• Hallo zusammen,

    haben einen Aussie Rüden der nun 3 Monate alt ist und überlegen uns in ca 2 Monaten eine Hündin die ein Jahr alt ist dazuzuholen.
    Unsere Hundetrainerin meinte das ist nicht gut wir sollen warten bis unser Rüde ein Jahr alt ist.
    Was sagt ihr dazu ist es wirklich nicht gut uns in 2 Monaten die Hündin zu holen?

  • Hmm. Ich würde damit noch warten. Ein einjähriger Junghund steckt mitten in der Flegelphase, testest Grenzen aus. Zwei Baustellen auf einmal finde ich schon happig. Es gibt natürlich Leute, die das meistern, doch es ist sehr anstrengend.
    Mein Aussierüde ist jetzt 7 Monate alt und ich weiß, dass ich irgendwann einen Zweithund möchte. Jetzt würde ich mir das noch nicht zurtrauen. Mein erster soll erstmal erzogen sein und zuverlässig, dann kann ein neuer Mitbewohner einziehen.

  • Ich würde damit auch warten. Selbst mit einem Jahr ist es noch schwierig. ich würde wirklich bis so 2 Jahre warten und dann.

    Eingfach aus dem Grund weil du beiden junghunden gerecht werden musst, dich konzentrieren können musst auf sie und wenn der Neuling dazu kommt muss dieser sich erst eingewöhnen, an euch gewöhnen, Beziehungsaufbau etc.
    So und stell dir dann mal nen Jungspund vor auf den du dich noch nicht 100% verlassen kannst für diese erste Zeit...
    Das kann echt ins Auge gehen, muss nicht kann aber. Und genau das sollte man wissen!

    Überleg dir das gut, wäge ab ob du es schaffen kannst nervlich und was du tun kannst , wenn... ;-)
    iIch persönlich hab schon bei meinem ein Jährigen Rüden damals gesehen das es echt schwierig ist, alleine mit dem schon.
    Erst jetzt ist wieder ein Welpe eingezogen und meine "Großen" sind aus allem soweit heraus (12, 5 und 4 Jahre).
    ich kann mich auf meine Moppen verlassen und kenne sie absolut und gut. Und genau das finde ich wichtig, gerade um Entscheidungen zu treffen und auch desöfteren zu sagen: ne das mach ich mit der kleinen/neuen Fellnase, ganz alleine... und die anderen können ohne Probleme alleine zu Hause bleiben (nur ein Beispiel).

    Nina

  • ich würde auch noch warten. unsere labbidame ist nun knapp 15 monate und das erste mal läufig und sie testet auch wieder ohne ende aus. noch eine dame mit der ganzen austestrei würde ich glaub ich nicht so einfach wegstecken. aber ich weiß wie es ist, habe bei einer nothilfeseite für labbis eine ganz süße maus entdeckt, jetzt schon 5 jahre. aber ich glaube das wäre schon arg 15 monate und 5 jahre (zumal sie von einer vermehrerfarm kommt und man bei ihr auch von ganz vorne anfangen müsste)

    aber es ist schon schwierig, das herz sagt ja und der verstnad ist sich halt nicht sicher, manchmal lieber nicht auf den bauch hören ;)

    lg alexandra

  • Hallo, also ich habe "es" getan. Mein Collie ist nun 5 Monate und ich habe eine erwachsene Chihuahua Hündin dazu geholt. Viele hatten Bedenken, doch in erster Linie finde ich es ganz toll, wenn man Hunden die Möglichkeit geben kann, mit einem Artgenossen zusammen zu leben. Klar in vielen Dingen muß nun etwas umorganisiert werden, wie z.b. die Frage : wenn ich 2 Leinen in der Hand halte, mit welcher Hand trage ich meinen Regenschirm?" fazit, ich zieh nur noch Jacken mit Mütze an :D
    oder mit welcher Hand mache ich dann Häufchen weg???? Es war die ersten Tage stressiger als sonst, vor allem bis die 2 sich aneinander gewöhnt haben, doch es läuft und ist zu 2 nicht alles schöner? Es ist eine reine Organisationsfrage. Wenn du das von den Phasen deines Hundes abhängig machst, mhm, dann wird das wohl nie was... denn nach der Rüppelphase kommt die Pubertät etc etc. Und dann ist dein Hund 2 Jahre und älter bis das gröbste durch ist... und ihn dann wieder an eine neue Hündin gewöhnen, bringt dennoch Probleme mit sich. Egal wie sicher dein Hund in der Erziehung ist, mit dem Einzug eines Artgenossen, ändert sich dein Hund so oder so. ich hatte selbst lang eine Pfelgestelle, und in dem Punkt sind Hunde ein bischen wie kleine Kinder: Kaum ist jemand Fremdes da, wird sich profiliert, und die Grenzen nochmal neu ausgetestet. Egal wie gut dein Hund erzogen ist, er wird sich ein wenig verändern mit 2. Hund.
    Mein Tip, wenn es dein Herzenswunsch ist, die Zeiten und die Räumlichkeiten passen, das Finanzielle es zulässt, und du von dir denkst du bist der Anforderung gewachsen, dann plane es und setze es um.
    Alles liebe und die besten Nerven für deinen kleinen wünsch ich dir

  • Also ich denke, dass sich 2 Hunde gegen einen Verbünden, dafür muß schon viel schief gegangen sein. Natürlich bedarf es Durchsetzungsvermögen, aber dies auch schon bei einem, denn wenn ein Hund nicht hört ist es ebenfalls ein Problem. Ich habe bei meiner Antwort nun einfach mal Vorrausgesetzt, dass in der Lage ist, ein Rudel zu führen. Ich denke daher, ganz pauschal nein oder ja zu sagen, ist da eh schwierig, da niemand ihre Lebensumstände kennt. Nur ich weiß wie es bei mir war, es war ein riesen Herzenswunsch, und es macht wahnsinnigen Spaß mit 2 Hundis. Es wird schwierig, aber was im leben ist schon einfach? Und bei Kindern weiß man auch dass das erste schon manches mal hart war, und wir machen dennoch ein 2. und 3. Kind, weil es eben auch schön ist.

  • Wo mein Hund 4 oder 5 Monate war, da hätte ich mir auch noch unbesehen einen 2ten Junghund dazugeholt .... ABER ... ich bin froh ... ich kann sagen dankbar, dass ich so schlau war es zu lassen, denn die Erziehungsarbeit die danach noch auf mich zukam, war unwahrscheinlich .. jeder Hund ist da mit Sicherheit anders ... aber die erste Pubertät (ab 7 Monate) hat uns schon fast zur Verzweifelung getrieben ... die 2te Pubertät (ca. 11 Monate) war auch nicht ohne und nun ist er 20 Monate und "wird langsam" .. wir denken mit 2 Jahren sind wir mit dem gröbsten fertig ... mit 2,5 oder 3 Jahren denken wir dann wieder über einen Zweithund nach.

    Von daher ... lass es :)

  • Also ich muss sagen es kommt darauf an wie gut du dich mit Hunden auskennst und wie viel Zeit du bereit bist zu investieren?!

    Ich kenne mich gut mit Hunden aus und Starbucks ist jetzt knapp 1 1/2 und wir haben uns jetzt einen Welpen dazu geholt,trotz das viele dagegen waren!
    Ich muss sagen wir kommen gut zurecht,aber natürlich ist es der 3fache Zeitaufwand!

    Für die Hunde gibt es jedoch so denke ich nichts schöneres :)

  • Ich würde auf jeden Fall noch warten. Damals, bei meinem ersten Hund, war ich so unbedarft und holte mir den 2. Hund, der nur 5 Monate jünger war dazu.
    Ich war teilweise schlichtweg total überfordert mit gleich zwei Jungspunden. Ich würde es niemals wieder so machen.

    Heute würde ich ein paar Jahre (vielleicht 3?) ins Land gehen lassen, nicht zuletzt auch deshalb, weil meine beiden Hunde kurz hintereinander verstarben. Wenn einer geht, ist es schon sehr, sehr hart - aber bei zwei innerhalb kürzerer Zeit ist es fast unerträglich.

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