tips bei augenentzündung!Bitte...

  • hallo ihr lieben und zwar brauche ich mal einen hilfreichen guten tip bei einer augenentzündung,wir waren vor ca 4 wochen bei der ärztin da war es sehr akut und jetzt hat unser junghund keko 21 wochen tropfen bekommen die auch helfen,doch sobald ich diese absetzte gehts von vorne los mit eitrigem ausfluß.
    er hat diese entzündung wo es ausgeschabt werden müßte(im lidrand ist es wie sand und das reizt das auge)aber ich bin da echt nicht wirklich bereit zu so mit vollnarkose und ist wohl ne ziemlich blutige aber eigentlich ungefährliche sache trotzdem hoffe ich das es auch anders geht allerdings kann ich ihm ja jetzt nicht ewig die augentropfen geben.
    was habt ihr für erfahrungen?viellciht mit homöopathie oder bachblüten oder ähnliches...
    ich wäre froh über jede hilfreiche antwort(bin ja schließlich ein hundebesitzer neuling und gerne bereit zum lernen,hi hi)
    danke schonmal.
    eure tanja mit keko :sport:

  • Hallo :hallo:
    Ich würde es mal jeden mit etwas Kamilentee sehr verdünnt auswischen
    habe es bei unserem auch gemacht ,allerdings hatte er es nicht so schlimm.Habe es 3mal täglich gemacht.Schaden kann es ja nicht.
    LG Sancine :wink:

  • Hallo Tanja,

    wenn Du Deinen Hund homöopathisch behandeln willst, musst Du zu einem Heilpraktiker gehen. Das Mittel muss genau auf Deinen Hund angepasst werden - da nützt es gar nichts, ein Mittel zu empfehlen, was bei anderem Hund gewirkt hat - das kann ganz im Gegenteil - bei Deinem Hund die Symptome noch verschlimmern.

    Ausgeschabt werden Follikel auf der Nickhaut heute eigentlich nicht mehr. Die Erfolge sind nämlich auch eher gering. Es handelt sich um eine Entzündung, die durch Viren bedingt ist - da nützt Kamillentee eher weniger.

    Es bleibt Dir also nichts anderes übrig als noch ein Gang zu einem (anderen?) Tierarzt.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Hallo,

    bei unserem Hund sind die Follikel ausgeschabt worden, da die Entzündung wohl schon sehr lange bestand. Wir haben den Hund schon so übernommen. Wir versuchten auch erst die Sache mit Hilfe von verschiedenen AT , mit Antibiotika und Cortsion in den Griff zu bekommen-nix.

    Er wurde operiert und die Augen sehen gut aus.

    Man musste noch 2 Wochen nach Op tropfen und jetzt sind wir zu Augentrost -Euphrasia-Augentropfen- übergegangen.

    Gruß

    Nele

  • Zitat

    Wir versuchten auch erst die Sache mit Hilfe von verschiedenen AT , mit Antibiotika und Cortsion in den Griff zu bekommen-nix.

    Antibiotika bei Viren? Sorry... muss ich mal sagen: Seltsamer Tierarzt *hüstel*...

  • Bitte keinen Kamillentee am Auge. Weder bei Menschen noch bei Tieren. Kamille kann am Auge hochgradig reizend wirken, soll sogar bis hin zur Hornhautablösung gehen. Wenn am Auge was ausgewaschen werden muss, dann bitte entweder nur mit klarem Wasser oder mit Augentrost. Gute Besserung.
    LG
    Maggie

  • Frag doch bei Deinem TA mal nach der Salbe xxx - Medikamentenangabe gelöscht das hilft super bei entzündung im und am Auge. Mein Scotti hat auch ständig entzündete Augen gehabt und das hat geholfen.
    LG Wendy

  • Zitat

    Antibiotika bei Viren? Sorry... muss ich mal sagen: Seltsamer Tierarzt *

    hüstel*...[/quote

    Bist Du Tierärztin?

    Die Behandlung war letztendlich erfolgreich.

    Da fällt mir noch was ein. Hast Du schon mal gehört, dass ein eViruserkrankung in eine bakterielle Infektion übergehen kann?

    LG

    Nele :)

  • Da muß ich Nele zustimmen,es gibt einen Grund,warum man auch bei viralen Infektionen Antibiotika geben kann.

    Das Antibiotikum bekämpft zwar nicht die Viren,kann aber das Auftreten einer bakteriellen Sekundärinfektion verhindern.

    Die Viren schädigen durch die Art und Weise wie sie sich vermehren häufig das Gewebe und die natürlichen Abwehrmechanismen des betroffenen Gewebes.
    Bei der follikulären Bindehautentzündung z.B. kommt auch noch eine andauernde mechanische Reizung durch die geschwollen Lymphfollikel zustande,was den Abwehrmechanismen des Auges auch nicht gerade zuträglich ist.
    So haben die Bakterien dann leichtes Spiel und man hat schnell eine Infektion,die evtl. noch schlimmer ist,als die ursprüngliche Virusinfektion.

    Ich habe z.B. meinen Hund auch Antibiotika gegeben,als er Zwingerhusten hatte.Gegen den Zwingerhusten wirken die Antibiotika nicht,aber die Viren schädigen u.a. das sogenannte Flimmerepithel,eine wichtige Schutzvorrichtung des Atmungstrakts.Mir war es lieber,der Hund schluckt eine Woche Antibiotika,als hinterher noch zusätzlich eine bakteriell bedingte Lungenentzündung durchstehen zu müssen.

    Liebe Grüße,
    Christiane

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