Hunde aus dem Süden - wer hat einen?

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  • Zitat

    Stimmt, alles, was knallt, blitzt und donnert, ist gaaaanz schlimm. Gewitter geht gar nicht, da stirbt der arme Hund. :( Wobei auch das langsam besser wird. Einzelne Knallgeräusche überlebt er mittlerweile, bei Gewitter gibts ne Valium für den Hund.

    Donner das ist einer der Punkte, an denen wir arbeiten müssen. Jeder Donner wird kommentiert und dann wird versucht die Ursache zu ergründen. Ich denke nicht das Lobo Angst hat, er fühlt sich eher not amused. :hust:

    Aber aus welchen Gründen auch immer gebellt wird, es ist eine Belästigung für die Nachbarn, ergo müssen wir es ihm abgewöhnen.

  • sam ist aus einer tötungsstation aus spanien.

    seit zwei jahren ist er nun bei uns - und seit zwei jahren ist er völlig unkompliziert (davon abgesehen, dass er eben rassetypisch ein hüti ist ;) ).

    was noch wichtiger ist: er ist völlig gesund, keine südhundkrankheiten und auch sonst nichts.

  • Unser Grosser ist aus einer spanischen Tötungsstation und wir hatten von Anfang an keine Probleme mit ihm die nicht mit konsequenter, liebevoller Behandlung und Erziehung innerhalb kürzester Zeit behoben werden konnte. Wir sind sehr glücklich über seine sehr gute Sozialisierung und Verträglichkeit mit anderen Hunden, seine Anhänglichkeit, Sanftmut und Freundlichkeit.

    Er brauchte gerade zu Anfang eine sehr konsequente und klare Linie an der er sich orientieren konnte um Vertrauen zu fassen. Verhätscheln oder aus Mitleid das ein oder andere durchgehen zu lassen, weil er so harte Zeiten hinter sich hat, wäre genau das falsche gewesen. Bei einem Kaliber wie er es ist können falsche "Kompromisse" in der Anfangszeit negative bis gefährliche Auswirkungen haben.

    Nach dem Einschläfern unserer alten Schäferhündin, ist er das Beste was uns passieren konnte.

  • Siva kommt aus der Türkei, ich habe sie vor 3 Monaten bekommen.

    Sie hatte vor vielem Angst : Treppen, Autos, Menschenansammlungen, laute Musik, fremde Gebäude u.v.m. Anfangs musste ich sie überall rumtragen, bei 20 kg Gewicht !

    Inzwischen ist sie sehr selbstbewusst geworden, mit allen Hunden und Menschen verträglich und die Angst hat sie auch abgelegt.

    Sie kam bis auf ein paar Würmer und Übergewicht gesund zu mir, inzwischen ist beides OK.

    Sie ist der liebste Hund den man sich vorstellen kann. Mit "Bleib" bleibt sie an jeder Stelle alleine liegen und wartet darauf bis ich zurückkomme.

    Naja, wenn sich ein anderer Hund zum Spielen nähert halte ich meine Hand nicht dafür ins Feuer dass sie liegenbleibt ;-)

    Grüße Bernd

  • Hallo und vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

    Ich habe wirklich einen guten Griff mit Marvin gemacht.

    Wir hatten ja einen Golden Retriever, der leider vor Ostern mit 12 1/4 Jahren wegen Krebs und grossen Schmerzen eingeschläfert werden musste. Wir vermissen ihn immer noch sehr.

    Wir haben lange hin- und her überlegt, ob wir uns in unserem Alter (Rentner) überhaupt und wenn, noch mal einen so großen Hund zulegen sollten oder ob wir lieber doch einen kleineren nehmen sollten.

    Ich hätte lieber wieder einen Golden gehabt, aber was ist, wenn man mal nicht mehr so gut zu Fuss ist? Ich habe das Internet über Wochen durchforstet und hatte auch schon mehrere Hunde im Visier, aber irgendwie war ich oder mein Mann damit nicht glücklich. Also kam eher was Kleines in Frage.

    Dann kam ich auf die Seite, wo Marvin gezeigt wurde und war hin und weg. Da wir sehr weit weg von der Pflegestelle wohnen, wo Marvin seit dem 5.8.09 war, haben wir auf einen Besuch verzichtet und wollten ihn dann lieber gleich holen, weil die Infos von dem Pflegefrauchen sehr positiv waren. Sie hat ihn auch mit Katzen zusammengebracht, um das zu testen und konnte ihn nur empfehlen.

    Er wurde uns von der Pflegestelle etwas entgegengebracht, denn wir hatten dann immer noch hin und zurück 460 km zu fahren. Er verhielt sich während der Fahrt ganz toll und hat bei der Ankunft gleich den Garten inspiziert. Mit unseren Katzen (2 Kartäuser) klappte es auch. Unser Kater liebt den Hund schon sehr, Emmily ist noch abwartend.

    In der ersten Nacht hatten wir Pipi auf dem Teppich und auch tags darauf gab es nochmal ein Malheur, weil ich ihn länger nicht rausgelassen hatte.
    Seitdem klappt es wunderbar. Morgens wird klein und groß gemacht und untertags geht er mehrmals in den Garten und macht Pipi.

    Wir hatten nachts vor ein paar Tagen mehrere Gewitter, aber er war total ruhig und hat sich nicht gemeldet.
    Leider geht er bisher nur ganz kurz spazieren und ist sehr unruhig und ängstlich. Er zieht aber nicht an der Leine. Wenn es unbekannte Geräusche gibt, will er nicht mehr weiter, aber das bessert sich bestimmt, wenn er länger bei uns ist. Er ist ja erst 3 Wochen in D. und noch keine Woche bei uns.

    Erziehungsmässig muss er noch viel lernen, aber er ist ja erst ca. 1 Jahr und lernt schnell. "Aus, Sitz und Platz" macht er schon und bei einem "Nein" weiss er, dass er z.B. die Katzenschüssel nicht leeren darf.

    Wir haben wirklich ein kleines Goldstück, was auch von den Farben her noch aussieht wie ein Goldie, bekommen und sind total happy!

    LG, Hilde

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