Hilfe, ich habe keinen Hund und Angst vor Hunden

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  • Bei uns in der Stadt gibt es generell eine leinenpflicht...und das finde ich richtig so...nur manche Leute meinen sich nicht daran halten zu müßen.

    ...ich finde es traurig das von einigen hier so wenig Toleranz gegenüber Kindern ausgeübt wird...und es ist meiner Meinung Unsinn zu behaupten, Ängste von Kindern gegenüber Hunden, sei anerzogen... ich kann mir nicht vorstellen das ein Baby oder Kleinkind für diese Aussagen Verständniss haben kann...übrigens ist es bei uns an der Grundschule nicht erlaubt seine Kinder mit Hund am Schulgelände abzuholen, um auf die Ängste der Kinder Rücksicht zu nehmen... müßen jetzt solche Kinder auch noch zur Therapie...nein und nochmals nein :dagegen:
    Es ist noch so egal wie gut erzogen ein Hund ist...der Hund ist bei herankommenden Personen anzuleinen.

    Hmm...wißt Ihr bei uns in der Stadt gibt es einen kleinen Park, dort spielen viele Kinder...und leider kam es da durch herumlaufende Hunde zu einigen Zwischenfällen...ein Kind einer Freundin wurde gebissen,...Kinder konnten kein Ball mehr spielen,da sie immer von Hunden gestört wurden...Radfahrer wurden verfolgt...und das alles weil sich keiner mehr an die Leinenpflicht gehalten hat...und das alles von Hunden dessen Halter angeblich ihre Tiere unter Kontrolle haben...ich kenne die Halter und Ihre Hunde sehr gut, gehe ja selber dort mit meinem Hund Gassi.
    ...also ich bitte Euch ein bischen Rücksicht auf Kinder zu nehmen...nicht jedes Kind,das Angst vor einem großen oder kleinen Hund hat, ist automatisch so erzogen wurden...das ist eine für mich eine wilde Spekulation.

    viele Grüße
    Susanne

  • Manchmal denke ich, dass bei euch wirklich wenige Menschen leben müssen.

    Zitat


    (...)

    Es ist eine Selbstverständlichkeit den Hund Fuß gehen zu lassen, wenn einem jemand entgegen kommt, ob ängstlich oder nicht. Ich frag auch nicht nach...oder schaue ob die Person ängstlich ist...bei jeder fremden Person gehört der Hund an meine Seite. Das ist eine Sache des Anstands und Respekts meinen Mitmenschen gegenüber.

    Ein freilaufender Hund, der 5 m von einem Passanten entfernt seine Runden dreht, ist natürlich ein völliger Verstog gegen Anstand und Respekt.

    Das der Hund bei jedem Fremden ins Fuß genommen gehört, halte ich für absolut überzogen und es ist auch gar nicht durchsetzbar. Außerdem sind die wenigen Freilaufflächen (hier genau eine Wiese am Radweg und ein privates, öffentlich zugängliches Grundstück) auf den Stadtseiten deutlich ersichtlich. Wenn mir da dann noch jemand entgegenkommt, werde ich meinen Hund mit Sicherheit nicht prophylaktisch ins Fuß nehmen. Irgendwo muss es auch mal gut sein! Wenn mein Hund einen Bogen um die Leute macht, werde ich ihn ebensowenig prophylaktisch ins Fuß nehmen. Warum auch?

    Zitat

    (...)
    ...ich finde es traurig das von einigen hier so wenig Toleranz gegenüber Kindern ausgeübt wird...und es ist meiner Meinung Unsinn zu behaupten, Ängste von Kindern gegenüber Hunden, sei anerzogen... ich kann mir nicht vorstellen das ein Baby oder Kleinkind für diese Aussagen Verständniss haben kann...übrigens ist es bei uns an der Grundschule nicht erlaubt seine Kinder mit Hund am Schulgelände abzuholen, um auf die Ängste der Kinder Rücksicht zu nehmen... müßen jetzt solche Kinder auch noch zur Therapie...nein und nochmals nein :dagegen:
    Es ist noch so egal wie gut erzogen ein Hund ist...der Hund ist bei herankommenden Personen anzuleinen.(...)

    viele Grüße
    Susanne

    Was hat das mit Toleranz gegenüber Kindern zu tun? Wenn mir jemand verbieten würde, meine Kinder mit Hund am Schulgelände abzuholen, würde ich das schlichtweg ignorieren. Das Hausrecht endet an der Grundstücksgrenze und nur weil evl. in der entsprechenden Schule überproportional viele Kinder Angst vor Hunden haben könnten, werde ich mich nicht auch noch auf öffentlichem Grund über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehend einschränken lassen, sofern mir keiner den tieferen Sinn dahinter erklärt. (Allerdings würde ich mit dem Hund auch nicht direkt vor den Zugängen warten).

    Kein normaler Hundehalter wird wollen, dass einem Menschen durch seinen Hund etwas geschieht oder sich der Hund unerlaubt einem Fremden nähert. Es ist völlig überzogen einen Hund jedesmal anzuleinen, wenn sich Zweibeiner nähern. Genauso überzogen könnten dann die HH fordern, dass sich alle Passanten fernhalten.

    Mögliche Ängste von Kindern vorzuschieben, um Hunden auch noch ihren gesetzlich verbrieften Freilauf streitig zu machen, finde ich ziemlich erbärmlich.

    Zu deiner früheren Aussage, dass der HH dafür Sorge tragen muss, dass Keiner Angst haben muss, kann ich nur sagen: Nein, das muss er nicht. Er muss lediglich dafür Sorge tragen, dass niemand berechtigt Angst haben muss.


    Wir sollten bei der ganzen Diskussion nicht aus den Augen verlieren, dass auch Hunde atmende, fühlende LEBEWESEN mit Bedürfnissen und Rechten sind. Eines dieser Rechte ist das auf ausreichenden Freilauf. Selbst das örtliche OA hat schon Leinenknöllchen zurückgezogen, als auf die entsprechenden Paragraphen im Gesetz hingewiesen wurde. Die Stadt hat nämlich keine ausreichenden Auslaufflächen, um den generellen Leinenzwang zu rechtfertigen.

  • Zitat

    ...ich finde es traurig das von einigen hier so wenig Toleranz gegenüber Kindern ausgeübt wird...und es ist meiner Meinung Unsinn zu behaupten, Ängste von Kindern gegenüber Hunden, sei anerzogen... ich kann mir nicht vorstellen das ein Baby oder Kleinkind für diese Aussagen Verständniss haben kann...übrigens ist es bei uns an der Grundschule nicht erlaubt seine Kinder mit Hund am Schulgelände abzuholen, um auf die Ängste der Kinder Rücksicht zu nehmen... müßen jetzt solche Kinder auch noch zur Therapie...nein und nochmals nein :dagegen:
    Es ist noch so egal wie gut erzogen ein Hund ist...der Hund ist bei herankommenden Personen anzuleinen.

    Was soll denn jetzt dieses Kindergefasel. Das ist doch gar nicht das Thema, sondern ein erwachsener Mensch, der sich um eine Problemlösung bemüht.

    Ja, und ich finde es schade, wenn jetzt schon Hunde panisch von Kindern ferngehalten werden, denn so kann man Kindern im Leben nicht den richtigen Umgang mit Hunden beibringen. Aber das ist hier wirklich OT.

  • Zitat


    Ich muß hierzu nochmal Stellung nehmen;
    Wir wohnen direkt an einer Grundschule, wo der Ausgang ist, dürften wir also keine Hunde haben, wegen der Kinder :???:
    Habe keinerlei Verständnis, daß verboten ist, Kinder mit Hunden abzuholen, bei uns ist das nicht.
    Als mein Yannik im Winter die Pfote verbunden hatte, haben die Kinder ihn bedauert und immer gefragt wie es ihm geht. Natürlich hatte ich meinen großen Hund an der Leine, aber die Kinder haben sich gefreut wenn sie ihn gesehen haben.
    Wenn Kinder von vorn herein, Angst vor Hunden haben, ist etwas schief gelaufen in der Erziehung, d.h. nicht, daß sie auf jeden Hund stürzen sollen, aber auch nicht vor ihm weglaufen.
    Und die anerzogene Angst vor Hunden gibt es auch, dazu möchte ich mich aber nicht äußern.

  • Zitat

    Hallo an alle,

    Mike_1 hat sich nachdem er sein Anliegen gepostet hat, nur noch kurz mal gemeldet und seit mehr als 24 Stunden ist Sendepause. Ganz so wichtig scheint es denn doch nicht gewesen zu sein.

    Ich finde das schade, weil hier eine sehr fruchtbare Diskussion zum Umgang von Hundehaltern mit eher "hundefernen" Mitmenschen in Gang gekommen war.

    Hallo !
    ich habe hier die entstandene Diskussion verfolgt und sehe mein Anliegen wirklich mehr als beantwortet. Ich habe durch die zahlreichen Antworten viele gute Tips erhalten und darüber hinaus ein überaus positives Bild von euch "Hunde-Fans" bekommen. Ich hätte nicht mit so viel Verständnis gerechnet.

    Ich möchte jetzt nicht mein Verhalten rechtfertigen, aber da einige Leute im Forum sich sehr über den Einsatz des Pfefferspray aufgeregt haben, hier noch einige Anmerkungen:

    Ich hatte das Spray in der Tasche, da ich mir sarkastischerweise an dem Abend sagte, "na komm, steig einfach cool aus dem Wagen, signalisiere keine Angst, geh entspannt nach Hause- im "Worst Case" hast du ja was..." Nie hätte ich ernsthaft damit gerechnet dass irgendwas passiert.

    Ob mich der Hund gebissen hätte, oder nicht - keine Ahnung, aber das sah auf jeden Fall nicht nach "Schnuppern" aus. Erst in ca. 1m Entfernung hat der Hund den Kopf weggedreht (in das Spray gerannt...) und ist an mir vorbeigeschossen um zu wenden und dann hat er versucht näher dranzukommen, hat aber immer wieder den Kopf wg. des Sprays weggedreht.

    Ich bin kein "Phobiker" , aber das Aussehen mancher Hunde ist teilweise schon etwas "beeindruckender" als das von anderen :sad2:
    Jetzt möchte ich nicht eine Diskussion noch zum Thema "Kampfhund" lostreten, aber - wenn so ein "gefährlich" aussehender, muskulöser Hund sich in 50 Meter Entfernung von einer Leine reisst und mit einem unglaublichen Tempo auf euch zugeschossen kommt - parallel wird ein anderer etwas kleinerer Hund an der Leine zerrend und heftig bellend in ca. 5 Meter Abstand von euch ferngehalten (auf den Hinterbeinen...) dann muss man schon sehr erfahren sein, oder ein Prahlhans, wenn man dann behauptet ganz easy mit der Situation klarzukommen- und Verständnis von einem "Nicht-Hundehalter" erwartet.

    Ich würde niemals grundlos Pfefferspray benutzen, war aber in diesem Moment heilfroh IRGENDETWAS zu haben.

    Ich musste auch lachen bei der einen Schilderung des Joggers dem hysterisch schreiend Prügel angedroht werden musste....

    So weit bin ich mit meinen Ängsten noch lange nicht. Im Urlaub haben die Leute auf der Anlage einen großen Dobermann gehabt, der frei herumlief. Allerdings hat der sich für nichts interessiert, und hat sich quasi unsichtbar gemacht. Manchmal kam er zum Tisch, legte seinen Kopf auf den Schoß (bzw. Tisch...)und bettelte ... Das war mir nicht sonderlich angenehm, aber auch nicht kritisch. Andere kleine Hunde liefen dort auch frei herum.

    Ich hoffe ich konnte so den Grad meiner "Phobie" etwas besser beschreiben. Wenn ich mal die Zeit habe, werde ich vielleicht eine Hunde-Therapie machen, für alle Fälle.
    Mit den Nachbarn warte ich ab, was nun passiert, auch wie sich der Hund verhält.

    Ein Freund gab mir den Tip, allen Mut zusammenzunehmen und nicht stehenzubleiben, sondern den Hund komplett zu ignorieren. Also auch wenn er mich breitbeinig anstarrt einfach weiter auf Ihn zulaufen, als ob nichts wäre. Ist das richtig? Oder ist stehenbleiben, Arme am Körper und wegschauen und abwarten bis der Halter geht die bessere Variante?

    Darüber hinaus entstand noch die Erklärung, beim letzten Zusammentreffen hätte mich der Hund ja nicht "besiegt", insofern würde er mich von der Hierarchie her anerkennen und mich nicht als untergeordnet ansehen. Wichtig wäre es daher, das dem Hund auch so zu verstehen zu geben...Was ist an solchen Aussagen dran? Ist das für mich als Aussenstehender nicht egal? Ich gehöre ja nicht zu seinem "Rudel" oder?

    Danke.....

  • Hallo,

    Zitat

    Darüber hinaus entstand noch die Erklärung, beim letzten Zusammentreffen hätte mich der Hund ja nicht "besiegt", insofern würde er mich von der Hierarchie her anerkennen und mich nicht als untergeordnet ansehen. Wichtig wäre es daher, das dem Hund auch so zu verstehen zu geben...Was ist an solchen Aussagen dran? Ist das für mich als Aussenstehender nicht egal? Ich gehöre ja nicht zu seinem "Rudel" oder?

    genau so ist es...diese Aussage ist Schmarr'n...!

    Eben, Du gehörst nicht zu seinem Rudel. Zusätzlich könnte (!) der Hund mit Dir als Person jetzt etwas Negatives verknüpfen (den negativen Reiz "Pfefferspray") und erst Recht sauer auf Dich sein. Genau das Gegenteil könnte also eintreten.

    Diese Hierarchie-Sache zieht in Deinem Fall überhaupt nicht. Du mußt dem Hund gar nix zu verstehen geben, das müssen die Halter. Und wenn er sich dort unterordnet, wird er auch keine (rudel-)fremden Menschen belästigen.

    Ich würde übrigens in einer solchen Situation das Stehenbleiben, Hände runter, Blick abwenden empfehlen. Weiter auf den Hund zu zu laufen, könnte dieser als Bedrohung/Angriff empfinden. Kommt natürlich immer drauf an, in welcher Motivation der Hund auf mich zu kommt. Läuft er locker und fluffig auf mich zu mit der Absicht, an mir vorbeizulaufen, ohne mich eines Blickes zu würdigen, würd ich auch einfach weitergehen. Bleibt der Hund aber stehen, fixiert mich und knurrt, empfehle ich erstere Variante. Deeskalierend kann es zudem auch wirken, wenn man übertrieben gähnt. Gähnen ist ein Beschwichtigungssignal unter Hunden. Hund will damit deutlich machen, daß von ihm keine Gefahr ausgeht. Ich tu Dir nix, wenn Du mir nix tust.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

  • Zitat


    Ein Freund gab mir den Tip, allen Mut zusammenzunehmen und nicht stehenzubleiben, sondern den Hund komplett zu ignorieren. Also auch wenn er mich breitbeinig anstarrt einfach weiter auf Ihn zulaufen, als ob nichts wäre. Ist das richtig? Oder ist stehenbleiben, Arme am Körper und wegschauen und abwarten bis der Halter geht die bessere Variante?

    Darüber hinaus entstand noch die Erklärung, beim letzten Zusammentreffen hätte mich der Hund ja nicht "besiegt", insofern würde er mich von der Hierarchie her anerkennen und mich nicht als untergeordnet ansehen. Wichtig wäre es daher, das dem Hund auch so zu verstehen zu geben...Was ist an solchen Aussagen dran? Ist das für mich als Aussenstehender nicht egal? Ich gehöre ja nicht zu seinem "Rudel" oder?

    Danke.....

    Huch, Du bist ja noch da, schön!

    Zu 1. Ich selbst habe die andere Seite der Leine, also einen Hund, der wegen schlechter Erfahrungen mit Menschen Angst vor Menschen hat. Aus der Erfahrung mit ihm (und auf was er wiederum reagiert) würde ich die frage so beantworten

    - nicht direkt auf den Hund zusteuern, aber auch nicht weglaufen. Wenn möglich, den Blickkontakt meiden (also nicht starren) und einen Bogen laufen. Das machen "normale" Hunde untereinander auch, wenn sie sich aus dem Weg gehen.
    Also nochmals: nicht frontal zulaufen.
    Bewegt sich der Hund auf Dich schneller und in "unguter" Absicht zu: stehenbleiben, keine hektischen Bewegungen, Arme am Körper halten, wegdrehen.

    Zu 2. Vergiss die Rangordnung. Als außenstehender Mensch hast Du damit nichts zu tun.

    Sollte Dich das Thema Hund noch weiter fesseln, ein kleiner Buchtipp:

    "Der tut nix" - Gefahren vermeiden im Umgang mit Hunden

    Ist zwar hauptsächlich für uns Hundehalter, bietet aber Tipps für die richtigen Reaktionen in verschiedensten Situationen für alle. Kostet auch nicht die Welt.

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