Freund+Hund=geht nicht? :(

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  • hey,

    ich weiß nicht was ich tun soll. seit 4 1/2 jahren bin ich mit meinem freund zusammen(wir wohnen noch nicht zusammen). und vor 8 monaten ist ein golden retriever ein teil von mir geworden.

    mein freund war von anfang an dagegen. ich hab mir aber mein leben lang schon einen hund gewünscht und es einfach getan.


    in den vielen monaten hat er sich nicht wirklich an den hund gewöhnen können. ab und zu spielt er mit ihm und geht sogar gassie falls ich vorher einschlafe. alles schön und gut.

    aber dass er den hund als "köter" sieht find ich schon doof. er ist, denke ich total eifersüchtig auf meinen hund. er wirft mir immer vor, dass der hund über ihm stehen würde. dass wenn es hart auf hart kommt ich mich für den hund entscheiden würde.

    es sei nur ein hund und das soll ich auch sehen. er hat mir vorgeworden,dass ich krank bin also süchtig nach dem hund :schockiert: dabei versuch ich nur meinem hund ein gutes leben zu ermöglichen.

    jeden tag in den park, essen geben, spielen, kuscheln. daran ist doch nichts krankhaft? oder sehe ich das falsch.

    naja auf jeden fall habe ich angst davor was die zukunft bringt falls wir zusammen ziehen sollten. dass es dann noch schlimmer wird.

    wenn wir in seiner wohnung sind darf mein hund nichts anrühren. wenn er wo hin sabbert is das schlimm und ich muss es schnell wegmachen. und er mag den hundegeruch nicht. :sad2:

    hat jemand eine idee was ich machen kann damit er vielleicht anfängt meinen hund zu mögen? ihn nicht "nur als hund" sieht? ich bin verzweifelt..

  • Zitat

    hat jemand eine idee was ich machen kann damit er vielleicht anfängt meinen hund zu mögen? ihn nicht "nur als hund" sieht? ich bin verzweifelt..

    Ganz ehrlich?
    Ich kann ich Dir aus eigener Erfahrung nur dazu raten, nie mit Deinem Freund zusammen zu ziehen!
    Es wird nämlich danach eher noch schlimmer!

    M.M.n. kann man nicht lernen, einen Hund zu mögen.
    Entweder man mag Hunde, oder nicht.


    Allerdings frage ich mich, wieso Du gegen seinen Willen die Entscheidung getroffen hast....
    Vielleicht hat er erst recht dadurch das Gefühl, dass der Hund wichtiger ist als er.

    Überleg doch mal, was Du tun könntest, damit Dein Freund das Gefühl hat, dass er genauso wichtig ist wie Dein Hund.

    Viel Glück!

  • Zitat


    Allerdings frage ich mich, wieso Du gegen seinen Willen die Entscheidung getroffen hast....

    weil ich schon auf andere dinge verzichtet habe wie zb. ins ausland zu gehen für ein jahr. das hattei ch immer vor aber da ich es der beziehung nicht zumuten wollte dass wir so lange getrennt sind habe ich es gelassen.

    ich wollte mein leben lang einen hund. und ich habe das noch keine sekunde bereut. das leben mit hund ist viel schöner. ohne geht nicht mehr.

  • Das ist eine echt blöde Situation. :sad2:
    Wäre vielleicht besser gewesen vor der Anschaffung mit Deinem Freund zu reden. Nu gut, das ist jetzt eh rum.
    Kannst Du Deinem Hund nicht irgendwas beibringen was Dein Feund absolut Klasse findet?
    Z.B. das er Ihm was bringt? Hausschuhe? Keine Ahnung, halt irgendetwas Deinem Freund Spaß macht. :???:

  • hmm ok eine idee kann ihn ja mal fragen was balu seiner meinung nach mal lernen sollte.

    sie haben sich ja schon paar wochen nicht gesehen und balu wird von tag zu tag gehorsamer. vielleicht ist es ja jetzt anders wenn ich bei ihm bin.

  • hallo jessico,


    das klingt ja nicht so schön.

    ich stand anfang des jahres davor mich von meinem exfreund zu trennen... .

    selbst habe ich eine cocker spaniel dame von etwas über einem jahr, die ich aus sehr schlechten verhältnissen geholt habe, als sie nur 6Wochen alt war.

    nun habe ich einen neuen freund gefunden. von anfang an war klar... dass sollte er nicht mit meiner hündin klar kommen, unsere beziehung auch keinen sinn haben würde.

    sicher ist nichts falsches daran, dass man seinem hund ein schönes leben bieten will. glaub mir meine paula geniesst einige privilegien, solange sie brav ist.

    sicher steckst du in einer schweren situation. der hund ist dein herzenswusch. es klingt hart, aber entweder dein freund gewöhnt sich an diesen gedanken und lernt einen bezug zu deinem hund aufzubauen oder du mußt dich von einem von beiden trennen.

    in meinen augen, ;) jeder hund ist treuer wie ein mensch.

  • Zitat

    in meinen augen, zwinkern jeder hund ist treuer wie ein mensch.

    Wie war das noch? "... der Hund war mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde?" :smile:

    Ok hilft in der Situation wahrscheinlich nicht viel.

    Allerdings musst du es vielleicht auch mal so sehen, dass ihr vielleicht auch nicht soooo super zusammen passt, wenn er nicht einmal bereit ist den Hund deinetwegen zu akzeptieren (er muss ihn ja nicht über alles lieben)

    Echt doofe Situation. Aber vielleicht konfrontierst du ihn einmal damit, dass er, wenn ihm wirklich etwas an dir liegt, den Hund einfach akzeptieren soll.
    Und dass es schon recht egoistisch ist, dass er von dir verlangt auf einen weiteren Herzenswunsch seinetwegen zu verzichten (neben dem Auslandsjahr). Möglicherweise musst du es ihm einfach mal so krass vor Augen führen.

  • Hi,

    ich denke man mag Hunde, samt Hundegeruch und allem was dazu gehört, oder eben nicht. Und ein Mensch ist kein schlechter Mensch nur weil er keine Hunde mag, oder sein Leben nicht nach ihnen ausrichten will...ich mag zum Beispiel nicht so besonders gerne Katzen.

    Was für mich ein absolutes "No-go" ist, ist etwas so in die Beziehung und in die Grundeinstellung Einschneidendes, einfach gegen den Willen des anderen zu tun. Ich anstelle Deines Freundes käme damit auch nicht gut zurecht einfach übergangen worden zu sein und dann aber damit leben und dafür auch noch viel tun zu müssen. Ich finde, Du hast da einen echt schweren Beziehungsfehler begangen.

    Bei solch einer grundsätzlich unterschiedlichen Einstellung ob nun mit Hund oder ohne, sehe ich kaum Annäherungspunkte, denn entweder Dein Freund müßte Deinen Hund plötzlich lieb gewinnen können (?) oder Du müßtest Deine Schnuffelnase weggeben. Letzteres würde ich echt schlimm finden...denn (sorry) überstürzt und kopflos angeschaffte und dann wieder abgegebene Hunde gibt es schon so viele und die Hunde können immer am wenigsten dafür.

    Und die momentane Situation ist ja laut Deiner Beschreibung nicht wirklich harmonisch für Euch drei.

  • Mein Mann mag keine Hunde, wenn es nach ihm ginge würde Hundehaltung verboten werden. Aber Anfang des Sommers hat mich der Hundewunsch mal wieder richtig überrollt. Ich hab mir von klein auf einen Hund gewünscht, hatte mit zehn meinen ersten Pflegehund, den ich wenn die Besitzer im Urlaub waren ganz allein versorgt habe, hatte mit 12 meinen ersten eigenen Hund, der aber als ich mit 19 zu meinem Mann zog bei meinen Eltern blieb. Hat verschiedene Gründe, vorrangig den dass er nicht nur an mich sondern auch an meine Eltern und Geschwister und die Hündin meiner Eltern gebunden war.

    Wie geschrieben, diesen Sommer hats mich wieder total erwischt und da meine berufliche Zukunft endlich geklärt ist (war jetzt lange im Erziehungsurlaub, zwei kleine Kinder) hat er mir quasi als Hochzeitsgeschenk seine Einwilligung zum Hund gegeben.

    Ich konnte mein Glück kaum fassen und am nächsten Tag sah ich mir schon einen Welpen an (recherchiert hatte ich schon monatelang) und durfte ihn sogar schon mitnehmen. Als Mann abends heim kam sah er den Hund und hat erstmal schicksalsergeben geseufzt :D

    Jetzt haben wir den Hund schon sieben Wochen.

    Mein Mann mag immer noch keine Hunde.

    Wenn er kocht sitzt der Hund neben ihm. Das ist kein Zufall, das gehört so :D Wenn er wegfährt nimmt er den Hund mit, weil "der so gern Auto fährt, ausserdem stehen die Weiber auf Köter" (diese Aussage bitte mit einem Augenzwinkern verstehen, wir sind sehr schwarzhumorige Menschen). Entgegen anfänglicher Absprachen hat er den Hund mittlerweile schon auf die Couch geholt, er geht sogar mit ihm Gassi, aber nur "weil der Köter der einzige Köter ist der einigermassen hört". Wenn er abends zuhause ist schläft der Hund zu seinen Füssen, wenn wir gemeinsam draussen sind klebt ihm der Hund an den Hacken.

    Ich finde dafür dass er Hunde nicht ausstehen kann hat sich das äusserst positiv entwickelt, aber nichts anderes hab ich von meinem Mann erwartet, er kann einfach nicht böse sein :D

    Aber damit gar kein Konkurrenzdenken entstehen kann betone ich ihm gegenüber oft dass der Hund mein Hobby sei und eben an letzter Stelle steht. Ja, das ist auch so, zuerst kommen immer mein Mann und die Kinder.
    Der Hund gehört dazu, aber eben als Familienhund nicht als Sozialpartner.

    Damit mein Mann den Hund weiterhin mag ist es mir sehr wichtig ihn gut zu erziehen. Jedesmal wenn der Hund etwas Neues kann steigt er in seiner Gunst. Ich glaube er hat einfach nie gedacht dass man an einem Hund auch Freude haben kann, das lief bei ihm früher (als Kind) ganz anders.

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