Hämatom - Blutohr - Erfahrungen

  • Zitat

    Ähm, also einen dauernden Druckverband am Ohr finde ich extrem gefährlich.
    Vorsichtig hoch verbunden mit guter Unterpolsterung, damit die Blutzirkulatition nicht durch Knicke oder Falten eingeschränkt wird, ist das eine gute Lösung.

    LG
    das Schnauzermädel


    Ähm ja, so in etwas muss man sich das auch vorstellen. Das war auch kein richtiger Druckverband, den der TA da immer gemacht hat. Ist halt nur so schwer zu beschreiben und ich habe keine Bilder davon.

    Da kam oben und unten auf den Ohrlappen so ein Schaumstoff, der so beschichtet war, dass er sicht nicht großartig verbiegen konnte. Das wurde dann mit Verband umwickelt, dass es nicht verrutschte. Und dann wurde das Ohr eben nach oben fixiert.

    Richtig Druck war da aber nur die ersten Tage drauf.

    Fritzchen war zu dem Zeitpunkt immerhin schon gut 16 Jahre alt. Die Blutgefäße entsprechend porös. Da mussten wir einfach mehr mit Druck machen. Aber es waren natürlich nicht die vollen 10 Wochen Druckverband. Sie hat statt dessen irgendwann ein Blutgefässt abgeklemmt bekommen...

    *seufz* Das war eine harte Zeit. Alles in allem hatte ich aber auch den Eindruck, der TA probiert rum und wusste selbst nicht so genau, wie er eine konservative Methode anfangen sollte.

  • :schockiert: - ich bin schockiert, 10 - 12 Wochen das überleb ich nicht, hab seit 3 Tagen nicht geschlafen, ich weiß ja auch nicht wie ich sie vom dauernden Kopfschütteln abhalten soll, heute ist sie mit ihrem Trichter durch die Hecke gerannt :headbash: , sie versucht wirklich alles um das Zeug auf ihrem Kopf loszuwerden. Bin schon am überlegen ob ich ihr nicht irgendwas zum beruhigen geben soll. Muß mich da noch etwas schlau machen. Morgen müssen wir wieder zum TA, ich krieg sie allein gar nicht mehr zur Tür rein. Und am Kopf darf wer Fremder gar nicht mehr hingreifen. Hoffentlich hat das nicht später noch Auswirkungen. Und das schlimme ist, bei uns ist es jeden Tag so heiß und nächste Woche auch noch.
    Aber es stimmt schon, wenn man keine Sorgen hat soll man sich ein Haustier anschaffen. :D

  • Bei Fritzchen haben Bachblüten geholfen. Sie bekam jeden Tag eine Mischung und wenn es ganz schlimm war Rescue-Tropfen.

    Ich war da ja auch erst skeptisch, ob das wirken würde. Aber letztendlich hat es geholfen.

  • Jessy wurde damals operiert, es war ihr nicht wirklich eine freude 3 Wochen das Ohr hochgradigst zu schonen. Fädenziehen war auch unlustig war aber bisher das einzige Mal wo wirklich die fäden wieder gezogen werden mußten bei ihr, daher weiß ich nicht ob sie nur das eine mal oder auch bei anderen Körperteilen so herzzerreißend umsichjammern würde. und als draufgabe lief eine Seite des Ohrs (die andere seite war wohl besser verwachsen, durch die Naht usw) wieder voll. Danach wurde in der Hoffnung das sich der nun deutlich kleinere erguss mit einem 3 tägigen Verband und danach weitere wochen heparinsalbe behandelt. Im Prinzip sieht das Ohr eigentlich ganz gut aus, auch die Narbe, es wurde halt nur ein Schlappohr daraus ^^

  • Ja nachdem nun der Verband zum 3. Mal gewechselt wurde wollte der TA den Verband probieren zum weglassen, aber kaum war er unten schüttelte sie einmal den Kopf und schon lief das Blut wieder aus der Schnittstelle. Also wieder neuer Verband drauf. Ich hab ja schon viel mitgemacht mit ihr aber der TA meinte das ist eine ganz dumme Geschichte bei einem Hund aber passiert relativ häufig. Ich hab jetzt Beruhigungstabletten bekommen und so zum ersten Mal seit einer Woche ein paar Stunden Schlaf bekommen :roll:
    In der Hoffung das es bald besser wird fahre ich weiterhin jeden 3. Tag 120 km zum TA. Ich frag mich wirklich was die Leute in dem Fall machen wenn sie arbeiten müssen. Na ja, hoffentlich wird es bald wieder besser. :gott:

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