Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Dringend Hilfe benötigt -Hund aus Auslandstierschutz-
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zeckenzange -
26. Juli 2009 um 19:29
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Hallo,
eine Freundin von mir hat große Probleme mit ihrem Hund. Leider ist sie hier nicht selber angemeldet und hat mich beauftragt ihren Text hier rein zu setzen. Vielleicht kann ja wer helfen?Vor 1 1/2 Jahren habe ich von einer Orga, die rumänische Hunde vermittelt, meinen Zweithund (großer Rüde jetzt 3 Jahre alt) geholt.
Mein erster ist auch von dort, ihn habe ich aus einer Pflegestelle und wusste erst nicht das es ein Rumäne ist.
Da dieser sich mit anderen Straßenhunden am besten verstand und wir hier nix passendes für uns fanden, sollte der Nächste auch von dort sein.Laut der Anzeige, meines Zweithundes, in der Orga-Zeitung war er perfekt für mich, er war im Gehege mit anderen Hunden, wirkte aufgeweckt und die zwei Sätze zu ihm klangen auch toll. Das er etwas ängstlicher sein sollte, war kein Problem, ich hatte bereits einen sehr scheuen Pflegehund gehabt.
Jedenfalls hatte ich damals für meinen Zweiten keinen Schutzvertrag bekommen, musste auch keine Gebür bezahlen. Ich dachte erst: “Ok, die kennen mich noch vom Ersten Hund und wissen das er es bei mir gut hat” und bin mit meinem neuen Zögling nachhause gefahren.
Als ich ihn aus der Box holte traf mich der Schlag, dem Hund fehlte ein Stück vom Ohr, seine eine Wange war gerade am abheilen, die Wunde zug sich vom Mundwinkel hoch bis fast zum Ohr, er stank fürchterlich. Was war im TH passiert? Auf dem Bild war er noch komplett.
Mir wurde auch nix gesagt über einen Beißerei beim Abholen.
Die erste Zeit bis er komplett aufgeblüht ist, war auch recht “normal”. Er lernte langsam alles kennen, wurde blitzschnell stubenrein, mochte meine Kater, blieb sehr schnell längere Zeit alleine. Alles super..
Tja, und dann fing er an Autos zujagen, Leute auf Fahrrädern anzupöbeln, spielende Kinder waren ein Problem, andere Hunde besonders Rüden sowieso .. Menschen die nach Rüden rochen wurden angepöbelt.. Jeder Gassie gang war furchtbar, dazu kam der Nachbar, den störte das Gebell und beschwerte sich ständig, wenn mein Hund auf der Straße bellte.
Ich musste mich richtig überwinden zum rausgehen.Wir gingen in die Hundeschule hatten einzel Unterricht. brachte nix.. Nächster Trainer .. Brachte nichts..
Nach den ersten 6 Monaten war ich überfordert, dieser Hund war nix für mich, ich war noch zu Laienhaft für so einen Hund.Den mein Hund reagierte draußen auf nix, weder auf Leckerlies noch Spielzeug oder gar meine Worte. Während er drinnen hörte und die Grundkomandos beherrschte, ignorierte er mich draußen völlig.
Wir kamen zu einer Tierpsychologin und Trainerin, die bei ihm ein extremes sensibles Verhalten feststellte. Heißt: “Ich bin nervös, Hund wird alles verbellen”, mit dem Wissen gings Berg auf.
Wir sind mittlerweile auf dem Hundeplatz und trainieren dort, wir kommen an 95% der Kinder, Radfahrer und Autos ohne Stress vorbei.
Doch, und das ist unserer größtes Problem andere Hunde.
Gennerell werden alle Hunde erst mal angebellt. Mit Hündinnen klaps später mit 98% der Rüden nicht.
Mitlerweile musste ich feststellen das er ein besonderen Hass auf weiße bzw, helle Hunde oder Hunde mit Weißanteil hat.. Diese würde er bis auf den Tod bekämpfen, während es bei “dunklen” Hunden eher raufereien sind.
Er läuft ausschließlich nur an der Leine, an der Schlepp auf dem Feld, wenn ich einen guten Überblick hab.Ich weiß langsam nicht mehr was ich machen soll. Einen Speziallisten kann ich mir derzeitig durch meine Ausbildung nicht leisten.
Ich bin zu sehr Laie für diesen Hund, auch wenn ich schon viel gelernt hab, weggeben möchte ich ihn nicht. Aber ich weiß nicht weiter.Kann ich die Orga verantwortlich machen?
Das diese wenigstens einen Teil der Kosten für einen Speziallisten übernehmen?
Ich habe ja keinen Schutzvertrag, nur seine Anzeige und den rumänischen Impfausweis in dem die Orga drin steht.
Denn ich finde es unmöglich, einem Laien einen Hund zu vermitteln, dem er kaum gewachsen ist. Zumal diese sich stumm stellen wenn man sich mit Problemen Hilfe suchend an sie wendet und erst wieder anspringen wenn sie erfahren das alles wieder “gut” ist.Ich weiß nicht weiter, was ich mit ihm machen soll, ich liebe meinen Hund, aber ich weiß oft nicht mehr weiter, weil ich ihn mittlerweile gegenüber Artgenossen für Gefährlich halte.
Wer hat Rat?
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26. Juli 2009 um 19:29
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Dringend Hilfe benötigt -Hund aus Auslandstierschutz- - Vor einem Moment
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Hm, schwierig!
Aus meiner Erfahrung als Pflegestelle kann ich aber schonmal sagen, daß alle Hunde Zeit zum Ankommen brauchen, und dann erst so sind, wie sie eben sind. Vorher waren meine Bengel auch immer absolut vorbildlich! ;o)Weiter kann ich nichts sagen, leider! Meine Bengel (alle kastriert) sind sehr verträglich und werden mit Erziehung mal super Hunde werden.
Ähem, ich hatte aber mal einen eigenen Rüden, der sich gerne Kämpfe mit anderen Rüden geliefert hat. Der war unkastriert und blieb es auch, weil ich damals noch gegen Kastration war. Aus meiner heutigen Sicht und Erfahrung mit Kastraten, hätte ich vielen anderen Rüden Leid erspart, wenn ich ihn hätte kastrieren lassen!!!! (Er hatte später einen Maulkorb, weil ich´s irgendwann Leid war! War ne gute Entscheidung!)
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Ich denke nicht das die Orga da helfen kann (oder sollte) denn letztenendes musste dir damals schon klar sein das der Hund eine Vorgeschichte hat.
Die beobachten die Hunde ja nicht jahrelang von Welpe auf rund um die Uhr auf der Strasse um sie dann einzukeschen und dann nach Deutschland zu vermitteln. Also wird er wohl eine Menge in seinem Leben erlebt haben von dem die Orga nichts weiss. Das ist logisch.
Und sie können logischerweise nur in die Anzeige schreiben was sie wissen.
Wenn er jetzt natürlich als Welpe und Junghund schlechte Erfahrungen gemacht hat und nun gemerkt hat er ist gross und stark geworden - ist das nunmal Pech und definitiv ein Erziehungsfall. Es ist nicht einfach und nicht leicht, aber machbar. Nur, das Geld was jetzt damit auf deine "Freundin" zukommt, das ist schlichtweg ihres. Ich mein sie kanns versuchen, aber eigentlich ist es ja jetzt keine Überraschung das der Hund schon vorher ein Leben hatte und wahrscheinlich mal aufs Maul bekommen hat von nem anderen Hund. Das hat er sich schlichtweg gemerkt. Jetzt hat er selbstvertrauen dazu bekommen, nu weiss er das es auch anders geht.Ich würde deiner Freundin raten - das sie sich hier anmeldet. Es gibt hier so viele Leute die Ahnung von Hundeerziehung haben. Sie soll sich einfach selbst hier einlesen und Hilfe suchen. Wir verlangen auch kein Geld - ich aber "persönliche Anwesenheit."
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uiuiui...das hört sich ja alles nicht so schön an. ich denke, es ist wichtig irgendetwas über seine vorgeschichte zu erfahren. kam er aus einer tötungsstation? was ist er für ein mischling bzw. welche rasse stecken in ihm. stell doch mal ein foto rein.
das der hund draußen so ungebunden erscheint ist ein recht normales verhalten für sehr viele straßenhunde - schließlich musste er sich alleine durchkämpfen...kenn ich von meiner hündin ein bisschen. leigt bei ihr aber wahrscheinlich auch daran, dass sie ein windimix ist.was hat deine bekannte schon an bindungsspielen gemacht?
diese unverträglichkeiten mit anderen rüden: war sie mit ihm auf hundeplätzen oder hatte er den hundekontakt im freien? oder sind sie eher an der leine zu beobachten? wie alt ist der hund? reagiert er eher agressiv, wenn auch hündinnen dabei sind? wenn es um ressourcen geht?
viele rüden (meiner z.b. auch) haben territorialaggressionen und diese werden durch feste orte wie hundeplätze genährt. sind es kastrierte rüden, die er nicht mag oder nur unkastrierte?
viele rüden sehen andere als konkurrenten, bei einigen wird auch diese sichtweise nicht durch eine kastration verändert. wenn überhaupt würde ich erst einmal über eine chemische kastration nachdenken, denn eine kastration KANN einiges verbessern, KANN es aber auch alles verschlimmern. gerade hunde, die beißen, weil sie denken "angriff ist die beste verteidigung" können durch eine solchen eingriff noch unsicherer werden.mein rüde ist auch kastriert und kommt auf festen plätzen mit anderen unkastrierten rüden überhaupt nicht mehr klar. leider.
wie verhält sich der hund, wenn er pöbelt? weicht er erst zurück oder sieht es aus als "stünde er über den dingen". ist seine körperhaltung dabei eher angespannt mit hoch erhobenem haupt und rute oder eher verunsichert und zurückweichend? was haben die trainer bisher geraten?
was macht deine freundin in solchen situationen?lg marika
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Danke schonmal für eure antworten.
@ Marika
Ich antworte dir jetzt mal so gut ich kann.
Er war wohl kein Straßenhund, sonder wurde von einer Familie in das Tierheim gebracht, dadurch ist auch sein alter bekannt, er ist jetzt 3 Jahre alt. Meine bekannte vermutet das er dort im Garten oder an der Kette gelebt hat und als er groß wurde abgeschafft wurde.
Er ist vermutlich ein Husky Mix und ist bereits kastriert.Auf dem Hundeplatz scheint es mit anderen Hunden gut zu klappen, im Freien ist es auch schon besser geworden, aber helle Hunde stehen auf seiner Hass Liste ganz oben. Er kann nicht ohne Leine laufen gelassen werden, wodurch nicht bekannt ist ob er unangeleint auch so aggressiv reagiert.
Ob die Rüden kastriert sind oder nicht, spielen für ihn keine rolle... Mit meinem kastrierten Border Collie Mix versteht er sich, er ist schwarz... mit meinem Border Collie versteht er sich nicht, er hat viel weiß und meinen kleinen Mix hasst er und es kam am Dienstag zu einer bösen beißerrei.
Wodurch der ernst der Lage erst ans Licht kam, weil er ihn beinahe getötet hätte und niemand gedacht hätte das er soweit geht.Ich habe einige male mitbekommen, dass er angeleint einige Hunde angebellt hat und einen auf groß und stark gemacht hat, dass waren allerdings Situationen wo keine annäherung stadt fand und sobald die Hunde außer sicht waren, war´s auch wieder ok. Aber das kam in meiner gegenwart auch nur bei hellen und kleinen Hunden vor.
Als er sich meinen Idefix geschnappt hat, kam keinerlei vorwarnung das er ihn angreifen will. Ganz im gegenteil, er lief schwanzwedelnd auf ihn zu und hat ihn einfach gepackt und geschüttelt. Ich hab sowas noch nicht erlebt...
Die Trainer rieten ihr wenn er andere Hunde anbellt einfach weiter zu gehen, auf dem Hundeplatz wurde ihr geraten pfui zu brüllen und ihn absitzen zu lassen sobald er ruhig ist.
Und bezüglich der Bindungsspiele sagte sie, dass sie in der Wohnung rum tollen und spielen. Aber draußen ist er für nix motivierbar.Ich hoffe ich habe jetzt nix vergessen...
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Ich würde es einfach mal probieren und die Orga damit konfrontieren.
hast du eig. Fotos von dem "zerstörten" Hund gemacht nach der Ankunft bei dir?
Mal so als OT:
Ich finde es sowieso ganz oft sehr unverschämt, dass Hunde anders dargestellt werden oder als irgendwelche Mischlinge weitervermittelt werden und am Ende sind es dann nicht "irgendwelche" Mischlinge, sondern Hunde, die an erfahrene Menschen weitergegeben werden sollten. Ich denke da z.B. an die ganzen Windhundemischlinge u.a.
Natürlich sollte man die gute Seite des Hundes hervorheben, aber man sollte die Menschen definitiv darüber aufklären, was noch mit dem Hund ist.
Dann findet der Hund eine geeignetere Hand und wird nicht im Schlimmstfall weitergereicht oder geht wieder ins TH ( damit meine ich dich natürlich nicht ).OT Ende
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@ la_chienne
Ob sie Bilder von ihm nach der ankunft gemacht hat weiß ich gar nicht, ich werde sie nachher mal fragen.
Ich weiß das sie schonmal die Orga um Hilfe gebeten hatte und erst als sie der Orga dann nochmal schrieb das es wieder Berg auf zu gehen scheint, eine Antwort bekam.
Sie will der Orga morgen nochmal schreiben, aber ich persönlich denke das wieder keine reaktion kommt.Zu deinem OT:
Ich bin da absolut deiner Meinung. Ich finde Auslandstierschutz gut und wichtig, aber man sollte ehrlich sein und nicht versuchen unter falschen Tatsachen Hunde nach Deutschland zu bringen. Weil sowas hat meiner Meinung nach rein gar nix mit Tierschutz zutun. Solche Orga´s sind genau der Grund, warum soviele gegen Auslandstierschutz sind.
Meine Bekannte sagte selber, hätte sie gewusst wie ihr Hund ist, hätte sie sich für einen anderen entschieden. Der Orga ist das egal, die Leidtragenden sind jetzt meine Bekannte und ihr Hund und das kann´s ja wohl nicht sein....
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Oh stimmt, ich Doofe, ich hab vergessen, dass das deine Freundin war.
Kann man noch anders mit der Orga Kontakt aufnehmen? Telefonisch? Gibt es eine Partnerstelle in Deutschland?
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Das ist eine gute Idee. Ich werd gleich mal auf der Homepage der Orga nachschauen, vielleicht würde ihr das weiter helfen.
Das ich da nicht selber drauf gekommen bin....
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Hi,
da habt ihr ja eine Menge Baustellen......
In vielen süd-und osteuropäischen Ländern ist es üblich, sich Welpen für die Kinder anzuschaffen und falls sie später nicht einfach entsorgt werden, landen sie als Wachhund an der Kette :/ Wahrscheinlich war es seine Aufgabe, alles zu verbellen, was sich Haus und Hof näherte! Ansonsten wird natürlich besonders ein Laufhund, wie ein Husky(Mix) an der Kette langsam verrückt und wahrscheinlich ist er überhaupt nicht sozialisiert mit Artgenossen. Übrigens habe ich dieses Schwanzwedeln schon öfters bei Huskies gesehen, bevor sie eine Beute greifen. Da ist also höchste Vorsicht geboten! Du sagst, er hätte den Kleinen getötet.....und er hat es nicht getan weil ihr dazwischengegangen seid?? Gepackt und geschüttelt geht gar nicht....egal aus welchen Motiven! Zur Sicherheit würde ich auf jeden Fall zum Maulkorb raten.
Ich bin keine Trainerin, aber da ist sicher noch einiges zu tun!!
LG - Vor einem Moment
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