Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Vom eigenen Hund gebissen
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Allgemeine Infos: ca 4 Jährige Staff-mix Hündin Namens Jolly, kastriert vor über einem Jahr aus dem Tierheim geholt. (Ausgesetzt unbekannte Vorgeschichte)
Angstbeißer, dominant anderen Hunden gegenüber. Sie hat schon mehrmals gebissen/ geschnappt. Ich bin mit ihr schon beim Hundetrainer gewesen.Kurze Situationsbeschreibung:
Nach dem aufstehen, (sie schläft in einem anderen Zimmer, da sie wenn man sie aus dem Bett schickt schon geschnappt hat) bin ich zu ihr ins Zimmer habe sie begrüsst. Wollte wie schon oft meine Schuhe auf dem Boden sitzend anziehen.
Sie kommt und schiebt während ich meine Schuhe anziehe, ihren Kopf unter meinen. (Diese Situation gab es schon öfter.) Ich, schlaftrunken wie ich bin, schiebe sie vorsichtig zurück wobei sie mir ins Gesicht schnappt.
Meiner Meinung nach hat sie nicht geschnappt da ihr das zurückschieben Schmerzen bereitet hat (es war ein sanftes aus meinem Schuh-blickfeld schieben) sondern eher das Unverständnis warum sie Platz machen sollte, wenn ich etwas ohne ihr beisein tue.Meine Einschätzung der Situation:
Es ist noch an der allgemeinen Rangordung zu arbeiten. Sie akzeptiert nicht bedingungslos das ich meinen Platz behaupten kann und sie sich zurück zu ziehen hat.
Ich hätte sie ohne anzufassen auf ihren Platz schicken sollen, so wie ich es auch oft mache wenn sie sich zu sehr in den Vordergrund spielt.
(So wird ihr Platz aber zum Bestraffungsort, was kann man da anders machen? Einfach -weg-, schicken so das man zeigt das sie die persönliche Grenze überschritten hat? Ist es nicht so das Ranghöhere Tiere Rangniedrigere wegbeißen (Knurren..) wenn sei deren Nähe gerade nicht wünschen?)Meine Konsequenz:
Für den Moment- Ich habe sie in eine anderes Zimmer gesteckt- Ausschluss vom Rudel (-war das richtig?)
Ignoranz - kein schärferer Ton für heute, keine besonderen Übungen. Sie wird nicht beachtet. Das strafft sie von allem am meißten da sie so gern "gesehen", "beachtet" wird. Sie darf nicht merken das ihr Verhalten vermehrte Aufmerksamkeit (positiv oder negativ) bedeutet.Ab morgen wenn sie es nicht mehr auf ihr heutiges Verhalten zurück führt, vermehrte Aufmerksamkeit beim Training und den Übungen.
Ich habe keine Angst davor, das sie mich beißt. Das sie kein einfacher Hund ist war von Anfang an klar. Mit Kindern hat sie keinen Kontakt und sonst auch nur mit Personen die sich im klaren sind, das etwas passieren kann- nicht muss.
Allgemein- Schuhe werden von nun an nicht mehr auf dem Boden sondern nur noch auf Stühlen angezogen. So das diese Situation erst einmal vermieden und an anderer stelle weiter gearbeitet werden kann.
Noch eine Abschließende Frage:
- Ist es von ihr aus Dominanzverhalten, wenn sie mich bei Tätigkeiten (in diesem Falle die Schuhe anzuziehen) behindert? Sich in den Vordergrund drängt?Ich möchte nur nach besten Wissen handeln und denke das hier im Forum einige sehr gut mit Hunden umgehen können und deren Verhalten beurteilen können. (Wenn dies auch von einer Beschreibung schwer einzuschätzen ist, ich habe versucht alles aufzuschreiben was mir aufgefallen ist.)
Ich lebe seit meinen Kindertagen mit Hunden zusammen. Hatte sie bisher von Welpenalter an. Einen Hund der schon Erfahrungen gesammelt hat, bedarf es jedoch wesentlich anderer Aufmerksamkeit. Deshalb bitte ich um eure Meinungen.
Mit lieben Grüßen, Elli
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4. August 2009 um 14:08
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Vom eigenen Hund gebissen - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Sie heute nicht zu beachten wird ihr kaum die Einsicht bringen das das mit dem Vorfall heute früh zusammenhängt. So kompliziert denken Hunde nicht.
Irgendwie wiedersprichst du dir. Auf der einen Seite sagst du sie wäre ein angstbeisser auf der anderen Seite vermutest du das sie mit dem Schnappen dich dominieren wollte.
Ich denke ihr braucht einen guten, gewaltfrei arbeitenden Hundetrainer der sich die Sache mal vor Ort ansieht, den hund einschätzt und einen trainingsplan aufstellt.
Bis dahin würde ich heikle Situationen meiden.
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Hallo,
solche Situationen richtig von hier aus einzuschätzen, ist wirklich sehr, sehr schwierig.
Deinen Text habe ich nun dreimal gelesen.Meines Erachtens reitest du zu sehr auf der Rangordnung herum.
Klar, Du bist Chef und solltest das sagen haben, aber:Mich beschleicht beim Lesen das Gefühl, dass du das irgendwie falsch "angefasst" hast.
Der Chef beweist sich nicht dadurch, dass er zuerst durch die Tür geht (Beispiel) usw.
Viel wichtiger ist dein sicheres souveränes Auftreten.
Du unterstellst deinem Hund ein menschliches Gewissen.
(Nichtbeachtung bis morgen, weil....)
Klingt so, als ob sie erst mal darüber nachdenken soll, was sie nicht kann, weil's nur ein Hund ist.
Du schreibst auf der einen sie sei ein Angstbeißer - dann wiederum die Frage nach Dominanz!Es ist ein großes Durcheinander in der Verständigung entstanden!
Bitte, bitte:
Suche dir eine kompetente Trainerin:
Eine, die auschließlich über positive Verstärkung arbeitet (keine Hilfsmittel, keine Schnauzgriffe oder auf den Rücken-Drehen-Methoden)
Jemand, der die Erziehung nicht allein über die Rangfolge definiert.
Ich meine nun Trainer, die dir sagen:
"Immer zuerst durch die Tür gehen, vor dem Hund essen usw."
DAS löst die Probleme nie!Du benötigst jemanden, der sich eure Kommunikation genau ansieht, euer Zusammenleben, das Agieren zwischen Mensch und Hund.
Von hier aus irgendwelche Tipps zu geben, halte ich für gefährlich.
Gruß
LeoAlles Gute für euch!
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Sie ist meißt fröhlich, verspielt, überschwänglich. Dominiert sehr gern und testet ihre Grenzen aus.
Auf der anderen Seite fühlt sie sich schnell in die Ecke gedrängt, in Engen Räumen schneller angespannt als wenn sie Platz zur Flucht hat. (Unter Tischen versteckt sie sich, dann sollte man sie aber auch nicht bedrängen sondern zu sich rufen, sonst schnappt sie schneller mal zu)Anfangs hat sie häufiger geschnappt wenn man sie in der Leistengegend oder unerwartet von hinten berührt hat. -das hat sich schon sehr gebessert, sie hat sehr viel Vertrauen gewonnen und schreckt nicht mehr so schnell vor schnellen Bewegungen.
Denoch ist sie noch sehr angespannt wenn man sie am Bauch streichelt, auch wenn dies beim spielen oder kuscheln der Fall ist. Man merkt richtig wie sie sich gern entspannen, möchte aber doch noch Angst verspürt und vorsichtig ist.
IlonaundCo
Was wäre deiner Meinung nach für heute das richtige Verhalten?
Normales Tagesgeschehen ohne Besonderheiten? War das wegsperren für den Moment in deinen Augen richtig?@dieschweizer
Ich denke auch das ich wieder einen Hundetrainer einbeziehen sollte. Und ja genau so einen wie du schreibst, nicht jemand der die Symptome sondern die Ursache sieht.
Mir ging es eher um das heutige Verhalten, das war ihr erster richtiger Biss gegen mich. Ich wollte nicht etwas tun was sie in ihrem Verhalten bestätigt oder verunsichert.
Das ist schwer wenn man selbst gerade nicht den genauen Durchblick hat.Mit allen Hunden mit denen ich bisher zusammen lebte, die ich von klein auf groß zog, gab es in dieser Hinsicht keine Probleme. (hatte schon zuvor einen Staff, einen Labrador-Schäferhund Mix, Altdeutschen Schaäferhund und einen Dackelmix)
Ich hatte einen anderen Bezug zu ihnen, kannte ihr Wesen.
Jolly ist aus dem Tierheim und meine (unsere) größte Aufgabe ist es ein inniges Verhältnis zu ihr (zueinander) aufzubauen, einen Draht zueinander zu finden. -
Ich denke auch,
es bedarf einer genauen Analyse der Mensch-Hund-Beziehung durch einen Fachmann, aus der Ferne, kann man das sehr schwer einschätzen.
Hör dich doch auch mal hier im Forum um, eventuell kann dir jemand einen guten Trainer in deiner Nähe empfehlen.Aber sag mal, wie reagierst du denn darauf, wenn sie beisst?
Knappt sie nur, so wie das Junghunde machen oder beisst sie eher fester zu, sodass blaue Flecken oder Schlimmeres auftreten?
Hat sie eventuell noch keine Beisshemmung entwickelt?
Vielleicht würde der Hündin auch Homöopathie helfen?
Hast du schon Mal ein grosses Blutbild machen lassen, um abzuklären, dass sie auch wirklich gesund ist, und die empfindlichen Stellen vom TA untersuchen lassen?
Die Userin tagakm kennt sich ziemlich gut mit Sokas aus, nimmt auch immer wieder Nothunde auf, schreib sie doch mal direkt an, falls sie den Thread hier nicht liest.

- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Liebe Ilona,
hast du deine Hündin schon mal tierärztlich richtig durchchecken lassen?
Ihre Reaktionen (Bauch, Leiste) deuten auf Schmerzen hin.
Das sind jetzt nicht die Gründe der heutigen Situation, da steckt etwas anderes hinter.Du sagst, sie "dominiert" gerne, auf der anderen Seite verkriecht sie sich unter'm Tisch.
Ich glaube, sie ist eine unsichere Hündin - aus Unsicherheit schnappt sie (oder hat sie zugebissen?) -
Ich war mit ihr in den ersten Monaten bei einem Hundetrainer. Dieser meinte auch das sie den Wesenstest bestehen würde.
Ich werde nun einen zweiten zu Rate holen.Sie ist nicht aggressiv oder allgemein ängstlich. Doch aber sehr schnell verunsichert und kompensiert dies mit Schappen oder heute eben auch etwas heftiger, durch beißen.
Wenn ich sie in diesem Moment am Genick unterworfen hätte, hätte sie stärker zugebissen. Das wäre meiner Meinung nach auch nicht das richtige gewesen, da sie durch Körpersprache und Verhalten eindeutige Erniedrigungsgesten gezeigt hat. Nicht auf den Rücken gelegt aber doch sehr nahe am Boden gelegen und Augenkontakt vermieden. Das ganze jedoch sehr ängstlich und angespannt.
Ich war erst etwas geschockt habe sie nur angesehen und dann ein lauteres Nein gesagt. (Meiner Meinung nach zu spät, ich brauchte ein paar Sekunden um zu realiesieren was passiert war und merkte dann das mir das Blut von den Lippen ran)
Dann habe ich sie in ein gesondertes Zimmer getan. (Ohne Körperkontakt)
Da sie schon so ängstlich war, wollte ich nicht laut werden, es aber auch nicht darauf belassen.Dominant ist sie dahingehend, dass sie manchmal auf kompletten Durchzug stellt, keine meiner Kommandos beachtet, (die sie in anderen Situationen ohne Probleme kann) ignoriert.
Sie versucht immer wieder mal sich Dinge wie- Ich sitze auf dem Bett, lese etwas oder mache etwas für sie interessantes, sie versucht auf das Bett zu kommen. Eindeutiges -nein- von mir. Versucht es jedoch immer wieder erneut.. -es geht dabei gar nicht mal um die Sache an sich sondern um die Art wie, die Haltung der Rute dabei, ihr hoch erhobener Kopf.Ich denke es geht erst einaml viel darum Bindung aufzubauen, so dass sie die Befehle gern und freiwillig und nicht durch unterdrückung ausführt. Grenzen akzeptiert.
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@Ellis....wo lebst Du denn in Deutschland?
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Zitat
Wenn ich sie in diesem Moment am Genick unterworfen hätte, hätte sie stärker zugebissen. Das wäre meiner Meinung nach auch nicht das richtige gewesen, da sie durch Körpersprache und Verhalten eindeutige Erniedrigungsgesten gezeigt hat. Nicht auf den Rücken gelegt aber doch sehr nahe am Boden gelegen und Augenkontakt vermieden. Das ganze jedoch sehr ängstlich und angespannt.
Hast du o.G. Praktiken schon mal angewendet

Denn solche Erziehungsmethoden tragen nicht dazu bei, Vertrauen aufzubauen, sondern fördern noch zusätzlich Unsicherheiten und Aggressionen.
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@dieSchweitzer Ilona hat nur auf einen meiner Beiträge geantwortet, ich heiße Elli

Ich bin mit ihr Regelmäßig beim Tierarzt des Tierheimes. Sie ist kerngesund und hatte, soweit das Tierheim das sagen konnte auch sonst noch keine Problme.
Die Art des Schappens rührte eher von erschrecken. Die Vermutung leigt nahe das sie von dem Vorbesitzer nicht gut behandelt wurde, möchte dahingehend aber keine festen Aussagen treffen.
Sie mag es nicht an empfindlichen Stellen auf eine gewisse Art berührt zu werden. Ich kann sie Beispeilsweise ohne Probleme kraulen, steicheln, durchs Fell wusseln. Wenn ich ihr aber Spot on auf den Nacken machen möchte, dreht sie völlig ab und Schappt..Das mit der Beißhemmung hatte ich auch schon in Augenschein genommen, sie zeigt jedoch kurz danach, sehr deutlich das sie weiß, dass dies nicht ok war.
Es ist eher wie eine Kurzschlusshandlung, in der ihr für einen Moment "die Sicherung durchbrennt"
Ich denke das sie mit dem Verhalten, beim Vorbesitzer Erfolg, in welcher Hinsicht auch immer hatte und dies nun langsam umgelenkt werden muss.
Das sie Schmerzen hat schließe ich auch in der Hinsicht aus das es anfangs wesentlich intensiver war- ich durch häufiges streicheln udn Vertaruensaufbau, ihr zeigen konnte das nichts passiert. Ich sie nun an der Leistengend berühren darf und sie locker bleibt. Aber eben ncoh oft in bestimmten Situationen angespannt ist..tagakm
Momentan noch in Niedersachsen, werde aber nach Sachsen ziehen.Balljunkie
Ich hatte sie schon ansatzweise am Genick gepackt ohne nach unten zu drücken oder gar zu schütteln. Ich weiß da gehen die Meinungen auseinander. Wenn der Hund jedoch weiß das ihm in der Situation nicht passiert unterwürft er sich und die Fronten sind geklärt.
Das dies bei ihr nicht der richtige Weg ist und war weiß ich auch. den Fehler habe ich leider begangen.Aber doch noch mal die allgemeine Frage an alle, ist das weg und aussperren aus dem Rudel (in ein anders zimmer) in dieser Situation gerechtfertigt?
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