epileptische Anfälle

  • Hallo ihr Lieben, hab mich nach euren netten Drückern und aufmunternden Worten wieder etwas beruhigt."Wieviel Zeit lag denn zwischen den Anfällen?" Zwischen den Anfällen lagen 10 Wochen, beide Anfälle verliefen gleich, nach dem morgendlichen Aufstehen und dem ersten Kuschler zunächst erbrechen, dann im direkten Anschluss daran kam der Anfall. Ich werde also nochmal zu den Tierheimärzten fahren, denn die sind die einzigen, die ihn vor mir kannten. Dann suche ich mir einen Spezialisten, ich weiß gar nicht, vielleicht gibt es in Düppel (Uniklinik) einen. Vielleicht waren die Anfälle auch der Grund, warum man ihn ausgesetzt hat. Ihr seid toll! Vielen Dank für Eure Zeit und Aufmerksamkeit!
    Liebe Grüße

    Andrea und ein jetzt seelig schlafender Stanley

  • Ruf in der Klinik mal an, meistens haben die einen Neurologen vor Ort. Bei Kaya waren die Anfälle alle 11 Tage, daß war schon krass, sie ist dann auch immer sehr aggressiv geworden und mußte dann weggesperrt werden, weil sie die Besitzer angreifen wollte.

    Lass es vernünftig medizinisch abklären, wenn die Anfälle so selten sind, könnte es ja doch etwas sein, was man vielleicht mit einfachen Mitteln ändern kann. ;)

  • Führe mal ein Tagebuch (Futter, epeleptische Anfälle) vielleicht gibt es da einen Zusammenhang?

    P.S. Unser Hund hat seinen ersten Anfall in einer Hundepension gehabt, die haben den Hund in eine Klink gebracht, es wurde auch ein Bluttest gemacht und er wurde stationär aufgenommen. Die waren der Meinung das es keine epeleptischen Anfälle sind, sondern eine Versteifung im Rücken :hust:

    Als ich dann das erste mal einen Anfall live mit erlebt habe, war mir sofort klar, was das ist und über die Beschreibung hat as auch mein TA bestätigt. Soviel über Blutuntersuchungen......

  • Hallo LasPatitas, Stanley bekommt eigentlich immer das gleiche Futter, Naß- und Trockenfutter gemischt, wir wollten nach dem Tierheim erst einmal Kontinuietät reinbringen. Was mir allerdings aufgefallen ist, dass in seinem Erbrochenem Holzreste von zerkauten Stöckern waren (seine Lieblingsbeschäftigung), aber dass kann doch nich so einen Anfall auslösen???
    Ich sag Euch dann mal Bescheid, wie die Untersuchung in der Tierklinik verlaufen ist, das werde ich am Montag gleich in Angriff nehmen!
    Ein gemütliches Wuff Euch allen, schönes Wochenende

    Andrea und Stanley

  • Bin dadrin leider kein Experte Du solltest auf jeden Fall alle (auch wenn sie noch so nichtig erscheinen) Details aufschreiben und den TA´s sagen.

    Ich würde den TA auf jedenfall folgendes Fragen: Bricht er, weil er Stockreste im Magen hat oder bricht er, weil er einen epeleptischen Anfall bekommt?

    Verträgt euer Hund den Mix?

    Viele Hunde bekommen davon Blähungen, weil TroFu und Feuchtfutter unterschiedliche Passagierzeiten im Darm haben und es zu Gasbildung (Pupsi´s) führen kann.


    Na behalt dir das mit dem Barfen einfach mal im Hinterkopf ;)

    Hätt ich das vor 5 Jahren gewusst, dann hätte ich das ausprobiert.
    So mussten wir den Opa einschläfern lassen, weil es medikamentös nicht mehr zu behandeln war.....

  • Liebe Andrea - zur medizinischen Diagnostik hast Du ja nun schon einige Beiträge gelesen - ist auch wichtig, abzuklären, da auch andere akute Sachen, z.B. Vergiftungen !!! epileptische Anfälle auslösen können. Unser Hund ist 3 Jahre alt und hatte bisher "nur" einen GrandMal-Anfall, ansonsten 4-5 kleinere( PetitMal) Nach den Anfällen soll baldmöglichst gefüttert werden, da die armen Wauzis beim krampfen einen hohen Energieverlust haben. Ich kann mir gut vorstellen, wie Du Dich fühlst, ich war total verzweifelt und habe lange Zeit immer unruhig den Hund beäugt, weil ich so Angst hatte, dass wieder ein Anfall kommt ( allein unterwegs im Wald ....ganz toll...)Das der Hund in dem Moment nicht leidet und sich danach an nichts erinnert, hat mich sehr getröstet. Habe seitdem wie auch hier beschrieben das Futter umgestellt und gebe zusätzlich homöopatische Medikamente. Wir drücken Dir die Daumen und Pfoten !! Liebe Grüße Claudia

  • Achte mal darauf, was für Stöcke er zernagt.
    Man sagt zwar eigentlich, dass Hunde von natur aus schon nichts fressen, was giftig ist, aber wirklich sicher sein- gerade bei einem stock wo keine blätter mehr dran sind- wäre ich mir da nicht.
    zB Efeu ist giftig. Wußte ich bis vor kurzem auch nicht weil das ja überall wächst. Meien Hunde haben auch shcon mit Efeu gespielt wenn ich unser Efeu an der Hauswand geschnitten habe.
    Steinobst wie zB Pflaume und Kirsche enthält, je nach Wetter auch rehct viel Blausäure. Ist normal kein Problem, aber wenn gerade ne weile trocken war, dann sammelt sich die blausäure angeblich in den ästen (soll man dann den Kaninchen zB auch nicht geben).
    Vielleicht hat er sich "nur" vergiftet.
    Wenn dass nochmal pasiert, würde ich mir das Erbrochene auch einsammeln und mit zum TA nehmen. Vielleicht frisst er ja heimlich im wald irgend welche pilze oder an nachbars hecke die Kirschlohrbeeren oder sowas.
    Wenn es morgens nach dem schlafen passiert, glaube ich nicht, dass es was mit verkrampften muskeln zu tun hat, aber sicher sein kann man sich ja auch nicht.
    Ganz wichtig tagebuch führen und zwar alles. Ist zwar fürchterlich nervig und ich habs auch schnell schleifen lassen (abstand war immerhin einige monate)... aebr es hilft bei der diagnose.
    10Wochen Abstand finde ich schon mal gut- das ist ja keine ganz kurze zeitspanne. Ich war mit meiner süßes in der Tierklinik und die meinten, je länger der abstand desto größer die chance das es keine neurologische oder sonstige ernsthafte krankheit sei. Er würde bei einem abstande von mehr als 2 wochen zwischen den krämpfen sowiso keine medis geben wegen der nebenwirklungen

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