Brauche Dringend Rat wegen meinem Hund...Bitte

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  • Hallo, ich habe einen kleinen Mischlingsrüden, der nun mittlerweile 7 jahre alt ist. Mit dem Alter wird er auch immer seltsamer aber nun haben wir ein RICHTIGES Problem! Wir hatten schon alles durch, von Frauchen in die Hand beissen bis Türrahmen auseinander nehmen, alles haben wir gemeistert. Nun macht er seit etwa 4 Monaten jeden Tag in die Wohnung, er pinkelt, er kackt und das täglich. Er kommt morgens schon raus, kann im Garten rumtoben und hat täglichen Auslauf. Aber es kommt noch besser: er läuft vom Garten ins Haus, entleert sich mit beiden Sachen in unserm Esszimmer und geht dann wieder raus in den Garten. Er pinkelt beim laufen, beim fressen und sogar auf seinen Platz und bleibt drauf liegen. Er pinkelt mittlerweile auch unseren Besuch an :sad2: Langsam gebe ich auf und bin auch schon am überlegen, ob ich ihn abgebe, da mittlerweile alles nach Hundepipi stinkt und ich auch keine Lust mehr habe, jeden Tag DAS wegzumachen. Ich kann ihn nicht mal mehr ohne Aufsicht in die Wohnung lassen. Beim Tierarzt wahren wir auch, er hat keine Organischen Probleme, eher psychische, aber eine Terapie kann ich mir nicht leisten, da 45€ die Stunde. Veränderunegn hat es insoweit gegeben, das wir Zwillinge bekommen haben und umgezogen sind.
    Langsam geb ich auf, man brauch ihn nur ansprechen und er pinkelt, geht er abends rein, kackt er in die Wohnung:(
    Was soll ich tun?
    Bitte helft mir ( uns)
    Lg

  • Hallo ich glaube eurer kleiner Rüde reagiert wegen dem Umzug und wegen dem Familienzuwachs so.
    Ich schätze vorher war er der mittelpunkt in eurer Familie und auf einmal ist das noch jemand und das sogar in doppelter Ausführung.

    Er ist eifersüchtig und fühlt sich vernachlässigt, deshalb macht er Pipi und Kacka drin um euch das zu zeigen.

    hat er eine Ecke nur für sich? Wenn nicht würde ich ihm eine ruhige gemütliche Ecke einrichten in die er mal verschwinden kann wenn es ihm zuviel wird (Babygeschrei usw. :D )

    Und nach möglichkeit ihn miteinbeziehen sprich kinder bewachen, extraschmusestunden usw.

    Damit er merkt das ihr ihn immer noch total lieb habt :roll:

  • Zitat

    Veränderunegn hat es insoweit gegeben, das wir Zwillinge bekommen haben und umgezogen sind.


    Das ist schon einmal eine riesengroße Veränderung, und jetzt die Frage an Euch....
    Wie habt Ihr Euer Verhalten seitdem Eurem Hund gegenüber verändert?
    Ich denke mal, dass Euer Hund unter Umständen sich sehr "hinten an gestellt "fühlt.

    LG Britta

  • Hallo nochmal, vielen Dank schon mal für die Antworten. Ich gehe auch davon aus, das die ganzen Veränderungen das Übel sind, aber das hilft ja momentan keinen weiter :???:
    Er hat einen eigenen Platz für sich wo er sich zurückziehen kann, aber auch den macht er voll. Ich muss, nachdem er sich dorthin zurückgezogen hat, spätestens nach 10Min. hingehen und kann Kot plus Pipi beseitigen. Er scheut sich auch nicht in seinen Hundekorb zu machen, mittlerweile sind wir schon Stammgast bei Fressnapf wegen neuer Körbe.
    Natürlich ist meine Zeit begrenzt im gegensatz zu vorher, aber wir versuchen ihn überall miteinzubeziehen, was natürlich durch diese dauernde Pinkelei und Kakerei zur Nervenprobe wird.
    Beispiel 1: Wir hatten Freunde zum grillen eingeladen, alles Leute, die er kennt. Schon beim Begrüßen ließ er den ersten Pipistrahl ab, Volltreffer direkt an die Hose eines Gastes, beim weiteren Rumschnüffeln zwischen den Gästen pinkelte er beim laufen und hinterließ somit eine regelrechte Spur. Als wir ihm "Platz" sagten, legte er sich auch hin um 5 Min. später unter sich zu machen :sad2:
    Beispiel 2: Abend wollten wir uns eine DVD anschauen, da es schwül war, ließen wir die Terrassentür auf, unser Hund lag auf der Wiese und genoss das Wetter, so sah es jedenfalls aus. Als ich nach etwa 20 Min. vom Wohnzimmer ins Esszimmer kam, wo halt die Terrasse ist, fand ich wohlgemerkt 2 Hundehaufen sowie gezielte Pipispuren im Zimmer vor. Mit gezielt meine ich mit Bein heben, wenn er dringendst muss, setzt er sich nähmlich hin wie ein Weibchen.
    Ab und zu pinkelt er schon, wenn man ihn anspricht, so das sich eigentlich schon keiner mehr traut, ihn anzusprechen, damit er bloß nicht hinmacht.
    Ich weiss nicht, wie ich das Problem in den Griff kriegen soll, aber so kann das nicht weitergehen :???:
    Lg

  • Hallo,

    bei Deiner Beschreibung hab ich mich grade gefragt, WIEVIELE Häufchen er täglich absetzt... :???: Müssen ja einige sein...

    Und nach Deinen Ausführungen besteht sein Tag ja nur noch aus Pullern, er pullert ja bei JEDER Gelegenheit.

    Wieviel Streß muß ein Hund haben, wenn er sich so verhält...???
    Gesundheitlich ist ja alles okay, sagst Du.

    Seid Ihr vielleicht ganz unbewußt in eine Spirale geraten? Hundi hat aufgrund des Zuwachses und des Umzuges dieses Verhalten gezeigt, weil er sich hinten angestellt fühlt. Ihr habt im Gegenzug immer mehr Groll gehegt wegen seinem verhalten...? Nur eine Vermutung und jetzt eskaliert es so dermaßen, daß Hundi nur noch pullert und Häufchen abstapelt, um wenigstens etwas Aufmerksamkeit zu bekommen...?

    In keinem Deiner Sätze lese ich sowas wie Zuneigung oder Liebe zu dem Hund heraus. Du beschreibst nicht, was Ihr mit dem Hund ansonsten macht, wie sieht sein Tagesablauf aus, besonders jetzt, wo Du weniger Zeit für ihn hast...? Für mich liest es sich so, als ob er nur noch nebenher existiert und langsam zum Ärgernis wird und schon lange kein Familienmitglied mehr ist. Sorry, es liest sich so, weil Du nichts anderes über ihn schreibst.

    Um eine Therapie (wie Du es nennst) wirst Du nicht drumrum kommen, wenn Ihr ihn behalten wollt. Bei Euch liegt mehr im Argen als "nur" seine Inkontinenz. Ohne Trainer wird das nix, Euer Verhalten ihm gegenüber ist der Schlüssel zu diesem Problem und das sieht hier im Forum niemand.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    PS.: Ich kann es ehrlich gesagt kaum fassen, daß man es soweit kommen läßt... :sad2:

  • Das habe ich ehrlich gesagt auch gedacht. Wie muß es in einem Hund aussehen, daß es so weit kommt?

    Und wem willst du diesen Hund in diesem Zustand geben - ins TH -?
    Es kann doch so teuer nicht sein, sich einen kompetenten Rat zu suchen,hast du denn überhaupt schon mal nachgefragt ?

  • Hallo,

    sie schrieb im ersten Posting was von 45,--Euro die Stunde (ob damit ein Trainer gemeint war, weiß ich nicht).

    Das sollte es mir wert sein, wenn mein Hund so offensichtlich leidet.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

  • Zitat

    Hallo,

    sie schrieb im ersten Posting was von 45,--Euro die Stunde (ob damit ein Trainer gemeint war, weiß ich nicht).

    Das sollte es mir wert sein, wenn mein Hund so offensichtlich leidet.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    würde ich auch reinhängen, viell. kann die erste Stunde ja schon ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

  • Hallo, also zum ersten stellt mich bitte nicht als Tierquäler oder ähnliches dar!
    "Wie weit muss es kommen...???" deshalb wende ich mich an das Forum hier. Währe es mir egal, würde ich mir KEINE Gedanken machen, WÄHRE er nicht mehr da! Ich habe den Hund mit 6 Wochen bekommen, da hatte er jegliche Entzündungen wie Blase, AUgen usw...Ich habe den Hund aufgepäppelt und tue auch heute noch ALLES, damit es Ihm gut geht!!! Dieses Verhalten hat plötzlich angefangen und nicht deshalb, weil ihn keiner mehr lieb hat! Die Tatsache, das wir Zuwachs bekommen haben und desshalb auch umziehen mussten, ist nicht zu ändern und ich bat hier um Hilfe und Rat, damit ich meinem Hund helfen kann!!!
    Natürlich liebe ich meinen Hund, aber ich schildere hier unser Problem.
    Unser Tagesablauf? Er geht morgens als erstes mit mir raus, danach wird "gefrühstückt", anschliessend kann er spielen, schlafen, toben...in der Zeit versorge ich den Rest der Familie und den Haushalt. Nachmittags gehen wir meistens spazieren, die Kinder brauchen frische Luft und Charly, so heisst mein Hund, kommt mit. Er hat IMMER kontakt mit uns, es ist nicht der Fall, das er alleine irgendwo ausgestoßen in der Ecke liegt und vergessen ist. Auch wenn es sich für einige hier so anhört aber wir sind nicht die Bösen! Eine Hundetherapie liegt einfach nciht in meinem Budget, ich kanns doch nicht ändern.
    Ich möchte einfach nur ein paar Tipps, wie ich charly helfen kann.
    Lg

  • Zitat

    Nachmittags gehen wir meistens spazieren, die Kinder brauchen frische Luft und Charly, so heisst mein Hund, kommt mit.

    Gehst du mit dem Kinderwagen, der ja nun als Zwillingswagen sicher sehr breit und behäbig ist und dann meckert und mockert doch sicher auch immer einer der zwei Knirpse und hast deine Augen, Ohren und Konzentration eher beim Kinderwagen, oder gehst du mit dem Hund raus und die Kinder kommen halt mit, pennen, und du machst mit dem Hund spielchen, forderst ihn geistig, machst die Gassirunde toll und spannend, entdeckst immer "Neues" mit dem Hund?

    Reines neben dem Wagen herlaufen fordert keinen Hund. Das ist tödlich langweilig - egal wie oft er dann rauskommt, Beachtung für den Hund wäre (so es denn so ist, das ist ja die Frage) ist das immer noch nicht.

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