Aussi Welpe ---kleine und große Macken

  • Zitat


    Nur vorab, Essen vom Tisch gibt es nicht, auf die Couch -nein- Essen bekommt sie nach uns, durch die Tür gehen wir zuerst. Das hat die kleine auch akzeptiert, aber Ihre Attacken kommen mitunter völlig unmotiviert, was uns wirklich zudenken gibt.

    Ich weiß jetzt nicht wie genau du das meinst, aber das hört sich nach dieser Dominanztheorie an (zb auch: keine erhöhten Liegeplätze, beim Gassi gehen muss Hund immer hinter einem gehen) Auch das was du geschrieben hast gehört dazu. Aber das hat alles nichts mit Dominanz zu tun sondern mit Erziehung und wie ihr das haben wollt. Wenn du zuerst isst und dein Hund hungrig ist wird sie eher zum Betteln neigen als wenn sie vorher gefressen hat und satt ist zum Beispiel. Aber vl hast du was ganz anderes gemeint nmlich was sie schon alles gelernt hat :???:

    Hoffe das war jetzt nicht ganz unpassend :roll: aber ich habe das in meinem letzten Seminar gelernt und wollt es gern mal loswerden

  • Nö, du hast schon recht. :)

    Nur, weil Hund dieses oder jenes nicht darf, bedeutet es nicht, dass er draußen automatisch hört. ;)

    Regeln machen Sinn, aber nur, wenn sie an die jeweilige Lebenssituation angepasst werden.

  • Hallo,

    vielen Dank für eure Tips, einen habe ich heute Morgen im Park schon mal ausprobiert.--Schnullereffekt--- scheint zu funktionieren, hatte zwar nur einen kleinen Stock , aber die Kleine hat sich schnell beruhigt.

    Bei Zwicken und Beissen brechen wir ab jetzt mit einem lauteren Auaa... ab.
    Mal schauen, wie lange sie braucht.

    Ich glaube, das Problem ist ihr Temperament, welches sie noch nicht steuern kann. Habe ich heute Mittag im Garten mal ganz genau beobachtet. Es geht los mit normalem Spielen, steigert sich aber nach relativ kurzer Zeit in unkontrollierte Raserei.(Etwas übertrieben)

    Wie schon oben beschrieben, der kleine Stock hat sie dann auch recht schnell beruhigt. Ich versuche das dann mit dem Wort "Pause" (und natürlich Knuffeln)zu belegen, das geht ganz gut.

    Ich muß auf jeden Fall noch an mir arbeiten, um auch die nötige Ruhe zu bewahren.
    Das ist für mich im Moment nicht ganz einfach, da ich ein gewisses Schlafdefizit habe.(5-6 Std. pro Nacht)Das liegt an der Arbeitszeit meiner Frau, Sie steht um 5 Uhr auf und damit natürlich auch der Hund.
    Wir haben auch einen sehr großen Balkon, ca.14qm, mit einer schönen Liege, aber ich schaffe es nicht, nach unserem Spaziergang zu schlafen, da mein inneres mir sagt---- hab den Hund im Auge.

    Doch bei der netten Unterstützung , bin ich sicher, wir werden es schaffen, auch ohne Fliegenklatsche.

    Vielen Dank an Alle Poster

  • Hallo

    Das klingt doch schon mal gut!

    Du hast ja schon eine Menge Tips bekommen, hier noch was zu deinem letzten Post.

    Zitat

    Ich glaube, das Problem ist ihr Temperament, welches sie noch nicht steuern kann. Habe ich heute Mittag im Garten mal ganz genau beobachtet. Es geht los mit normalem Spielen, steigert sich aber nach relativ kurzer Zeit in unkontrollierte Raserei.(Etwas übertrieben)

    Das Problem kenne ich. Meine war auch so und noch heute mit 1,5 Jahren muss ich aufpassen, dass sie nicht hochdreht. Sobald sie einen gewissen Level erreicht, ist Schluss, wir stoppen die Sache und machen "Pause". Das machst du ja schon.
    Manchen Hunden muss man Ruhe "verordnen". Wenn ihr damit schon anfangt wird das kein Problem, das kann sie lernen. Bei so viel Temperament ist das beinahe das wichtigste. War es bei uns zumindest.

    Zitat

    Ich muß auf jeden Fall noch an mir arbeiten, um auch die nötige Ruhe zu bewahren.
    Das ist für mich im Moment nicht ganz einfach, da ich ein gewisses Schlafdefizit habe.

    Auch das kenne ich :D
    Die Arbeit an sich selbst kann echt hart sein. Die Ruhe zu bewahren ist manchmal nicht so leicht, selbst ausgeschlafen nicht.
    Gerade sehr sensible Hunde (Aussis gehören soviel ich weiss da auch dazu) merken dir deine Unruhe sehr gut an. Da kann ich äusserlich noch so gelassen wirken, meine weiss genau, dass ich koche.
    In solchen Situationen habe ich mir irgendwann angewöhnt, lieber nichts zu tun, als das falsche. Situationen die also ein gewisses "Fehlschlagrisiko" bergen oder eher schwierig für Luna sind, meide ich, wenn ich nicht wirklich gelassen bin, sonst geht der Schuss nach hinten los.

    Wünsche dir viel Spass und viel Schlaf ;)

  • Ich finde, daß die Beschreibung nicht nur für einen Aussie gilt, sondern auch für viele andere Welpen, egal welche Rasse.

    Bevor die Welpen nicht wissen, was wir mit Pause und Aua meinen, müssen wir das Krokodilgebiss spüren und versuchen, sie einigermaßen zum Schlafen zu kriegen.
    Aber wenn man konsequent bleibt, dann klappt das ziemlich schnell, man darf sich nur keine Inkonsequenz erlauben, daß merken die sich sofort ;)

  • Hallo Hundefreaks,

    unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht.

    Bei uns hat sich vieles sehr positiv eingespielt, die Maus schläft 8- 9 Stunden durch. Wochentags hat sie aber Pech, aufstehen 5 Uhr, erste Runde mit Frauchen, da Frauchen sehr früh anfängt zu arbeiten.
    So gegen 7Uhr30 1. große Runde im Park,ca. 35 Minuten.
    (Die Formel 5min. spazierengehen pro Lebensmonat funktioniert bei ihr nicht, sie braucht jetzt schon ungefähr 2-3 Stunden und möchte viel erleben. Nicht nur an der Leine gehen sondern Spielchen , z.B. mit Herrchen über Wassergräben Springen und Leckerlies suchen, mit anderen Hunden spielen--sie liebt nach wie vor alle!( ach ja , Herrchen hat 5 Kilo abgenommen.)

    Und die Hundeschule mit Charlie dem Hundeflüsterer, das ist das wöchentliche Highlight.

    Allerdings kommen jetzt auch unangenehme Dinge dazu, wie z. B., vernünftig an der Leine zu gehen, ist für uns beide recht schwierig,
    ist nun mal kein Schoßhund und man muß bei ihr sehr konsequent sein.

    In der Wohnung so gut wie keine Probleme.

    Der Zahnwechsel ist fast abgeschlossen.

    Aber jeder sollte sich bei einem Australien Shepherd drüber im Klaren sein --- um einen vernünftigen Hund zu bekommen muß man viel Zeit investieren.

    Aber um mit einem Vorurteil aufzuräumen, man hört überall, es ist auf keinen Fall ein Anfängerhund. (Sie ist unser erster Hund)
    Mal ganz ehrlich, gibt es überhaupt Anfängerhunde?
    Wenn ich mich mit dem Thema nicht befasse, macht mir auch jeder Goldie oder Labrador riesige Probleme.

    Der Aussie ist meiner Meinung nach ein sehr lernwilliger aber auch sehr temperamentvoller Hund, braucht straffe Führung und ist nichts für Weichspüler.

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