Diagnose EPI! THP in München gesucht!
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Hallo Ihr Lieben,
bin grad etwas durch den Wind. Es hat sich herausgestellt, dass meine Kleine eine exokrine Pankreasinsuffizienz hat. Mein TA gibt ihr jetzt Pulver um das Futter verdaulicher zu machen. Allerdings finde ich das Pulver total teuer und eigentlich möchte ich auf einen Tierheilpraktiker zurückgreifen. Im Münchner Branchenbuch sind aber so viele drin.
Weiß von euch jemand einen guten (und günstigen) THP in und um München?Und vielleicht habt ihr noch ein paar Tipps was wir noch machen könnten. Umstellen auf BARF?
Bin total verzweifelt. Ich will ihr nicht ihr Leben lang irgendwelche Medis geben.
Traurige Grüße
Julia
- Vor einem Moment
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ich war mal auf nem barf-seminar ... da wurde das barfen für epi-kranke hunde empfohlen. was man dabei beachten muss, weiß ich jetzt aber leider auch nicht - hab an der stelle nicht so aufgepasst

aber barfen st an sich erst mal ne gute idee, weil die nährstoffe reichhaltiger, frischer und vor allem natürlich sind. es gibt da auch natürliche zusätze, die dann bei der verdauung helfen. villeicht kannst du da aber auch z.b. über s. simon mehr rausfinden. die hat ne website (http://www.barfers.de/) und du kannst ihr auch ne mail schicken mit konkreten fragen.
nur für den fall, dass sich hier nicht sooo viele in dem speziellen punkt weiter wissen
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Mit dem Barfen ist das halt so ne Sache. Hab die Maus als Welpe gebarft. Sie hatte aber nur Durchfall und hat sich dauernd erbrochen. Aus dem Grund hab ich auf TroFu umgestellt. Aber ich werds einfach nochmal probieren.
Bin momentan ein bisschen überfordert mit der Diagnose. Vielleicht könnten die EPI-Hundehalter mir noch ein paar Tipps geben, was ich beachten muss. Von meim TA kommt da leider nicht viel rüber. Bin für jede Antwort dankbar.
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warst du bei dr. festl???
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Jaaa...war ich. Meine Züchterin meinte ich soll zu nem Tierheilpraktiker gehen. Die ist da Fan von. Schaden kanns ja nix.
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ja probiers halt mal

ich kenn mich da leider auch nicht aus..
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ich hab Nocte mal ne Pn geschickt, dass sie hier doch mal bitte vorbeischaut.
Ihr Hund hat unter anderem auch Epi und ist jetzt medikamentenfrei
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Wie Morrigan schon schrieb, hat meine jüngere Hündin auch EPI. An Medikamenten wurden ihr Cimetidin und Pancrex (Verdauungsenzym) verschrieben.
Da sie zusätzlich Allergien gegen Getreide und einige andere Sachen hat, haben wir sie Ende Oktober auf BARF umgestellt. Sie ist medikamentenfrei, verträgt mitlerweile sogar relativ fettige Futtermittel und hat keine Probleme mehr mit Durchfall oder Erbrechen.
Auch wenn es von Tierärzten häufig nicht so gesehen wird, wird oft bei Hunden EPI diagnostiziert, die an Giardien erkrankt sind. Meist verschwindet die EPI nach einer erfolgreichen Giardienbehandlung bei diesen Hunden.
Beim Barfen muss man bestimmte Sachen beachten. Ein Beispiel: EPI-Hunde haben i.d.R. Probleme mit Fett. Fettärmere Fleischsorten werden also besser vertragen. Da der Hund aber Fette benötigt, sollte auf hochwertige Fette und Öle geachtet werden. Es gibt hier irgendwo einen Thread zum Thema EPI und Barfen, aber ich finde ihn gerade nicht wieder.
Solltest Du dir nicht zutrauen, einen BARF-Plan für deinen EPI-Hund zu erstellen, dann gibt es hier sicher Leute, die dir helfen würden, als auch die Möglichkeit in Kliniken wie Heidelberg einen Plan von Spezialisten erstellen zu lassen. Schau dir doch mal Morrigans Homepage an.
Dann gibt es noch Fertigfutter, die vom TA oft verkauft werden. Wir persönlich haben damit nur schlechte Erfahrungen gemacht. Entweder der Hund bekam Durchfall oder Magenprobleme und Erbrechen.
Alles in Allem kann man mit einem EPI-Hund gut leben. Lass dich von der Diagnose nicht unterkriegen und ggf. erstmal abklären, ob evl. doch etwas Anderes vorliegt.
LG auch an den vierbeinigen Patienten!
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Ich hab mal noch ne Frage:
Ich werde sobald Kajas TroFu leer ist, wieder barfen. Ich hab gelesen, dass in Schweine- und Rinderpansen das Enzym drin ist für die Bauchspeicheldrüse. Was ja wiederrum bedeuten würde, dass sie dieses Pulver nicht braucht (eventuell).
Aber wie ist denn das jetzt mit rohem Schwein??? Kann ich ihr dann rohen Schweinemagen (Pangreas) geben??? Oder muss ich das dann kochen?
Ich bekomm eh schon wieder Panik wenn ich ans Barfen denk. Hab einfach so viel Angst was falsch zu machen... -
Zitat
Ich hab mal noch ne Frage:
Ich werde sobald Kajas TroFu leer ist, wieder barfen. Ich hab gelesen, dass in Schweine- und Rinderpansen das Enzym drin ist für die Bauchspeicheldrüse. Was ja wiederrum bedeuten würde, dass sie dieses Pulver nicht braucht (eventuell).
Aber wie ist denn das jetzt mit rohem Schwein??? Kann ich ihr dann rohen Schweinemagen (Pangreas) geben??? Oder muss ich das dann kochen?
Ich bekomm eh schon wieder Panik wenn ich ans Barfen denk. Hab einfach so viel Angst was falsch zu machen...Meine bekommt kein rohes Schwein, allerdings gilt in Deutschland die Pseudowut / der Aujeszkysche Virus als ausgestorben. Ob Du das riskieren willst, musst Du selbst entscheiden. Problematischer am Schweinefleisch finde ich die oft hohe Belastung mit Antibiotika und für einen EPI-Hund das Fett.
Das Enzym im Pansen dient der Verdauung des Mageninhaltes des Rindes. Auf diese Weise kann ein Hund auch pflanzliche Nahrung verwerten, da sie bereits vorverdaut ist. Pansen wird aber hier eingefroren und zudem oft gewaschen. Damit würde die Menge an Verdauungsenzymen nicht ausreichen, um ein Medikament zu substituieren ... jedenfalls nicht bei einer ausgewogenen Barf-Ernährung. Pansen sollte der Hund auch nicht jeden Tag bekommen.
Bei EPI-Hunden empfiehlt es sich mehrfach (3x) kleinere Mengen zu füttern. Das Fleisch sollte fettarm sein, dafür aber hochwertige Öle den Speiseplan bereichern. Bei einem EPI-Hund kann es dazu kommen, dass die 'normale' Menge nicht ausreichend erscheint (wird ja nicht alles verdaut).
Sind denn alle anderen Ursachen ausgeschlossen? Kann dein Hund wirklich keine Giardien haben?
Falls es eine echte EPI ist und Du das Enzym übers Futter geben musst (egal ob Barf oder Trofu), denke daran, es ca. 30min vor der Fütterung unterzumengen und gut zu verrühren. Das Enzym sorgt dafür, dass die Nahrung vorverdaut wird. Es stinkt aber wie die Hölle. Falls es dein Hund nicht mag, dann gibt es das auch als Kapsel.
Lies dich doch nochmal in das Thema BARF ein und überlege, ob Du es dir zutraust einen ausgewogenen Futterplan zu erstellen, der die speziellen Bedürfnisse deines Hundes berücksichtigt. Falls nicht, ab zum Spezialisten.
Nicht so viele Sorgen machen und evl. anfänglich auf Leichtverdauliches ausweichen. Das wird schon!
- Vor einem Moment
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