Juckreiz ohne offensichtlichen Auslöser
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Hallo,
unsere Hündin (2,5 Jahre, Mix) hat seit einiger Zeit vermehrten Juckreiz. Zu merken an vermehrtem Kratzen, besonders an den Flanken und am Bauch. Das Fell war ziemlich stumpf und schuppig.Wir sind zum TA, der behandelte gegen Ungeziefer (Flöhe, Würmer) und gab ein Cortison-Präparat. Danach gabs von uns noch Waschungen mit Imaverol - falls Pilz. Jetzt haben wir auch noch Nachtkerzenöl gefüttert und eine Kräutermischung zum Entgiften.
Das Fell wurde sofort sehr viel besser, ist jetzt schuppenfrei, glänzend und wunderbar. Ungeziefer darf eigentlich keins mehr vorhanden sein - nach den Behandlungen.
Das Kratzen jedoch (wurde nach den TA-Behandlungen kurzzeitig besser) ist so schlimm wie zuvor. Wir haben jetzt noch vermutet dass der Juckreiz vom Geschirr (K9) kommen könnte - also nur noch Halsband, aber keine deutliche Besserung.
Das Futter bekommt sie seit einem Jahr und sie hats immer gut vertragen. Ansonsten bekommt sie höchstens ein Schweineohr (aber auch schon seit Jahren).
Was könnte denn da noch dahinter stecken? Doch eine Futterallergie? Wir füttern eh schon sehr hochwertiges Futter (von vitello.at), aber wer weiß.
Liebe Grüße
Melanie - Vor einem Moment
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Hi,
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Zitat
Wir sind zum TA, der behandelte gegen Ungeziefer (Flöhe, Würmer) und gab ein Cortison-Präparat. Danach gabs von uns noch Waschungen mit Imaverol - falls Pilz. Jetzt haben wir auch noch Nachtkerzenöl gefüttert und eine Kräutermischung zum Entgiften.Hallo,
wurde denn auch Ungeziefer entdeckt oder wurde die Behandlung einfach auf Verdacht getätigt? Und wurde denn ein Pilz nachgewiesen oder warum habt ihr mit Imaverol den Hund gewaschen?
Cortison: unterdrückt kurzfristig den Juckreiz behebt aber die Ursache nicht, wenn diese denn bekannt sein sollte. Im schlimmsten Fall verschlimmert sich ein Juckreiz nach der Gabe von Cortison sogar noch.Was wurde bei dem Hund denn genau zur Ursachenforschung untersucht?
Viele Grüße aus HH
Silke -
Hi!
Ich kann euch auch nur empfehlen, der Ursache auf den Grund zu gehen und nicht auf Verdacht zu behandeln (oder wurden Parasiten oder ein Pilz nachgewiesen?).
Hund können verschiedenste Allergien haben, meine Hündin ist beispielsweise auf verschiedene essbare Dinge, aber auch verschiedenen Milben und Gräser allergisch. Deswegen ist die Allergie im Moment jahreszeitlich bedingt auch schlimmer. Gegen den ganz akuten Juckreiz habe ich ein Cortisonspray von der TÄ bekommen, dann ist weniger heftig als gleich zu spritzen.
Durchs Futter kann man aber viel verbessern, z.b. Getreide vermeiden hilft oft schon ein wenig.
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Also das Fell wurde damals durchsucht, es konnte aber nix gefunden werden.
Imaverol haben wir auf Anweisung des TA angewendet - sozusagen "zur Sicherheit".
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Hallo noch mal,
Hautpilze lassen sich ohne Probleme nachweisen. Da reicht es meist aus, wenn von den "verdächtigen" Stellen mittels Q-Tipp ein Abstich genommen wird.
Parasiten sitzen ja nicht immer erkennbar auf dem Fell. Flöhe und z.B. die Herbstgrasmilbe lassen sich wohl recht einfach erkennen. Andere Parasiten können nur durchs Blutbild oder ein Hautgeschnapsel nachgewiesen werden.
Und die Gabe von Cortison zeugt eigentlich nur davon, dass sich der Tierarzt keine große Mühe gegeben hat. Cortison zu spritzen ist schön billig und hilft kurzfristig. Aber wie geschrieben, behebt es die Ursache nicht und kann im Falle eines Milbenbefalls absolut kontraproduktiv sein.Schnapp Dir Deinen Hund und such Dir einen anderen Tierarzt, der nicht nur auf Verdacht behandelt, sondern daran interessiert ist, die Ursache herauszufinden und dann eine geeignete Therapie ausarbeitet. Juckreiz ist nicht nur unangenehm, sondern streßt den Hund sehr. Und Streß ist schlecht für das Immunsystem, weshalb der Hund ggf. mit noch mehr Juckreiz reagieren kann.
Dein Hund kann zum Beispiel unter Parasiten leiden oder einen Pilzbefall haben, ein Leberproblem oder eine Allergie haben. Oder sonstwas.Viele Grüße aus HH
Silke -
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Es wurde alles schon dazu gesagt, was zu machen ist.
Also stelle ich noch die Frage nach dem Futter.

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Futter ist das Predator http://www.vitello.at/index.php/cat/c333_Predator.html also getreidefrei.
Wir werden diese Woche noch mit ihr in die Tierklinik fahren und das ganze dort abklären lassen.
Irritierend für uns ist einfach, dass es auch auf der Haut keine "verdächtigen" Stellen gibt wo man IRGENDWAS sehen würde *seufz*Sie kratzt sich auch nicht ständig, gott sei dank. Würde sagen so 10x am Tag oder so....
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Gut, das Futter ist in Ordnung, aber trotzdem würde ich versuchsweise ein anderes nehmen.
Eins das auch getreidearm ist, aber wenige Rohprotein und Fett hat.
Um zu schauen ob es daran liegen könnte. -
Zitat
Futter ist das Predator http://www.vitello.at/index.php/cat/c333_Predator.html also getreidefrei.
Wir werden diese Woche noch mit ihr in die Tierklinik fahren und das ganze dort abklären lassen.
Irritierend für uns ist einfach, dass es auch auf der Haut keine "verdächtigen" Stellen gibt wo man IRGENDWAS sehen würde *seufz*Sie kratzt sich auch nicht ständig, gott sei dank. Würde sagen so 10x am Tag oder so....
Hi,
das Futter ist getreidefrei, beinhaltet aber Reis. Es kann natürlich sein, dass Euer Hund auf Reis reagiert. Muss aber nicht.
Ich an Eurer Stelle würde jetzt erstmal abchecken lassen, ob gesundheitlich alles bei ihr okay ist. Und dann ggf. über einen Futterwechsel nachdenken.
Die Hautveränderungen können minimal sein, so dass man das nicht sofort erkennt. Wenn der Juckreiz sich in der Hauptsache auf die Flanken und den Bauch konzentriert, könnte es sich um eine Kontaktallergie handeln...könnte. Eine genaue Abklärung kann natürlich nur der Tierarzt machen.
Vielleicht hat Dein Hund auch einfach gar nichts und 10x mal Tag kratzen ist für ihn normal.....Viel Erfolg!
Grüße aus HH
Silke -
Hallo,
hast du eine Hautspezialistin für Tiere in der Nähe?
Unser Remo kommt aus Griechenland. 2 Jahre lang war er total unempfindlich, hat alles gegessen und auch vertragen. Dann fing er letztes Jahr im August plötzlich an, sich zu kratzen bzw. zu knabbern. Er hat sich richtig die Haut aufgeknabbert bis er an diversen Stellen kaum noch Fell hatte und überall blutige Krusten. Das kam wirklich von heute auf morgen!
Unsere Tierärztin hat Remo dann ca. 3 Monate auf Parasiten/Milben behandelt. Da oberflächlich nichts zu sehen war, wurde auf Sarkoptis Milben getippt. Zwischendurch gabs auch Kortison, damit sich die Haut etwas erholen konnte. Das war leider auch das einzige, was "geholfen" hat.
Schließlich wurde ihm Blut abgenommen zwecks Allergietest. Das Ergebnis war : Hausstaub- und Futtermilben-Allergie. Heute weiß ich jedoch, dass dies das häufigste Ergebniss bei diesen Tests ist und nicht unbedingt sicher. Also haben wir diverse male das Futter umgestellt, wobei auch das nichts gebracht hat....Nachdem unsere Tierärztin nicht mehr weiter wusste, sind wir nun seit Ende Juni bei einer Hautspezialistin in Behandlung. Diese hat aufgrund der Symptome sofort auf eine Flohbissallergie getippt. Remo kratzt sich nämlich nur im hinteren Bereich! Er bekommt nun 14tägig Stronghold in den Nacken. Bisher (nach ca. 8 Wochen) kann ich aber noch nicht viel sagen, zumal er auch noch Antibiotika bekommen hat. Zusätzlich machen wir seit gut 2 Wochen noch eine Ausschlussdiät mit Pferdefleisch und Kartoffeln, weil die Futtermittelallergie nicht 100%ig ausgeschlossen werden kann.
Du siehst, so eine Hautgeschichte ist sehr kompliziert und langwierig. Ich ärgere mich, dass ich nicht schon früher zu der Hautspezialistin gegangen bin und wir erst ca. ein Jahr erfolglos "rum gedocktert" haben....
LG hussie
- Vor einem Moment
- Neu
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