Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Mein Hund und seine Angst
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Hallo Hundefreunde,
Ich habe ein Problem!
Meine Hündin Angie ist unheimlich gehorsam und folgsam, sie ist sehr fixiert auf mich und meinen Partner und ist ein richtiges Energiebündel.
Allerdings reagiert sie mittlerweile gegenüber Kindern, der Tierärztin, manchen Menschen TOTAL ängstlich. Sie bekommt oft richtig Panik.. Ich schildere mal eben drei Situationen:
Problem Nr. 1: Klar kein Hund geht furchtbar gern zum Tierarzt - allerdings müssen wir Angie oft bei meiner Tierärztin zu dritt oder zu viert festhalten (sie wiegt schlappe 23 kg) weil sie sich so stark wehrt und in Panik verfällt. Ich werde dadurch natürlich auch angespannt, aber ich weiss einfach nicht wie ich ihr diese starke Panik nehmen soll und jeder Tierarztbesuch bedeutet mittlerweile auch für mich Stress. Sie geht ohne Probleme mit in den Warteraum, ist aufgeschlossen und freut sich über die anderen Tiere, aber sobald wir in den Behandlungsraum müssen sträubt sie sich und ich trag sie dann meistens rein
Ich will die Tierärztin aber nicht wechseln, weil ich sehr zufrieden mit ihr bin...Problem Nr. 2: Angie hat Angst vor Kindern! Ich weiss nicht woran es liegt aber sobald Angie fremde wie auch bekannte Kinder sichtet, fängt sie an zu knurren, weicht zurück und zieht den Schwanz ein. Ich kann mir nich erklären woher dieses Verhalten kommt. Sie hat als sie ein Welpe war keine schlechten Erfahrungen gemacht und auch mit meinem Patenkind stets Kontakt gehabt (das ist übrigens das einzige Kind bei welchem sie nicht knurrt). Jetzt sind neue Nachbarn in die Straße gezogen und der kleine Sohn würde gern mit ihr spielen, ich hab das erlaubt und war auch kontinuierlich dabei und habe ihm auch gesagt was er nicht tun darf bei einem Hund, aber hierbei hat sich ihre Angst anscheinend nur verstärkt und bellt den Jungen jetzt sogar richtig an wenn sie ihn nur sieht

Problem Nr. 3 Es gibt ein paar wenige Menschen die Angie einfach nicht mag, sie wird einfach nicht warm mit denen. Sie knurrt, weicht zurück... Gstern Abend waren wir dann auf einem Geburtstag und ein Bekannter von uns kam auch. Er hatte eine Mütze auf (man muss wissen, normalerweise mag Angie ihn sehr gerne) und betrat die Wohnung. Angie ist total abgedreht, hat ihn total zusammengebellt und ist von ihm weggerannt, nachdem er die Mütze abgezogen hat war es besser aber sowas soll sie gar nicht machen... ich weiss einfach nicht wie ich mich verhalten soll...
Problem Nr. 4 Und dann gibts da noch was
, Angie versteht sich WIRKLICH mit jedem Hund, spielt gerne und ist lieb zu den anderen, kommt der andere Hund allerdings zu nah an mich, meinen Partner oder ihren Ball (den ich mittlerweile immer wegnehme sobald ein anderer Hund kommt - also den Ball *g*) wird die sowas von giftig zu dem anderen Hund :fluch: - das ist zwar nur kurz aber ich weiss nicht wie ich das unterbinde. Soll ich dann dem anderen Hund absichtlich noch den Ball geben und sie in bleib legen oder was meint ihr?Ich wäre euch so suuuuuper dankbar für jeden einzelnen Rat!!!

Lg Helen
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5. September 2009 um 09:46
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Guten Morgen Helen!
Problem 1:
Versuch es mal mit den sogenannten Notfalltropfen. Das ist eine fertige
Bachblütenmischung, die du in der Apotheke kaufen kannst. Diese gibst
du vor dem Arztbesuch deinem Hund und nimm du auch gleich welche,
denn deine Unsicherheit und Angespanntheit überträgt sich auf den Hund
und macht alles nur noch schlimmer!Problem 2:
Könnte es sein, daß ein Kind in einem unbeobachteten Moment deinen
Hund mal geärgert oder unabsichtlich weh getan hat? Hört sich nämlich
ganz danach an. Mir fällt momentan nichts anderes ein, als sie immer
wieder (natürlich nur unter Aufsicht!) mit Kindern zusammenzubringen und
ihr zu verstehen zu geben, daß das eine völlig normale Situation ist. Hier
gilt auch: bleib du souverän und zeige ihr nicht deine Unsicherheit!Problem 3:
Ihr sollte es auf jeden Fall zustehen, nicht alle Menschen zu mögen. Das
müssen wir auch nicht.
Was deinen Bekannten betrifft, so soll er doch einfach seine Mütze abneh-
men, wenn er auf deinen Hund trifft. Scheinbar wirkt "dieses Ding" auf
seinem Kopf bedrohlich auf sie. Habt ihr mal versucht ihr die Mütze hinzu-
halten, damit sie sie "untersuchen" kann? Mehr fällt mir dazu auch nicht ein.Problem 4:
Ich würde auf keinen Fall dem fremden Hund ihren Ball geben! Das würde
sie nur noch mehr provozieren ihr Eigentum zu verteidigen. Wie verhaltet
ihr euch denn, wenn sie fremde Hunde so angeht? -
Hallo, danke für deine schnell Antwort
das mit den Tropfen ist ne gute Idee, vllt wäre das ne gute Lösung für mich und für sie 
Was die Problematik mit den Kindern angeht, kann ich mir nicht vorstellen dass sie geärgert wurde, mein patenkind weiss wie sie mit ihr umgehen soll und allein war sie noch nie mit ihr. Ich kanns mir einfach echt nicht erklären woher des plötzlich kommt, vorallem weil meine Tante, welche den Wurf aufgezogen hat, selbst 5 kids hatte, mit denen sie sich gut versteht... ja, dass es eine normale Situation sein muss, ein Kind zu treffen ist klar aber mir fällt as echt schwer dass auch ich dabei entspannt bin... aber das ist halt mein problem, welches ich auch in griff bekommen muss

Klar steht es Hunden wie Menschen zu andere mal nicht zu mögen aber ich will nicht das sie knurrt und die anderen Angst bekommen und ich weiss einfach nicht wie ich dieses knurren dann unterbinden soll, befehle, ablenkung?!? Ja gestern lag es sicherlcih an der mütze aber diese übermäßig panische reaktion konnte ich nicht nachvollziehen...
Wenn sie fremde Hunde dann so angeht, unterwerfe ich sie meistens.. oder sage streng "Aus" und schüttle sie am Nacken. Ich weiss nicht ob das die richtige Methode ist, aber dieses Besitzverhalten darf nicht so ausgeprägt sein ... Ich dachte mir halt, wenn ich sie in Bleib lege und dem anderen Hund den Ball gebe, dass sie evtl. dadurch versteht "wenn ich den Ball verteidige und böse zum anderen HUnd werde, nimmt frauchen den ball weg und gibt ihn weiter, während ich liegen bleiben muss" Ich weiss grad hier auch keine lösung wie ich es machen sollte, weil ich immer den ball dabei habe und immer andere hunde treffe - wie das eben so is - aber sie macht das ja dann auch wenn der andere hund zu mir kommt und ich ihn zb. über den kopf streichle.. sie muss lernen, dass ich auch andere hunde streicheln darf ohne das sie so eifersüchtig ist... ahh verzweiflung

Danke für deine lieben Ratschläge
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Problem Nr. 1:
Kann man eigentlich nur üben, indem man zwischendurch zum Tierarzt fährt, wenn keine Behandlung ansteht und mit dem Hund übt ins Wartezimmer zu gehen - ohne Zwang.
Problem Nr. 2:
Wie hat denn der Junge mit ihr gespielt? Wollte sie das auch? Was haben die beiden zusammen gemacht?
Problem Nr. 3
Du solltest Ihr unbedingt die Möglichkeit geben bei beängstigenden Situationen auszuweichen und wegzugehen. Geh mit ihr zusammen weg und lass ihr die Zeit, die sie braucht um sich daran zu gewöhnen.
Sie froh, dass sie noch wegweicht! Wenn Du ihr diese Möglichkeit zunehmend nimmst, dann wird sie irgendwann auf Angriff umschalten!
Problem Nr. 4
Ganz einfach Bälle in den Mülleimer werfen und zukünftig sinnvolle Dinge mit dem Hund machen

Seit wann habt Ihr sie? Wie alt war sie bei der Ankunft? Wer war die Mutter - der Schäferhund oder der Labrador? Wie hat die sich verhalten?
Insgesamt ist diese Rassemischung häufig problematisch in ihrem Verhalten. Die Hunde schwanken oft in ihrem Verhalten gegenüber Menschen, weil sie nicht wissen wie sie sich verhalten sollen. Oftmals sind es passionierte Jäger (oder Balljunkies). Zur Auslastung rate ich unbedingt zu einer ruhigen, konzentrierten Beschäftigung - nichts, was aufputscht! Die beiden Rasseanteile sind eh schon wie Dynamit.
Außerdem würde ich sie mit 15 Monaten unbedingt auf HD und ED röntgen lassen.
Viele Grüße
Corinna -
Hallo Corinna,
ja das mache ich schon ab und zu einfach bei der tierärztin vorbei fahren, so habe ich es ja auch geschafft dass sie ohne probleme ins wartezimmer mitkommt, das behandlungszimmer ist noch der brennpunkt

Der Junge hat anfangs nur daneben gestanden und zugesehen, dann habe ich ihm gesagt er soll ihr die handrückseite hinhalten vor dem streicheln, sie hat geschnuppert und es war völlig in ordnung. Ich habe den Ball aufgenommen und ihm dann gegeben, er hat ihn geworfen und sie hat ihn zurückgebracht, nur sobal er schnelle bewegungen gemacht hat, hektisch war hat sie sofort gebellt und geknurrt.
Also sobald ich merke, sie ist ängstlich oder so, beende ich umgehend die situation und lege sie zb in ihr körbchen? Aber ist das denn dann auf dauer nicht nur ein Ausweichen vor dem Problem? Was ist wenn ich nicht dabei oder schnell u Stelle wenn so etwas ist? Schimpfen darf man sie in dem Fall auch nicht wenn sie dann bellt? Ich merk grad echt wie unerfahren ich noch bin obwohls schon der dritte hund ist

In Mülleimer? Wieso sollte das keine sinnvolle Beschäftigung sein? Sie spielt so gerne damit, ist ja nicht so dass sie nur den Ball hat wir unternehmen auch viele andere dinge mit ihr...
Ich habe sie seit letztem Jahr September, sie kam mit 11 wochen zu mir. Die mUtter ist der Schäferhund und der Vater der Labi.. Also die Mutter war zur Angie immer sehr bestimmend, mehr als bei allen anderen Welpen, weil Angie sich immer so weit vom wurf entfernt hat und so schnell gerannt ist, die mutter hat sie dann immer soort gebremst und sie unterworfen. Wenn ich die mutter und den bruder heute besuche, ist es immernoch so, angie kann keinen freien schritt tun ohne dass die mutter sie sofort unterwirft...
Wieso sind Rassemischungen problematisch? Sie braucht eben viel Bewegung, wollte jetzt dann auch mit agility beginnen... ISt das keine gute Idee? Was meinst du mit einer ruhigen Beschäftigung?HD und ED? means?

Ach ja Angie war schon von Anfang an bei allem vorsichtig und ängstlich und so vom Wesen ist sie eher ruhig und zurückhaltend, also kein stressiger hund sondern sehr genügsam und brav... nur mals so um verhaten wie sie sich so daheim verhält

Ich hatte auch schon deswegen über ne verhaltenstherapie nachgedacht, dass sie nicht so leicht panisch wird oder nervös.... einfach bissle selbstbewusster

Lg
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zitat
Wieso sind Rassemischungen problematisch?
Weil Schäferhunde eine relativ ausgeprägte Grundaggression besitzen...weiterhin sind sie sehr territorial veranlagt und in der Tendenz fremden Menschen gegenüber erstmal misstrauisch.
Ganz anders der typische Labrador: Jedermanns Kumpel, meist völlig ohne Wach- und Schutztrieb und offen für alle fremden Menschen.
Hat man nun einen Mischling aus beiden Rassen ist es oftmals so, dass diese Hunde weder Fleisch noch Fisch sind...oftmals sehr interessiert an anderen Menschen...in bestimmten Situationen schlägt dann aber wieder das MIsstrauen durch usw. usw.
Ich spreche da aus Erfahrung...ich hab auch einen Labrador-Mischling und uns machen die Hovawart-Gene teilweise sehr zu schaffen... -
Hallo Helen,
habe auch so ein Angsthundexemplar zu Hause und wir arbeiten ganz viel daran. Bei meinem Alterchen liegt es allerdings an seiner Vergangenheit.
Darf ich Dich mal ganz direkt (und ohne es böse zu meinen) fragen, ob Du selbst vielleicht ein sehr unsicherer Hund bist? Oft gibt man seine eigene Unsicherheit an den Hund weiter. Ich muss zugeben, dass mein Hund (und auch der vorherige) zB meine Abneigung gegenüber Menschen komplett übernommen hat
... könnten manche Punkte evtl. damit zusammen hängen bzw. dadurch verstärkt werden?Ansonsten kommt jetzt natürlich die unvermeidliche Frage nach der Auslastung. Manche Hunde(rassen) neigen bei geringer körperlicher u. geistiger Auslastung ja einfach zu Unsinn, Unsicherheit oder Nervosität. Was ist es eigentlich für ein Hund?
Problem 1: Die Idee mit den Notfalltropfen finde ich sehr gut. Ansonsten habe ich mal drum gebeten, schonmal als Trockenübung alleine ins Behandlungszimmer zu dürfen. Dort habe ich etwas mit dem Hund gespielt, ein paar Übungen gemacht und mit Leckerlies belohnt ... und dann sind wir erstmal wieder ins Wartezimmer.
Problem 2: Hmm, könnte das negative Kinderbild von den Kids Deiner Tante stammen? Es muss ja nicht einmal einen direkten Vorfall gegeben haben. Vielleicht hat Dein Hund die Kinder einfach als unangenehm empfunden? Oft geht mit Kindern ja viel Hektik, Trubel und eine relativ laute Geräuschkulisse einher?
Problem 3: Auch wieder ein Problem, wo ich sofort "negative Erfahrungen" schreien würde. Vielleicht muss ich da mal umdenken, denn Dein Hund zeigt ja, dass man es sich damit ggf. zu einfach macht. Wie gesagt, ich habe auch oft ein Bündel Espenlaub. Ich persönlich halte es für wichtig, meinem Hund zu zeigen, dass ich die Situation sehe und als unwichtig betrachte. Gleichzeitig halte ich es aber auch für wichtig, ihm seine Rückzugsmöglichkeit zu lassen ... schließlich soll er nicht auf die Idee kommen, sich selbst um die Gefahrenabwehr zu kümmern.
Oft schaue ich die Person lange an und sage dann in einem freundlichen und eher amüsierten Tonfall "Na sowas, hast Du schlechte Laune?" ... Hund merkt, dass ich scheinbar keine Gefahr bemerke und meistens beruhigt das auch das menschliche Feindobjekt
...
In der Folge versuche ich meinen Hund abzulenken oder mit ihm gemeinsam ein paar Schritte wegzugehen.Problem 4: Ich persönlich würde sie keine Bälle mit rumtragen lassen. Den Futterbeutel (oder Ball) gibts nur, wenn Hund und Herrchen aktiv damit spielen. Ansonsten lenke ich meinen tasmanischen Beutelteufel ab, wenn er allzu giftig wird. Dann üben wir nochmal ein paar Kommandos, gehen Fuß oder was auch immer. Damit fahren wir gut und können mit unserem rüdenunverträglichen Macho inzwischen auch auf Fellfühlung an Rüden vorbei - selbst wenn die kläffen. Er ist dann ganz cool, guckt uns an und will viel lieber noch ne Aufgabe machen.
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Aha, darüber hab ich noch nie nachgedacht oder das in Betracht gezogen... Viele hilfreiche Tipps gibts hier
schön das ich dieses forum gefunden hab 
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Zitat
Wenn sie fremde Hunde dann so angeht, unterwerfe ich sie meistens.. oder sage streng "Aus" und schüttle sie am Nacken. Ich weiss nicht ob das die richtige Methode ist, aber dieses Besitzverhalten darf nicht so ausgeprägt sein ...
Würdest du bitte mit diesen Methoden aufhören, damit machst du alles nur schlimmer.
Was soll das bringen,
wie du siehst nichts.
Du verunsicherst deinen Hund nur. :/ -
Zitat
Würdest du bitte mit diesen Methoden aufhören, damit machst du alles nur schlimmer.
Was soll das bringen,
wie du siehst nichts.
Du verunsicherst deinen Hund nur. :/Und welche Methode soll ich dann anwenden? Ich weiss es nciht, deshalb frage ich hier! Wenn du mir das beantworten kann, werde ich das gerne versuchen... [/quote]
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