Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hund zerstört Autos
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Aus Hundesicht ergibt sich eigentlich ein klares Bild.
Ein Hund ist ein Rudeltier, das Gesellschft braucht, die er vermisst. Er verknüpft das Auto fahren mit Zusammensein mit Frauchen! Wenn ich dich richtig verstanden habe, hat Dali ja IM Auto nichts kaputt gemacht, sondern nur aussen. Das deutet darauf hin, dass er mit allen Mitteln versucht hat ins Auto zu kommen, um aus seiner Sicht eine Situation zu schaffen, die Gemeinsamkeit verspricht. Ein noch so großes Grundstück stellt einen Hund nicht zufrieden, wenn er nicht zusätzlich Gesellschaft und Beschäftigung hat. Dass er die Nachbarin gezwickt hat, könnte ich mir dadurch erklären, dass Dali zusätzlich versucht, in dem Rudel, das er als das Seine betrachtet (Nachbarshunde, Dali und deren Besitzer) und versucht die Alpha Stellung zu erlangen, also das fremde Frauchen als ihm untergeordnet ansieht. Und wenn diese etwas tut, was Dali nicht passt, muss sie aus seiner Sicht "zurechtgewiesen" werden.
Ich denke, dass wenn du dir mehr Zeit für Dali nimmst, sich alle Probleme in Luft auflösen werden und der Hund dann auch nicht mehr nur das Autofahren als Zeichen für Gesellschaft empfindet. Das Angekettet sein und das Aussperren aus dem Haus halte ich, trotz des verständlichen Ärgers für kontraproduktiv, denn jetzt fühlt sich dein Hund erst recht aus seinem bisherigen Rudel ausgegrenzt.Ja, das habe ich mir auch schon so überlegt, dass mit dem Rudel. Für ihn sind wir wahrscheinlich alle zusammen sein grosses Rudel - Nachbarn und Nachbarhunde mit eingeschlossen. Kann schon sein, dass er sie auf diese weise zurechtweisen wollte, da sie wohl aus seiner Sicht unter ihm steht - dumm nur, dass die ihn momentan dort nicht mehr sehen wollen....Daher auch die Kette, wenn wir nicht da sind (kommt halt gerade alles zusammen- das mit den Autos und das sich daneben benehmen beim Nachbarn...).
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25. August 2009 um 16:38
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Hund zerstört Autos - Vor einem Moment
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Das waren auch ungefähr meine Gedanken dazu, aber die TE schrieb ja, dass der Hund den ganzen Tag über den Lebensgefärten und den Mitarbeiter hat, die auch mit ihm spielen usw..
Aber, es kann trotzdem sein, dass er eben mehr geistige Auslastung braucht, wie Fährte laufen oder etwas anderes, was ihm Spass macht und ihn geistig auslastet und er trotzdem sein Frauchen am meisten vermisst.
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Zitat
stellt ihm doch ein altes auto mit offenen türen auf den hof und spannt um die anderen autos für ne weile einen weidezaun, auf den ihr strom legt.
in das auto für ihn packt ihr sein spielzeug und ein paar alte sachen, die nach euch riechen. wenn er so autogeil ist macht er das vielleicht zu seiner "hütte".
krasses viech, ganz ehrlich...

Ganz ehrlich - wenn ich das nicht alles nicht schon versucht hätte, wäre ich nicht halb so verzweifelt.. Mein Freund hat ihm ein altes Auto hingestellt, dass zu seinem eigenen Auto werden sollte, tja, das Auto hat ihn nicht die Bohne interessiert, egal wie schmackhaft wair es ihm auch gemacht haben...Er ist offensichtlich nur an den Autos interessiert, die wir auch fahren...Einen elektrischen Zaun haben wir von unserem NAchbarn bekommen, der die wegen der Pferde hat. Hat aber mal überhaupt nicht geholfen - Elektrizität kommt bei dem Fell vielleicht gar nicht bei ihm an, oder es interessiert ihn nicht...Wie gesagt: WIR SIND RATLOS!!!

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Also ganz ehrlich, die Geschichte könnt ihr verfilmen. Sowas hab ich noch nie gehört...
Aber was mir sofort in den Kopf gekommen ist als ich deine Beschreibungen gelesen habe: dein Hund verwildert doch!
Du sagst in den ersten 6 Monaten hast du mit persönlichem Trainer viel mit ihm geübt und jetzt machst du an den Wochenenden Übungen mit ihm. Aber ansonsten? Im Ernst, nach dem was du schreibst ist dein Hund fast immer und überall sich selbst überlassen. Damit meine ich nicht, dass er allein ist, das hat damit ja nicht unbedingt was zu tun. Aber er trifft ALLE Entscheidungen bei euch! Er sucht sich aus, wo er schläft, er kann hingehen wo er möchte, er macht was er will.
Gib deinem Dali geordnete Strukturen! Dazu gehört meiner Meinung nach, dass ein Familienhund eben NICHT zu den Nachbarn läuft wenn er möchte und nachts draußen rumstromert. Und dass ihr den Versuch mit dem Zaun eingestellt hat, weil er "es nicht mag, eingesperrt zu sein"... sorry, aber der Hund muss akzeptieren wo er hindarf und wo nicht, und wenn ihr wollt dass er in einem bestimmten Bereich bleibt, dann setzt das durch! Wer ist denn bei euch Rudelführer? Im Moment meiner Meinung nach auf jeden Fall der Hund!
Ich finde, das einzige was bei euch auf Dauer helfen würde ist, wenn ihr euch mehr mit dem Hund beschäftigt, ohne dass er sich dadurch immer mehr als Mittelpunkt fühlt. Macht viel Unterordnung und Grundgehorsam mit ihm, versucht das mit dem Zaun nochmal. Und wenn anfangs immer einer dahinterstehen muss um ihm zu sagen dass er den Zaun NICHT anzurühren oder zu überspringen oder weiß der Himmel was hat!Ich kann nicht verstehen, dass ihr ihm sowas alles durchgehen lasst. Das hilft dem Hund auch nicht weiter! Lasst ihn nicht mehr unbeaufsichtigt irgendwo rumlaufen! Wenn er alleine auf so einem großen Grundstück mehrere Stunden am Tag und in der Nacht rumstromert ist er gezwungen, fast alle Entscheidungen für sich allein zu treffen, und daran gewöhnt er sich. Also darf das - meiner Ansicht nach - nicht mehr vorkommen.
Das mit dem Geld ist sicherlich ein Problem (ich hau jetzt nicht nochmal in die Kerbe, dass es absolut unverständlich ist einen autozerstörerischen Hund überhaupt noch mit Autos allein zu lassen...), weil du es dir dann sicherlich grad auch nicht leisten kannst, Urlaub dafür zu nehmen. Aber dann halte ich es für besser, den Hund in der Wohnung einzusperren für eine Weile, und er darf nur unter Aufsicht, z.B. wenn dein Freund dabei ist, raus. Zeigt ihm die Grenzen und dass das euer Haus, Grundstück und Auto ist!
Das klingt jetzt vielleicht alles etwas hart. Glaube aber anders bekommt ihr das nicht hin! Ich drück euch auf jeden Fall die Daumen...
Lg, Corinna
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Vielen Dank, Corinna:
Das war mal wirklich die beste "Fernanalyse" bisher. Das mit dem Verwildern (im groben Sinn) leuchtet wirklich ein! Der kann ja in der Tat machen was er will und wann er will! Will er rein, darf er rein, will er draussen schlafen, darf er draussen schlafen, will er zu den Nachbarn, durfte er das auch...Ist glaube ich eine gute Erklärung...Der Hund ist zu seinem eigenen Herr geworden! Nun, mittlerweile darf er ja nicht mehr unbeaufsichtigt frei draussen sein! Entweder ist jemand da, dann darf er frei draussen sein (da meine eltern momentan da sind und den ganzen Tag drausse, ist er also ohne Kette frei momentan). Sobald wir aber alle weg sind, werde ich ihn von nun an ins Haus tun, oder an die Kette (drin is' tagsüber noch wärmer als draussen). So mach' ich das jezt einfach immer. Und nachts hat er einfach wie alle anderen rein zu kommen - BASTA! Keine Extrawürste mehr! Und wenn er mal alleine draussen ist und an der Kette (die wie gesagt sehr sehr lang ist), dann kann ich die Autos ausserhalb seiner Reichweite parken, so das er nix mehr zerstören kann! Momentan ist das wohl fúr alle die beste Lösung!!! Gestern haben wir ihn übrigens das erste mal nach zweieinhalb Wochen wieder im Auto mitgenommen. Hat sich gefreut wie immer... :blue_el:
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Also..... die Geschichte ist wirklich filmreif... und dort sind die AUtoscheiben ja dann aus Zuckerglas... ich schließe mich dem an was hier schon mal von jemandem anders geschrieben wurde... um durch eine Autoscheibe durchzuschlagen braucht es eine ganz schön große Wucht... und die geht nicht ohne Verletzungen ab.
Ich habe schon mal probiert eine Seitenscheibe eine R4s mit dem Fuß durchzutreten... und ich war im Tae Kwon Do... es blieb bei dem Versuch, anschließend konnte ich 6 Wochen nicht trainieren......aber es ist Sommer... klingt alles etwas, sagen wir mal haaresträubend.
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dina: ...und was soll der Hund jetzt aus den neuen Umständen lernen? Nichts!!!
Aus einem verwilderten freilaufenden Hund wird nun ein verwilderter, angeketteter Hund. Dadurch könnte er sehr wohl aggressiv werden. Dein Hund versteht doch nicht, was jetzt los ist!
Was dein Hund braucht, ist mehr Zuwendung, Anleitung und Aufmerksamkeit, damit er seinen Platz im Rudel wiederfindet!
Mir scheint, dass du nicht recht Lust hast, dich um die Resozialisierung deines Hundes zu kümmern, sorry, klingt hart, kommt aber hier so an!
Du gehst an keiner Stelle auf Tipps ein, die dir raten, dich mehr mit dem hund zu beschäftigen. Hier wäre der mMn einzig richtige Ansatz, um deinen Hund wieder unter Kontrolle zu bekommen. -
Zitat
dina: ...und was soll der Hund jetzt aus den neuen Umständen lernen? Nichts!!!
Aus einem verwilderten freilaufenden Hund wird nun ein verwilderter, angeketteter Hund. Dadurch könnte er sehr wohl aggressiv werden. Dein Hund versteht doch nicht, was jetzt los ist!
Was dein Hund braucht, ist mehr Zuwendung, Anleitung und Aufmerksamkeit, damit er seinen Platz im Rudel wiederfindet!
Mir scheint, dass du nicht recht Lust hast, dich um die Resozialisierung deines Hundes zu kümmern, sorry, klingt hart, kommt aber hier so an!
Du gehst an keiner Stelle auf Tipps ein, die dir raten, dich mehr mit dem hund zu beschäftigen. Hier wäre der mMn einzig richtige Ansatz, um deinen Hund wieder unter Kontrolle zu bekommen.Halo Aruna,
An der Tatsache, dass ich von montags bis freitags 10 Stunden ausser Haus bin, kann ich nunmal nichts ändern. Und was soll ich noch mehr mit dem Hund machen als ich tue??? Ich gehe morgens vor der Arbeit mit ihm Gassi. Abends gehen wir spazieren, wobei ich das immer auch mit Übungen verbinde (er sucht Dinge, die ich verstecke, wir üben Tricks, die er schon kann, und ich versuche immer was neues). An etwa drei Abenden in der Woche gehen wir vor dem Schlafengehen ausserdem noch mit ihm rennen. Ausserdem spielen wir auf dem Grundstück mit ihm und das jeden Tag und am Wochenende habe ich sowieso mehr Zeit für ihn und dann baue ich auch z.B. einen Parkur auf zum üben). Er wirklich nicht sehr viel angeleint momentan, ausser wenn wir alle weg sind, was kaum vorkommt momentan (da meine Eltern ja da sind). Aber frei lassen kann ich ihn wirklich nicht mehr, wegen der Nachbarn - zumindest momentan noch nicht. Habe auch schon darüber nachgedacht, ihn kastrieren
zu lassen, glaube aber, dass er dafür schon zu alt ist... -
@ JocksB
Ich muß dir da beipflichten, ich glaube nicht, dass ein Hund das alles zerstören kann, was da geschrieben wurde.
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Hallo,
Du hast mal geschrieben, dass Dali Deinem Lebensgefährten beim Reparieren der Autos "hilft".
Wie genau sieht denn Dalis Hilfe aus?Holt er gewisse Werkzeuge, oder Lappen, oder, oder?
Wann ja, könnte es dann sein, dass eines dieser Werkzeuge in dem verschlossenen Auto lag?
Ich spreche davon, weil ein Bekannter mit Autowerkstatt und Hund, auch mal so ein Problem hatte. Der Hund hat das komplette Kundenauto zerkratzt, weil er versucht hat "sein" Werkzeug zu holen!
Seit dem bleibt nichts mehr im Auto. Der Hund hat übrigens nicht länger als 30 Minuten gebraucht (Mittagspause) um das Auto zu zerlegen.
Liebe Grüße
Steffi
PS: ist nur so ne Idee
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