Brauche dringend Hilfe!!!

  • ANZEIGE:
    Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
  • Hallo, mein Freund hat zwei Dobidamen....
    Die Große ist 2 und die Kleine 8 Monate!!!

    Mein Freund kümmert sich sehr wenig um die Erziehung der Hunde, hat keine Geduld und meiner Meinung nach auch keine Lust sich länger mit den beiden zu beschäftigen...

    Ich wollte eigentlich keine Hunde, da es aber seine sind dachte ich, dass ich mit der Erziehung nicht viel zu tun habe... falsch gedacht...

    Seine Große hat er sehr aggressiv erzogen, sie hat oft mal eine Gelangt gekriegt wenn sie nicht das tat was er wollte....Sie hat meiner meinung nach kein großes Selbstbewusstsein mehr!

    Mit der Kleinen fängt er jetzt genauso an, was ich versuche zu unterbinden, es aber leider nicht immer Schaffe....

    Das ganze zerrt sehr an meinen Nerven....

    ich habe der Kleinen jetzt schon beigebracht dass sie Sitz und Platz auf "fingerkommando" macht, das klappt schon sehr gut....

    Die Probleme die ich nicht bewälltigt kriege sind z.B. Extremes Betteln am Tisch, fippen wenn sie nicht das bekommt was sie will...
    Ich habe keine ahnung wie ich das anstellen soll... Ich habe schon öfters versucht sie immer wieder in ihr Körbchen zu bringen und ihr zu sagen dass sie dort bleiben soll.... aber bis jetzt vergebens...

    Ich hab das gefühl, dass die Kleine sehr wissbegierig ist, jedoch einfah zu aufgedreht ist...

    Die Große ist sehr nervös, wenn man sie nur ansieht rennt sie aufgeregt in der wohnung rum....

    Vllt kann mir jemand von euch helfen... ich weiß wirklich nicht wie ich das schaffen soll....

    Hilft da nur noch die Hundeschule oder ein Hundetrainer??

  • Wie steht denn dein Freund zu deinen Bemühungen? Es bringt ja nichts, wenn du die einzige bist die sich bemüht. Im Zweifelsfall (man muss ja alles bedenken) ist irgendwann bei euch wieder Schluss und dann sind die Hunde eh wieder - sorry - am Arsch.

    Dein Freund müßte seine Einstellung zu den Hunden grundlegend ändern, sonst bringen deine Bemühungen langfristig auch nichts.

    Wie werden die beiden denn ausgelastet? Dobermänner haben ja viel Energie und die muss ja irgendwo raus? Wie sieht es aus mit Sozialkontakten zu anderen Hunden ... Beschäftigung.

    Hundeschule ist natürlich immer ein guter Weg, wenn man wenig oder keine Hundeerfahrung hat und Hunde hat die keine Erziehung oder die falsche genossen haben, wobei es auch nicht leicht ist eine gute HuSchu zu finden. Grade bei Dobis gibt es viele die denken, die brauchen eine harte Hand.

  • Hallo,

    Hundeschule wäre sicherlich angebracht.

    Das Problem des Bettelns am Tisch bekommst Du in den Griff, indem du es ignorierst und dem Hund nichts, aber auch gar nichts vom Tisch gibst.
    Hunde lernen durch Erfolg und Misserfolg.
    D.h. sie bekommt etwas vom Tisch, also hat sich das Betteln gelohnt.
    Bekommt sie nichts, wird sie schnell einsehen, dass es sich nichtlohnt, am Tisch zu betteln.

    Auf den Platz schicken kannst du sie auch, allerdings muss sie wissen, was du von ihr willst, heißt, du musst es trainieren, ohne Ablenkung

  • Ihn interessiert dass was ich mache nicht wirklich....

    Ich hab bei ihm das gefühl, dass alles was neu ist, interessant für ihn ist und wenn man es dann lange genug hatte, wird es langweilig...

    Dazu muss ich sagen dass die kleine die tochter der Großen ist, d.h. wir haben die maus von geburt an....

    Ich rede fast täglich auf ihn ein, dass er sich mehr um die beiden kümmern muss und auch mehr für die Köpfe der hunde tun muss....

    Wir sind eine zeitlang fast täglich in einen hundewald bei uns gefahren, dort konnten die beiden schwimmen, mit anderen hunden spielen und toben...
    man hat gemerkt wie sehr sie das genießen....

    Da ich momentan schwanger bin und dadurch eingeschränkt bin geht er alleine mit beiden raus, in unserer umgebung sind viele hunde mit denen die beiden auf einer großen wiese spielen können...

    Grade vorhin habe ich ihm gesagt dass er sich intensiver mit beiden beshäftigen muss, die erziehen sich ja nicht von alleine und manchmal reicht es nun mal nicht nur einmal was zu sagen....
    Dazu sagt er dann nur, dass er sich ja nicht den ganzen tag mit den hunden beschäftigen kann....Das würde kein Hundebesitzer tun...

  • Wenn ihr jetzt bald ein Baby bekommt, wird die Situation sehr schwierig werden. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das machbar ist - euer erstes Kind, keinerlei Erfahrung, alles neu. Und dann 2 Hunde, die viel Aufmerksamkeit und Training brauchen. Und einen Freund, der sich um seine Hunde nicht oder zu wenig kümmert. Der den 1. Hund mit 'Aggression ' :headbash: erzogen hat. Da drängt sich die Überlegung auf, zumindest für einen oder besser für beide Hunde ein neues zu Hause zu suchen.

  • bis das kind kommt haben wir noch ein halbes jahr zeit, sollte eigentlich zu schaffen sein wenn man sich intensiv um die hunde kümmert....

    ab sonntag gehen wir zur hundeschule, dort werde ich offen mit den trainern sprechen und die werden mir dann hoffentlich sagen können ob das zu schaffen ist...

    Ich habe schon oft zu meinem Freund gesagt, wenn er die Hunde nicht vernünftig erzieht oder sich mehr um sie kümmert müssen sie weg.... das will er aber nicht....

    ich habe ihm jetzt damit gedroht dass ich mich mit dem Amtstierarzt in verbindung setzen werde, wenn er sich nicht besser um die beiden kümmert... vllt wirkt das ja ... :sad2:

  • Tut mir leid das ich das sagen muß, aber für die Hunde wäre es wohl das Beste, wenn ihr denen einen guten Platz suchen würdet, zumal dein Freund ja wohl auch nicht gerade sanft mit ihnen umgeht.

  • Ohje, erstmal drück ich dir die Daumen, dass das alles funktioniert. Dass nicht deine eigene Feststellung (was neu ist, ist interessant für ihn, was er schon länger hatte nicht mehr) irgendwann auch auf dich zutrifft... :| sorry, aber dein Freund kommt in deinen Beschreibungen nicht ganz so gut weg.

    Ich würd auch an deiner Stelle alles dransetzen, einen guten Hundetrainer zu finden, und ich vermute dass bei euch auch Einzeltraining sinnvoll ist. Das kostet zwar einiges mehr, aber du musst einfach auch bedenken wie die Situation ist, wenn dein Baby da ist. Wenn ihr die beiden behalten wollt müsst ihr den beiden in dem kommenden halben Jahr unmissverständlich klar machen, wo ihr Platz im Rudel ist. Vermittelt ihnen viel Ruhe und keine Aggression, die Hunde müssen die Sicherheit haben, zu wissen wo sie stehen. Damit sie später dann auch problemlos verstehen und akzeptieren dass sie in der Rangordnung HINTER eurem Kind kommen.

    Wenn eure Hunde unsicher und nervös sind, würde ich das Risiko nicht eingehen und ein gutes zuhause für sie finden, bevor dein Kind da ist.

    Mach deinem Freund mal bitte klar, dass es um mehr geht, als nur 'ich möchte die Hunde auf jeden Fall behalten'. Es geht genauso auch um das Wohlergehen eurer Hunde, und das ist nur gewährleistet, wenn ihr Umfeld entsprechend ist. Und dann, in 6 Monaten, kommt der wesentlich entscheidendere Teil: die Sicherheit eures Kindes. Es ist absolut verantwortungslos in eurer Situation, die Hunde auf jeden Fall behalten zu wollen aber nichts dafür tun zu wollen!!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!