Aussieverhalten bei Babybesuch

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  • Hallo allerseits,

    in unserem Haushalt leben neben 3 Hündinnen noch 2 Katzen, die sich alle untereinander gut verstehen. Unser Aussie Inka hatte jedoch von Anfang an die Angewohnheit, an uns hochzuspringen, wenn wir die Katzen oder auch eine der anderen zwei Hundis auf dem Arm hatten. Sie schnappt nicht, springt aber permanent an uns hoch.
    Hin und wieder versucht sie, die Katzen zu hüten und fixiert sie. War alles im normalen, "haushaltstauglichem" Bereich.
    Seit einigen Monaten sind wir Großeltern und Inka war von Anfang an total gestresst wegen dem Baby - obwohl wir total entspannt damit umgegangen sind. Während Retriever und Mischling schwanzwedelnd schnuffelten und damit die Sache erledigt war, konnte sich Inka überhaupt nicht beruhigen. Leider hat sich das bis heute nicht gelegt. Aussie und Baby sehen sich ca. alle 2 Wochen. Inka durfte immer dabei sein, wenn das Baby bei uns auf dem Sofa lag und auch am Baby schnuffeln. Vor einiger Zeit saß sie wieder am Sofa, das Baby schaute Inka an, schlug mit dem Ärmchen aus und Inka schnappte superschnell nach dem Ärmchen. Nix passiert und gleich angemotzt, aber erschrocken habe ich mich doch sehr. Sie darf das Baby weiterhin kontrolliert beschnuffeln, springt jedoch weiterhin an uns hoch (wie bei ihren tierischen Konkurrenten), wenn wir es auf dem Arm haben.
    Hatte das Schnappen so interpretiert, dass Inka das anschauen durch das Baby als Bedrohung aufgefasst hat.
    Habe die Hoffnung, dass das besser wird, wenn die Kleine laufen kann.

    Habt Ihr Tipps, wie wir uns Inka gegenüber verhalten sollen, wenn das Baby zu Besuch ist?

    Und warum springt Inka immer hoch, wenn wir andere auf dem Arm haben?

  • Grüße,

    verabschiedet euch direkt mal von dem Gedanken, dass es besser wird, wenn das Baby anfängt zu laufen.

    Wenn ihr nicht an dem Problem arbeitet, wird es dann garantiert nicht besser, sondern schlechter.

    Ein Aussie als Hütehund, wird da garantiert versuchen das Kind zu hüten und mit zwicken, wie es nun einmal die Art eines Hüteshundes ist, zu maßregeln und eben zu hüten

    Ich würde Kind und Hund ersteinmal trennen und an dem Problem mit einem guten Hundetrainer vor Ort arbeiten. damit es nicht später noch größere Probleme gibt

    lg
    sabine

  • Hallo,

    zunächst würde ich Inka das Hochspringen mal abgewöhnen!
    Und zwar in allen Situationen!

    Wenn das Baby erst mal krabbelt und mit wackeligen Beinchen durch die Wohnung rennt, wird meistens das Verhalten der Hunde gegenüber dem Kind schlimmer. Denn so kleine Kinder sind für Hunde undefinierbare, wackelige Monster.

    Inka benötigt eine klare Anweisung, wie sie sich zu verhalten hat.
    (z.B. einen festen Platz)
    Die Idee, eine Trainerin mal zu Rate zu ziehen, finde ich gut.
    Es kann nur von Nutzen sein - bevor es in etwa 6 Monaten schlimmer wird.

    Gruß
    Leo

  • Das Problem wird sich nicht lösen, wenn das Kind sich fortbewegen kann, es wird meißtens noch schlimmer.

    Gewöhnt eurer Hündin unbedingt das Springen ab, aber nicht mit dem Baby als Versuchsobjekt bitte.

    Weißt Inka einen festen Platz zu wo sie sich aufhalten darf, später darf euer Enkel aber nicht an diesen Platz ran wenn er robben/krabbeln/laufen kann (das ist dann ihr Rückzugsgebiet).

    Das Angucken könnte schon für den Hund provoziernd gewesen sein, der Auslöser war aber das Ärmchen fuchteln.
    Kinder bewegen sich unberechnebar, das ist für macnhe Hunde unheimlich.

    Kind und Hund niemals alleine lassen!

  • Hallo Hundefreunde,

    danke für den Tipp, dass es wahrscheinlich nicht besser wird, wenn unser Enkel laufen lernt!
    Wir haben hier in der Gegend anscheinend eine sehr gute Hundetrainerin, an die wir uns jetzt wenden werden.

    Bis demnächst dann mal,
    Ingrid und der Rest der Familie

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