Lasst ihr eure Welpen überall hin?
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Hallo,
ich hab meinen Kleinen immer unangeleint (ausser an der Strasse, klar), weil er (noch) total gut hört. Das hat zur Folge, dass ihn einerseits ständig andere Leute locken und andererseits er natürlich zu jedem Hund will.
Wenn wir jetzt jemandem begegnen rufe ich ihn erst zu mir, er kommt, wird gelobt und dann darf er gucken gehen. Soll ich ihm das weiter erlauben oder auch mal weitergehen, damit er lernt, dass er nicht überall hin darf?
Er hört sowohl auf "hierher" (dann kommt er und setzt sich vor mich hin bis ich ihn entlasse) als auch auf einen kurzen Pfiff (dann muss er mir nur nachtraben). Das sind auch die einzigen Kommandos neben "nein" (unerwünschtes Verhalten) und "aus" (unerwünschtes Fressen), die wir im Moment üben. Achja, ein bisschen "bei Fuss" gibts noch, aber vielleicht pro Spaziergang zweimal fünf Meter mit Leckerlie vor der Schnauze, damit es ihm irgendwann dämmert, was damit gemeint sein könnte.
Ich übe schon recht viel mit ihm, aber nicht in Trainingseinheiten, sondern über den Tag verteilt, habe aber den Eindruck, dass er nicht überfordert ist, sondern mit Spass bei der Sache ist.
Wieviel Ernst des Lebens gibts für eure Welpen?
Er ist jetzt knapp 12 Wochen alt.
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Hallo,
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Das klingt doch gut, was du machst.
Allerdings würde ich das brave Leinelaufen auch in kurzen Sequenzen trainieren. Und ihn nicht überall hinlassen.
Auch Umgang mit Frust will gelernt sein. -
Zitat
Das klingt doch gut, was du machst.
Allerdings würde ich das brave Leinelaufen auch in kurzen Sequenzen trainieren. Und ihn nicht überall hinlassen.
Auch Umgang mit Frust will gelernt sein.Hallo,
Leinelaufen üben wir schon immer wieder zwischendurch. Aber nur ganz kurz. Er machts auch eigentlich recht schön, nur wenn wir mal in der Stadt sind scheint er überfordert. Gucken und laufen gleichzeitig funktioniert nicht, da trag ich ihn dann oder er setzt sich unten in den Buggy, wenn wir den dabeihaben (da hüpft er selber rein wenn es ihm zu viel wird).
Ich ruf ihn immer ab wenn wir irgendwo vorbeigehen, aber die Leute sind dann immer so enttäuscht und auch vorwurfsvoll, dass ich ihn dann doch meist entlasse. Jeder will mal streicheln...Versteh ich einerseits, andererseits hast du schon recht - Umgang mit Frust will gelernt sein.
Aber den hat er auch wenn ich ihn von seinen Lieblingsschnuffelplätzen fernhalte (um zu vermeiden dass er Grillkohle frisst z.B.). Damit wären wir bei unserem grossen Problem. Er ist ein wandelnder Mülleimer und ich weiss nicht recht wie ich ihm das abgewöhnen soll. Wenn ich ihn mit was zu Fressen erwische nehme ich ihm das ab ("AUS" und Schnauze leeren). Trotzdem sind wir diesbezüglich in drei Wochen keinen Schritt weitergekommen.
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Der Zwerg ist 12 Wochen. Hab Geduld und übe weiter... ;o)
Wegen Stadt: Hinsetzen und schauen lassen ist in dem Alter schon ganz viel wert.
Überforder ihn nicht.
Und dein Hundetier ist nicht zur Unterhaltung anderer Leute da. Die müssen auch mal mit Frust umgehen können. *g* -
Zitat
Der Zwerg ist 12 Wochen. Hab Geduld und übe weiter... ;o)
Das sowieso. Ne bin eh schon stolz, wie er sich gemacht hat. An der Stubenreinheit müssen wir halt noch arbeiten.Zitat
Wegen Stadt: Hinsetzen und schauen lassen ist in dem Alter schon ganz viel wert.
Überforder ihn nicht.
Hab ich mir auch gedacht. Wir mussten am Samstag in die Dortmunder Innenstadt und da sass er die ganze Zeit bei meinem Sohn im Buggy und hat nur geguckt und geschlafen. Ich denke das hat vollkommen gereicht.Zitat
Und dein Hundetier ist nicht zur Unterhaltung anderer Leute da. Die müssen auch mal mit Frust umgehen können. *g*
Da hast du ziemlich recht, ich bin eben viel zu gut sozialisiert
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Zitat
Da hast du ziemlich recht, ich bin eben viel zu gut sozialisiert
Spring mal über deinen Schatten!Mein Huskymädel (sei froh, dass deiner keine blauen Augen hat!) ist mittlerweile sehr entspannt, was gelockt werden angeht, aber es war ein ordentliches Stück Arbeit...
Aber ich habe den Eindruck, du machst das wirklich prima!
Es ist schön, auch mal sowas zu lesen.
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Zitat
ich hab meinen Kleinen immer unangeleint (ausser an der Strasse, klar), weil er (noch) total gut hört. Das hat zur Folge, dass ihn einerseits ständig andere Leute locken und andererseits er natürlich zu jedem Hund will.Find ich super in dem Alter. Solange das positive Erlebnisse bleiben spricht da gar nix dagegen
Allerdings würd ich ihn mit 16 Wochen für ein bis zwei Wochen anleinen. Kann gut sein, dass er da Situationen falsch einschätzt und abhaut.ZitatWenn wir jetzt jemandem begegnen rufe ich ihn erst zu mir, er kommt, wird gelobt und dann darf er gucken gehen. Soll ich ihm das weiter erlauben oder auch mal weitergehen, damit er lernt, dass er nicht überall hin darf?
Ich würde das abwechselnd tun, wenn es denn klappt. Alles was er jetzt lernt vergisst er nie wieder
ZitatIch übe schon recht viel mit ihm, aber nicht in Trainingseinheiten, sondern über den Tag verteilt, habe aber den Eindruck, dass er nicht überfordert ist, sondern mit Spass bei der Sache ist.
Wieviel Ernst des Lebens gibts für eure Welpen?
Er ist jetzt knapp 12 Wochen alt.
Ich finde das klingt toll. Solang der Hund Spaß daran hat (und so wie du es beschreibst bin ich mir da ziemlich sicher) mach weiter so

Meiner konnte mit 12 Wochen nur ein mehr oder weniger verlässliches "nein", "sitz" und an der Leine gehen

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Zitat
Allerdings würd ich ihn mit 16 Wochen für ein bis zwei Wochen anleinen. Kann gut sein, dass er da Situationen falsch einschätzt und abhaut.
Wieso denn das? Weil sie Angst bekommen oder sich so sehr freuen? Ich frag nur weil meine Kleine jetzt 16 Wochen alt ist.
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Weil die Stresstoleranz mit 16 gleich Null ist und die Hunde da Gefahr laufen, die Situationen falsch und bedrohlich einzuschätzen. Da sollte jede unkontrollierte Situation vermieden werden.
Da sich genau zu dieser Zeit auch der Jagdtrieb ausbildet (ein Unheil kommt selten allein
), ist die Gefahr des Weglaufens und hineingeraten in unkontrollierte Situationen noch höher. -
Ich würde auf alle Fälle aufpassen, daß nicht Hinz und Kunz den Hund anfaßt. Das hab ich früher bei meiner Kleinen nämlich nicht gemacht - sie ist von sich aus überall hin, und dann hat jeder sie gleich angefaßt (langhaariges Wollknäuel). Sie wollte aber eigentlich nur neugierig schnuffeln. Mit der Folge, daß sie heute, wo sie selbstbewußter ist, zu den Leuten zwar immer noch hingeht, aber sich das Anfassen durch Fremde nicht mehr gefallen läßt, und die Leute dann angekläfft werden. Manchmal dreht sie einfach ab, wenn eine Hand kommt, aber z.T. rennt sie sogar einfach kläffend (unsicher, das hört man, so mit Knurren zwischendrin) auf die Leute zu und "stellt" sie - ich kann sie aber daran hindern, wenn ich ihr rechtzeitig sage, sie soll dableiben, brauche also nur aufzupassen. Aber das kam eben daher, daß jeder sie anfassen durfte, und ich nie eingeschritten bin, sodaß Hundi gelernt hat, sie muß selbst was "sagen"/tun, wenn ich sie nicht vorm Anfassen durch Fremde beschütze. Heute würde mir das nciht mehr passieren...
Und zum Thema Fressen: üb doch mal mit ihr: leg gezielt leckere Sachen auf einen Weg, leine sie an und geh da durch. Bei jedem Leckerli, vor dem sie zum Fressen stehenbleibt, ein lautes NEIN und WEITER. Wenn sie den Weg mit den Leckerli hinter sich hat, kriegt sie Superleckerli und ganz fettes Lob. Und auch auf dem Spaziergang immer wieder an der ein oder anderen Stelle unauffällig was "verlieren", den Hund mit der Leine davon abhalten, zu fressen und dann weitergehen und super belohnen. So lernt sie, daß nix gefressen wird, egal wie toll, und das es sich lohnt, an leckerem Abfall vorbeizugehen - weil Frauli hat noch was viiiel Besseres dabei!
Was Du noch machen kannst: trainieren, daß der Hund NUR dann etwas frißt, wenn Du Kommando gibst - aber net FRIß oder sowas, des kennt jeder, der dem Hund was zustecken möchte. Am besten irgendein sinnloses Wort, dessen Bedeutung nur Du und Dein Hund kennen, dann kann keiner den Hund dazu verleiten, Leckerli von Fremden anzunehmen - weil der Fremde das Kommando ja nicht kennt ;-)
Einfach jedes Mal, wenn Du Futter/Leckerli gibst, dieses Wort dazusagen, nach einer Weile Freunde einbeziehen: die sollen was anbieten, ohne das Kommando zu kennen, und Du machst dem Hund klar, daß das NICHT gefressen wird.
Würde ich heute immer so machen, Bienchen rennt nämlich ungefragt zu jedem Bekannten hin, von dem sie weiß, der hat immer Leckerli dabei, aber auch zu Fremden, die die Hand in der Hosentasche haben - könnte ja ein Leckerli drin sein *gg - kann an einer Straße u.U. gefährlich werden (wenn ich sage, sie soll bleiben, tut sie das auch - aber umgekehrt wäre mir lieber: standardmäßig dableiben und "fragen", wenn sie hin will!).
LG,
BieBoss - Vor einem Moment
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