Hämatom - Blutohr - Erfahrungen
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Habe am Sonntag festegestellt das das Ohr von Bella stark geschwollen war, Montag Besuch beim TA - am Abend wurde sie dann gleich operiert. Am Dienstag löste sich leider der Verband ein wenig dh. er wurde locker so das wir wieder zum TA mussten, Kopfverband - leider diesmal ohne Narkose - war echt schlimm für den Hund - und für mich auch
. Sie ist ganz verzweifelt, es ist ja auch noch momentan so heiß. Gestern am Abend haben wir ihr dann noch einen "Trichter" verpasst, jetzt ist sie völlig am Sand. Ich hab ihn soweit gekürzt das er wenigstens nicht mehr am Boden streift.
Nun meine Frage, hab leider noch keine Zeit gehabt nach diesem Thema zu suchen, aber mein TA meinte es haben viele Hunde so etwas, wenn wer von Euch damit zu tun hatte, wie lange hat es gedauert bis der Verband wieder weg war und hattet ihr danach noch Probleme. Ich wäre echt froh über ein paar aufmunternde Worte. Mein Wuschel tut mir so leid
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Ich habe bisher ein Blutohr operativ versorgen lassen und würde das nie wieder tun. Die Heilung war langwierig, das Ziehen der im Knorpel festgewachsenen Fäden grauenvoll, Zeit und Leid haben wir nicht gespart. Die Narben sind verhältnismäßig schön geworden, aber trotzdem suboptimal.
Jetzt haben wir das Ganze immer konservativ gemacht, hat genauso lange gedauert, aber das Ergebnis ist besser.
LG
das Schnauzermädel -
Ich kenne das so, daß Knöpfe draufgenäht werden (natürlich unter Narkose), damit wird die Blutung gestoppt, nach 3 Wochen kommen sie wieder ab.
Ist auch gut geworden, habe es schon 2 x gesehen, der Hund brauch auch keinen Verband dabei.
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@ Schnauzermädel
Boah jetzt bin ich ganz fertig, hätte ich vielleicht vorher reinschreiben sollen und dann zum TA fahren. Wenn Du schreibst das das Fädenziehen so schlimm war graust mir jetzt schon, ich hab meinen Hund noch nie so erlebt wie beim neuen Verband anlegen. Aber der TA hat mich gleich so panisch gemacht wegen dem verkrüppelten Ohr

Das mit den Knöpfen erscheint ja nicht mal so unlogisch, muß ich mich ein wenig durchs I-net kämpfen vielleicht find ich da was.
Ich hoffe jetzt nur das es nicht wieder voll-läuft, ich kann das Schütteln vom Kopf nicht komplett verhindern. Gut das ich selber krank und zuhause bin, wenn ich mir vorstelle ich wäre arbeiten und der Hund den ganzen Tag allein mit dem Verband und dem Trichter hätte ich keine ruhige Minute.
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Naja, es ging. Beim TA ging es gar nicht, da hätten wir eine Sedierung gebraucht. Das wollten wir aber nun gar nicht, weil sie nach dieser Narkose schlechte Nierenwerte hatte :zensur: .
Also haben wir die Fäden daheim gezogen. Schön war es nicht, aber besser als beim TA, ich darf meinen Hunden GsD sehr weh tun.Wenn dein TA aber geschickter genäht hat als unser, wird das bei weitem nicht so schlimm
.Jetzt machen wir es anders, wenn wir mal wieder ein Matschohr haben und das klappt gut. Aber das erste Mal haben wir eben auch genau das gemacht, was der TA riet.
LG
das Schnauzermädel -
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Der Rüde meines Freundes hatte vor einem Jahr ein Blutohr. Bei ihm wurde aber nicht operiert. Ich weiß nicht genau, wie sie es bei ihm gemacht haben, aber er hatte nur einen ganz kleinen ohrförmigen Verband darunter. Richtig schön ist das Ohr nicht mehr geworden, ist immer noch ein bisschen dick, aber er ist 13 Jahre alt, da muss man nicht mehr hübsch sein.
Und stören tuts ihn nicht.
Wünsche deinem Wuschel gute Besserung! -
Zitat
Jetzt machen wir es anders, wenn wir mal wieder ein Matschohr haben und das klappt gut. Aber das erste Mal haben wir eben auch genau das gemacht, was der TA riet.LG
das SchnauzermädelIn der Hoffnung das unser Ohr schnell wieder gesund wird werde ich Dich sicher wenn mir, was ich nicht hoffe, so etwas noch einmal passiert nachdem fragen wie du dein "matschohr" behandelst ja. Bei mir ist ja das schlimme das ich selber immer so mitleide mit ihr.

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Wir lassen das Ohr mindestens 5 Tage zufrieden.
Allerdings verbinden wir es hoch über den Kopf, damit das geschädigte Gefäß zur Ruhe kommt, so kann Hund das Ohr nicht schlackern und der Blutdruck im Ohr wir gesenkt.
Direktes und oft auch wiederholtes Punktieren bringt nichts, weil das geplatze Gefäß noch offen ist und die Suppe sofort nachläuft. Wird komischerweise vor dem Rat zur OP gerne praktiziert.Nach etwa 5 Tagen beginnen wir das Ohr mit Tensolvet-Gel für Pferde zu behandeln. Heparinsalbe tut es auch, aber im Pferdegel ist ein Wirkstoff, der die Haut durchlässiger macht, daher ist es besser, wenn man es bekommen kann.
Diese Steigerung der Durchblutung hilft das angestockte Blut zu zersetzen und abzutransportieren.
Wenn wir welche bekommen, nutzen wir auch Blutegel.So sind die Ohren bisher auch immer geworden und sahen hinterher aus wie neu.
LG
das Schnauzermädel -
Unser Fritzchen hatte es damals auch mal. Altersbedingt kam keine OP in Frage. Ich weiß es nicht mehr genau... Mit Salben und Druckverband hat es so 10-12 Wochen gedauert.
Ja genau. 10 Wochen Kopfverband. Es war die Hölle. Zum Glück immerhin Herbst/Winter.
Fritzchen war ein Dackel, wir haben später einer Socke die Spitze abgeschnitten und die Sock über den Kopf gezogen, um das Ohr zu befestigen.
Als Ergebnis war das Ohr zwar noch dran, aber der äußere Rand von 1cm aus Mangel an Durchblutung durch den Druckverband abgestorben.
Zwei Links im Forum dazu:
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Ähm, also einen dauernden Druckverband am Ohr finde ich extrem gefährlich.
Vorsichtig hoch verbunden mit guter Unterpolsterung, damit die Blutzirkulatition nicht durch Knicke oder Falten eingeschränkt wird, ist das eine gute Lösung.LG
das Schnauzermädel - Vor einem Moment
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