber immer steht was anderes drin, so das ich unsicher wurde und mich deshalb eigentlich bei dog Forum angemeldet habe um Tipps zubekommen.
    Du warst nicht frech, nur ehrlich und das finde ich auch gut so.
    lg Michaela

  • Mhh dann wirst du hier aber auf das gleiche Problem stoßen, mit den verschiedenen Meinungen :D

    Ich glaube, da hört man am besten auf sein Bauchgefühl =)

    Und dann ist ja auch jeder Hund anders, also geht nicht immer Schema F.

    Wobei mir immer wichtig ist, dass die Erziehung ohne körperliche und seelische Gewalt hinausläuft.

    Hab auch viele Bücher, teilweise mit nützlichen Hintergrundinformationen aber Methoden die ich nicht anwenden würde :roll:

    Bin jetzt aber, für mich, auf Autoren gestoßen, wo ich mir hinterher wieder Bücher gekauft hab :D

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