Ich habe 7 kleine Kätzchen gefunden - Hund macht Probleme

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  • Hallo an alle!

    Vorgestern, also Mittwoch, habe ich beim Spaziergang mit Hund 7 kleine Mietze-Katzen gefunden! Leider war keine Mutter dabei, deswegen nehmen wir an, das die Süßen ausgesetzt wurden...Im großen und ganzen sind die Kleinen sehr lebendig, munter und gesund. Gestern waren wir auch beim Tierarzt, der dies nochmal bestätigte. Eine Wurm- und Flokur haben sie auch noch bekommen. Jetzt spielen, fressen und schlafen sie friedlich bei uns in der Küche und man könnte stundenlang zugucken. Alle sind wunderschön ud ich könnte schon wieder in die Luft gehen, wenn ich mir vorstelle, dass jemand solche niedlichen Geschöpfe einfach ausgesetzt hat. :/

    Wir haben den "Vorfall" unserer Gemeinde gemeldet, die meinten, dass die sie ins Tierheim bringen würden, wenn wir niemanden finden, der sie nehmen könnte, da wir die Kosten dafür schlecht tragen können. Leider ist das Tierheim, um das es geht, mit einem sehr schlechten Ruf versehen und es würde uns in der Seele weh tun, sie dorthin zu schicken.

    Wir hoffen, dass sich ein paar Leute auf unsere Aushänge melden oder Freunde, Verwandte und Bekannte doch noch jemand gefunden haben...


    So, nun zum eigentlichen Problem. Ich habe ja auch hier schön öfters nach Rat gefragt, was Hund Katze betrifft, da wir ja selber noch eine Katze haben. Hätten wir den Hund nicht, würden wir mit Sicherheit wenigstens eine behalten, aber so...Es ist wirklich schade!
    Der Hund scheint äußerst eifersüchtig zu sein (vor allem wenn ich mich mit den Katzen beschäftige), steht mega unter Anspannung, hat zweimal versucht nach einer Mietze zu schnappen (Wollte sie spielen? Ich weiß es nicht), jault rum etc. Eben schon wie bei unser großen eigenen Katze.

    Die kleinen Racker sind sehr tolerant und trauen sich auch sehr nah ran. Die würden sicher Vertrauen fassen, nur der Hund ist das Problem. Und ich weiß nicht, ob man vlt. doch noch irgendwas versuchen kann, um den Hund daran zu gewöhnen, gerade weil es ja noch junge Katzen sind, die ganz anders auf den Hund reagieren als die Große!

    Bitte, könnt ihr mir helfen? Oder sagt ihr, dass das nichts bringt...sonst könnte man wenigstens einer ein neues zu Hause bieten.

    -Falls ich das Thema in die falsche Kategorie gesetzt habe, dann bitte verschieben, war mir nicht sicher, weils eigentlich doch um den Hund geht! ;) -

  • Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund eine Katze im gemeinsamen Haushalt akzeptiert (nicht liebt), ist relativ groß.
    Bei Katzenkitten seh ich auch deren "Unverfrorenheit" als einen Vorteil. Sie "zwingen" den Hund in eine Auseinandersetzung, wenn sie immer wieder angetrappt kommen. Eine erwachsene Katze kann schneller mit Rückzug und "Opferverhalten" reagieren, also dem Hund das Feld überlassen - was ich für eine sehr unglückliche Situation halte (sollen sich ja alle im Haushalt frei bewegen können!)

    Ich weiß nicht, wie sich den Hund deiner erwachsenen Katze gegenüber verhält. Es gibt unverbesserliche Katzenjäger oder -hasser unter Hunden. Denen dann noch eine 2. Katze vorzusetzen, fände ich fahrlässig.

    Wie ist also das Verhaltens gegenüber deiner großen Katze?

    Und: Respekt, dass du dich des Wurfes angenommen hast!!

  • Zu dem Problem mit deinem Hund kann ich nichts sagen, aber wende dich einfach mal an eure Regionalzeitungen, vielleicht ist eine interessiert, über euch zu schreiben und gleichzeitig nach Interessenten bzw. einem anderen vorübergehenden Zuhause ohne Hund zu suchen.
    Viel Glück.

  • hallo noramaus
    erstmal wie alt sind die kleinen racker denn?
    ich find es ganz groß von dir die kleinen mäuse mit zu nehmen
    ich hätte da auch nicht anders gekonnt :hust:
    das die kleinen miezen, keine angst vor dem hund haben zeigt ja das sie keine hunde kennen :D
    ich habe bei mir daheim auch katze-hund vergesellschaftung
    2 hunde und 3 katzen
    meine neuzgänge stammen aus dem frühjahrswurf etwa 12 wochen alt
    flauschi mein dicker ist 1 jahr alt
    maxl und micky lieben " ihre" katzen
    wenn das spiel zu grob wird hilft " micky nicht so wild" und er fährt einen gang runter
    eifersucht war zum glück nie ein großes thema
    du solltest den hund die möglichkeit geben, die miezchen genau zu " untersuchen"
    andererseits den kätzchen eine rückzugsmöglichkeit geben
    ich glaube ob eine oder mehrere katzen spielt keine große rolle
    ich hoffe du findest ein schönes plätzchen für die kleinen und kannst eine davon noch behalten
    ich weiß ja nicht woher du kommst, aber ich würde sofort noch 2 oder drei dazu nehmen
    den platz und die liebe dazu hätte ich :roll:

  • Danke für die schnellen Antworten!

    Tja, das Verhalten gegenüber der großen Katze sieht, naja...schlecht aus. Sie hört zwar auf Verbote, aber wenn sie könnte bzw. auch kann, dann jagt sie die Mietz - wobei zu sagen ist, das wir bei ihr recht sicher sind, dass sie eher mit der Katze spielen würde! Sie jault und ist aufgeregt, lässt sich auch nicht so leicht abwimmeln (egal, ob sie eine von der Katze verdonnert kriegt). Bei den Kleinen jetzt, sah es eben nicht so aus, als ob sie gerne spielen würde - ich denke, die Eifersucht wird hier das größte Problem sein (was bei der großen auch keine viel kleineres darstellt!)...7 kleine Katzen in ihrem Revier und in die Küche kann sie auch nicht mehr!

    Ich weiß, dass wir den Hund zu sehr ausgrenzen, aber er kann nicht unbeaufsichtigt mit rein, deshalb sind die Türen so gut wie immer zu und Hund bleibt draußen, jault, kratzt an Tür (nicht dolle) usw.
    Wie soll ich mich unserem Hund gegenüber am besten verhalten? Sobald ich mich mit den Kätzchen beschäftige, steht sie dermaßen unter Spannung - ich bin sein Frauchen, sollte ich das dann eher vermeiden? Aber auf mich hört sie am besten, gerade wenns um Verbote geht und so!


    Und ich will es nicht drauf ankommen lassen, was sie mit den kleinen Rackern machen will/würde...gerade weil sie schon mal danach geschnappt hat!!!

    Laut Tierarzt dürften die nicht älter als 8 Wochen sein, bestimmt noch drunter!

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  • 0000hhhh ich liieebbee rote Katzen! :gut:

    Nimm deinen Hund mit u den Katzen, halte ie aber leicht am Halsband fest, damit du blitzschnell reagiern kannst, falls sie schnappen will. Ich würde sie nicht ausgrenzen, denn dann wird das Interesse immer größer und Hundi immer angespannter. Hast du denn oder deine Freunde/Bekannten en Babyreisebet? Dort könntest du die Kleinen Miezen reinpacken, wenn du in der Küche bist und Hundi nicht immer aussperren willst ;) so können se sich beschnuppern und es kann nix passieren, weil Hundi ja nicht rann kommt

  • Ich habe zwar selbst keine Katzen, bin aber - wei du auch- vor knapp 3 Wochen zur über 30ig-fachen Katzen Mama geworden.
    Bei mir zahlt der TSV alles: TA, Futter usw. Jeder TSV weiß an den Vorteilen einer Pflegestelle im vergleich zum TH. 8 Wochen ist jedenfalls noch viel zu früh zum abgeben... auch falls du jetzt jemanden finden solltest, der sie nehmen öchte. Du solltest die kleinen mind noch 4 wochen behalten, besser noch was länger. Klär doch mit deinem nächsten TSV die situation oder mit dem TH, dass du die Kätzchen Pflegen willst, sie die aber trotzdem auf die Homepage setzen sollen, damit sei gut vermittelt werden.
    Auch wenn du die Kätzchen privat vermitteln möchtest, solltest du auf jeden fall auf einen schutzvertrag und auch auf eine schutzgebühr bestehen! Wenn jemand schon nicht bereit ist diese einmaligen kosten zu tragen, wird er auch später nicht bereit sein TA-Kosten zu tragen. Du kannst- wenn du es privat machst, ja das geld spenden oder so. Das ist aber ganz ganz wichtig.

    Mit deinem Hund würde ich es so machen, wie meine Vorredner es schon geschrieben haben und ihn keinesfalls ausgrenzen, denn dann wird die eifersucht nur noch größer. Ich würde eher versuchen ihm die kätzchen schmackhaft zu machen (nien, nicht im sinne von lecker) indem du ihn belohnst wenn er lieb ist und sie ignoriert oder ihm in der küche nen knochen zur ablenkung gibst - achte aber drauf, dass die katzen ihn nicht einengen. Die Idee mit dem Kinderbett finde ich gut- mußt nur aufpassen- die klettern jetzt uU schon, nicht dass sie raus fallen.
    Hast du einen raum wo der hund eh nicht rein darf wenn du nicht da bist, so wie schlafzimemr oder so? dann würde ich die babys nämlich da lassen.
    Wichtig ist aber für die babys jetzt auch, dass die zum einen regelmäßig und häufig (alle 3 stunden?) it babyfutter gefütetrt werden. Wenn die erst mal gut fressen und nicht mager sind, ist babyfutter nicht umbedingt notwendig- in der natur gibts ja auch keine mäuse extra für welpen... aber ausgewogen muss es natürlich sein. Wenn du dich da nicht aus kennst, würde ich nochmal g**glen wie man kätzchen am besten füttert- erst recht wenn die muttermilch nicht mehr da ist.
    Die babys sind besonders anfällig wenn sie in dem alter schon abgegeben werden. Du solltest versuchen ihr immunsystem durch hochwertiges futter und wenig stress zu entlasten und ihnen vorsichtig alles beibringen, was sonst die mutter zun würde- also zB bei schönem wetter nach drausen in den garten lassen. Wichtig ist auch sie an transportboxen, auto usw zu gewöhenn, staubsauger, waschmachine usw... alles was ihnen später im neuen zuhause stress verursachen können und sie sich ja dann gegenseitig nicht mehr haben zum kuscheln und verstecken... denn dann ist die gefahr von krankheiten besonders groß.
    Ich finde es toll, dass du dich der kleinen annimmst... ist ja auch ein tolles gefühl was gutes zu tun und erst recht wenn das "Gute" so niedlich ist, oder?

  • Seid Ihr sicher, dass die Kleinen ausgesetzt wurden? Nicht, dass da jetzt eine arme Mama-Mietz ganz verzweifelt ihre Babies sucht...

    Wir hatten letztes Wochenende auf einem Grillfest in einer Bauernschaft zwischendurch Besuch von einer schwarzen Miez, die offensichtlich das benachbarte Maisfeld als Kinderstube nutzt. Sie kam jedenfalls immer von dort, stibitzte sich das ein oder andere Stück Brötchen und verschwand damit wieder im Mais. Sie war zutraulich und ließ sich anfassen, und nachdem die Kinder sagten, sie sei ganz klebrig unterm Bauch, habe ich sich mir genauer angeschaut. Sie war um die Zitzen verklebt vom Säugen der Kleinen.

    Vielleicht war in Eurem Fall ja Mama-Mietz auch gerade auf der Jagd und die Kleinen deshalb allein?

    Nur so ein Gedanke...

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